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Fr, 14:44 Uhr
19.02.2021
Regionales Entwicklungskonzept gestartet

Online-Befragung zur Landkreisentwicklung

Wie soll sich der Landkreis Nordhausen weiterzuentwickeln, damit die Region auch perspektivisch ein attraktives Umfeld zum Leben und Arbeiten bietet? Diese Leitfrage steht über dem Regionalen Entwicklungskonzept, kurz REK, das der Landkreis Nordhausen gemeinsam mit den Städten und Gemeinden sowie weiteren Partnern in den kommenden Monaten erarbeiten wird...

Wie der Fahrplan dafür aussieht, haben die beauftragten Agenturen CIMA Beratung + Management und PGV Dargel Hildebrandt gestern zahlreichen Akteuren aus der Region im digitalen Auftakt-Treffen vorgestellt. „In Abstimmung mit allen Kommunen erreichen wir mit unserem REK einen flächendeckenden Ansatz und können dadurch beispielsweise die intensiven Beziehungen der Kreisstadt zum ländlichen Raum in den Blick nehmen“, sagt Landrat Matthias Jendricke. „Ein besonderes Anliegen ist mir auch das gesondert beauftragte regionale Radverkehrskonzept, denn hier sehe ich für uns und die Kommunen noch deutlichen Handlungsbedarf in den nächsten Jahren.“

Unter www.rek-lk-nordhausen.de informiert der Landkreis Nordhausen über den Prozess des REK. Alle Einwohner der Region können sich hier auch aktiv mit ihren Hinweisen und Anregungen einbringen (www.rek-lk-nordhausen.de/nordhausen/mitmachen/): In einer Online-Befragung kann jeder seine Meinung zur vorhandenen Infrastruktur mitteilen und die Angebote in verschiedenen Bereichen des Alltagslebens bewerten. Zur Erarbeitung des Radwegekonzepts ist auf der Internetseite ein Radwege-Mängelmelder freigeschaltet, auch hier sind zahlreiche Rückmeldungen erwünscht. Radfahrende können auf einer Karte fehlende Radverkehrsverbindungen oder Gefahrenstellen eintragen.

Der Landkreis Nordhausen koordiniert gemeinsam mit den beauftragten Planungsbüros den REK-Prozess, um in Kooperation mit den Kommunen Ideen zu entwickeln, die die gesamte Region voranbringen, auch im Hinblick auf demographische Herausforderungen. Mit dem REK sollen konkrete, langfristig wirksame und vor allem lokal abgestimmte Lösungen für bestehende Herausforderungen und Aufgabengebiete ermittelt sowie Grundsätze für die zukünftige Entwicklung des Landkreises erarbeitet werden. Ziel ist es, sich frühzeitig mit unterschiedlichen Themen, die heute und in Zukunft für den Landkreis Nordhausen relevant sind, auseinanderzusetzen, sich dafür eine Strategie zu überlegen und entsprechende Maßnahmen zu entwickeln. Das Radwegekonzept wird bereits bestehende Planungen aufgreifen und fortschreiben und mit den Kommunen und Partnern wie dem ADFC den weiteren Bedarf abstimmen. Dabei stehen beispielsweise die Verbesserung der Radwegeinfrastruktur, die Ausschilderung und die Verknüpfung von Verkehrsmitteln im Fokus. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft fördert die Erarbeitung des REK.
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Kommentare

20.02.2021, 00.17 Uhr
Fönix | Ich habe da so meine Bedenken ...
Zitat:

"Wie soll sich der Landkreis Nordhausen weiterzuentwickeln, damit..."

Wenn man schon im ersten Satz an den grundlegenden Regeln der ordnungsgemäßen Anwendung von Rechtschreibung und Grammatik so gravierend scheitert ...

Bleibt nur noch noch die Frage, wer hier verantwortlich zeichnet ...

Wieviele Personen werden eigentlich in diesem Projekt wie lange von Steuergeldern bezahlt, um die 1234-tausendste Zukunftsplanung zu Papier zu bringen ...

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20.02.2021, 13.10 Uhr
Blick in die Heimat | Gut, dass die Menschen beteiligt werden vom Landratsamt
Gut, dass die Menschen um ihre Meinung gefragt werden, wie es mit der Region weitergehen soll. Genau der richtige Weg, den das Landratsamt geht.

2   |  0     Login für Vote
20.02.2021, 13.52 Uhr
Paulinchen | Schon merkwürdig...
... man macht sich Gedanken über die Entwicklung der nördlichsten Region in Thüringen?
Was konnte man in der letzten Woche dazu lesen? Das Land Thüringen investiert 900000 Millionen in die Entwicklung der südlichen Region des Freistaates Thüringen. Hier gilt es, Wirtschaft und Industrie anzusiedeln und Arbeitsplätze zu schaffen.

Kann sich Thüringen tatsächlich einen "Krieg" an zwei Fronten leisten? Hat niemand das Gefühl, dass der Minister Tiefensee mit seiner Zusage für die Goldene Aue, krachend gescheitert ist? Da bläst man nun schon wieder eine Seifenblase auf.

Jetzt, wo der Wahlkampf entbrannt ist, werden neue Versprechen abgegeben. Man liest nur noch, wie in den benachbarten Bundesländern Industriestandorte entstehen. In Erfurt weiß doch kaum ein Politiker, dass Nordhausen auch NOCH zu Thüringen gehört.

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