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Do, 08:00 Uhr
21.03.2024
Nordhausen zusammen kündigt weitere Aktionen an

Demokratie passiert nicht einfach so

Im Mai und September werden an den Wahlurnen Richtungsentscheidungen für Nordhausen und für Thüringen getroffen. Jenseits der Parteien will sich dabei auch die Zivilgesellschaft in den Wahlkampf einmischen, das Bündnis "#nordhausen zusammen" hat weitere Aktionen angekündigt...

Im September 2023 lud das hastig zusammengekommende Bündnis #nordhausen zusammen zum Fest für die Demokratie auf den Rathausplatz geladen, für die anstehenden Wahlkämpfe hat man nun weitere Aktionen angekündigt (Foto: agl) Im September 2023 lud das hastig zusammengekommende Bündnis #nordhausen zusammen zum Fest für die Demokratie auf den Rathausplatz geladen, für die anstehenden Wahlkämpfe hat man nun weitere Aktionen angekündigt (Foto: agl)


An einem frischen Vorabend Ende Februar versammeln sich um die 600 Menschen in Sundhausen. Die einen applaudieren in der Festhalle dem Wahlkampf der AfD, die anderen stehen etwas weiter weg in der Kälte und protestieren gegen die Partei, ihre Kandidaten und wofür diese in den Augen der Demonstranten stehen. Zwei Welten, 150 Meter voneinander entfernt.

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Dabei sei die AfD nur das Symptom eines tief sitzenderen Problems, das seit Jahren in der Gesellschaft wachse, sagt Melanie Schade, eine der drei Sprecherinnen des Bündnisses „Nordhausen zusammen“, das in Sundhausen zum Protest gerufen hatte. „Der Minimalkonsens in der Gesellschaft zerbricht, wird gebrochen und es wird schlimmer. Wir können und wollen aber nicht zulassen, das dass geschieht und der Kampf dagegen fängt nicht erst bei der AfD an.“

Die Umfrage- und Wahlergebnisse des „Symptoms“ zeigten zuletzt vor allem eine Richtung an: nach oben. Der Aufstieg der AfD scheint unaufhaltsam, warum also kämpfen? Warum nicht einfach die Koffer packen und gehen, das womöglich bald „blaue“ Thüringen, das vielleicht bald „blaue“ Nordhausen hinter sich lassen? Weil man hier zu Hause ist, sagt Stephanie Tiepelman-Halm, ebenfalls Bündnissprecherin. „Natürlich könnten wir unsere sieben Sachen packen, alle nach Leipzig gehen. Aber wenn wir hier das Feld räumen, sieht es dort in zehn Jahren genauso aus. Wir wollen hier bleiben, wollen hier leben. Mein Heimatgefühl steht dem einfach im Weg, ich kann und will meine Heimat nicht dem Rechtsextremismus überlassen.“

Das der Weg der AfD nicht zwingend nur aufwärts führt, das Protest und „Aufklärungsarbeit“ Wirkung entfalten können, dass hat die Oberbürgermeisterwahl in Nordhausen im vergangenen Herbst gezeigt. Das hastig zusammengeschmiedete Bündnis darf sich durchaus auf die Fahnen schreiben maßgeblich dazu beigetragen zu haben, dass AfD Kandidat Jörg Prophet vom Wahlsieger im ersten Wahlgang zum Wahlverlierer in der Stichwahl wurde. Man hat etwas erreicht, das vielerorts und gerade im Osten des Landes nicht mehr möglich schien und das hat Mut gemacht, nicht nur in Nordhausen. Für einen kurzen Moment waren die Augen der Welt und der Nation auf die kleine Stadt im Südharz und ihre Zivilgesellschaft gerichtet und nun, wo die nächsten Wahlen ihre Schatten voraus werfen, schaut man wieder hin. Bevor das Bündnis heute zum Pressegespräch in die Bibliothek lud, stand man dem Deutschlandfunk über eine Stunde lang Rede und Antwort und aus anderen Ecken des Freistaates kommen Anfragen und Besuche von Menschen, die es den Nordhäusern nachtun wollen.

Ein Patentrezept haben die zwar auch nicht, aber ein paar Ansätze, um das Aufbäumen gegen rechtsextreme Bestrebungen anders anzugehen. Einige der inzwischen auf 60 Mitglieder angewachsenen Vereinigung bringen Erfahrung aus dem „BgR“ dem alten „Bündnis gegen Rechts“ mit. Man weiß, wie es damals lief, man weiß, was man anders machen will. „In den alten Bündnissen sind Institutionen zusammengekommen und das hat man auch nach außen getragen. Wir wollen als Gemeinschaft auftreten, keine Partei, kein Verband, keine Gewerkschaft, kein Verein soll im Vordergrund stehen, es geht um uns als Zivilgesellschaft, darum, als Bürger dieser Stadt etwas zu ändern und anderen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind“, sagt Alexander Scharff, der sich unter anderem im Medienteam des Bündnisses engagiert. Die Filterblasen, in denen sich die Meinungsbildung heute vielfach abspiele, müsse man versuchen aufzubrechen um mit denen ins Gespräch zu kommen, die noch für Diskussionen und andere Sichtweisen offen seien.

Die AfD spricht für sich selbst
Die passenden Kanäle dazu sind über die sozialen Medien vorhanden, das „Wie“ ist aber auch eine Gratwanderung. So befasst man sich im jüngsten Versuch noch einmal mit dem Sundhäuser „Bürgerdialog“ und lässt im Video die Kandidaten der AfD reden. Über Remigration und Pädophilie, Grundwerte, freie Presse, Homosexualität und das Recht auf Asyl. Gänzlich unkommentiert bleiben die Tonmitschnitte aus der Wahlkampfveranstaltung nicht, man schneidet Nachrichtenbeiträge aus den Tagen vor und von der Veranstaltung selbst zwischen und nach die Aussagen. Eine engere Einordnung, warum das Gesagte problematisch sein könnte, will man aber nicht vorgeben. „Die AfD ist viel vorsichtiger geworden in den letzten Jahren, man umschreibt Dinge eher, anstatt sie direkt zu benennen, aber wenn man hinhört, weiß man was eigentlich gesagt werden soll“, meint Katrin Tschernatsch-Göttling, die dritte Sprecherin im Bunde. „Wir wollen denen, die das sonst nicht hören, die Möglichkeit geben, sich ein eigenes Bild zu machen und wir vertrauen auf die Selbstverantwortung des Zuschauers, sich Gedanken zu machen. Man sollte die Leute an der Stelle nicht unterschätzen, wir müssen niemanden bevormunden und sagen, was hier problematisch ist. Die AfD spricht für sich selbst, wer hinhört, erkennt die Kontraste.“

Drei Leute aus den eigenen Reihen hat man im Saal sitzen, zwei stehen gegen Ende der Veranstaltung auf, zeigen eine Regenbogenflagge und sagen einen Satz: „Für die Freiheit, komm.“ Auch das ist im Video festgehalten und die Reaktion im Saal, - „schwule Schweine“ und „Faschisten“ wird gerufen, dann wird geschubst. Der dritte im Bunde bleibt still im Saal sitzen, beobachtet die Reaktion seiner Mitmenschen und zieht seine eigenen Schlüsse. „In einem Moment konnte ich mit den Leuten Gespräche führen als wären es Nachbarn im nächsten Moment kommt Höcke herein und ich fühle mich an den Geschichtsunterricht erinnert, das war erschreckend“, sagt der junge Mann heute, der lieber anonym bleiben möchte.

