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Fr, 10:30 Uhr
21.01.2022
17 Prozent ungeimpft

Thüringer Krankenhäuser sehen Impfpflicht kritisch

Die Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen (LKHG), weist mit heutigen Schreiben an Gesundheitsministerin Werner auf die drohenden Auswirkungen zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht hin. Rund 17 Prozent der Beschäftigten sind ungeimpft, was zu Personal- und damit auch Versorgungsengpässen führen könnte...

Die LKHG fordert in ihrem heutigen Appell an Ministerin Werner, das Aussetzen der Sanktionen und Maßnahmen (Betretungs- und Beschäftigungsverbote) gegenüber den Beschäftigten in den Krankenhäusern, die nicht bis zum 15. März 2022 den nach §20a IfSG geforderten Immunitätsnachweis erbringen können. Einer Umfrage der LKHG unter ihren Mitgliedseinrichtungen zufolge können rund 17 % der Beschäftigten ihren Immunitätsnachweis nicht fristgerecht erbringen. Damit steht die volle Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser als Bestandteil der kritischen Infrastruktur in Frage.

Durch den Beschluss des Deutschen Bundestags zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht ab dem 16. März 2022 u.a. auch für Beschäftigte in Krankenhäusern wurde der allgemeinen Impfpflicht vorgegriffen.

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Die Vorstandsvorsitzende der LKHG, Dr. Gundula Werner, betont die Dringlichkeit zum Handeln: „Wir sprechen uns gegen die Einführung einer einrichtungsbezogenen Impfpflicht im Vorgriff auf eine allgemeine Impflicht aus. Es ist zu befürchten, dass Sanktionen im Zusammenhang mit einer einrichtungsbezogenen Impflicht in den Thüringer Krankenhäusern zu Personalausfällen führen können, die auf die Versorgung der Patientinnen und Patienten erheblichen Einfluss haben.“

Eine Umfrage der LKHG unter ihren Mitgliedskrankenhäusern zeigt: Derzeit verfügen rund 17 Prozent der Beschäftigten der Krankenhäuser in Thüringen noch nicht über den Immunitätsnachweis nach § 20a IfSG. Landesweit würden kurzfristig 1.918 Betten, das sind rund 13% der vom Gesundheitsministerium zugewiesenen Planbetten in Thüringen, aufgrund des verschärften Personalmangels in den Krankenhäusern nicht mehr betrieben werden können, sofern dieses Personal infolge von Beschäftigungsverboten nicht mehr zur Verfügung steht.

„Das Ergebnis der Umfrage gibt Anlass zu großer Sorge“, so Dr. Gundula Werner weiter. „Insbesondere auch deshalb, weil wir aufgefordert sind alle verfügbaren Maßnahmen zur Sicherstellung unserer Krankenhäuser als kritische Infrastruktur in der auch in Thüringen zu erwartenden Omikronwelle sicherzustellen.“

Die LKHG fordert Frau Ministerin Werner zum Handeln auf und plädiert für einheitliche Empfehlungen seitens des Ministeriums an die Gesundheitsämter. Diese haben bei der Erteilung von Betretungs- und Beschäftigungsverboten einen Ermessensspielraum, welcher sorgsam ausgeübt werden müsse.
Autor: red

Kommentare
Piet
21.01.2022, 10.39 Uhr
Nach
dem gestrigen Bericht bei Servus TV. Ein nicht gleichgeschalteter Sender der über die Impfschäden gesprochen hat bin ich komplett bei den 17 % sie kennen die Wahrheit. Viele nicht.
PandaR
21.01.2022, 11.37 Uhr
Ganz sicher, die kennen die einzige Wahrheit!
Alles andere sind Fakenews aus der Blase der Gleichgeschalteten. Hört Ihr Euch manchmal noch selbst zu, ich glaube es eher nicht.
Auf die Idee, dass dies nicht immer in schwarz und weiß, richtig oder falsch einzuteilen ist, sondern die Wahrheit oft dazwischen liegt, kommen diese absoluten Checker wohl nicht mehr. Wie auch, ein derart Erleuchteter kann doch niemals irren.
Ich wünsche diesen Menschen trotzdem viel Glück im weiteren Verlauf der Pandemie, insbesondere einen milden Verlauf ohne Langzeitfolgen im Fall der Infektion!
Und falls es der Eine oder Andere dann wieder Erwarten doch nicht schafft, bekommt er als aufrechter Demokrat seinen Gedenkstein in der Blase.
A-H-S
21.01.2022, 12.03 Uhr
ein selbstverschuldetes Desaster
Wir laufen in ein selbstverschuldetes Desaster. Ich vermute, auch auf Basis von Zahlen, die der MDR kürzlich bekannt gab, dass die tatsächliche Quote höher liegt als diese 17%. Es nutzt einem Krankenhaus nichts, wenn auf Station 7 genügend Personal vorhanden ist, aber im OP das Fachpersonal fehlt.

