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Sa, 07:00 Uhr
10.02.2024
Nachgefragt:

Wie weiter in der "Hoffnung"?

Die Wogen rund um eine einst beabsichtigte Nutzung des ehemaligen Hotels "Zur Hoffnung" in Werther hatten sich geglättet. Doch nun gibt es erneut "Bewegung" in der Angelegenheit...

Bürger aus Werther hatten im Oktober 2023 gegen das Vorhaben der Flüchtlingsunterbringung protestiert (Foto: privat/nnz-Archiv) Bürger aus Werther hatten im Oktober 2023 gegen das Vorhaben der Flüchtlingsunterbringung protestiert (Foto: privat/nnz-Archiv)
Hintergrund ist die fast schon verzweifelte Suche der Thüringer Landesregierung nach Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge aus der Ukraine. Immer wieder wird in den Landkreisen nachgefragt, ob nicht noch Kapazitäten vorhanden wären. Wie nnz erfuhr, werden allein für Ukrainer mehr als 2.000 Plätze gesucht.

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Rund 150 davon könnten es wohl in Werther sein. Das bestätigte am Freitag Landrat Matthias Jendricke der nnz. Und das bestätigte auch Manfred Handke, der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Werther. Der Haupt- und Finanzausschuss des Gemeinderates habe am Donnerstagabend getagt und sei durch den Bürgermeister entsprechend informiert worden. "Wir sollen uns in den nächsten Tagen eine Meinung bilden, wie wir zu der temporären Unterbringung von vorwiegend Frauen und Kindern stehen", berichtet Handke.

Hingegen versteht Landrat Jendricke diese Verfahrensweise nicht wirklich. Das sei seiner Meinung nach eine vertragliche Angelegenheit zwischen den Besitzern der Immobilie und dem Land Thüringen. Zudem handele es sich bei den Menschen, die in Werther unterkommen sollen, nicht um Menschen aus Syrien oder Afghanistan, sondern aus dem europäischen Kulturkreis. Und die würden in Werther nur eine kurze Zeit verweilen, bis sie dann auf andere Landkreises weiterverteilt würden.

Doch - ähnlich der Situation Ende vergangenen Jahres - hier haben die Eigentümer des Hotels ein gewichtiges Wort mitzureden. Wie der nnz bestätigt wurde, werde man auch in diesem Vorgang nicht gegen die Meinung des Gemeinderates von Werther einen Vertrag eingehen. Nach anhaltenden Protesten und einem negativen Votum des Gemeinderates hatten die Hoteleigentümer den angebotenen Deal zur Unterbringung von Syrern abgelehnt.

Es kommt nun auf die Räte in Werther an, die sich neben diesem Thema mit der Konsolidierung des Gemeindehaushaltes "herumplagen" müssen. Und genau hier könnte der Unterschied zum vergangenen Jahr zu finden sein. Es scheint möglich, so wird in Werther kolportiert, dass die Gemeinde für die Zeit der Nutzung des einstigen Hotels einen monatlichen Obolus erhält.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

Kommentare
BerndLuky
10.02.2024, 07.44 Uhr
wielange...
will uns Jendricke noch die Mär vom armen Flüchtling aus Europa auftischen?
Mütter und Kinder!
Ja, Ne, Is Klar!
Und dann noch der Satz mit dem Obolus!
Man könnte es eher als Bestechungsgeld ansehen!

Lügen,Bestechen, Bedrohen ist ja heutzutage gang und gebe in der BRD-Politik!
Spielst du nicht mein Spiel mit, so mach ich dich Mundtot!
Frank55
10.02.2024, 08.01 Uhr
Natürlich wollen wir helfen.
Allein wird Deutschland nicht die ganze Welt retten.
Auf meinen Urlaub im Januar auf den Kanaren viel mir ein 5er BMW SUV XDrive mit dem Nummernschild (UA) auf. Ca. 160.000,00€
Auf den Kanaren muss ein PKW nach 185 Tagen umgemeldet sein, sonst drohen Strafen.
Ich stellte mir die Frage, wie das geht und was diese Bürger dort machen?
Vielleicht hat jemand eine plausible Antwort, die mir weiterhilft.
Anna Lüst
10.02.2024, 08.01 Uhr
Am 26. Mai
sind die Wahlen der Gemeinderäte, auch in Werther.
Die Bürger von Werther schauen jetzt ganz genau hin.
Herr Jendricke versteht nicht, dass die Eigentümer ihre Entscheidung an das Votum der Gemeinderäte koppeln.
Er versteht so vieles nicht.
Herr Jendricke hat auch nicht verstanden, wie man Bußgelder wegen nicht nachgewiesener Covid - Schutzimpfung im medizinischen Sektor nicht eintreiben kann, wie im Kyffhäuserkreis.
Zum Glück versteht er, dass er dies nicht zu entscheiden hat. Hoffentlich gibt's im werther'schen Gemeinderat Leute mit Rückgrat statt Kadavergehorsam.
tannhäuser
10.02.2024, 08.43 Uhr
Endlich wieder PSG!
Der so genannte Techn. Support hat sich in den letzten Tagen nur durch Kommentatorenbashing profilieren wollen.