Mit wem kann man reden und wer ist nicht mehr zu erreichen? Auch darüber denkt man nach. Dialog, da ist man sich im Bündnis sicher, braucht es. Ansprechen möchte man gerne die Gesellschaft als Ganzes und nicht nur in Nordhausen, deswegen auch die Präsenz auf YouTube und Co. Darüber hinaus plant man für die kommenden Wochen und Monate aber auch analoge Aktionen jenseits des Netzes. Am 25. Mai, einen Tag vor der Kommunalwahl, will man an das Bürgerfest aus dem letzten Herbst anknüpfen um noch einmal für den Urnengang zu sensibilisieren. Außerdem plane man eine Nicht-Wählerkampagne sowie eine Flyeraktion.

Die bisher größte Demonstration mit knapp 2.500 Teilnehmern hatte man Ende Januar nach bekanntwerden der „Correctiv“ Recherchen auf die Straße bringen können, ein sichtbarer Erfolg für „Nordhausen zusammen“, aber wie auch die Aktionen im September, kein Leichtes, meint Scharff. „Wir sind inzwischen ganz gut darin geworden, in kurzer Zeit Veranstaltungen zu organisieren, der Kommunalwahlkampf wird aber nochmal ein ganz anderes Spielfeld“. Der wird nicht nur in der Stadt, sondern auch in der Breite des Kreises ausgetragen und dahin reichen die Fühler des Bündnisses nur bedingt. „Wir sind in Nordhausen glaubhaft, weil wir von hier kommen. Ich muss nicht vier Nordhäuser nach Lipprechterode oder Kraja schicken, um den Einwohnern zu erklären, was Sache ist. Das muss aus den Ortschaften und ihrer Einwohnerschaft selber kommen. Im Gemeinderat, beim Kaffeekränzchen, im Verein oder dem Seniorenheim. Da passiert Dialog und da herrscht Vertrauen“, so Scharff weiter. Anzeichen dafür, dass das auch geschieht gibt es, auch ein „Bleicherode zusammen“ gibt es inzwischen und Signale höre man auch aus Ellrich und anderen Orten, bis hin nach Sondershausen.

Wie die Sache ausgeht, ob das Engagement am Gesamtgefüge etwas ändert oder der Hoffnungsschimmer der OB-Wahl nur ein aufflackern war, weiß man nicht. Infratest dimap hat den Finger nicht am Puls der Nordhäuser Wählerschaft. Sicher ist, dass Bündnis wird in seinem Selbstverständnis als Zivilgesellschaft bei den Wahlen in diesem Jahr hörbar mitreden wollen. Und das ist zu begrüßen, denn wie heute aus jenen Reihen zu vernehmen war, Demokratie passiert nicht einfach so.
Angelo Glashagel
Autor: red

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Kommentare
Jäger53
21.03.2024, 08:33 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Formulieren Sie ihren Kommentar bitte als persönliche Meinungsäußerung.
Leser X
21.03.2024, 08:33 Uhr
Aber Entspannung ist in Sicht
Wer gestern die Nachrichten verfolgte, wird wissen was ich meine: Das BSW hat nach den letzten Umfragen aus dem Stand bereits 15 Prozent der Wähler in Thüringen überzeugt. Das macht Mut und zeigt, dass das Kalkül der Protagonisten aufgeht: Bürgerinnen und Bürger, die mit den "Etablierten" unzufrieden sind, haben nun in der Tat eine Alternative zur "Alternative". Sie müssen nicht wehr zwingend den rechten Rand wählen.

Dem Bündnis "zusammen" kann man dankbar sein, dass sie sich aktiv und erfolgreich zur Verhinderung eines AfD-Bürgermeisters in NDH einsetzten. Allerdings habe ich gleichzeitig erfahren müssen, dass viele der dort aktiven die verhängnisvolle Regierungspolitik zur Kriegsbefeuerung Deutschlands mittragen. Für mich ein zweiter Grund, sich auf das BSW zu freuen...
geloescht.20240908
21.03.2024, 08:38 Uhr
...und sie wissen eigentlich nicht ,dass sie nichts für die Demokratie tun
sondern sie "verbiegen/beeinflussen"wollen.Sowas ist gegen die Erfinder der Demokratie nach 1948. Das Allerwichtigste für die Demokratie ist die persönliche Freiheit zur Meinung und die persönliche Freiheit zur Entscheidung was jemand als Gut oder Böse erachtet.Ohne Beinflussung.
Lasst die Leute ganz einfach ohne sie zu manipulieren entscheiden.
Reisender
21.03.2024, 08:48 Uhr
Demokratie ist kacke
Nordhausen zusammen und die anderen haben es fast geschafft.
Dort wird eine 16 Jährige Schülerin von 3 Polizisten aus dem Unterricht geholt weil Sie was verbreitete was nicht Strafrechtlich ist aber euch nicht gefällt...
Nancy Faeser will mit ihrem Demokratie fördergesetz Kritik am Staat unter Strafe stellen.
Das Hinweisgeberschutzgesetzes in Firmen ist praktisch für Denunzianten.
Eure Schützlinge die auch gerne mal kriminell werden wollt ihr nicht reden weil drüber reden rechts ist.
Bildet euch ruhig ein das ihr mehr seid....
Raute
21.03.2024, 08:50 Uhr
Ein Bündnis für sich selbst
Die Frage, was genau unter „rechts” verstanden wird, bleibt durch das Bündnis nebulös; ist es ausschließlich auf Rechtsextremisten und Verfassungsfeinde bezogen oder auch demokratische rechtsliberale und rechte Positionen?

„Nordhausen zusammen“ will sich als überparteiliche Initiative präsentieren, die die Zusammenarbeit verschiedener politischer Gruppen in Nordhausen fördern möchte. Jedoch fällt auf, dass führende Persönlichkeiten dieses Bündnisses auf prominenten Listenplätzen von Parteien wie der Linken und den Grünen stehen. Dies weckt den Verdacht, dass das Bündnis möglicherweise weniger als Plattform für gemeinschaftliches politisches Handeln dient, sondern vielmehr als Sprungbrett für individuelle politische Karrieren einiger seiner Mitglieder. Die Frage stellt sich, inwieweit diese Konstellation der Selbstprofilierung einzelner dient und somit das Bündnis eine Art Scharnierfunktion zwischen individuellen Ambitionen und „Aufklärungsarbeit“ einnimmt.

Ein weiterer kritischer Aspekt der mir aufgefallen ist, ist die Art und Weise, wie "Nordhausen zusammen" in den sozialen Medien agiert, insbesondere bei der Bewerbung von Veranstaltungen. Die Unterstützung für Events etwa am 18. März 2024, die mit der radikalen Linken, einschließlich der Antifa, in Verbindung gebracht werden, insbesondere an Orten wie der Hesseröder Straße, die im Zuge einer polizeilichen Razzia am 8. November 2023 durchsucht wurden, wirft Fragen bezüglich der Ausrichtung des Bündnisses auf. Dies könnte den Eindruck erwecken, dass "Nordhausen zusammen" eher am Rande des politischen Spektrums agiert, statt sich als Vertreter der politischen Mitte zu positionieren.