Eine Impfung - und speziell diese - ist in erster Linie Eigenschutz. Wir wissen ja mittlerweile, dass diese Impfung weder vor Ansteckung noch vor Weitergabe schützt, das letzte Goodie, was in den Raum geworfen wird, ist der "leichtere Verlauf", den man im Zweifel weder belegen noch widerlegen kann. Es ist also wenig zielführend das medizinische Personal mit einer Impflicht zu belegen.

Was den Beitrag von Servus-TV betrifft: die Einzelschicksale sind nur Beiwerk, um Zeit totzuschlagen. Faszinierend fand ich die den Prof Kuhbandner aus Regensburg, der eine Korrelation von 0,98 zwischen Impfkampagne und anschließender Übersterblichkeit festgestellt hat. Bei einer Korrelation von 0,98 dürfte allen, die sich ein bisschen mit Zahlen auskennen, ein Schauer über den Rücken laufen - zumal er es dann zur Probe auf die einzelnen Bundesländer heruntergebrochen hat.
Zum Haare raufen war auch seine Einführung. Die eigentliche Frage war ja, warum die Zahlen der ungeimpften Toten nach Beginn einer Impfkampagne so in die Höhe schnellen - es besteht ja kein offensichtlicher Zusammenhang. Den gibt es erst wenn man hinter die Zahlen schaut: man hat kurzerhand die Toten, deren Impfung maximal 14 Tage zurücklag zu "ungeimpft" erklärt.
Leser X
21.01.2022, 12.09 Uhr
Da hat wohl jede/r sechste...
... offensichtlich nicht wirklich den Job, der zu ihr/ihm passt. Ich bin wirklich sprachlos. Man stelle sich vor, jeder sechste Feuerwehrmann zündelt gern.

Ich glaube auch nicht, dass Erpressung ("dann steigt eben der Personalnotstand") dieses Problem löst.

Irgendwie ist das alles ein Spiegelbild der Gesellschaft. Und was man in diesem Spiegel sieht, ist teils recht erbärmlich.

Natürlich muss eine Impfpflicht her. Was denn sonst. Zu DDR-Zeiten kam man mit einer solchen Verweigerungshaltung nicht weit. Und das war gut so und hat der Gesellschaft alles andere als geschadet.
Romikon
21.01.2022, 12.24 Uhr
mal eine Überlegung zur Impfpflicht überhaupt
Eine Anmerkung zur „Impfpflicht“ , die auch für „geimpfte“ nicht unerheblich ist weil ja bald geimpft ungeimpft ist.
Es wird eine allgemeine Impfplicht und keine Covid-19 Impfpflicht! Wohlgemerkt !!

