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Sa, 07:30 Uhr
20.08.2022
Batterien von Elektroautos richtig laden:

Teure Fehler vermeiden

Die Batterie ist das Herzstück jedes vollelektrischen Autos. Wird aufgrund der Unterschreitung der kritischen Restkapazität ein Austausch des Lithium-Ionen-Akkus erforderlich, ist das mit einer nicht unerheblichen Investition verbunden...

Je nach Modell macht der Akku bei Elektroautos bis zu 20 Prozent des Fahrzeugneuwertes aus, für die Bewertung des Restwerts von Gebrauchtwagen spielt der Zustand des Akkus sogar eine noch wichtigere Rolle. Fahrzeugexperte Achmed Leser vom TÜV Thüringen weiß, wie sich die Lebensdauer der Batterie von Elektroautos verlängern lässt.

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„Jeder Handy- oder Tablet-Nutzer kennt es: durch häufiges Laden lässt die Kapazität des Lithium-Ionen-Akkus allmählich nach. Genau wie Akkus in digitalen Endgeräten unterliegt auch die Antriebsbatterie im Elektroauto einem zyklischen und kalendarischen Verschleiß. Es ist also nicht nur jeder Ladezyklus, der den Akku belastet, die Kapazität nimmt über die Jahre auch altersbedingt und somit unvermeidbar ab. Dennoch können moderne Traktionsbatterien, wie sie heute in vollelektrischen Fahrzeugen verbaut werden, weit mehr als 1.000 Mal aufgeladen und wieder entladen werden. Die meisten Hersteller geben sogar eine Garantie für ihre Akkus und versprechen beispielsweise, dass auch nach 160.000 Kilometern Laufleistung oder acht Jahren Nutzung noch mindestens 70 Prozent der ursprünglichen Kapazität nutzbar sind. In der Realität lassen sich mit dem richtigen Ladeverhalten aber sogar deutlich längere Zyklen erzielen“, weiß Achmed Leser.

Während viele Fahrer von Autos mit klassischem Verbrennungsmotor ihren Tank bis zum Rand volltanken, ist das Laden eines Elektroautos auf 100 Prozent der Akku-Kapazität nicht empfehlenswert. Einige moderne Lademanagementsysteme begrenzen die Aufladung daher im Alltag auf 80 Prozent, obwohl so die theoretische Maximalreichweite nicht erreichbar ist: Der Fahrer muss die Vollladung freigegeben, was beispielsweise bei einer Langstreckenfahrt in den Urlaub sinnvoll ist. „Für die meisten alltäglichen Distanzen reicht ein Ladezustand von 80 Prozent vollkommen aus, das bringt keine Nachteile mit sich und schont den Akku. Sowohl Vollladungen auf über 80 Prozent als auch zu häufige Tiefenentladungen auf unter 10 Prozent bedeuten unnötigen Stress für den Akku und beschleunigen den Kapazitätsabbau. Fahrer von Elektroautos sollten nach Möglichkeit auch auf zu häufige Schnellladungen verzichten, da sich diese ebenfalls ungünstig auf den Alterungsprozess des Energiespeichers auswirken“, rät Achmed Leser. „Batterieschonende Aufladungen an der heimischen Wallbox oder an öffentlichen Ladesäulen mit 11 bis 22 kW können sich dagegen positiv auf den Gesundheitszustand und die Langlebigkeit der Speicherbatterie auswirken“, meint der Verkehrsexperte.

Ganz ähnlich wie die Starterbatterie beim Verbrennungsfahrzeug mag auch die Antriebsbatterie des E-Autos weder lange Standzeiten noch zu kalte oder zu heiße Umgebungstemperaturen. „Wer sein Elektrofahrzeug aufgrund eines längeren Urlaubs nicht nutzt, sollte darauf achten, dass die Batterie nicht zu voll und auch nicht zu wenig geladen ist. Ein mittlerer Ladezustand zwischen 30 und 70 Prozent ist in einem solchen Fall vorteilhaft“, rät Achmed Leser. Auch moderne Lithium-Ionen-Akkus verlieren bei Nichtgebrauch selbst unter Optimalbedingungen rund fünf Prozent ihres Ladezustands im Monat: „Bei Temperaturen über 25 Grad kann sich die Selbstentladung jedoch beschleunigen. Daher ist ein geschützter Platz in einer Garage für den Stromer immer einem Parkplatz im Freien vorzuziehen“, so Verkehrsexperte Leser.
Autor: red

Kommentare
ndhler07
20.08.2022, 09.20 Uhr
schwache Lebensdauer
Wenn die Lebensdauer von Elektroautos nur 10Jahre sind weil die Batterie dann aufgibt, macht das doch alles keinen Sinn. Extrem hohe Anschaffungkosten, extrem hoher Wertverlust pro Jahr und extreme Umweltzerstörungen für seltene Erden, Kobald, Lithium und Co.. Nicht zu vergessen die starke Erhöhung der Wahrscheinlichkeit eines Blackouts. Für mich macht das alles keinen Sinn....
Romikon
20.08.2022, 10.11 Uhr
Batterie richtig laden!? Die Energiewende mit E.-Autos ist grüner nicht zu Ende gedachter Blödsinn
weil die Rohstoffe für Batterien auf der Erde endlich sind.Es ist nun mal so.
Sowas einfach unwirtschaftlich und unökonomisch ist(Herstellung/Lebensdauer)
Der Strom zur Ladung ja irgendwo herkommen muss.
Die "sogenannten Abhängigkeiten" (wie beim Gas) einfach Realität sind.
Es nachwachsenden Biodiesel gibt.
Und Dieselmotore mit einer einzigartigen Reinheit ihrer Verbrennung existieren.
Wo bleibt das Hirn von unseren "Vordenkern".
Die Klimahysterie ist Verdummung und kap. Gewinnmaximierung.
tannhäuser
20.08.2022, 10.30 Uhr
Immerhin...
...können sich die Schaulustigen im "Kälte-Hunger-Winter für die Ukraine gegen Putin" kostenlos an so einer brennenden, schwer löschbaren Karre wärmen und wenn Sie sich noch Würstchen leisten können, diese auf Stöcke spiessen und über dem Feuer brutzeln.
Paulinchen
20.08.2022, 13.35 Uhr
Wenn ich....
.... meinen DIESEL voll tanke und in der Sonne stehen lasse, bleibt die Reichweite immer noch die gleiche und das Fassungsvermögen des Tanks ebenfalls. Ist schon ein tolles Auto, was ich habe.... :-)) Und es hat nicht so viel gekostet in der Anschaffung. Dank des korrupten Staates aber, wird es einem verdorben. Nur so eine fahrende Zündquelle, in Form von eines E Autos, werde ich mir nicht leisten und auch nicht kaufen. Siehe Testbericht Volvo V40 Baujahr 2005 und Tesla 2022. Bediensicherheit zwischen Druck u. Drehknoepfen und Bildschirmbedienung. Bei Tempo 110 muss der Fahrer 7 verschiedene Einstellungen ändern. Nach 10 Sekunden ist der Fahrer des Volvo fertig und der des Tesla längst nicht, weil er dadurch zuseher abgelenkt ist. Aber telefonieren mit dem Handy ist verboten...... Schwachsinn!
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