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Fr, 14:17 Uhr
08.10.2021
Innenminister zu Gast bei Nordhausens Sportlern

Hoher Besuch beim KSB

Anlässlich des Spatenstiches zum neuen „Autohof Werther Nordhausen“ hatten Innenminister Georg Maier und Landrat Matthias Jendricke die Gelegenheit wahrgenommen, den Kreissportbund Nordhausen zu besuchen...

Herzlich wurden sie von Gert Störmer - dem am 1. Oktober neu gewählten Präsidenten des KSB - Patrick Börsch - dem Geschäftsführer - sowie Vertretern des neu gewählten Präsidiums des KSB und den Mitarbeitern der Geschäftsstelle empfangen.

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Landrat Matthias Jendricke und Innenminister Georg Maier berichteten über ihre Begeisterung für den Sport. Beide wissen, wie wichtig dieser für das gesellschaftliche Leben ist. Sie selbst sind aktive Sportler und nehmen regelmäßig an verschiedenen Sportveranstaltungen teil.

Gert Störmer bedankte sich für die Wertschätzung durch den Besuch in der Geschäftsstelle und zeigte in diesem Zusammenhang nochmals auf, wie wichtig es ist, die Strukturen des Sports, besonders in dieser außergewöhnlichen Zeit, weiterhin zu unterstützen. Das Ehrenamt ist eine der tragenden Säulen unserer Gesellschaft und verdient eine deutlich größere Wertschätzung, auch in der Politik.

Innenminister Georg Maier nutzte am Mittwoch die Gelegenheit und besuchte den Kreissportbund Nordhausen (Foto: Kreissportbund Nordhausen) Innenminister Georg Maier nutzte am Mittwoch die Gelegenheit und besuchte den Kreissportbund Nordhausen (Foto: Kreissportbund Nordhausen)


Nach der Begrüßung folgte eine Präsentation der Arbeit des KSB, durchgeführt vom Geschäftsführer Patrick Börsch. Inhalte waren u.a. der Dank an die Vereine des Landkreises für die Arbeit während der letzten Monate unter deutlich schwereren Bedingungen, die geplante APP für den Sport im Landkreis Nordhausen, die bereits durchgeführten und geplanten Ferienfreizeiten, das Projekt „Seepferdchen“ für alle Vorschulkinder der Stadt und des Landkreises und auch der Einsatz der Mitarbeiter in den Sportvereinen. Auf diese und viele weitere Projekte schaut nicht nur der Landessportbund Thüringen regelmäßig auf den Standort Nordhausen.

Gespannt verfolgte der Minister die Präsentation und war beeindruckt von der Vielfalt und Vielzahl der Angebote und Projekte, die der Kreissportbund Nordhausen bietet. Hier wurde auch noch einmal deutlich, wie wichtig das Ehrenamt im Sport ist sowie die gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt, den Förderern und Partnern des Kreissportbundes.

Ein politisch wichtiges Thema war das vom Landtag Anfang des Jahres beschlossene Sonderprogramm Corona in Höhe von 7 Millionen Euro, mit dem Bereich Beschaffung von Sportgeräten / Digitalisierung (3 Mio) für die Sportvereine sowie dem Bereich Unterstützung semiprofessioneller Sportvereine (4 Mio).

Der Topf „Sportgeräte“ wurde beschlossen, aber nicht freigegeben. Der Topf für die semiprofessionellen Sportvereine wird kaum genutzt, da der Großteil an bedürftigen Vereinen bereits über das Paket „Profisport“ bedient worden ist. Unterm Strich ist also noch nichts bei den Vereinen angekommen.

„Insbesondere in der Fläche beim „Standardverein“ fehlt ein positives Signal für das Durchhalten und zur Aktivierung nach Corona!“ meint der Präsident des KSB, der dort eine Sprache mit den Kollegen des Landessportbundes in Erfurt spricht.

Die Defizitausgleiche haben die Vereine und Verbände vor existentiellen Sorgen bewahrt, aber sicher nicht das kompensiert, was ansonsten durch Veranstaltungen, Turniere und Zuschauer etc. an Einnahmen möglich gewesen wäre.
 
Deshalb würde aus unserer Sicht diese unbürokratische Pro-Kopf-Hygiene und Coronapauschale, wie es der LSB Sachsen-Anhalt bereits gemacht hat, den Vereinen eine flexibel nutzbare Möglichkeit bieten und für den Herbst positiv motivieren. 
 
„Wir haben überschlagen, dass wir für die Thüringer Vereine bei gleicher Vorgehensweise: 20 Euro pro Kind/Jugendlicher und 10 Euro pro Erwachsenen für die Vereine, die förderfähig sind, insgesamt ca. 3,5 - 3,8 Mio Euro bräuchten. Insofern würden die 4 Mio. Euro aus dem „Semisport“ ausreichend sein.“ sagt Gert Störmer.

Der Innenminister, Herr Maier bedankte sich für die ausführlichen Einblicke in die Arbeit des KSB und die Vorhaben um und mit dem organsierten Sport in der Stadt und im Landkreis Nordhausen. Er versprach, das Thema der Unterstützung im Landtag anzusprechen und seine Ministerkollegen auf die Wichtigkeit und Bedeutung dieser Unterstützung hinzuweisen. So können sich die Thüringer Vereine eventuell noch in diesem Jahr über weniger unbürokratische Unterstützung aus Erfurt freuen.
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Kommentare

09.10.2021, 08.01 Uhr
Jäger53 | Warum
soll der Autohof „Autohof Werther Nordhausen“ heißen, wo doch die Stadträte vor Jahren den Autohof nicht wollten. Schmückt man sich wieder mal mit fremden Federn. Werther wurde schon der Autobahnanschluss weggenommen.

1   |  0     Login für Vote
09.10.2021, 12.43 Uhr
Psychoanalytiker
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema, aber danke für den Hinweis
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