Bei einer allgemeinen Impfplichtwerden Impfungen zum Versuchslabor der Pharmaindustrie. Jede neue Substanz die durch eine „Impfung“ in den Körper der Menschen gelangen soll, kann somit per Gesetz an der Bevölkerung ausprobiert und getestet werden! Einzig und ALLEIN der Gesundheitsminister entscheidet darüber ob, wieviel und in welchen Abständen „Geimpft“ werden soll. Soll heißen, man kann nach Lust und Laune und natürlich auf Anweisung der Pharmaindustrie jederzeit weitere „Impfungen“ anordnen.
Überlegt euch das mal.Hier gehts dem Anschein nach um Corona.
Die Impfstoffe funktionieren mehr oder weniger.
Wenn wir eine Impfpflicht haben,müssen wir ob wir wollen oder nicht.
In Österreich sind Strafmassnahmen bekannt.Es ist Zwang !
Ich bin dafür ,dass jeder das Recht zur Entscheidung nicht aus der Hand geben darf.
Marino50
21.01.2022, 12.25 Uhr
Impfpflicht...
Was hier gemacht wird, ist Nötigung dem Menschen gegenüber. Wer sich momentan täglich testen lassen muss, ist doch sicherer als jemand, der 3 x geimpft ist. Dauernd ändern sich die Bedingungen. Erst 1 Jahr Grundimmunisierung, dann 6 Monate, jetzt 3 Monate bzw. sogar nur 4 Wochen. Welch ein Chaos. Die EMA sagt ganz was anderes als das RKI. Die STIKO vertritt wieder eine andere Meinung.
Es kann doch nicht angehen, dass Schwestern bzw. Pfleger oder Klinikpersonal gekündigt werden soll. Das will der Staat so. Der Staat bzw die Bundesregierung bzw. ein Lauterbach sind aber nicht der Arbeitgeber.
Wo soll denn das alles noch enden. Es braucht sich doch keiner zu wundern, dass die Leute auf der Straße immer mehr werden.
RWE
21.01.2022, 12.31 Uhr
Schon klar LeserX,
". Was denn sonst. Zu DDR-Zeiten kam man mit einer solchen Verweigerungshaltung nicht weit. Und das war gut so und hat der Gesellschaft alles andere als geschadet."
Mit einer verweigerungshaltung kam man in der DDR nicht. Man konnte auch seine Meinung nicht sagen. Das hat der Gesellschaft sicher auch nicht geschadet. Ich kann mir schon vorstellen, das da so mancher Linker wieder hin will.
Übrigens, am Montag ist MPK...
Leser X
21.01.2022, 12.46 Uhr
Grundvertrauen
Manche Kommentare sind schlicht unverdaulich. Ich selbst bin auch keiner, der unsere Politik und Gesellschaft unkritisch sieht. Aber sich von Leuten umzingelt zu sehen, die nur den Wunsch haben, mich mit der Giftspritze umzubringen - also da reicht meine viel vorhandene Fantasie nicht aus.

Merken denn manche gar nicht mehr, dass sie offensichtlich dringend auf die Couch sollten?
T.Nickel
21.01.2022, 13.02 Uhr
Argumentation der LKHG
Irgendwie war klar, wer hier voll auf die Argumentation der Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen (LKHG) abfährt.

So sehr deren Sorge (also die der LKHG) ja vielleicht nachvollziehbar sein mag, so falsch ist es aber auch sich gegen eine einrichtungsbezogene Impfpflicht auszusprechen. Was heißt denn, diese sollte nicht im Vorgriff zu einer allgemeinen Impfpflicht erfolgen? Meint Frau Dr. Werner denn, dass es die von ihr genannten "Probleme" nicht gäbe, wenn man gleich mit der allgemeinen Impfpflicht startet? (was ich begrüßen würde). Auch dann würde sie doch sicher argumentieren, dass die 17% Ungeimpften bis zum Start einer Impfpflicht ihren Immunitätsnachweis nicht fristgerecht erbringen könnten.

Und sind wir mal ehrlich... dabei isses egal, ob eine Impfpflicht zum 16.03., zum 01.05. oder zum 01.08. käme... der Quer- und Schwerdenker würde immer einen Tag vor der Frist behaupten, dass er ja durchaus nun bereit gewesen wäre, aaaber selbst wenn er nun beginnen würde sich impfen zu lassen, könnte er ja nicht rechtzeitig die erforderliche Zweit- oder Drittimpfung nachweisen.

Zu fordern, dass es (vielleicht) eine Übergangszeit geben sollte - in Ordnung.
Zu fordern, dass auf Sanktionen verzichtet werden sollte - Nein. Wir reden hier über Menschen, die wie Zwölfjährige meinen, dass ihr bewusstes Handeln keine Konsequenzen haben darf und das kann ja nicht Sinn der Sache sein.

Hilfreich wäre es im Übrigen auch, wenn man dann auch klar kommuniziert, dass die 1.918 Betten nicht mehr zur Verfügung stünden, weil sich eben jene 17 Prozent dazu entschlossen haben lieber ungeimpft zu bleiben, als weiter zu arbeiten, statt mal wieder "denen da oben" die Schuld zu geben.

Kleine Anmerkung noch zu Marino50... Warum sollte jemand, der sich täglich testet denn sicherer sein, als jemand, der geimpft ist. Hier zeigt sich doch sehr schön der Widerspruch in mancher Argumentation.

