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So, 07:02 Uhr
03.03.2024
Gebrauchte Elektroautos

Batterie-Diagnose ist Schlüsselfaktor für den Wert

Der Wert eines Gebrauchtwagens wird maßgeblich von Alter, Gesamtzustand, Laufleistung und der Nachfrage nach einem bestimmten Modell bestimmt. Bei einem Elektroauto kommt mit dem Zustand des Akkus ein weiterer Faktor hinzu, denn die verbliebene Leistungsfähigkeit der Batterie kann Reichweite und Restwert erheblich beeinträchtigen...

Was bisher eine große Unbekannte war, lässt sich heute mit einer professionellen Batterie-Diagnose klären. Gebrauchtwagen-Experte Achmed Leser vom TÜV Thüringen empfiehlt jedem, der sich einen gebrauchten Stromer zulegen möchte, den Zustand der Hochvolt-Batterie im Vorfeld testen zu lassen.

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„Ein Gebrauchtwagenkauf ist immer auch eine gewisse Vertrauenssache. Dennoch sollte man dem Verkäufer nicht blind alles abkaufen. Gerade beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos kann ein Fehlkauf schnell sehr teuer werden. Stellt sich im Nachhinein heraus, dass die Kapazität der Hochvolt-Batterie zu gering ist, kommen für einen Ersatz erhebliche Kosten auf den Käufer zu. Mit dem Zustand der Batterie steht und fällt der Restwert eines Elektroautos, in Extremfällen kann der Wert um bis zu 50 Prozent reduziert werden“, gibt der Schaden- und Wertgutachter vom TÜV Thüringen zu bedenken.

Für den Laien ist es jedoch recht schwierig, die Vitalität oder die Restkapazität einer Traktionsbatterie bei einem gebrauchten Elektroauto richtig einschätzen zu können. „Beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos ist es daher umso wichtiger, auf die Wartungshistorie des Fahrzeugs zu schauen. Der sogenannte State-of-health der Batterie kann darüber Aufschluss geben, wie das Fahrzeug genutzt wurde und ob es eher batterieschonend geladen und gefahren wurde oder eben nicht. Mit einer professionellen Batterie-Diagnose erhalten nicht nur Käufer mehr Gewissheit über den Gesundheitszustand des Akkus, auch der Verkäufer kann das Fahrzeug so besser bewerten“, erklärt Achmed Leser. „Selbst mit einem Schnelltest kann man innerhalb kürzester Zeit valide Aussagen zum Batteriezustand und zur Batteriehistorie treffen. Dazu liest das Diagnosegerät Daten aus dem Batteriesteuergerät aus und prüft die Fahrzeugkommunikation auf Fehlermeldungen. So werden beispielsweise Gesamtenergieverbrauch, die Anzahl von Lade- und Vollzyklen sowie das Fahrverhalten interpretiert. Eine solche Diagnose kann an unseren Prüfstützpunkten oder von unseren Gutachtern durchgeführt werden und ist in jedem Fall eine lohnende Investition“, legt Achmed Leser Interessenten von gebrauchten Elektroautos wärmstens ans Herz.

Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch einen Gebrauchtwagen-Check durch die unabhängigen Fahrzeug-Experten des TÜV Thüringen beauftragen.
Autor: red

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