Zum Thema: In Weißenfels wird eine dichtgemachte Schule wiedereröffnet und zwar nur, um ukrainischen Kindern Deutsch beizubringen.

Gute Sache, könnte man meinen. Aber provokativ gefragt: Wer soll nach Kriegsende das Land wieder aufbauen, wenn die "Geflüchteten" inzwischen alle in Deutschland assimiliert wurden?

Wer soll/will überhaupt freiwillig wieder in Wolodomirs Schoß zurückkehren und auf deutsches Bürgergeld verzichten?
Sülzhayner
10.02.2024, 08.52 Uhr
Kurzfristig?
Kurzfristig wurde in Sülzhayn auch schon oft gesagt. Genauso wurde 2015 gesagt das es nur für 5 Jahre sei! Aber der Vertrag wurde gleich für 10 Jahre geschlossen! Und nun sind fast 10 Jahre um und in Sülzhayn gibt es 2 GU auf Dauer! Ich traue dem ganzen nicht mehr. Das Maß ist voll!
Herr Fuchs
10.02.2024, 09.05 Uhr
Bin gespannt
ob sich Werther kaufen lässt... wo doch inzwischen ganz offiziell eine Arbeitsagentur (aber nicht unsere) den möglichen Sozialbetrug durch Ukrainer eingeräumt hat...
Peterchen1983
10.02.2024, 09.14 Uhr
Frauen und Kinder?
Hat der Jendricke sich erstmal das Objekt unter den Nagel gerissen ,dann packt er auch männliche „Flüchtlinge“ aus anderen Ländern dort rein!!
Es wird gelogen bis sich die Balken biegen!
Wann ist endlich Schluss mit dieser Masseninvasion?
Rene Strube
10.02.2024, 10.38 Uhr
Klingt schon nach Sexismus und Rassismus?
Frauen und Kinder aus der Ukraine?
Männer sollen dort also weiter töten und getötet oder körperlich und seelisch verstümmelt werden?
Ukrainer ja, andere nicht?
Die Ukrainenerin ist also mehr wert als der Eriträer?
Sollen nicht alle Menschen gleich sein?
Solche Unterschiede dürfen nur die Personen mit dem "richtigen" Parteibuch machen.
Realist 2.0
10.02.2024, 10.40 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Beitrag
tannhäuser
10.02.2024, 11.05 Uhr
Rassismus?
Bitte, Herr Strube! Solche zusammenhanglosen Phrasen verschrecken Ihre vernunftbegabten Wähler!

Schieben Sie lieber ein Warnschild "Achtung Sarire!" nach und seien Sie schlauer als Böhmermann, der gerade gegen einen sächsischen Imker vor Gericht verloren hat.

Dass "#MeToo" und "BLM" gerade in den USA mehr Schaden als Nutzen anrichteten und auch in Deutschland wegen Hautfarbe und "Gefühltem Geschlecht" unfähige Gestalten in wichtige Positionen spülte, ist nachweisbar unbestritten.

