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Di, 17:25 Uhr
21.09.2021
In einem inklusiven Bauprojekt entstehen kunstvolle Holzbänke

Platz nehmen für einen Plausch

Gleich mehrere gute Ideen stecken hinter dem inklusiven Projekt „Bänke bauen“, das die Jugendkunstschule Nordhausen in Kooperation mit der Nordthüringer Lebenshilfe und der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendkunstschulen umsetzte...

Foto: Lebenshilfe-Mitarbeiter Torsten Rieschel (4.v.l.), Praktikantin Laura Johann (5.v.l.) und Kursleiter Martin Jahn (rechts im Bild) freuen sich, die Bänke an Projektteilnehmern und Hausbewohnern übergeben zu dürfen. Nicht alle „Bänkebauer“ waren zum Fototermin anwesend. (Foto: NTL) Foto: Lebenshilfe-Mitarbeiter Torsten Rieschel (4.v.l.), Praktikantin Laura Johann (5.v.l.) und Kursleiter Martin Jahn (rechts im Bild) freuen sich, die Bänke an Projektteilnehmern und Hausbewohnern übergeben zu dürfen. Nicht alle „Bänkebauer“ waren zum Fototermin anwesend. (Foto: NTL)

Eine bequeme Holzbank zum Verweilen ist an sich schon eine gute Sache. Die Jugendkunstschule hatte außerdem den Anspruch, Materialien zu verwenden, die sonst auf dem Müll landen würden. So wurden neben Holz zum Beispiel alte Fahrradschläuche, Felgen und andere Fahrradteile verbaut. Das Besondere am Herstellungsprozess: Menschen mit und ohne Behinderung arbeiteten gemeinsam und brachten ihre Ideen ein.

Unter fachlicher Anleitung von Kursleiter Martin Jahn und Praktikantin Laura Johann ließ sich eine kleine Gruppe der Nordthüringer Lebenshilfe vom Projekt begeistern. Dabei entstanden vier individuelle Sitzbänke, von denen zwei nun im Hof der Jugendkunstschule für Mitarbeitende und Besucher*innen zur Verfügung stehen. Die beiden anderen Bänke laden im Innenhof des Magnetcenters in der Bahnhofstraße 20a zum gemütlichen Beisammensein ein und wurden nun bei Kaffee und selbst gebackenen Waffeln feierlich eingeweiht.

Einige der Teilnehmenden wohnen in dem Haus, das bereits für sein inklusives Wohnprojekt bekannt ist. Andere kommen regelmäßig hierher, um die Freizeitangebote der Lebenshilfe zu nutzen. Die Bänke sollen dazu beitragen, dass der Innenhof noch mehr zum nachbarschaftlichen Treffpunkt wird.
Autor: red

Kommentare
Halssteckenbleib
21.09.2021, 21.34 Uhr
Feine Sache mit den Bänken
Nur leider wird die Arbeit der behinderten Menschen in der Nordthüringer Lebenshilfe unter aller Würde entlohnt.Das in Vollzeit.Da hat manches Kind im Kindergartenalter mehr Taschengeld.Schlimm schlimm....
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