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Do, 10:35 Uhr
21.10.2021
Thüringer Landesamtes für Statistik

Weniger Erwerbstätige am Arbeitsort in Thüringen

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik sank im Jahr 2020 die Zahl der Erwerbstätigen in Thüringen gegenüber dem Vorjahr um 19 500 Personen (-1,9 Prozent). In Deutschland verringerte sich die Zahl der Erwerbstätigen im gleichen Zeitraum um 0,8 Prozent (-370 000 Personen)...

Statistik der Entwicklung (Foto: TLS) Statistik der Entwicklung (Foto: TLS)

In Thüringen gingen im Verarbeitenden Gewerbe 8 200 Arbeitsplätze verloren, im Gesundheitswesen nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 1 400 Personen zu.

Im Jahr 2020 hatten im Jahresdurchschnitt 1 025 000 Personen einen Arbeitsplatz in Thüringen. Die Zahl der Erwerbstätigen in Thüringen ist damit im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent gesunken (-19 500 Personen), nachdem sie bereits im Jahr 2019 leicht rückläufig war (-2 900 Personen bzw. -0,3 Prozent). Wie die Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ zeigen, sank in Deutschland die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2020 um 0,8 Prozent (-370000Personen).

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Unter den Bundesländern verzeichneten Hamburg (-0,2Prozent), Berlin (-0,3 Prozent) und Schleswig-Holstein (-0,4 Prozent) die geringsten Erwerbstätigenverluste im Vergleich zum Vorjahr. Den stärksten Rückgang der Erwerbstätigenzahl verzeichneten Thüringen (-1,9 Prozent) und das Saarland (-1,7 Prozent).

Im Jahr 2020 verlief die Entwicklung der Zahl der Erwerbstätigen in den einzelnen Wirtschaftsbereichen in Thüringen überwiegend rückläufig. Eine Ausnahme bildete das Gesundheits- und Sozialwesen mit einer Zunahme um 1 400 Personen (+0,9 Prozent). Die bedeutendsten Arbeitsplatzverluste verzeichneten im Jahr 2020 in Thüringen das Verarbeitende Gewerbe mit 8 200 Personen (-3,7 Prozent), der Bereich Sonstige Unternehmensdienstleister mit 4 200 Personen (-5,1 Prozent), das Gastgewerbe mit 2 300 Personen (-6,3 Prozent) und der Bereich Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen mit 2 100 Personen (-1,8 Prozent).

Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter zählen zu den Erwerbstätigen. Die seit dem Auftreten der Corona-Pandemie verstärkte Nutzung des arbeitsmarktpolitischen Instruments der Kurzarbeit dämpft das Ausmaß der rückläufigen Entwicklung der Erwerbstätigenzahlen in Deutschland.

Bitte beachten:
Den vorgelegten Erwerbstätigenzahlen liegt das sogenannte Arbeitsortkonzept zugrunde. Die ausgewiesenen Ergebnisse umfassen nur diejenigen Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsort in Thüringen haben. Auspendler in die anderen Bundesländer bleiben unberücksichtigt, Einpendler aus anderen Bundesländern sind einbezogen.
Autor: red

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