Auf der einen Seite wird ständig betont, dass die Impfung ja keinen hundertprozentigen Schutz bietet und auf der anderen Seite argumentiert man so, als würde jeder Test hundertprozentige Sicherheit bieten... tut er aber auch nicht. Vielleicht mal drüber nachdenken.
RWE
21.01.2022, 13.45 Uhr
Also ich werde bald geboostert,
glaube daran, dass die Impfung schwere Verläufe vermeidet und bin trotzdem gegen die Impfpflicht. Ehemalige Verfassungsrichter sehen die Pflicht kritisch, weil die Omikron Welle vorbei sein wird, wenn die Pflicht beginnen soll. Und Einschränkungen der Persönlichkeitsrechte auf Verdacht (!!) könnten vor Gericht kassiert werden. Sollte sich Omikron bis dahin wirklich und hoffentlich als Rohrkrepierer erweisen und die Verläufe im wesentlichen mild verlaufen, d.h. keine Überlastung des Gesundheitswesens und/oder der kritischen Infrastruktur mehr droht oder nicht mehr droht, dann sind alle Eingriffe in unsere Grundrechte nicht mehr haltbar und auch die Impfentscheidung Privatsache.
Übrigens hat man die Impfbereitschaft auch kaputtgeredet. Wirksame Impfstoffe wurden klein gerdet. Die Engländer, die anfangs schlimmer getroffen hatten als uns, haben sich alle brav mit AstraZeneca impfen lassen. Die Leute sind weder am Impfen gestorben und das große Sterben an Corona wie es "Klabautermann" Lauterbach zum Beispiel nach der Europameisterschaft vorhergesagt hatte ist ausgeblieben.
Jetzt rauscht es eben durch und dann muß es auch mal gut sein.
Leser X
21.01.2022, 14.10 Uhr
Da ist er wieder...
... der neue Trend: Schwurbeln - Impfen - weiter Schwurbeln. Sicher ist sicher...
Romikon
21.01.2022, 14.14 Uhr
ich halte von der CDSEDU garnichts
die haben nur Angst vor Neuwahlen und lügen sich von der rechten tasche zur linken Tasche.
Manipulation der Wähler nennt man sowas ganz einfach.
Und niemand wills wissen.
Leser X
21.01.2022, 15.24 Uhr
Alle werden von finsteren Mächten manipuliert...
... doch nur einige aufrechte Anti-Corona-Patrioten merken das. So einfach kann man die Welt erklären. Dafür müsste man noch nicht mal die Schule besuchen. Ein Monat im Kindergarten würde schon reichen.
Romikon
21.01.2022, 15.31 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
Rob2000
21.01.2022, 16.37 Uhr
Das ist
Der dank,dafür das diese Leute die letzten 2 Jahre die Stellung gehalten haben...Daumen hoch Deutschland.
Ich bin der Meinung es sollte trotzdem jedem...aber auch absolut jedem seine eigene Sache sein ohne wenn und aber. Und mir persönlich ist es egal ob da einer geimpft, ungeimpft oder sonst was ist, was zählt ist das die leute da sind !
Und kommt nicht wieder mit Solidarität oder dafür bezahlt die Allgemeinheit...dann müssten wir auch verbieten das Behinderte Kinder bekommen, dafür bezahlt auch die Allgemeinheit. Und noch tausend andere Sachen für was die Allgemeinheit bezahlt.
Und von den DDR Geschichten, schön prima...das war aber mal!!!
A-H-S
21.01.2022, 16.50 Uhr
die legendäre Freiheit der DDR
@ Leser X (Zitat): "Natürlich muss eine Impfpflicht her. Was denn sonst. Zu DDR-Zeiten kam man mit einer solchen Verweigerungshaltung nicht weit. Und das war gut so und hat der Gesellschaft alles andere als geschadet."

Dann hören Sie doch auf zu schwurbeln. Sagen Sie es doch einfach:
"Die Impfung bietet keine Immunität, die Impfung verhindert keine Übertragung, eventuell verhindert sie schwere Verläufe (die unter Omikron eher unwahrscheinlich sind). Die Impfkampagnen korrelieren zu 0,98 mit der (Über)Sterblichkeit. Gerade bei jungen Männern ist die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Myokarditis im Zusammenhang mit der Impfung exorbitant hoch.
Das ist mir aber alles egal. Ich habe mich geimpft und deshalb verlange ich vom Rest, dass er sich "solidarisch" verhält und sich ebenfalls jedes Quartal impfen lässt."

Das wäre wenigstens ehrlich.

