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Do, 14:23 Uhr
24.09.2020
Bauarbeiten am Theater

Der Bohrer kann bald abrücken

Seit Ende August arbeiten die Spezialisten des Schachtbaus an der Gründung des Theateranbaus. Die 180 Bohrungen für Bohrpfähle mit dem Großdrehbohrgerät sind seither gut vorangekommen und können bereits morgen vorfristig beendet werden...

Dies bietet dem nachfolgenden Rohbau nun die Möglichkeit, bereits ab Anfang Oktober die Einrichtung der Baustelle zu übernehmen. Durch die Firma BAUER werden bis dahin noch Nacharbeiten an den Gründungen abgeschlossen.

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Im ersten Bauabschnitt der Theatersanierung, voraussichtlich bis 2022, werden zunächst durch einen mehrgeschossigen Anbau an die rückwärtige Seite des Theaters zusätzliche Nutzflächen für Werkstätten, Hinterbühne, Büro- und Sanitärräume geschaffen, die für die räumliche Entlastung im Haupthaus und den Wegfall einzelner Werkstattgebäude sorgen werden. Auf Grund der mangelnden Tragfähigkeit des Baugrundes wird dieses Gebäude komplett auf Bohrpfählen gegründet.

Oberbürgermeister Kai Buchmann im Gespräch mit Oberbauleiter Ralf Müller (Mitte) der BAUER Spezialtiefbau GmbH. (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Oberbürgermeister Kai Buchmann im Gespräch mit Oberbauleiter Ralf Müller (Mitte) der BAUER Spezialtiefbau GmbH. (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)


Hierzu einige Daten und Fakten:
  • 180 Bohrungen für Bohrpfähle mit einem Durchmesser von 880 mm und einer Tiefe von bis zu 16 Metern wurden seit Ende August durchgeführt. Dies ergibt 2.800 Gesamtbohrmeter, die mit zirka 1900 m³ Beton und 65 Tonnen Stahl aufgefüllt wurden. Die Herstelldauer je Pfahl betrug ungefähr 20 Minuten. An den Bohrungen waren im Mittel fünf Bauarbeiter beschäftigt
  • Bei der Maschine handelt es sich um ein Großdrehbohrgerät BG30 (Hersteller: BAUER Maschinenbau GmbH). Das Gerät hat ein Einsatzgewicht von 110 Tonnen und ein maximales Drehmoment 300 kNm. Die Motorleistung beträgt 400 kW. Als Bohrverfahren wurde die Endlosschnecke angewendet
  • Das Großbohrgerät und das Team der Firma BAUER haben in den letzten Monaten an folgenden Projekten gearbeitet: Kölleda Kiebitzhöhe, RÜB, Weimar Schillerhof, Hamburg Elbtower, Weißenfels RÜB4, Schwarze Pumpe Industriepark, Chemnitz Heizkraftwerk.
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Kommentare

25.09.2020, 09.21 Uhr
N. Baxter | Abstand
von 1,5m - ehr nicht...

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