Rassismus hat nichts mit einer Meinung über das Geschlecht oder das biologische Alter zu tun.
Marino50
10.02.2024, 11.11 Uhr
Die "Hoffnung " stirbt zuletzt
Die Ukrainer haben ja vielleicht noch Autos aller Größen, um von A nach B zu gelangen, was sie auch fleißig tun.
Herr Strube hat Angst, dass ukrainischen Männern etwas passiert. Was ist mit unseren deutschen Soldaten, die in allen möglichen Kriegsgebieten zum Einsatz gebracht werden und tot oder verstümmelt wieder nach Hause kommen. Der Krieg muss beendet werden, dann ist auch Ruhe und es müssen keine Unterkünfte für Ukrainer gesucht werden . Aber an dem Krieg verdient man ja. Die Regierungsspitzen der Ukraine, USA und BRD wollen keinen Frieden. Selbst Israel will keinen Frieden mit den angrenzenden Ländern. Es kocht überall, selbst im Kosovo ist wieder Unruhe.
Handwerker
10.02.2024, 11.15 Uhr
Hilflos
Wir stehen dieser Invasion der Fremden und der Regierung hilflos gegenüber.
Gerhard S.
10.02.2024, 11.22 Uhr
Warmer Regen
Na der versprochene Bonus ist doch wie ein " Warmer Regen " für die Gemeindeverwaltung Werther, wo doch immer wegen fehlender Gelder gejammert wird.
Die endgültige " Entscheidung" fällt sicher doch erst NACH der Wahl im Mai....
Denn man will ja sicherlich wieder gewählt werden.
Paulinchen
10.02.2024, 12.21 Uhr
Ukrainische Flüchtlinge...
.... weiß schon jemand, wie lange diese hier wohnen werden und vor allem, wie steht es um deren Finanzen?
Da muss man leider lesen, dass darunter auch pechschwarze Schafe sind. Sie melden sich hier an, beziehen eine Unterkunft und schwups sind sie wieder im Westen ihrer Heimat. Später stellen die hiesigen Behörden fest, da sind 40 000 Euro auf das Konto der Flüchtlingsfamilie gezahlt worden und die Kontoinhaber leben in der Ukraine. Leider hat sich das rumgesprochen und nicht wenige machen auf diese Weise Geld aus dem hilfsbereiten Deutschland.
Daher würde ich gerne wissen, auf welcher Basis prüft man deren Vermögensverhaeltnisse und deren Anwesenheit in der Flüchtlingsunterkunft. Mich wundert es nicht, dass hier teure Autos mit dem Kennzeichen UA fahren. Der dtsch. Bürgergeldempfaenger muß seine Finanzverhaeltnisse offen legen und nachweisen, wie alt sein Auto ist. Ein Neuwagen ist da nicht möglich.
Es stört mich schon, dass wir für die Ukraine das letzte Hemd opfern und die "Wohnzimmersoldaten" machen sich hier ein schönes Leben. Mal fix nach Hause um nach dem rechten zu schauen und wieder unter den Finanzmantel der Deutschen Bevölkerung schlüpfen. Es mag durchaus sein, dass nicht alle so handeln, aber etwas mehr Kontrolle ist sicher auch sinnvoll....
Kobold2
10.02.2024, 12.44 Uhr
Wenn man
schon von anderen Kommentatoren gesagt bekommt, das man Probleme mit anderen Meinungen hat, kann man sich ja ruhig weiter blamieren, indem man Anmerkungen des Hausherren als Bashing abtut.
Passt in die heutige Zeit, ist kurzzeitig befriedigtend und äußerst bequem.
Genauso, wie hier mit Einzelfällen und Vorurteilen die Gesamtsituation zu erklären.
tannhäuser
10.02.2024, 13.33 Uhr
Andeutungen...Langweilig...
Sprechen Sie mich direkt an oder lassen Sie es kobold2!

Und was ich mit dem Techn. Support zu klären habe mache ich seit meiner Erstanmeldung hier persönlich, noch bevor Sie überhaupt wussten, dass bei KN Beiträge veröffentlicht werden, die es in der NNZ nicht gibt.

Und Sie verwechseln mich wohl mit Grobschmied? Der bekommt dauernd von "Anderen Kommentatoren" unberechtigterweise Gegenwind. Ich eher weniger...Nur Daumenrunter von Feiglingen.
Strandläufer
10.02.2024, 15.53 Uhr
Einzelfälle und Vorurteile
Ich glaube langsam möchte ich das nicht mehr hören. Ein Schöngerede vom Allerfeinsten. Wie viele Einzelfälle brauchen wir denn noch beim Sozialbetrug und in der Kriminalität. Dabei ist es mir schlicht egal woher der Betrüger kommt. Nur diejenigen die am Lautesten nach "Bunt und Vielfalt" schreien und jeden betriebenen Unfug/Schabernack mit Einzelfällen begründen, sind die ersten die die Radikalkeule auf jede andere, kritische Meinung kloppen.
Wir kommen uns einfach ausgenutzt und verarscht vor. Es ist erwiesen (ob mit oder ohne Sozialtourismus),dass die meinste Ukrainer eben NICHT hier arbeiten wollen. Wäre das Bürgergeld auf ein oder zwei Jahre befristet,sähe das schon anders aus. Aber bei dem Rundum-Sorglos-Paket und der Erhebung über anderer Geflüchteter, brauchen sie es schlicht nicht. Ich sehe die fetten Karren überall rumstehen...gefahren von wehrpflichtigen (so hieß es ja ursprünglich) tapferen männlich Patrioten. Da fragt sich natürlich der Eine oder Andere und ja auch ich, was das soll. Natürlich würde auch ich nicht für irgendwas an die Front gehen wollen. Menschlich versteh ich das, aber dann soll man es ehrlich benennen und kritisieren dürfen. Steife Küstengrüße und schönes Wochenend
N. Baxter
10.02.2024, 16.56 Uhr
SCHULEN
in welchen Schulen sollen denn dann die schätzungsweise 100 Kinder beschult werden???