PS: die DDR wurde 1989 eindeutig abgewählt. Auch wenn der derzeitige Kanzler dem DDR System sehr zugetan ist, wird es kein Comeback geben. Nordkorea steht einem immer noch offen, wenn man es mit Freiheit und Selbstbestimmung nicht so hat.
Kritiker2010
21.01.2022, 17.20 Uhr
Corona, Coronalein, Coronakleinleinchen
Das Ende ist nah, nicht für die Menschen, sondern für Corona. Das zu erkennen schmerzt vor allem diejenigen, die Ihren Nutzen daraus ziehen und solche, die sich nach straffer Führung und Anleitungen zum richtigen Denken sehnen.

Alle Zahlen zeigen eine deutliche Diskrepanz zwischen politisch geforderter Haltung und der Realität. Die Inzidenzen explodieren in den Impfhochburgen, doch Sterbefälle und ITS-Einweisungen schrumpfen überall immer weiter.

Deutschland ist zunehmend eingekesselt von Ländern, die ihre Strategien in Richtung Öffnung ändern und den hiesigen Kurs nicht mehr mittragen wollen. Aber wir werden den Endsieg dennoch erringen, wieder zusammen mit Österreich. Nur werden die gepriesenen V-Waffen diesmal durch Kanülen verschossen.

Derweil haben die Impfungen, die so alternativlos schienen und eine Pflicht erfordern, mit Omikron endgültig ihre Wirksamkeit verloren (siehe neuesten RKI-Wochenbericht). Weder verhindern Sie Ansteckungen, noch symptomatische Infektionen. Wie abzusehen war, holt sich die Natur ihren Teil.

Der Anteil der Geimpften an den Infektionen entspricht bei Omikron nahezu der Impfquote in der jeweiligen Alterskohorte. Bedenkt man, dass Ungeimpfte zugleich noch immer deutlich mehr Test-Anlässe haben, liegt der Schluss nahe, dass wir nun die "Pandemie der Geimpften" haben. Werden diese Menschen nun auch ausgeschlossen und stigmatisiert?

Es gibt immer weniger ITS- und Todesfälle. Den unerwünschten Einbruch hat man für die Krankenhäuser jedoch durch großzügige Boni für die kurzzeitige Aufnahme auf Normalstation kompensiert.

Eine weitere Diskriminierung der Ungeimpften lässt sich faktisch nicht begründen. Einzig die krankhafte Obrigkeitshörigkeit und das Trommelfeuer der Corona-Propaganda machen dies noch eine Zeit lang möglich.

Wer jetzt noch an der Corona-Impfpflicht festhält, zumal mit den vorhandenen Impfstoffen, sollte sich ernsthaft auf Impfschäden im Kopf untersuchen lassen.

Dazu kommt, dass neuerdings immer häufiger die Rede von Impfschäden ist, die wohl doch um ein Vielfaches höher liegen könnten, als behauptet. Wir werden sehen, ob aus "BionTech" am Ende noch ein neues "Grünenthal" wird.
Kobold2
21.01.2022, 17.40 Uhr
Impfpflicht
In Berufen mit besonderem Risikio einer Erkrankung ist nichts neues. Gibt es z.B. seit Jahrzehnten gegen Gelbfieber.
Fragt mal das Bordpersonal der Lufthansa, oder anderer Fluggesellschaften....
Einfach mal runterkommen vom ständigen ICH, ICH, ICH und an auch an sein Umfeld denken.
Sonst gilt hier für einige, so tun als wenn man Bescheid weiß, auch wenn man keine Ahnung hat.....
Der Hausherr bestimmt die Regeln und er ist auch für den Schutz seiner Mitarbeiter verantwortlich.
Herbert53
21.01.2022, 17.49 Uhr
Die Narrative werden sich verändern
Meine Prognose: Die sachlichen Argumente vom Team "Vorsicht" werden an Substanz verlieren und die vom Team "Freiheit" werden an Gewicht gewinnen. Die Zeit wird zeigen, ob ich mich irre.

Allen ein Schönes Wochenende, möglichst mental und körperlich ohne Corona.
Bubo bubo
21.01.2022, 17.49 Uhr
Es ist bald vorbei...
Eine allgemeine Impfpflicht (eine einrichtungsbezogene inbegriffen) wird es nicht geben! Für derlei Maßnahmen gibt es mittlerweile keinerlei Rechtfertigungen mehr.

