Beim Spaziergang am Pfingstsonntag hatte sich Anton Adlerauge etwas anderes vorgestellt, als er an der Straßenbahnhaltestelle am Marktplatz erblicken musste. Das war so gar nicht festlich und harmonierte nicht mit dem frühlingshaft geschmückten Ambiente des altehrwürdigen Rathauses …
Müllhaltestelle am Markt (Foto: Anton Adlerauge)
Im Umkreis von gut zwanzig Metern war hier der Müll verteilt, der in den überfüllten Papierkorb an der Haltestelle nicht mehr hineinpasste. Bei näherer Betrachtung stellten sich die meisten herumliegenden Teile als Produkte des benachbarten Geschäftes Bubble Tea heraus. Das unschöne Phänomen einer verdreckten Straßenbahnhaltestelle ist aber leider nicht auf den Pfingstsonntag beschränkt, sondern vielen Nordhäusern schon früher aufgefallen, seitdem der Laden dort eröffnet wurde.
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Vielleicht könnte der Betreiber einen etwas größeren Papierkorb installieren, schlägt unser Anton Adlerauge nun vor. Oder hin und wieder die geleerten Hinterlassenschaften der Kundschaft einsammeln. Gerade vor dem Rolandsfest würde das der Innenstadt wahrlich gut zu Gesichte stehen.
Der Betreiber soll also den Müll seiner Kunden einsammeln? Bis wohin soll er gehen? Vielleicht liegt ja in Ost oder Nord noch ein Becher? Also das gesamte Stadtgebiet durchforsten? Wer soll das Bezahlen? Was kann der Ladenbetreiber für schlecht erzogene Menschen? Was kann der Ladenbetreiber für einen zu kleinen Mülleimer? Was kann der Ladenbetreiber dafür das die Stadt zu selten die Mülleimer leert oder es einfach zu wenige gibt?
Schade, ich dachte immer das Adler schlaue Tiere sind und vorher überlegen.
Wo bitte ist das Problem wenn der Betreiber dort einen eigenen großen Abfallbehälter aufstellt. In der Bahnhofstraße wird das vor dem Eiscafe doch auch praktiziert. Außerdem könnte in den Haltestellenbereich so ein größerer Abfallbehälter aufgestellt werden. Die Dinger stehen doch sonst auch überall. Ich muss da Adlerauge zustimmen
... hab ich zu dieser Form von Verunreinigungen in unserer Stadt mal geschrieben, dass man aufhören sollte, Lebensmittel als sogenannte To Go Ware zu verkaufen. Das würde den Betreibern mehr Geld in die Kasse bringen, weil der Gast eben im Hause seinen Hunger und Durst stillen muss. Am Ende gibt es nicht nur weniger Ärger, sondern auch weniger Müll in der Stadt. Letzterer kommt nicht selten vom Restaurant mit dem großen M und ziert die Straßengraeben im Umkreis von 5 km unserer Kreisstadt.