Und bitte keinen Schlauberger-Kommentare vom angeblichen techn., wohl aber ehr, politischen Support!
Rene Strube
10.02.2024, 17.11 Uhr
Selbstverständlich Satire - aber nicht nur !
Selbstverständlich sollten die Bürger Werthers von einem neuen „Flüchtlings“heim verschont bleiben. Den Verantwortlichen würde ich auch nicht trauen, was Aussagen zu Dauer und , Nationalität und Geschlecht der Bewohner betrifft. Aber : Wenn sich diese „Bundesregierung“ ernsthaft auf Diplomatie statt Kriegsanheitzerei verlegen würde, bräuchte womöglich gar kein Ukrainer flüchten. Kinder in Russland und der Ukraine würden nicht massenhaft zu Waisen. Unser Land könnte zig Milliarden sparen.
Was die anderen Nationalitäten betrifft: Mit ordentlichen Grenzkontrollen und ohne erhebliche finanzielle Anreize würden 90 Prozent dieser „Flüchtlinge“ nicht über zig Grenzen ausgerechnet in unser Land kommen! Kanzler, zuvor Vizekanzler und somit ein Hauptverantwortlicher für die aktuellen Zustände ist nicht zufällig ein Parteifreund unseres Landrats. Und es bleibt bei meiner Verwunderung. Wenn nun alle Menschen gleich sein sollen - weshalb dann die Betonung „nach Werther nur Ukrainer“ ? Was ist der Unterschied zwischen unseren Mitbürgern in Bleicherode - denen man ungefragt Syrer vorgesetzt hat und unseren Mitbürgern in Werther - die „nur“ Ukrainerinnen bekommen sollen ?
Betrachter
10.02.2024, 17.13 Uhr
Vielleicht
sind die meisten männlichen wehrpflichtigen Ukrainer in Deutschland die wenigen Schlauen, die nicht für das korrupte Schauspielerregime in Kiew sterben wollen. Allerdings ist es schon fragwürdig was diese hier für Sonderrechte haben bzw. in einen solchen Status gehoben werden.
grobschmied56
10.02.2024, 17.55 Uhr
Traue den Danaern nicht! ...
... und wenn sie auch Geschenke bringen. So kann man es bei Homer nachlesen. Wenn Politiker mit buntem Raschelpapier winken, um dem Volk eine Entscheidung schmackhaft zu machen, dann ist natürlich Vorsicht geboten. Es sind schon Leute mit einem Linsengericht oder dreißig Silberlingen abgespeist worden, die ihnen dann irgendwann leidtaten.

Ob man die Menschen in Werther so leicht einwickeln kann, wird sich zeigen.
Vielleicht noch mal einen Blick nach Sülzhayn werfen. Wäre informativer, Als der Blick in eine Kristallkugel.
tannhäuser
10.02.2024, 19.27 Uhr
Das sind wohl eher...
...hölzerne Abdeckerkandidaten mit viel Stau- und damit auch Schleuserraum.(Immerhin hat das Pferd die griechischen Krieger nach Troja eingeschleust) über die Sie hier parlieren, lieber Grobschmied!

Die Danaer waren ebenso wie Ihre geliebten Vandalen Zeugen und Handelnde im Kontext ihrer Zeit. Also ebenso bezüglich Attika und seinen Hunnen fallen moralische Beurteilungen bezüglich Kriegsgandlungen schwer.

Und ehrlich: Heutzutage würde Esau eventuell auch sein Ersterbrecht verkaufen für einen Teller Linsen (Vielleicht könnte er sich für Erbsen oder Bohnen entscheiden) anstatt sich den Stress mit der Erbschaftssteuer anzutun.