Viele renommierte Virologen, auch solche aus dem Expertengremium der Bundesregierung, schwenken mittlerweile deutlich um. Wissenschaftlich ist erwiesen, dass eine natürliche Immunisierung in Folge einer Infektion den besten Schutz vor einer künftigen Infektion mit schwerem Verlauf bietet. Wenn die vergleichsweise mildere Omikron-Variante in wenigen Wochen durch Deutschland gerauscht ist, darf getrost von einer vorherrschenden Herdenimmunität ausgegangen werden. Ab diesem Zeitpunkt ist jede Maßnahme, jede Grundrechtseinschränkung nicht mehr verhältnismäßig und gehört sofort aufgehoben.

Aber machtversessene und realitätsverweigernde Entscheidungsträger wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach werden es zu spät begreifen.

Ich bin gespannt auf die eigentlich obsoleten Bundestagsdebatten bezüglich der Impfpflicht. Dort wird sich trefflich zeigen wer die echten Bewahrer der Grundrechte dieses Landes sind und wer sie am liebsten zurechtstutzen möchte.
Daher ist es dermaßen wichtig wie seit Jahrzehnten nicht mehr, diesen „Grundrechtsstutzern“ im Bundestag mit friedlichem und teilnehmerstarkem Protest auf der Straße zu zeigen, dass Ihr willkürliches und teilweise ideologiegetriebenes Handeln nicht widerspruchslos hingenommen wird.

Dabei ist Corona nur ein Thema, zwar das derzeit vorherrschende, da die Freiheitsrechte betreffend. Aber das nächste große Thema, den Geldbeutel massiv betreffend, wartet mit der “Klima-Krise“ schon hinterm Vorhang. Deswegen wird mittlerweile von allen Seiten auch krampfhaft versucht, den Protest wieder einzufangen. Zu lange hat man berechtigte Kritik am Handeln der Regierenden mit Verächtlichmachung versucht zu unterbinden. Dies rächt sich nun bitter.

Ich schließe meinen Kommentar ab mit der zutreffenden Schlagzeile eines sehr lesenswerten Artikels von welt.de:
„Es ist bald vorbei. Wir trauen uns nur noch nicht, es zu merken“!
RWE
21.01.2022, 19.21 Uhr
LeserX
Fall sie meinen letzten Kommentar gemeint haben-wo genau habe ich geschwurbelt. Es wird ihnen nicht möglich sein, auch nur eine Aussage zu widerlegen und als Schwurbeln abzutun.
Übrigens, es war wohl nichts mit Ansteckungen bei den Spaziergängen. Die Beschränkungen sind aufgehoben.
Ach und ehe ich es vergesse, am Montag ist MPK...
Landarbeiter
21.01.2022, 20.12 Uhr
Natürlich ist es bald vorbei,
denn das Virus wurde bekämpft und alle notwendigen und sinnvollen Maßnahmen wurden nach besten wissenschaftlichem Ermessen und nach medizinischen Gesichtspunkten eingeleitet.

Wer damit absolut nichts zu tun hat, sind: ein @Kritiker2010, ein gewisser A-H-S, der hier noch unter zig anderen Accounts sich selbst recht gibt, eine blaue Eule, ein RWE ... und andere Leugner. Na klar geht jede Pandemie irgend wann zu Ende, wenn die vernünftigen Menschen etwas dagegen tun.

Wir sind auf dem richtigen Weg, die meisten Menschen sind geimpft und belasten die Krankenhäuser nicht mehr in dem Maße, wie das Ungeimpfte tun. Das Virus muss verlieren, wenn es viele Vernünftige gibt, die den Wissenschaftlern (Virologen) vertrauen und danach handeln.

Diese Nichtstuer haben die Pandemie nicht bekämpft. Diese Klientel hat sich nur in ihr Schicksal ergeben und gehofft, dass es die Anderen erwischt!
Rob2000
21.01.2022, 20.15 Uhr
Wir werden es
schon sehen und einige Kliniken werden es merken,wenn der Tag kommt und die Leute fehlen. Und das ist jetzt nur die krankenhausgesellschaft. Da haben sich noch nicht die Pflegeheime und die sozialdienste geäußert.
Das wird interessant wenn das die Regierung durchsetzen will...
Aber unsere schlauen Köpfe rechnen ja bestimmt mit sowas nicht ...und dann stehen se wieder da und erzählen ein das überall personal fehlt.
Kobold2
21.01.2022, 21.46 Uhr
Übrigens
mal wieder lustig wie hier ein Kommentar zu einem Akademiker hochgejubelt wird.
Der besagte Professor aus Regensburg ist nochmal Professor für was?? Und mit welchen Schwerpunkten??
In wieweit in die eigentlichen Daten involviert?
Egal, Hauptsache einen Akademischen Titel und er erzählt was bestimmte Leute hören wollen. Das braucht man dann auch nicht mehr zu hinterfragen....
passt schon.
tofa
22.01.2022, 10.01 Uhr
Das beklatschte Kanonenfutter...
will sich nicht fügen... Na, so eine Überraschung...