In Anbetracht dieser Punkte scheint es angebracht, die wirklichen Intentionen und die politische Ausrichtung von "Nordhausen zusammen" kritisch zu hinterfragen. Die Verknüpfung mit bestimmten politischen Parteien und die Wahl ihrer Aktionen und Veranstaltungen könnten darauf hindeuten, dass die tatsächliche politische Verortung und die proklamierten Ziele des Bündnisses auseinanderfallen könnten.

Sehr dünnhäutig und wenig sportlich reagierten ihre Akteure auch auf einen gestrigen Post der AfD bei Facebook, die den Hashtag des Bündnisses aufgriff.
Jäger53
21.03.2024, 10:45 Uhr
Deaktivierung meines Kommentars
In meinem zu Unrecht deaktivierten Kommentar gebe ich nur meine eigene Meinung wieder.
Anmerkung techn. Support:
Das mag sein. Es ist aber nicht als eigene Meinung sondern als Tatsachenbehauptung formuliert.
Südharzmensch
21.03.2024, 11:00 Uhr
Der Großteil der Nordhäuser Zivilgesellschaft ....
.... finanziert den gesamten Laden, indem es tagtäglich auf Arbeit geht, Steuern und Abgaben zahlt, Kinder aufzieht, Angehörige pflegt und zusehen muss, dass am Monatsende noch ein paar Euros übrig bleiben.
Diese Zivilgesellschaft kann nicht an einem Mittwochvormittag stundenlange Erklärungen gegenüber dem Radio abgeben, weil sie gar keine Freistellung vom Chef für sowas bekommen würde.
Das ist die wahre Realität.
Yuna
21.03.2024, 11:05 Uhr
Einer heißen Sache auf der Spur...
@Zirkusdirektor
Mir scheint, Sie sind da einer ganz heißen Sache auf der Spur.
Gratulation.

Dazu ein paar Fragen:

1. Wofür das Bündis steht und wogegen es Haltung zeigt, ist in den sozialen Medien klar nachvollziehbar. Dafür braucht es keine Definition davon, was als „rechts" verstanden wird. Wer das wissen möchte, kann doch den Kontakt suchen und direkt fragen, statt in Kommentarspalten irgendwelche wilden Theorien aufzustellen, oder!?

2. Ein Bündnis, 60 Menschen und und Mitglieder auf Listen. Und weiter? Bündnis = Zivilgesellschaft mit Leben vor, während und nach der Bündnisarbeit, natürlich auch politisch. Und weiter? Ist das nicht erlaubt?

3. Das Bündnis besteht aus verschiedensten Akteur:innen mit verschiedensten Backgrounds. Das macht das Bündis zu Linksextremen? Oder Grünen oder, oder, oder? Je nach passender Situation werden dann einzelne Mitglieder rausgefischt, ihr Background beleuchtet und das ganze Bündnis in Frage gestellt. Wirklich? Fällt ihnen da nicht wenigsten etwas mehr ein, das nicht so durchschaubar ist?

4. Wie würden Sie denn reagieren, wenn man Ihren Namen nutzt und verunglimpft wohlwissend, dass es um nichts als Stenkern geht? Gratulieren? Bedanken?
Was war denn an den Reaktionen unsportlich?
Yuna
21.03.2024, 11:15 Uhr
Zivilgesellschaft
@Springflut
Was wäre, wenn alle Anwesenden des Bündnisses am gestrigen Tag in Vollzeit berufstätig wären. Wenn sie Kinder hätten, um die sie sich kümmern müssen und auch Eltern und Großeltern, die nicht mehr ganz gesund sind.
Was wäre, wenn sie sich für diesen Tag freigenommen, Überstunden abgebaut haben oder durch Schichtarbeit teilweise anwesend sein konnten.
Was wäre, wenn das, was dieses Bündis ist - nämlich Zivilgesellschaft - tatsächlich all das hat, was Sie auch haben.
Wären Sie dann nicht mehr so skeptisch und könnten das Bündis anders wahrnehmen oder passt dann trotzdem wieder irgendwas nicht...

Dieses ständige „wir" und „die" immer wieder hervorzubringen und durch Falschbehauptungen untermauern zu wollen, bringt uns was und führt wohin?
E20
21.03.2024, 11:44 Uhr
Bündnis
wozu braucht man denn überhaupt so ein Bündnis "zusammen"? Steht es auf den künftigen Wahlzetteln? -Nein. Es ist keine Partei und man kann es nicht wählen. Über die Programme der einzelnen Parteien kann sich jeder selbst informieren und dann das Kreuz setzen.
Das ist dann Demokratie ohne Manipulation !
Querdenker
21.03.2024, 11:50 Uhr
auf BSW freuen...
Sehr geehrter Leser X ...

auf was freuen Sie sich? Eine Alternative zur Alternative ?
Oder auf den selben Einheitsbrei der Altparteien. Das Bsw hat sich gegründet, da Frau Wagenknecht den Krieg in der Ukraine "angeblich" beenden möchte und das im Twist zu ihrer Altpartei steht.

Schauen wir mal nach:

Quelle :Abgeordnetenwatch.de

DIe Afd hat einen Antrag (Drucksache 20/5551 vom 18.01.2024) für eine Friedensinitiative mit Sicherheitsgarantien für die Ukraine und Russland gestellt.

Schauen Sie doch mal nach ... In der Beschlussempfehlung wurde zu 605 Stimmen gegen dieses Antrag entschieden...

Das Problem , es war eine namentliche Absstimmung ... Das gesamte BSW hat namentlich gegen Fiedensverhandlung gestimmt. ( Aktuell fraktionslos)

Worauf freuen Sie sich genau ? Das BSW ist genauso das Selbe wie vorher, nur unter einen anderen Namen... Alternative zur Alternative, wohl kaum.
Alrebin
21.03.2024, 11:56 Uhr
Bibliothek auf offen für Afd-Veranstaltung?
@juna: Was wäre, wenn auch die Afd die Bibliothek für einen Wahlkampf Pressetermin nutzen wollte?
Norbert
21.03.2024, 12:02 Uhr
……
wer bestimmt denn was rechtsextrem ist? Ein SPDgeführter Verfassungsschutz? Der im Wahljahr sicherlich nur gute Gesinnung hat?

Ich finde es persönlich gesehen undemokratisch alles und jeden als Rechtsextrem zu betiteln, der gegen die aktuelle Regierung ist. Wo die aktuelle Regierung ja kaum weiter links im demokratischen Spektrum sein könnte.
Wir sind das einzige Land, in dem es schon fast unter Strafe steht, seid Deutschlandflagge zu zeigen, es aber kaum ein Problem darstellt die AntiFa zustürzen.
Thema BSW kann ich es nicht oft genug erzählen, man solle sich vielleicht auch mal deren Programm angucken, und evtl mal nach dem Thema Mindestlohn schauen. 14€ sind schon ne Hausnummer, die von irgendwem bezahlt werden muss. Man könnte es auch eine relative Lohnabsenkung für die über dem Mindestlohn Verdienenden nennen.

