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Do, 09:29 Uhr
29.04.2021
Nordhäuser Linke zum 1. Mai

Solidarität ist Zukunft

Der 1. Mai steht für die Nordhäuser Linke im Jahr 2021 im Zeichen der Solidarität. Auch wenn man sich nicht wie üblich vor dem Rathaus treffen wird...

„Wenn wir in den langen Monaten der Pandemie eines gelernt haben, dann das: Niemand bewältigt diese Krise allein. Nur als Wir, nur wenn wir gemeinsam handeln, finden wir den Weg in eine gute Zukunft. Mit guten Arbeitsbedingungen für alle in einer gesunden Umwelt“, so heißt es im Aufruf des DGB zum 01. Mai 2021.

Für Matthias Marquardt, dem gewerkschaftspolitischen Sprecher des Kreisverbandes der Partei Die Linke Nordhausen, ist Solidarität das Fundament unserer Gesellschaft: „Um die dringenden Themen: Wandel der Arbeitswelt im Zeitalter der Digitalisierung zu mehr Nachhaltigkeit und gleiche Bildungschancen für Alle zu gestalten, braucht es eine Einbeziehung und ein Miteinander der Sozialpartner*innen. Lassen wir Menschen zurück führt das zu einer Spaltung der Gesellschaft.“

Für Marquardt geht es in 2021 aber auch um die Solidarität in der Familie. „Nur wenn Frauen und Männer sich die Sorgearbeit gerecht teilen, gibt es eine echte Chancengleichheit für die Frauen im Berufsleben. Wir dürfen nicht zulassen, dass durch die Pandemie und dem damit verbundenen Homeschooling oder der fehlenden Kinderbetreuung alte Rollenbilder der Geschlechter sich wieder in unseren Köpfen verfestigen“, so Marquardt weiter. „Leider haben wir noch keine Möglichkeit gesehen uns in diesem Jahr vor dem Rathaus zu treffen um uns gemeinsam für unsere Ziele einzusetzen, dass wird 2022 um so lauter geschehen“, ist sich der LINKE-Politiker sicher.
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Kommentare

29.04.2021, 10.32 Uhr
Frank1 | Die Aussagen des Herrn Marquardt,
sind der blanke Hohn.
Keine Partei, spaltet seit Jahren die Gesellschaft so wie die Partei "Die Linke ".

12   |  2     Login für Vote
29.04.2021, 12.27 Uhr
kuddel1 | Der 1. Mai soll nicht einschlafen
Schade, daß Matthias Marquardt und die Partei Die Linke, (aber auch der DGB und die IG Metall) "keine Möglichkeit sehen", sich am 1. Mai wie gewohnt am Rathaus zu treffen.
Warum soll das unter Beachtung aller notwendiger Corona-Schutzmaßnahmen nicht möglich sein?
Kolleg*Innen aus zahlreichen anderen Städten, so auch in der Landeshauptstadt Erfurt, sehen das anders und führen corona-gerechte Veranstaltungen durch - weil gerade diese Zeit und das Versagen der Regierungen im Corona-Krisenmanagement es erfordern, öffentlich Flagge zu zeigen.
In diesem Sinne wird es auch in Nordhausen am Ersten Mai um 11 Uhr eine Kundgebung zu diesem Tag der Arbeiterklasse geben. Alle Gewerkschafter*Innen und Mitglieder der Linkspartei sind herzlich eingeladen.

Kurt Kleffel / MLPD Nordhausen

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29.04.2021, 13.34 Uhr
grobschmied56 | Vielleicht hat der DGB...
... einfach keinen Bock drauf, hinter der Fahne der Marxisten-Leninisten herzutrampeln. :-)

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29.04.2021, 13.51 Uhr
Bürger 0815 | Sehr geehrter Herr Marquardt
was sagen Sie zu dem Wechsel des VW-Betriebsratsvorsitzende zum Personalratschef bei VW.
Jahresgehalt ca. 2 Millionen Euro.

ich kann da nur sagen, Pfui

eine super Abfindung

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30.04.2021, 14.26 Uhr
Frederick E. | 1.Mai?
Wir sind dabei!

Von Anfang an ist dieser Tag ein Tag an dem die Arbeiter:innen ihre Forderungen und ihren Protest laut auf die Straßen bringen und sich zusammenschließen. Nur weil der Arbeiter in der Öffentlichkeit kaum noch vorkommt existiert er als gesellschaftliche Klasse noch nach wie vor! Ich arbeite täglich unter Hunderten von ihnen.
Rund 1 Mio. Arbeiter:innen haben an den Warnstreiks in der IGM Tarifrunde teilgenommen, Corona- gerecht und kämpferisch! Da soll eine Kundgebung zum 1. Mai nicht möglich sein? Lächerlich!
Also, Maske auf, Abstand halten, die roten Fahnen in die Hand und auf geht's: nach NDH um 11:00Uhr zum Rathaus. Wir sehen uns!

@kuddel1
So lange der Kapitalismus existiert wird es immer Widerstand dagegen geben. Erst recht am 1.Mai.

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30.04.2021, 17.25 Uhr
tannhäuser | Die Linke wird sich hüten...
...an einer Veranstaltung der MLPD teilzunehmen.

Ich habe hier von Herrn Kleffel oder P. Kortschagin nichts gelesen, was an Erschießung oder Zwangsarbeit heranreicht.

Mit dem hier offen propagierten Marxismus/Leninismus kann ich mich eher abfinden als mit der kaltschnäuzig lächelnden Relativiererei von Kipping und Genossen.

Dass eine Gründerin der Kommunistischen Plattform und sich und ihre politische Einstellung Hinterfragende wie Wagenknecht sozusagen zur Verräterin erklärt wurde ist bei einer Partei, die sich bundesweit immer noch weit über der Fünfprozenthürde verortet und in Thüringen den Ministerpräsidenten stellt, viel gefährlicher als wenn ein MLPD-Mitglied Bilder von Stalin, Mao oder Pot über dem Bett hängen hat.

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