Um es deutlich zu sagen: ich finde Impfungen sinnvoll und habe NULL Verständnis dafür, dass hier noch immer ungeimpfte Rentner herumlaufen.

Dennoch - es ist ein riesiger Fehler, eh schon gebeuteltes Klinikpersonal mit einer Impfpflicht zu peinigen! Wenn die Impfstoffe eine sterile Immunität erreichen würden - man könnte drüber diskutieren. Aber doch nicht ernsthaft bei diesen bzgl. einer Infektion eher mau schützenden Produkte... Noch dazu erleben wir doch tagtäglich wie gut Tests, Hygiene und FFP2 Masken Infektionen mit Corona verhindern können.

Statt stur auf eine Durchsetzung dieser halbgaren Verordnung zu pochen und damit echte Engpässe in unseren Kliniken zu riskieren, ist es an der Zeit, politisch die gesamte Pflege und vielleicht auch die Krankenhauslandschaft zu reformieren.
Wenn die Pandemie etwas gezeigt hat, dann doch wie dünn die Personaldecke in diesem Bereich inzwischen ist. Und total überaltert.
Wie will man denn Nachwuchs gewinnen? Sicher nicht, indem man wie das SHK weit unter dem Tarif des Öffentlichen Dienstes zahlt. Man bedenke, dass umliegende KH Konzerne nicht nur diesen Tarif zahlen, sondern auch Boni etwa für Extraschichten und generell höhere Zulagen z.B. für die ungeliebten Nachtdienste...
Pflege ist im Vergleich zu anderen Berufen schon grundlegend "unbequem" - Schichten, viel körperliche Tätigkeit, die Gleichzeitigkeit unterschiedlichster Aufgaben, das stete psychisch belastende Spannungsfeld aus fordernden (arroganten?) Ärzten, renitenten Angehörigen und dem eigentlichen Patient, eben dem gesamten Spektrum unserer Gesellschaft...
Es ist Zeit, der Pflege die "Füße zu küssen" anstatt sie zu peinigen. Sonst gibt es in Deutschland bald nur noch Influencer und Verwaltungsfachangestellte...
Kritiker2010
22.01.2022, 12.28 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verzichten Sie offensichtlich falsche Tatsachenbehauptungen.
Kritiker2010
22.01.2022, 14.22 Uhr
Politiker und Experten ruinieren sich gerade selbst.
Nun ist es eben doch so gekommen. Die unmöglich zu akzeptierende Durchseuchung ist bald abgeschlossen, unbeeindruckt von irgendwelchen Impfstoff-Versuchen und 2G-Regeln und entgegen dem, was von unseren besten Experten und Politikern beschlossen wurde.

Es wurde viel versprochen und doch wenig erreicht. Den Verlauf der Pandemie hat letztlich die Natur bestimmt. Der eine oder andere Traumtänzer verlängert seine Sätze aber noch immer mit Worthülsen wie: "... weil der Impfstoff uns schützt." Die exponentiell schwindende Wirksamkeit der Impfungen (vgl. RKI Wochenbericht) fällt ihnen jeden Tag etwas mehr auf die Füße.

Je länger einige Damen und Herren an ihren Narrativen kleben, umso tiefer wird letztlich deren Absturz - auch oder vor allem unter Kollegen vom Fach.
Sie sollten akzeptieren, dass sie (zumindest diesmal) nur Passagiere in einem nicht aufzuhaltendem Zug waren, so wie alle anderen Menschen auch.

Was nicht zu akzeptieren ist, sind die gesellschaftlichen Kollateralschäden, die durch Politiker entstanden sind, die sich als Extremisten gerieren und den Menschen die Grundrechte streitig machen sowie durch Opportunisten, die mit der Angst und Not der Menschen ihre Geschäfte gemacht haben.