Ich bin es leid, als Arbeitnehmer den Sozialisten der Welt zu spielen. Ich möchte eine Rente erhalten, mit der ich leben kann, ich möchte faire Sozialabgeaben. Ich möchte eine Partei, die sich zuerst für das Volk, welches sie wählt oder auch nicht, einsetzt anstatt es zu bevormunden.
Ich brauch keine Faeser die meine Freiheit massiv einschränkt. Ich brauche kein Corretiv das mir aus dem Wahlprogramm einer Partei vorliest, oder Medien die ihre Meinung dazudichten, ich schäme mich für das aktuelle Deutschland in jeglicher Hinsicht.
Ich hoffe, dass endlich ein Ruck durch Deutschland geht!
roni
21.03.2024, 13:09 Uhr
@Norbert
Sie haben sowas von Recht !!!!! Mir hängt dieses Schmierentheater gegen die AFD sowas von zum Halse raus!!!! Hass und Hetzte wird gegen die AFD betrieben !!!!! Erlebt man jeden Tag aufs Neue !!!
Opa Hardrock
21.03.2024, 13:42 Uhr
Mir kommen die Tränen,
in der Kälte mussten sie ausharren, die armen Gegendemonstranten, während die Teilnehmer in der Halle kurzärmelig sitzen konnten.
Was für Helden, besonders die, welche die Türschlösser mit Sekundenkleber gefüllt haben!
Habt ihr geglaubt, wir sind zu blöd, ein Schloss aufzubohren?
Die anderen konnte man ja von innen öffnen. Geschadet habt ihr damit nur dem Eigentümer, also der Stadt Nordhausen bzw. der Gemeinde Sundhausen.
Unterbelichteter geht es kaum noch.
Die in der Halle haben auch noch Björn Höcke applaudiert, an der Wand hing ein Plakat, wo draufstand:
"Höcke ist unser Freund! "
Ganz klar, das müssen alles Faschos, Nazis und Rassisten sein.
Bei soviel geistiger Reife der oben beschriebenen Helden ist es mir um die Wahlen nicht bange!
Uthläwer21
21.03.2024, 13:53 Uhr
Was ist "rechts"?
Meiner Meinung nach kann sich doch jeder zusammenreimen, was als "rechts" gilt, wenn man die Meldungen in den Medien verfolgt: Alles was nicht dem links-grünen Mainstream entspricht. Also auch die politische Mitte. Ich meine, selbst die CDU wird doch von vielen mittlerweile als rechts angesehen.
Echter-Nordhaeuser
21.03.2024, 14:06 Uhr
Warum nicht einfach die Koffer packen?
"Warum nicht einfach die Koffer packen und gehen, das womöglich bald „blaue“ Thüringen, das vielleicht bald „blaue“ Nordhausen hinter sich lassen?" Nein, nicht weil Thüringer oder bzw. Nordhausen blau wird sondern weil Deutschland von Kriegstreiber wie unserer Regierung wird. Wenn unsere Regierung so weiter macht können wir bald selbst die Koffer packen und wir werden zu Flüchtlingen.

In einer Prozesspause in Nürnberg wurde Göring von US-Journalisten gefragt, wie man innerhalb weniger Jahre ein ganzes Volk so auf Linie bringt.
Seine Antwort: ,,Machen sie ihm Angst. Es funktioniert in jedem System. Egal ob Demokratie, Monarchie, Diktatur - machen sie ihm Angst und es macht, was Sie wollen.“
Das klappt heute noch mit : Putin, Corona, AfD, CO2-Giftgas, …… usw usw
Yuna
21.03.2024, 14:08 Uhr
Bündnisse
@E20
Ich kläre Sie gern darüber auf, wozu es Bündnisse und Initiativen gibt.
Um überparteilich wirken und aufklären zu können.

Weil Menschen in den letzten Jahren - und das ist absolut nachvollziehbar - das Vertrauen in die Politik verloren haben.
Weil Menschen unsicher sind, ob der Berichterstattung und der Frage, welche Partei ist für mich da und vertritt meine Interessen und welche Partei agiert demokratiefeindlich und spaltend.

Weil Menschen wieder gemeinsame Momente brauchen, bei Festen und im direkten Dialog, ohne dass sie einer bestimmten Partei folgen.

Ohne #nordhausenzusammen hätte es bei #weihnachtenzusammen im Dezember nicht 400 Menschen gegeben, die zusammen unter Menschen verschiedenster Kulturen einen besinnlichen Tag in der Vorweihnachtszeit verbracht haben.

Ohne #nordhausenzusammen hätte es am 28.01. nicht 2.500 Menschen gegeben, die zusammen für ein gemeinsames Ziel aufgestanden sind.

Ohne #nordhausenzusammen hätte es am 20.02. nicht 300 Menschen gegeben, die mit viel Licht und gemeinsamen Werte, einander begegnet sind.

All das schafft Momente für Menschen, die dieses Zusammenheitsgefühl offensichtlich brauchen und sich wünschen, sonst wären sie nicht da gewesen.

Deshalb meine Frage:
Was spricht denn gegen Bündnisse?

Und um eine zu erwartenden Antwort vorwegzunehmen: Bündnisse sind Zusammenschlüsse aus Bürgerinnen und Bürgern der Zivilgesellschaft, die die gleiche Haltung haben und auch vertreten. Das hat nichts mit Manipulation zu tun. Jeder in diesem Land hat die Möglichkeit, seine Informationsquellen frei zu wählen und wird nicht gezwungen Kanäle von Bündnissen zu konsumieren.

Die im Übrigen nichts anderes tun, als ihre eigene Haltung mit Fakten zu untermauern.
Norbert
21.03.2024, 15:19 Uhr
…..
Ich bezweifle, dass ein Bündnis das aufklären will, die Bürger die das Vertrauen in die sog. Altparteien verloren haben, zurückholen kann mit der Aussage „die gefundene Alternative ist schlecht“.
Evtl sollte man daran arbeiten, das noch erhaltene Vertrauen zu behalten, durch konstruktive Konversation, OHNE eine Brandmauer.
Denn es gibt zu viele Beispiele, die die altparteien unglaubwürdig machen, und seien es nur die jeweils anfängliche Kontrahaltung zu den Themen Geldkarte für Asylbewerber oder Abschieben im Sinne des Grundgesetzes der BRD.
Undine
21.03.2024, 15:43 Uhr
Doch so viel....
60 Mitglieder.... Na wenn das nicht die "schweigende Mehrheit" ist....
Totofino
21.03.2024, 15:53 Uhr
Heute wären es 14 Milliarden Menschen
„Dann vielleicht gibt es dort auch ein Buch das heißt "Der Untergang der Erde"

„Es wird über uns berichten über, unser Leben, über unseren Tod
Und über Feuer, das so groß war, dass keine Tränen es löschen konnten
Bis hin zur letzten Sekunde, als die Erde aufhörte zu existieren“

„Und aus zehn Milliarden Augen ein Trauerregen rann
Und ein Tränenmeer, das überlief
Und den letzten Damm der Hoffnung zerbrach“

„Ein schwebendes Grab im all auf dem keine Blume wächst
Die Kontinente geschmolzen, die Meere verbrannt
Ein schwarzer Stein, und welch bittere Ironie
Nicht eine einzige Waffe wird den toten Planeten mehr bedrohen“

