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Sa, 07:25 Uhr
03.04.2021
Die etwas andere Entsorgung

Immer mehr Abfall in Nordhausen

In der zurückliegenden Woche waren die Mitarbeitenden der städtischen Beschäftigungsförderung im Bereich der Alten Leipziger Straße im Einsatz. Dort hatten interessierte Bürger in Absprache mit der Stadt Müll und Unrat aus den straßenbegleitenden Grünbereichen gesammelt und auf der Straße abgelegt...

Abfall wird aufgesammelt (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Abfall wird aufgesammelt (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)

Die städtischen Mitarbeiter beräumten dann die Straße. Dabei wurde erst das Ausmaß der Verschmutzung der Grünanlagen sichtbar. Es bleibt festzuhalten, dass nicht nur Müll eines nahegelegenen Schnellrestaurants unachtsam weggeworfen wird, sondern auch Hausmüll und Elektrogeräte „entsorgt“ werden. Festzustellen ist, dass der achtlose Umgang mit Abfall generell zunimmt, konstatiert das Nordhäuser Rathaus in einer Pressemitteilung.

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Aus diesem Grund appelliert die Stadt Nordhausen an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger, den anfallenden Müll entsprechend zu entsorgen. Auf dem Abfallportal des Landkreises Nordhausen hilft bei Fragen auch ein Entsorgungsfinder.

Die Beschäftigungsförderung ist eine Abteilung in der Stadtverwaltung Nordhausen, die fast ausschließlich mit gefördert beschäftigten Mitarbeitenden arbeitet. Die Arbeitsaufträge, welche von den Ämtern und Sachgebieten kommen, z.B. Ordnungsamt, Sachgebiet Grünpflege, werden koordiniert und die Umsetzung beauftragt.

Die Beschäftigungsförderung umfasst zwei Bereiche: Im grünen Bereich kümmert sich ein Beschäftigter und zusätzlich neun geförderte Mitarbeitende für 40h/Woche um das Abarbeiten von Pflichtaufgaben, z. B. Mähen, Winterdienst, Baumschnitt. Da diese Beschäftigten mit Dienstfahrzeugen ausgestattet sind, kümmern sie sich auch um Müllablagerungen außerhalb des Stadtkerns.

Illegal entsorgt wird nahezu alles (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Illegal entsorgt wird nahezu alles (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
Die zweite Gruppe ist von März bis November - über das Jobcenter und 30h/Woche gefördert -im Einsatz und auf mehrere Standorte innerhalb der Stadt verteilt. Die Förderung dieser Mitarbeitenden ist auf zusätzliche und im öffentlichen Interesse liegende Tätigkeiten beschränkt. Dazu zählen u.a. das manuelle Müllsammeln mit Greifzangen, Unkrautbeseitigung, Laubbeseitigung. Im Moment sind diese Teilnehmer aus Gründen des Infektionsschutzes nicht im Einsatz. Ein Beginn ab Anfang Mai wird angestrebt.
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Kommentare

03.04.2021, 18.06 Uhr
artemis | Recht auf.....
Na da haben aber mal wieder einige Nichtnachdenkende ihr Recht auf Freiheit genutzt und sich die Freiheit genommen ihre Abfälle und ihren Müll sinnlos in die Natur zu werfen. Schließlich ist man frei und es passiert den Verursachern ja nichts. In Absprache mit der Stadt haben dann einige Vernünftigdenkende den Müll eingesammelt und entsorgt. Denen gehört mein Respekt und ein "Danke". Leider wird sich an der Gesamtsituation bezüglich des Müll's in der Natur nichts ändern, denn die Natur ist für viele nicht wertvoll. Da zählen eben andere Dinge.:-(

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03.04.2021, 20.03 Uhr
Paulinchen | Das Drama spielt sich...
...nicht nur in der Leipziger Straße ab. Man findet es auch in den Strassengräben zu den umliegenden Gemeinden vor. Verbietet endlich die Fresserei und Sauferei auf der Straße!
Heute vor dem Rathaus. Der Müllbehälter quoll über vor zig Papp-und Plastikbechern. Tolles Bild zum Osterfest. In besonderen Zeiten, sollten auch besondere Regelungen gelten. Man könnte auch sagen, leider typisch für Nordhausen. :-(

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03.04.2021, 21.10 Uhr
Halssteckenbleib | Ich bin der Meinung
Egal ob gut oder nicht gut Mit jeden Verbot wird unsere Freiheit beschnitten. Zum Beispiel rauchen. Ich fands auch nicht gerade schön das in Gaststätten beim Essen geraucht wurde.Wenn ich da an früher denke überall wurde gequalmt.Na und..als Nichtraucher lebe ich immer noch.Alles zu sauber ist auch nur langweilig und macht Allergien und Imunschwäche. Alles muss nicht verboten werden. Wenn der Müll rumliegt dann liegt er eben Rum.Wegräumen sollte dann auch verboten werden.

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03.04.2021, 21.47 Uhr
grobschmied56 | Hebe regelmäßig...
... vor meiner Tür anderer Leute Dreck auf. Das mopst einen schon ziemlich an. Das Schlimme daran: Das ist kein Dreck von irgendwelchen AUSLÄNDERN. Nee das ist original deutscher Müll. (Wird manchen Rechten und Völkischen nicht gefallen, aber so isses!)
Weil es hier in der Gegend eben nicht so viele Ausländer gibt.
Der Abfall, der rumliegt stammt überwiegend von meinen deutschen Landsleuten, die aber alle von sich behaupten würden, daß sie ganz dolle für Ordnung und Sauberkeit sind.
PASST NICHT.
Mir schon gar nicht.
Sollten sich was schämen, die Dreckferkel.

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03.04.2021, 23.07 Uhr
Halssteckenbleib | Also jetzt Müll
In Form von Essenreste mag ich ja auch nicht unbedingt.Schon alleine wegen Tiere die den Plastikdreck fressen und dran sterben.Leute sowas bitte nicht einfach gedankenlos weg werfen. Eher was brauchbares Elektronik oder andere Technik.Ist mitunter ganz brauchbares Zeug dabei. Sperrmüll ist auch ganz nett.Darf auch ruhig mal in der Gegend rum liegen.Solche schöne Stellen unterwegst sind schon was feines.Also auch mal was weg schmeißen Leute.Aber nichts was den Tieren schadet.Ok?

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