Sie haben wohl auch Gustav Schwab gelesen?
tannhäuser
10.02.2024, 20.26 Uhr
Natürlich Attila!
An besten doch Wagners Etzel...Funktioniert scheinbar rechtschreibunfallsicherer.
geloescht.20240214
10.02.2024, 21.24 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
tannhäuser
10.02.2024, 22.03 Uhr
Ich sehe schon...
...kaum lobt man den Grobschmied phosphorisiert die "Fehlcharge" (Dieses Spruchweistum habe ich zugegebenermaßen aus Dieter Nolls "Die Abenteuer des Werner Holt geklaut). mit Daumen Runter!

Ehrlich, was für erbärmliche Gestalten melden sich für sowas hier an? Kommentatoren sind es wohl nicht! Oder doch?
grobschmied56
10.02.2024, 22.19 Uhr
Das waren Handlungsreisende ...
... in Sachen Beute heimführen. Das entführte Madel war nur vorgeschoben. Der eigentliche Pull-Faktor war der mit der Ordnungszahl 79. So gesehen hat sich nicht viel geändert.

Ob die Leute in Werther mit ihrer ehemaligen Kneipe noch so recht glücklich werden, weiß ich nicht. Vielleicht sollten sie sich ja freuen, wenn tatsächlich nur Ukrainer einziehen. Etliche sollen hoch mobil sein und deshalb nur selten anzutreffen...

Vergils Aeneas war mir übrigens stets lieber als die Pferdeflüsterer mit dem Holzgaul. Vielleicht weil der im Endeffekt eine Stadt gründete, statt eine niederzubrennen.

Wäre vielleicht eine Idee für Werther. Benennt die 'Hoffnung' um! Wie wärs mit dem modisch denglischen 'Wooden Horse'...
Einen kleinen. boshaften Hintersinn hätte es obendrein.
;-)
grobschmied56
10.02.2024, 23.31 Uhr
Kleiner Nachtrag zum Thema Werther ...
... oder auch zur 'Hoffnung'.
Ich kann mich noch gut erinnern, das war mal ein sehr nettes Lokal. Es gab sogar ein extra Zimmer für Menschen in Arbeitskluft. Da waren die bodenständigen BIP-Erwirtschafter unter sich, bei Gehacktes-Semmel, Currywurst oder Kohlroulade.

Ist das schon so lange her? Eigentlich nicht.
Es sei denn, man bezeichnet zwanzig Jahre als langen Zeitraum.
Jetzt soll die Hoffnung zur Herberge für Berufspendler der etwas anderen Art werden.
Wie sagt der Nordhisser: S' wärd sech usjewiese...

Noch ein Tip an Tannhäuser:
... das Piff-Paff der Erbsenpistole der Däumlinge ist so was wie das Grundrauschen, mit dem jede analoge Kommunikation behaftet ist, da hilft auch kein Dolby-C ...
P.Burkhardt
10.02.2024, 23.58 Uhr
Bemerkenswert...
...wie sich hier die immer Gleichen in der Kommentarspalte gegenseitig hochschaukeln.

Bis jetzt ist doch gar nix passiert... ihr Süßen ! Also, worüber regt ihr euch eigentlich so auf ?

Es soll im Gemeinderat darüber beraten werden, wie man denn zu einer Flüchtlingsunterkunft stehen will...das ist doch vollkommen legitim. Am Ende entscheidet der Eigentümer, was er mit seinem Gebäude macht... und auch das ist vollkommen legitim.

Wisst ihr, wer nicht darüber entscheidet ? Ihr ! ...und ich genauso wenig. Mein oft zitierter, todkranker Freund meinte mal, dass es sich nicht lohnt, sich über Dinge aufzuregen, auf die man sowieso keinen Einfluss hat.

Und was die Ukrainer*innen angeht: Irgendwer hier hat sich schon mehrfach darüber aufgeregt, dass die Ukrainer*innen so teure Autos fahren würden - ernsthaft ? dürfen nur Menschen vor Krieg flüchten, die keine teuren Autos leisten können ?