Auszug aus „Das Buch“ von den Puhdys 1984

In diese Richtung könnte es gehen, wenn sie die Ampelparteien oder die CDU wählen.
Denn ihre Politik unterstützt die Eskalation statt Abrüstung.
LAGE
21.03.2024, 16:14 Uhr
Umbenennung
Für mich ist das "Bündnis" nur eine Namensänderung von den aus DDR-Zeiten bekannten "Kandidaten der nationalen Front". Mich braucht niemand belehren, bzw. aufklären. Ich lese die Parteiprogramme der Parteien und bilde mir meine Meinung! Wer hier mit offenen Augen durch die Stadt geht, sieht doch die Richtung der Politik und dafür sind wir 1989 nicht auf die Straße gegangen.
E20
21.03.2024, 16:23 Uhr
@Yuna
Ihre ausführlichen Darlegungen über Bündnisse und Initiativen ist durchaus als Lehrstoff in den Schulen geeignet. Hier geht es aber um das spezielle Bündnis "zusammen".
Sie wollen überparteilich wirken und aufklären, das erreichen Sie aber nicht mit Schriftzügen und Sprüchen, welche diffamierend gegen bestimmte Personen- bzw. Wählergruppen gerichtet sind. Das zeigt mir doch eher Nachholebedarf in der Bildung.
Die Menschen haben auch nicht das Vertrauen in die Politik verloren, sie wollen ganz einfach die aktuelle Chaosregierung nicht mehr bzw. können sie nicht mehr ertragen.
Sie können doch Ihr Bündnis "leben" - doch wählen wird jeder entsprechend des politischen Versagens der letzten Jahre.
Kritiker2010
21.03.2024, 16:46 Uhr
"#nordhausen zusammen" - Märchenstunde für Leichtgläubige
Zitat: "Jenseits der Parteien will sich dabei auch die Zivilgesellschaft in den Wahlkampf einmischen." Ich frage ich mich, ob sie den Sinn ihrer eigenen Worte nicht verstehen? Das hat schon Habecksche Züge.

Beim letzten großen "Auflauf" ging es doch genau darum, einen Kandidaten einer bestimmten Partei (der AfD) zu verhindern, obwohl zuvor noch alle Kandidaten angetreten waren, den zweifelhaften OB aus dem Amt zu drängen.

Was hat "#nordhausen zusammen" nun also erreicht?
Dank des Engagements der "Zivilgesellschaft" (also alle, außer AfD-Wähler) kam Nordhausen wieder mal vom Regen in die Traufe. Alles blieb wie es war - inklusive Filz und personeller Intrigen. Der OB schafft es nun aber, ab und zu mal in die Kamera zu winken.

Bei vielen, der damaligen Teilnehmer dürfte wohl noch immer Katerstimmung herrschen und Ärger darüber, dass man auf die Märchenstunde (das heißt heute Verschwörungserzählung) dieses Bündnisses herein gefallen ist.
Yuna
21.03.2024, 17:43 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Beitrag.
Yuna
21.03.2024, 17:55 Uhr
DDR und Spaltung
Das Bündnis baut keine Mauern, sondern betont immer wieder, dass es offen ist für Menschen, die Anschluss suchen, egal mit welchem Background sie kommen.

Vergleiche des Bündnisses mit der DDR sind tatsächlich sehr makaber, gerade von Menschen, die die DDR kennengelernt haben.

Keine freie Meinungsäußerung, Repressalien für nicht Staatstreue, etc. Wie genau ist das mit einem Bürgerbündnis wie Nordhausen zusammen zu vergleichen in der heutigen Zeit. Das ist doch völlig absurd.

Jeder ist und bleibt doch frei, sich seine Meiung wo und wie auch immer zu bilden und sie (leider) auch zu äußern, ohne etwas befürchten zu müssen, außer vielleicht andere Meinungen.

Inwieweit hindert dieses Bündnis irgendjemanden daran, seine Meinung zu äußern?

Zu guter Letzt... Wo in diesem Land steht es fast unter Strafe eine Deutschlandflagge zu zeigen? Vor 4 Wochen spazierte Jörg Prophet mit großer Deutschlandfahne auf einen stillen Protest von Nordhausen zusammen und konnte völlig unbehelligt die Veranstaltung wieder verlassen. Soviel zum Thema linksextremes Bündnis, das die Stadt spaltet.
Marino50
21.03.2024, 18:36 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Wir werden uns an solchen Spekulationen nicht beteiligen.
Bubo bubo
21.03.2024, 18:51 Uhr
Demokratie findet alltäglich statt, nur manchmal halt nicht so, wie persönlich gewünscht…
Wie definiert denn Frau Schade für sich den „…Minimalkonsens der Gesellschaft…“? Für wen denkt sie zu sprechen? Links der Mitte der Gesellschaft, bis hin ins Extreme liegt definitiv nicht der Minimalkonsens.

Zivilgesellschaftliches Engagement findet nicht nur in linken Sphären statt. Es stellt eine völlige Anmaßung dar, die Zivilgesellschaft für sich als persönliches Handelsgut zu verorten.

Wenn auf kommunaler Ebene, führende Mitglieder eben jener zu Recht kritisierten Parteien in vorderster Linie die Geschicke eines „zivilgesellschaftlichen“ Bündnisses maßgeblich bestimmen, ist der Vorwurf von parteipolitischen Spielchen bzw. Bekämpfung der politischen Konkurrenz nicht weit her geholt.

Vom Bündnis geplante Veranstaltungen im Jahr 2024 und damit unmittelbar vor den jeweiligen Wahlen stattfindende Veranstaltungen darf jeder gerne selbst einordnen wie er/ sie möchte. Ich finde es parteiisch, bewusst gesteuert und damit äußerst verwerflich.

Liebe Leute vom Bündnis „#Nordhausen zusammen“, klärt erstmal bitte intern euer Verständnis wer und was von euch als extrem eingeschätzt wird. Zählen schon Mitglieder oder Wähler der CDU oder FDP dazu? Soll die Partei der Linken für euch jetzt auch schon einen Teil der Mitte ausmachen?
Wie sehr muss man sich verbiegen können, um die freiheitliche Demokratie unseres Landes so dermaßen ad absurdum führen zu wollen?

Nahezu die Hälfte der Nordhäuser (oder vielleicht schon deutlich mehr) denken anders als ihr und sind damit jedoch mitnichten extrem.

Ihr führt nicht zusammen, ihr spaltet!
Christian Staifen
21.03.2024, 19:19 Uhr
So ein Artikel…
Kann ja nur von Herrn Glashagel kommen!
Unpolitische Presse sieht anders aus!
Anmerkung techn. Support:
Seit wann ist Presse unpolitisch?
Frederick E.
21.03.2024, 21:12 Uhr
Zivilgesellschaft? - Nebelkerze!
"...Wir wollen als Gemeinschaft auftreten, keine Partei, kein Verband, keine Gewerkschaft, kein Verein soll im Vordergrund stehen, es geht um uns als Zivilgesellschaft, darum, als Bürger dieser Stadt etwas zu ändern und anderen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind" - Erstaunlich, als wir bei der antifaschistischen Demo in NDH, organisiert durch das Bündnis, unsere Gewerkschaftsfahnen rausgeholt haben, gab es sehr viele "Daumen hoch". Es sind doch gerade die in den Gewerkschaften organisierten Arbeiter und Arbeiterinnen, die allen Grund haben gegen die AfD und andere Faschisten zu kämpfen, sind sie doch ausgesprochene Gewerkschaftsfeinde! NEIN- Gewerkschaftsfahnen gehören auf antifaschistische Kundgebungen und Demonstrationen. Genau wie Parteifahnen von Parteien mit antifaschistischen Anspruch. Sonst zeigen diese Leute eben kein Gesicht, Sondern verstecken sich in der anonymen Menge! Rückrat und Aufrichtigkeit sind in solchen zugespitzten Zeiten gefragt. Alles gedeckt vom Versammlungs- und Koalitionsrecht. Also nicht um Erlaubnis fragen, sondern Fahne tragen und darauf bestehen!

