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Mi, 11:05 Uhr
03.08.2022
Landratsamt ruft zum Wassersparen auf

Die Zorge liegt teilweise trocken

Angesichts der anhaltenden Trockenheit und nicht ausreichender Niederschläge haben die Gewässer und Seen im Landkreis Nordhausen schon seit Mai 2022 mit sinkenden Wasserständen zu kämpfen. Auch das Grundwasser bereitet den Behörden Sorgen...

Die Zorge bei Ellrich (Foto: Caroline Rinke) Die Zorge bei Ellrich (Foto: Caroline Rinke)


Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Nordhausen appelliert, Wasser nur sparsam zu verbrauchen. Auch die Inhaber von wasserrechtlichen Erlaubnissen sind aufgerufen, in der aktuellen Situation mit Wasserentnahmen aus den Oberflächengewässern, dem Grundwasser und dem Trinkwassernetz sparsam und verantwortungsvoll umzugehen. Dabei sind die vorgeschriebenen Mindestwasserstände in den Erlaubnissen unbedingt zu beachten.

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Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass im Rahmen des Gemeingebrauchs nur das Schöpfen mit Handgefäßen zur Wasserentnahme zulässig ist.

Auch das Grundwasser sinkt bereits wieder, denn die Defizite aus den niederschlagsarmen Jahren zwischen 2018 und 2020 konnten auch durch den Regen im vergangenen Sommer nicht ausgeglichen werden. Deshalb weist die Untere Wasserbehörde darauf hin, dass Wasserentnahmen aus den Oberflächengewässern – beispielsweise zur Bewässerung von privaten Gärten, von Landwirtschaftsflächen oder zur Nutzung in Gewerbe- und Industriebetrieben – zur weiteren Belastung der Gewässer führt.

Die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern durch Pumpen bedarf deshalb grundsätzlich einer wasserrechtlichen Erlaubnis durch die Untere Wasserbehörde. Diese Wasserentnahmen fallen nicht unter den Begriff des Gemeingebrauches sowie den Eigentümer- und Anliegergebrauch. Wer ohne wasserrechtliche Erlaubnis Wasser mittels Pumpen aus den Oberflächengewässern entnimmt, handelt ordnungswidrig. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Aktuelle Wasserstände sind online abrufbar bei http://hnz-th.thueringen.de/nw2.0/index_nw.html.

Wenn kein erheblicher Niederschlag fällt und sich die Niedrigwassersituation weiter verschärft, wird der Landkreis eine Allgemeinverfügung zur generellen Untersagung der Wasserentnahmen aus den Oberflächengewässern erlassen müssen.
Autor: red

Kommentare
Echter-Nordhaeuser
03.08.2022, 19.37 Uhr
"Wasser"
Dann bin ich mal gespannt wann die Wasserpreise wegen Wassermangel erhöht werden, wie bei Putin seinem Gas.
Lautaro
10.08.2022, 15.52 Uhr
Ganz ehrlich....@Echter-Nordhaeuser
Was die Klima-Greta ( ein wohlstandsverwöhntes Girlie) absondert, interessiert mich nach meiner harten Schicht überhaupt nicht. Und da geht es nicht nicht mehr um Kosten, sondern Verfügbarkeit.
Und die Verfügbarkeit unseres Trinkwassers
nimmt nun mal ab.
Unsere tolle Regierung hat dagegen keinen Plan, Meerwasserentsalzung, Zisternen...etc könnten etwas bringen.
Ob da weniger Auto oder mehr Vegan da eine Wende bringen halte ich für ein ideologisches Gerücht, daß von Gutverdienern immer noch goutiert wird. Leute, die bei ihrem Nachbarn mit dem neuestem Tesla prahlen.
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