Dann beschwerte sich jemand, dass Ukrainer*innen hier Bürgergeld beziehen und wieder in die Ukraine gehen. Ja, das ist passiert - und die betroffene Behörde hat auch zugegeben, dass es ihr Fehler war. Es war einfach nicht möglich, den Aufenthaltsort der Familie zu ergründen. Ich denke, den Ukrainer*innen selbst, war das gar nicht klar, dass sie sich abmelden müssten - aber egal, die Kohle wird zurück bezahlt und gut. Das sowas natürlich hier ausgeschlachtet wird... naja, das wundert nur den, der die Protagonisten hier nicht kennt.

und ja, ich habe hier ganz bewusst gegendert, da ich keine Ahnung hab, ob es sich um Männer oder Frauen handelt. Ich wollte ja nicht den Sexismusvorwurf von Herrn Strube bedienen.
Kobold2
11.02.2024, 07.31 Uhr
Es ist bezeichnend
Für eine verfehlte Wahrnehmung, das man sich hier über das Niveau einiger Kommentatoren beschwert, welches man selbst prägt und am Laufen hält.
Ebenso ist das Niveau über Menschen zu urteilen, die man nicht mal kennt.
Ähnliches wurde mir kürzlich vorgeworfen, als es um Menschen im jahrelangen Stadtbild ging, die man aber in einem Provinzkaff durch gemeinsame Schulzeiten, Arbeitsplätze und viele andere Begegnungen und Bekannte ganz anders einordnen kann.
Diese hysterische Grundhaltung gegen alles, was nicht biodeutsch ist, selbst gegen jene die gern hier leben möchten und die Hürden der Einbürgerung erfolgreich meistern, ist einfach nur beschämend und peinlich.
Dann jammert man, das die Region immer weiter abgehängt wird und merkt nicht, dassman sich selbst weiter abhängt.
Der Bonus, des direkt ansprechens ist mir leider weniger gegeben, als anderen Kommentatoren.
Jäger53
11.02.2024, 08.52 Uhr
Hotel
Sind wir mal ehrlich, das was die Städte und Gemeinden jetzt ausbaden müssen sind sehr große Fehler die in Berlin gemacht worden und immer noch gemacht werden.Berlin Erpresst Erfurt,
Erfurt macht das gleiche mit Nordhausen und Nordhausen macht dieses mit den Gemeinden. Was soll ein Bürgermeister dann noch machen. Und das nennt man Demokratie. Ich habe das Gefühl das
1989 das falsche System ab geschafft wurde.
Lautaro
11.02.2024, 09.05 Uhr
timeo Danaos et dona ferentes.....
ist nicht von Homer, sondern von Vergils Aeneis.
Und was die Unterbringung fremder Menschen bei uns betrifft ?
Viele von uns möchten das aus unterschiedlichen Gründen nicht. Auch mir sind schon Fahrzeuge mit UA-Kennzeichen aufgefallen, welche sich ein einheimischer Arbeiter niemals leisten kann. Und die Besitzer sollen dann von diesen Arbeitern über deren Steuergelder alimentiert werden ?
Der Krieg in der Ukraine findet in einem recht begrenzten Abschnitt des Landes statt, während ein sehr grosser Teil vom Krieg unbehelligt bleibt.
Genug Platz also um nicht im Nordhäuser Landratsamt vorsprechen zu müssen.
grobschmied56
12.02.2024, 23.47 Uhr
Punkt für Lautaro! ...
... nur die Tatsache, daß auch ich Vergils Helden Aeneas erwähnt hatte, bewahrt mich alten Falsch-Zitatterich vor kompletter Schmach.
Mein Vorschlag: Abmilderung der 100 - prozentigen zur 99 - prozentigen Schande.

Am Problem der Gemeinde Werther ändert sich dadurch allerdings kaum etwas.
Die Frage, ob man Gäste aus der Ukraine (und nur von dort?) aufnehmen soll, von denen ein Teil womöglich eher 'Virtuelle' sein könnten, die müssen sie schon selbst beantworten.

Mein Tip: Werft eine Münze. Die empfindet weniger Schmerz als ein irrendes Gemeinderatsmitglied, wenn sie später mal ans Kreuz genagelt wird.
Waldemar Ceckorr
13.02.2024, 16.47 Uhr
gehört die HOFFNUNG jetzt der gemeinde ?
könnte sein das mir da was entgangen ist, sollte dem nicht so sein, entscheidet der eigentümer ob, oder ob nicht asylanten da rein kommen.
allerdings wäre ich bei der aussage - nur ukrainer und ukrainerinnen -
seeehr vorsichtig.
den entsprechenden gremien vertraue ich nicht von der wand bis zur tapete, haben die erstmal den fuss in der tür sind ruckzuck andere völkerschaften da.
sozusagen durch die kalte kücher von hinten durch die brust ins auge.

der waldi
BerndLuky
13.02.2024, 18.09 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Das ist tatsächlich sehr wenig konstruktiv.
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