- "Zivilgesellschaft" eine Nebelkerze der "neuen Frankfurter Schule" - dieser kleinbürgerliche Hokus-Pokus unterstellt dem Kapitalismus, dass es in ihm keine antagonistischen Klassen und dem entsprechende Widersprüche gibt. Wenn das so wäre, müssten wir uns nicht mit Faschisten auseinandersetzen! Denn Faschismus ist die Diktatur der terroristischsten und am meisten reaktionärsten Kreise des Finanzkapitals. Eine Herrschaftsmethode der gleichen Klasse der Monopolherren, die heute bereits die Macht in den Händen hält und die vor allem gegen die organisierte Arbeiter - und revolutionäre Bewegung gerichtet ist. Es geht in erster Linie um Spaltung. Spaltung all der Menschen die durch Imperialismus und Krieg unterdrückt und ausgebeutet werden und die sich dagegen organisiert wehren wollen. Und deshalb ist es geradezu schädlich, wenn sich Gewerkschafter nicht zeigen sollen, diesem Unsinn will ich hier noch einmal konsequent widersprechen.

Ein aktiver Gewerkschafter der IG Metall
Norbert
21.03.2024, 21:25 Uhr
@frederik
Ich schätze deine Leidenschaft und dein Engagement für die Sache, die du vertrittst, sehr. Dennoch möchte ich eine alternative Perspektive teilen, die meiner Meinung nach betrachtet werden sollte. Die Idee des Zusammenhaltens einer Gesellschaft gegen eine spezifische Gruppe, in diesem Fall die AfD, birgt meiner Ansicht nach die Gefahr, selbst in eine Art von Faschismus abzugleiten. Es ist wichtig, dass in einer demokratischen Gesellschaft Raum für unterschiedliche Meinungen und politische Überzeugungen bleibt, solange diese sich im Rahmen der Gesetze bewegen. Das Konzept, dass das komplette Ausgrenzen und Bekämpfen einer politischen Minderheit als einheitliche Front verstanden werden könnte, widerspricht möglicherweise den Grundwerten von Vielfalt und Freiheit, die in einer pluralistischen Gesellschaft zentral sind.
Alrebin
21.03.2024, 22:14 Uhr
Es darf kein "kill j. prophet" wieder geben
An die so "verzierte" Straßenbahn sollten K. Buchmanns Freund*innen vom *nordhausenzusammen* immer wieder zurückdenken. Damit war die Grenze überschritten.
Anmerkung techn. Support:
Stimmt. Die Schuldfrage ist an dieser Stelle leider immer noch ungeklärt.
Leser X
22.03.2024, 08:59 Uhr
Frederiks Statement...
... war für mich der Kommentar des Tages. Kein vorbei-schwurbeln, sondern klare Kante!
nur_mal_so
22.03.2024, 10:06 Uhr
"unpolitische Presse!"
Ich muss jetzt mal - und dass ich das jemals tun würde, hätte ich nie gedacht - eine Lanze FÜR die nnz brechen.

Denn eines muss man der nnz lassen: auch wenn gefühlt vermehrt Kommentare von Pro-AfDler gepostet und freigeschaltet werden, und die nnz gefühlt ein Pro-AfD-Medium ist: die Artikel des Herrn Glashagel sind ein wohltuendes Gegengewicht, und ich danke der Redaktion, dass sie Herrn Glashagel beschäftigt und die Gelegenheit gibt, sich journalistisch auch in dieser Form einzubringen. Das ist für mich immer so der Hoffnungsschimmer, wenn ich "Glashagel" unter einem Artikel lese.

Was mich zum Anlass dieses Kommentares führt: dass wenn ein eher AfD-kritischer Beitrag erscheint die Empörung laut wird, die nnz hätte unpolitisch zu sein, und Herr Glashagel dürfe solche Artikel nicht schreiben!
Auf der anderen Seite fehlt nämlich völlig die Reflektion der Kommentatoren, wenn ein Pro-AfD-gerichteter Artikel z.B. von Herrn Greiner erscheint, dass dies ebenso politisch ist und daher - der eigenen Argumentation der Kommentatoren nach ! - ebenso nichts in der nnz zu suchen hätte.
Diese Selbstreflektion findet jedoch nicht statt, denn diese Artikel widerspiegeln ja dann die eigene Meinung und sind demzufolge "richtig".

Ein Beweis, wie ich finde, wie unkritisch, wie wenig selbstreflektierend manche Kommentatoren mit Journalismus und Meinungsäußerung umgehen.
Bodo Bagger
22.03.2024, 10:35 Uhr
tja Frederik....
das was Sie an neokommunistischen Gesäusel und aufgewärmten Kampfparolen aus einer Melange aus dem Kapital und dem Parteiprogramm der MLPD von sich geben und sich offenbar dabei auch noch gern selber reden hören, bleibt eben was es schon immer war; neokommunistisches Gesäusel...

Im Grunde ist die AfD Ihren, oder Ihre der AfD Ansichten und Programmatik ähnlicher als es Ihnen lieb sein dürfte. Was sie beide eint und ebendrum auch so abstoßend macht? Ihr beider Hang zu Sozialismus und autoritären Politduktus. Und genau das ist das Problem von #nordhausenzusammen, denn dort wird ein Widerstand gegen die AfD mit einem Systemkampf gegen den bösen Kapitalismus gleichgesetzt und das ebenso totalitäre Vorgängerregime in Form der DDR glorifiziert.

Tatsächlich seid ihr beide jeweils nur eine Spielart der selben totatlitären ****shice....
roni
22.03.2024, 10:40 Uhr
Frage an Yuna
letzter Absatz..... wo genau ist das Problem, wenn Herr Prophet mit einer Deutschlandflagge auf einer Veranstaltung erscheint ? Verstehe gerade Ihre Gedankengänge nicht...
Südharzmensch
22.03.2024, 13:51 Uhr
Ich teile nicht alles, was Hr. Glashagel schreibt
Aber es ist ein großes Plus der nnz, dass hier jede Sichtweise, von links bis rechts, ihren Platz findet. Heute keine Selbstverständlichkeit mehr.
stadler
22.03.2024, 14:34 Uhr
Wer kennt es nicht,
diese selbstreferenzielle und selbstgefällige Agitation seit Jahren?

