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Mi, 14:47 Uhr
06.07.2022
Coubertin-Schülerpreis 2022:

Auszeichnung für drei sportlich engagierte Nordthüringer

Vierunddreißig Thüringer Schulabsolventinnen und -absolventen von Gymnasien, Regelschulen und Sportgymnasien erhalten im Jahr 2022 den Pierre-de-Coubertin-Schülerpreis. Unter ihnen auch zwei Nordhäuser und eine Bad Langensalzaerin...

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Die höchste Schulehrung im Sport wird gemeinsam vom Landessportbund Thüringen und dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Pierre-de-Coubertin Komitee vergeben. Unter ihnen sind Linnea Holzapfel vom Salza-Gymnasium Bad Langensalza,
Andrea Krist aus dem Humboldt-Gymnasium Nordhausen und Philipp Schulz aus dem Herder-Gymnasium Nordhausen. Die jungen Preisträger verbindet ihr sportliches Talent und zugleich ihr soziales Engagement in Sport und Schule. Auch in diesem Jahr belegten die eingereichten Bewerbungen für die Auszeichnung diese Aussage. Trotz der schwierigen Umstände aufgrund der Corona-Pandemie waren die jungen Preisträgerinnen und Preisträger motiviert sich ehrenamtlich im Sport ihrer Region einzubringen, zusätzlich zum hohen Pensum um den Schulabschluss erfolgreich zu bewältigen.

„Gerade in der aktuellen Zeit, in der Ehrenamt immer knapper wird, ist es umso wichtiger, junge Menschen für ehrenamtliche Tätigkeiten als Übungsleiter*innen, Trainer*innen, Vorstandsmitglieder oder Organisator*innen von Veranstaltungen zu gewinnen und zu fördern. Deshalb begeistern uns die Preisträger*innen neben ihren sehr guten sportlichen Leistungen vor allem mit ihrem Engagement im Sport“, freut sich LSB-Hauptgeschäftsführer Thomas Zirkel.

„Mit dem Pierre-de-Coubertin-Schülerpreis bedanken wir uns für das Engagement von Schülerinnen und Schülern im Sport. Die 34 Geehrten haben nicht nur hervorragende Leistungen im Schulsport und im Verein erbracht. Sie haben zugleich mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz bewiesen, dass sie den olympischen Gedanken leben“, macht Thüringens Minister für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter, deutlich. „Schulen und Sportvereine arbeiten in Thüringen gut zusammen. Das ist auch ein Verdienst von Thüringer Pädagoginnen und Pädagogen, den Schulsportkoordinatorinnen und -koordinatoren, Fachberatungen für schulsportliche Wettbewerbe sowie den Arbeitskreisen Schulsport. Ich danke besonders allen, die sich ehrenamtlich in den Sportvereinen engagieren“, so Holter weiter.

Die Auszeichnungen werden regional im Rahmen der Zeugnisübergaben ab dem 7. Juli durch die Sportjugenden der Kreis- und Stadtsportbünde direkt in den Schulen übergeben. In diesem Jahr verleihen der LSB und das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport den Pierre-de-Coubertin-Schülerpreis bereits zum 19. Mal. Seit der Einführung im Jahr 2004 ist diese Ehrung ein voller Erfolg. Exakt 868 Thüringer Schulabsolventinnen und -absolventen sind nunmehr Träger des Schülerpreises. Ausgewählt werden diese von einer Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Sportfachverbänden, Vereinen, Ministerien und aus der Lehrerschaft. Die Bewerbung reicht die jeweilige Schule ein, wobei nur eine Schulabsolventin bzw. ein Schulabsolvent pro Einrichtung vorgeschlagen werden kann.
Autor: red

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