Im Interesse des friedlichen Zusammenlebens, kann man nur hoffen, dass die Protagonisten der Pandemie ihr Scheitern eingestehen und ihren Hut nehmen, weil sie dem Thema offensichtlich nicht gewachsen waren.
Romikon
22.01.2022, 17.00 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Beitrag.
Romikon
22.01.2022, 17.30 Uhr
dann lassen wir mal das Wichtigste weg.Will eh keiner verstehen.Nordhausen ist nicht Davos.
Was nicht sein darf gehört auch nicht in eine Provinzzeitung.Nur soviel das "Scheitern eingestehen und ihren Hut nehmen" bleibt ein frommer Wunsch Kritiker.
Da müsste schon die Staatsmacht zittern.Tut sie aber nicht.Hat sie in Österreich auch nicht getan.
Die Erholungsspaziergänge werden eine Impfpflicht nie und nimmer verhindern.Zu Hause auf dem Sofa lachen die Politiker.
diskobolos
22.01.2022, 18.32 Uhr
Dann kann man ja nur hoffen, . . .
dass die nächste Regierung Sie, Kritiker2010, als Gesundheitsminister einsetzt oder Ihnen das RKI und die Charié unterstellt. Sie wussten es ja offenbar immer schon alles vorher und hätten es deshalb auch besser gemacht. Vielleicht sollten Sie Ihre Fähigkeiten mal dazu nutzen uns die kommenden Börsenkurse vorherzusagen.

Erinnert mich irgendwie an die Frage, welcher Arzt der beste ist: Der Internist weiß alles, der Chirurg kann alles und der Pathologe weiß alles und kann alles, kommt aber immer zu spät.
coreolius
22.01.2022, 18.54 Uhr
Die große Zeit der Wendehälse
scheint schon wieder anzubrechen. Ich bin schon mal gespannt, wie lange es dauern wird, dass es die konformen Schreihälse es extra schon immer besser gewusst haben möchten. Meinen Kurzzeitwecker habe ich gestellt. Das hier sind die die letzten Ausblühungen, wie in einer späten DDR. Es eigentlich nur ärgerlich, nutzlos und bremsend. Im 30-40 Jahrestakt immer wieder von den charakterlich ähnlich aufgestellten "low-performern" malträtiert zu werden. Das macht doch keinen Sinn.
Kritiker2010
22.01.2022, 22.53 Uhr
Ich als Gesundheitsminister?
Der Job ist sicher langweilig, aber vermutlich könnte ich ein halbes Jahr erübrigen, um den Laden auf Vordermann zu bringen.

Vergleichen Sie meine vergangenen Kommentare. Möglicherweise hatte ich hier und da doch Recht. Ganz sicher lässt sich aber belegen, dass Herr Spahn, Herr Lauterbach und ihre Experten meist voll daneben gelegen haben, vielleicht weil sie die Spielregeln der Pandemie nicht verstanden haben oder verstehen wollten.

Die Corona-Pandemie jedenfalls, wäre mit mir als Gesundheits-Minister mit weitaus weniger Verlusten verlaufen. Denn ich hätte Leute zu Rate gezogen, die abgeliefert haben, z.B. Prof. Streek oder Prof. Püschel und damit Öffnungsperspektiven gefunden. Mehr Opfer (ich spreche nicht nur von Menschenleben) hätte dies mit Sicherheit nicht gekostet. Denn die Kette der Fehlentscheidungen ist so offensichtlich, wie erschreckend und hat erst unnötige Opfer verursacht.

Viele Menschen haben das aber, auch in Anbetracht medialer Dauerberieselung, verdrängt und sich aufhetzen lassen, mit einem Schuldkult, der dem wirren Zeitgeist entspringt. "Divide et impera" funktioniert eben auch heute noch.

Nun stehen wir hier, vor der Diskussion um eine Impfpflicht, deren Grund sich gerade von selbst auflöst, ohne dass Politik oder Medizin dies für sich reklamieren könnten.
Im Gegenteil, die Politik versucht das Vehikel am Laufen zu halten, um dem eigenen Versagen noch etwas bedeutsames anzudichten und hofft weiterhin auf Beifall.

Wie geht es weiter?

Die Pandemie verliert Ihren Schrecken, da das Virus endemisch ist/wird - Mensch und Virus passen nun zusammen.
Die Politiker werden behaupten, dass es keinen anderen Weg gegeben hätte.
An den Verwerfungen im Land sind die dunklen Mächte aus der rechten Ecke schuld.
Die Epidemiologen werden wieder ins Labor abtauchen.
Für die zahllosen engagierten Pfleger ändert sich wohl leider nichts.
Und wer kümmert sich um Karl?

Zu den Börsenkursen steht in meiner Glaskugel:
Biontech und Novavax fallen weiter, Tui zieht demnächst kräftig an.
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