Der Definition der Begriffe:

z. B. Haltung, Toleranz oder rechts
wird permanent aus dem Weg gegangen

Der Eindruck einer gewissen unantastbaren Unfehlbarkeit,
die zu transportieren sei,
der Einstellung, man müsse halt nur durchsetzungsstark kommunizieren,
die Konsequenzen natürlich delegierbar auf ein unbestimmtes "Wir"
zu sein haben, wirft mindestens die Frage nach dem eigenen und vorbildhaften Engagement auf.

"An den Taten sollt ihr sie erkennen.."

Ðer eine, oder andere, mich eingeschlossen, wird der Unterstützung eines guten Beispiels zu folgen, zugeneigt sein.


Also "Butter bei die Fische!"

Wer hat auf eigene und umfängliche Kosten,
Flüchtlinge in sein privates Heim angenommen?

Da würde ich freiwillig und nach meinen Möglichkeiten unterstützen!

Ich hoffe, dass ich nicht enttäuscht werde.
Franz Haarkamm
22.03.2024, 15:09 Uhr
Großer Dank an roni!
Sie/Er bestätigt nicht nur Yunas Satz, daß es keine Straftat ist, eine Deutschlandflagge zu zeigen, es ist sogar kein Problem. Gleichzeitig widerlegt er Norbert, der in seinem Kommentar meint, dem wäre fast so!
Im Gegensatz zur Deutschlandfahne scheint die Regenbogenflagge allerdings für manche ein Problem zu sein. In dem Video (Danke für die Verlinkung) ist zu sehen, daß sie zwar einerseits zu einer Wunderheilung führte (Boah, ich habe noch nie eine Dame am Rollator so rennen sehen), andererseits aber die Toleranzgrenze einiger Anwesender deutlich überschritt. Und zwar so sehr, daß sie sich zu normalerweise (mindestens im oberen dreistelligen Bereich liegenden) kostenplichtigen Äußerungen hinreißen ließen.
Raute
22.03.2024, 17:50 Uhr
Der Unterschied zwischen Bundesflagge und Regenbogenfahne
... ist offenkundig. Die erste ist die Flagge der Bundesrepublik Deutschland, die durch Gesetze sogar geschützt ist. Die andere ist ein politisches Symbol von Genderwonderland, oder neutral gesprochen: das internationale Symbol der "queeren Bewegung", für Freiheit, Vielfalt usw. Aber trotzdem nur ein politisches Symbol, welches mittlerweile überwiegend von Links benutzt wird. Das Hissen dieses Symbols vor Bundesbehörden durch die Ampel-Regierung spricht dabei für sich. Die Regenbogenfahne ist freilich viel älter, das wissen wir (Thomas Müntzer usw.)

Souveräner wäre es bei der AfD-Veranstaltung gewesen, man hätte die Regenbogen-Aktivisten ans Mikro gelassen. Da bin ich ganz beim Bündnis. Schubsen und beleidigen geht gar nicht.

Wie reagiert aber das Bündnis, wenn man politische Symbole der Rechten auf ihren Veranstaltungen zeigt, die ebenfalls positiv für Freiheit und gegen Diktatur stehen? Es müssen ja nicht Zeichen der Extremen Rechten sein, sondern z. B. eine eigentliche unverfängliche Stauffenberg-Flagge, die für Anti-Nazi steht, in den 1950er Jahren von der CDU benutzt wurde. Ich glaube da gibt es auch Buh-Rufe gefolgt von einem Einholen der Flagge. Und wer kann dafür garantieren, dass nicht doch ein Teilnehmer*_In diesen Menschen hart anfasst?
P. Kortschagin
23.03.2024, 14:43 Uhr
#Nordhausenzusammen und die MLPD?
@ Bodo Bagger

Eigentlich sollte ich ihnen dankbar sein völlig unaufgefordert die MLPD ins Spiel zubringen. Ihre Äußerung bezüglich der Programme von AfD und MLPD ist wie so oft von keiner Sachkenntnis getrübt: Die AfD :"Nie wieder Sozialismus"; MLPD: "Vorwärts zum echten Sozialismus". Erkennen sie den Fehler? Zweite Falschaussage: im Bündnis #Nordhausenzusammen, wird der Widerstand gegen Faschismus und AfD eben nicht mit dem Systemkampf gegen den Kapitalismus verbunden, ganz im Gegenteil, der Kapitalismus als Wurzel des Faschismus wird tunlichst verschwiegen. Insofern ist das Statement von Frederik völlig richtig und sehr zu begrüßen. Dritte Falschaussage: das Bündnis #Nordhausenzusammen verherrlicht und glorifiziert die DDR?? Wirklich?? Auf den Beweis wäre ich gespannt. Ich kenne nicht eine einzige Verlautbarung aus dem Bündnis das ein solches tut. Und ja, selbstverständlich nehmen die Genossinnen und Genossen der MLPD an den antifaschistischen Aktivitäten des Bündnisses teil, selbst dann wenn diese Verfechter der Demokratie höchst undemokratische Fahnen- und Parteiverbote (unter der gänzlich falsch verstandenen "Überparteilichkeit") aussprechen, die jeder gesetzlichen Grundlage entbehren und somit die demokratischen Grundrechte und Freiheiten zumindest partiell außer Kraft setzen. Damit setzen sie sich selbst über die Gesetze hinweg, die sie laut eigener Aussage verteidigen wollen. Diesen Widerspruch sollten die Damen und Herren endlich lösen man kann nicht gleichzeitig Antifaschist und Antikommunist sein in diesem Fall würden sich die Fehler von 1933 wiederholen.
Und übrigens: es soll auch Gewerkschafter geben, die Marx, Engels und Lenin gelesen und sogar verstanden haben. Vom Imperialismus zu reden heißt nicht zwangsläufig MLPD Mitglied zu sein, sonst wäre ja O. Scholz, der Putin imperialistische Machtpolitik vorwirft ja ein Mitglied der MLPD. Ich bin mir sicher die Genossinnen und Genossen würden seiner Kandidatur widersprechen!
Also Herr Bodo, nehmen sie ihren Bagger und vergraben sie ihr Hufeisen mitsamt seiner antikommunistischen Theorie.
Strandläufer
24.03.2024, 10:41 Uhr
Danke Yuna
Für die besonnene und sachliche Diskussion. Auch wenn ich dem Bündnis aus verschiedenen Gründen etwas skeptisch gegenüber stehe, so möchte ich Ihnen allen prinzipiell gute Intentionen unterstellen.
Nur einen OB zu unterstützen dem persönlichen rechtsrelevante Verfehlungen vorgeworfen werden, gegen einen, der als Person das nicht tat, sondern dessen "einzige Verfehlung" ist, in einer Partei sein (die demokratisch wählbar ist), die ihnen nicht passt, empfinde ich schwierig.
Gut und Böse ist gerade in dem Fall aus meiner Sicht nicht eindeutig.

Auch die Attitüde "mit denen redet man nicht" läd nicht unbedingt zum Austausch ein. So gewinnt man die Menschen nicht zurück. Man muss miteinander reden! Zwingend!

Ich hatte es schon mal gesagt, selbst wenn ich mir - rein interessehalber- den Höcke mal hätte anhören wollen, ich weiß nicht ob ich es mir getraut hätte weil ich nicht in den Augen vieler dann als Fan gelten möchte.
Soviel zur Meinungsfreiheit.

Gerade Links scheint mir radikaler und unversöhnlicher. Das finde ich schade und mein links-liberales Herz auch.

Um Brandmauern, Gräben und Mauern entgegen zu wirken, kann es nur den Dialog geben. Auch mit Menschen, deren Überzeugung einem vielleicht nicht passen. Nur zuhören, verstehen warum weshalb und respektvoll diskutieren wäre ein Anfang. Dazu müssten aber auch Sie und "ihr" Bündnis bereit sein.

Ich wünsche es uns allen.
RWE
24.03.2024, 11:18 Uhr
P. Kortschagin
Und wenn sie noch lange Texte schreiben. (Fast) Kein Mesch will Sozialismus oder gar den Kommunismus wieder haben. Schönen Sonntag!
P. Kortschagin
24.03.2024, 18:03 Uhr
Wenn sie sich da mal nicht irren,
@RWE - den Sozialismus oder Kommunismus nicht wieder haben zu wollen, setzt erst mal voraus, Das man im Sozialismus gelebt hat. (Den Kommunismus klammer ich mal aus, der wäre erst die nächste Entwicklungsstufe nach einer sozialistischen Gesellschaftsordnung.) Der "realexistierende Sozialismus" wie wir ehemaligen DDR- Bürger ihn kennen, war eine Karikatur auf den Sozialismus. Sozialistische Phrasen im Wort und kapitalistisch in der Tat! Ein Betrug besonderer Qualität. Unter Beibehaltung einiger sozialer Errungenschaften waren sozialistische Prinzipien doch schon längst beseitigt. So etwas wie Wählbarkeit, Rechenschaftspflicht, jederzeitige Abwählbarkeit, unabhängige Kontrolle der Leitungen, durchschnittlicher Facharbeiterlohn für alle Leitungen und Angestellte in Staat und Partei usw. gab es nicht. Diesem bürokratischen, staatlich organisierten Kapitalismus mit seiner Gängelei und Repression a`la DDR haben die Menschen im Osten zu Recht ein Ende bereitet. Doch wer die sozialen Errungenschaften des Sozialismus wieder haben möchte - und das ist der überwiegende Teil der Bevölkerung - der muss sich klar darüber sein, dass er das im Kapitalismus niemals bekommen wird. Die sozialen Errungenschaften des Sozialismus wieder haben wollen und gleichzeitig den Sozialismus ablehnen ist ein völliger Widerspruch, das geht nicht! Der Sozialismus ist kein Schlaraffenland und kein Vergnügungsdampfer, er ist harte Arbeit, in einer Gesellschaft, die frei ist von Ausbeutung , in der die Einsicht in die Notwendigkeit Ausdruck größter Freiheit ist und wo der gesellschaftlich erarbeitete Reichtum nach dem Prinzip, jeder nach seinen Fähigkeiten und jedem nach seiner Leistung, verteil wird. Dazu ist es absolut notwendig dass die Werktätigen ihr Geschick selbst in die Hände nehmen und nicht darauf warten, dass irgendjemand ihnen ihre Bedürfnisse erfüllt. Das ist eines der Kernprobleme unserer Tage, dass viele Menschen von einem kapitalistischen Staat erwarten, dass er sich um die soziale Daseinsvorsorge der arbeitenden Klasse kümmert. Nur woher kommen dann die Profite der Monopolherren? - Insofern bezweifle ich ihre Aussage, in ihrer Absolutheit, RWE.
HisMastersVoise
24.03.2024, 20:02 Uhr
Die richtigen Fragen stellen !!
Hier geht es doch nicht darum, wer am lautesten schreit. Hier geht es darum, dass die demokratische Mehrheit nur einmal bestimmen sollte, was im Landkreis oder Land oder Bund zu geschehen hat. Denn Politiker sind Angestellte des Staates also die Angestellten jedes einzelnen Bürgers hier im Land. Somit sollten auch die richtigen Fragen gestellt werden. Warum hat der DAX als Gradmesser der deutschen Wirtschaft gerade ein neues Allzeithoch erreicht, wenn es Deutschland aktuell so schlecht geht, wie man immer wieder von einzelnen Politikern hört ? Warum demonstrieren die Bauern nicht vor Aldi und Lidl, wenn diese Gruppen doch den Markt als Oligopol kontrollieren ? Warum sagt niemand in der Spitzenwirtschaft Deutschlands etwas über Ausländer ? Warum füttern wir immer noch über zwei Millionen potenzielle Arbeitskräfte in Deutschland durch ? Das wären Fragen, die mich brennend interessieren. Und wenn ein Bündnis aus Bürgern sich zusammenschließt, um Flagge zu zeigen und Fragen zu stellen, dann ist das angewandte Demokratie.
Alex Gösel
24.03.2024, 23:42 Uhr
"Richtige Fragen" - und dann?
Meine Sie wirklich, dass es reicht, die "richtigen Fragen" zu stellen @HisMastersVoise?

Wer sagt denn was die "richtigen Fragen" sind?

Und wer bestimmt, was die "richtigen Leute und Parteien" sind?

Ich hätte Ihnen ja gern zugestimmt @HisMastersVoise, aber:

Sie schrieben: "Politiker sind Angestellte des Staates also die Angestellten jedes einzelnen Bürgers"- Eigentlich hätten Sie damit Recht, aber Politiker stellen zugleich auch einen Teil der herrschenden Klasse dar, neben Wirtschaftsbossen, und diese werden einen Teufel tun, sich selbst "abzuschaffen", oder?

Weiterhin fragen Sie: "Warum demonstrieren die Bauern nicht vor Aldi und Lidl?" - Ja, warum wohl? Wer organisiert denn die "Bauernproteste"? Schauen Sie doch nur mal genau hin! Genau - Es ist diese "eine" Wirtschaftspartei!

Dann fragen Sie noch: "Warum füttern wir immer noch über zwei Millionen potenzielle Arbeitskräfte in Deutschland durch ?" - Von welchen zwei Millionen schreiben Sie? Arbeitslose, Kranke, Migranten, Arbeitsverweigerer, Rentner, Schüler und Studenten oder doch vollkommen andere Menschen? Übrigens: Eine starke Demokratie muss es auch aushalten können, dass es dem einen oder anderen Arbeitsverweiger gibt. Über das "Warum?" der Arbeitsverweigerung lässt sich mit Sicherheit mit einigen der "Arbeitsverweigerer" diskutieren!

Dem Kommentar von @P. Kortschagin ist im Grunde nichts hinzuzufügen. Hier werden zumindest im Ansatz schonmal ANTWORTEN geliefert. Ob diese vernünftig sind oder nicht muss sich jeder selbst beantworten, Ich kenne ja Ihren Status nicht @HisMastersVoise! Und inwiefern dies eine Partei irgendwann einmal ändern kann, sei auch noch fraglich! Hier kommt es auf jeden einzelnen an, etwas zur Verbesserung seiner Selbst und zu Gemeinschaft zu tun!

Übrigens: Dass es weder in der CDU, noch in der LINKEN "glatt" läuft zeigen doch solche "Ausgliederungen" wie die WerteUnion bei der CDU und BSW bei den LINKEN. Auch in der AfD scheint es ja ähnliche Gruppierungen zu geben, man denke nur mal an den angebich aufgelösten rechtsextremen "Flügel"...; da läuft also nichts "glatt"!
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