Di, 19:45 Uhr
04.06.2024
Besenreiser natürlich entfernen: die Top 5 Hausmittel
Mit dem Alter nehmen viele Menschen Veränderungen an ihrem Körper wahr. Dazu gehören unter anderem auch astförmig verlaufende, rötlich bläuliche Linien an Armen oder Beinen. Besenreiser können jedoch am ganzen Körper auftreten, überall dort, wo sich auch Venen befinden. Auch wenn sie in der Regel harmlos sind, werden die kleinen Äderchen nicht gern gesehen und können das Selbstbewusstsein der betroffenen Person beeinträchtigen...
Besenreiser (Symbolbild) (Foto: Marina 113)
Männer und Frauen sind von dem Problem etwa gleich häufig betroffen, wobei Frauen tendenziell einen Tick öfter darunter leiden. Doch oft reichen schon einfache Hausmittel aus, um den Beschwerden entgegenzuwirken.
Was sind Besenreiser?
Besenreiser sind feinste, erweiterte Adern, die auf der Haut sichtbar werden. Es handelt sich um Ausläufer von Venen, die den Blutrückstau nicht mehr verhindern können. Das kann verschiedene Ursachen haben und passiert, wenn die Venenwände und die Venenklappe geschwächt sind. Die Durchblutung ist dadurch gestört und das gestaute Blut wird über Umwege an der Hautoberfläche sichtbar. Auf der Haut sehen sie aus wie kleine blaue Verästelungen von Äderchen, verursachen aber keine Schmerzen.
Schwellen die Adern und es bilden sich Knoten, ist von Krampfadern (Varizen) die Rede. Dabei handelt es sich dann nicht mehr um ein rein kosmetischen Problem
Welche Ursachen haben Besenreiser?
Im Laufe des Lebens ist die Haut vielen Einflussfaktoren ausgesetzt, die Besenreiser verursachen können. Die folgenden Faktoren gelten allgemein als begünstigend für die Entstehung von Besenreisern.
• Genetische Veranlagung: Eine große Rolle beim Problem von Besenreisern spielt die Vererbung. Ob man starke oder schwache Venenklappen hat, hängt viel von den Eltern ab. Je nach Genetik sind manche Familien mehr betroffen und andere hingegen gar nicht.
• Alter: Mit zunehmendem Alter verliert die Haut auch zunehmend an Elastizität und Widerstandsfähigkeit. Auch die Venen verlieren an Elastizität, was Besenreiser leichter entstehen lässt.
• Hormonelle Einflüsse: Gerade Frauen machen in ihrem Leben viele hormonelle Veränderungen durch, die Besenreiser begünstigen können. Dazu gehören Schwangerschaften, Menopause oder auch Verhütungsmittel, wie die Anti-Baby Pille. Verantwortlich dafür ist das Hormon Östrogen, das zur Erschlaffung des Bindegewebes und der Gefäßwände beiträgt. Daher sind Frauen auch öfter Opfer der Besenreiser als Männer.
• Mangelnde Bewegung: Eine der häufigsten Ursachen für Besenreiser ist zu wenig Sport oder Bewegung. Wer in seinem Alltag ständig nur sitzt oder steht ohne gelegentliche Positionswechsel, erhöht das Risiko, Besenreiser zu bekommen, enorm. Bewegung regt den Blutstrom in den Venen an und stärkt deren Funktionalität. Zu wenig Sport kann auch mitverantwortlich für Übergewicht sein. Der Druck, der durch das hohe Gewicht auf den Beinen lastet, ist ebenfalls ein Risikofaktor für Besenreiser.
• Erkrankungen: Bestimmte Erkrankungen, wie eine chronische Venenschwäche, können das Risiko auf Besenreiser erhöhen. Für kleine rote Verästelungen im Gesicht sind Krankheiten, wie beispielsweise Couperose, die Ursache.
• Rauchen und Alkoholkonsum: Alkohol kann die Blutgefäße erweitern und vor allem im Gesicht zu Besenreisern führen. In Zigaretten sorgt das Nikotin für eine schlechtere Durchblutung aufgrund von verengten Blutgefäßen.
Besenreiser entfernen mit diesen 5 Hausmitteln
Da es sich bei Besenreisern um ein rein kosmetisches Problem handelt, können hier oft schon einfache Mittel, die jeder zuhause finden kann, helfen. Viele Betroffene verwenden zur Vorbeugung oder bei bereits bestehenden Besenreisern Salben oder Cremes, wie die Algensalbe, die mit ihrem Wirkstoff aus Algen die Hautfestigkeit und -elastizität steigern kann. Wer lieber auf Mittel aus dem eigenen Haushalt zurückgreifen möchte, kann es mit den folgenden 5 Hausmitteln probieren.
1. Apfelessig
Die betroffenen Stellen mit Apfelessig einzureiben, kann dabei helfen, Besenreiser verblassen zu lassen. Apfelessig wird eine durchblutungsfördernde Wirkung nachgesagt, was die Gefäßgesundheit und den Druck auf die Venen positiv beeinflussen kann.
Ginkgo-Biloba, Goji Beeren, Knoblauch und Avocado Ingwer sollen als Hausmittel gegen Besenreiser ähnlich wirken wie Apfelessig.
2. Rosskastanien
Rosskastanienextrakt enthält Aescin, einen Wirkstoff, der die Durchblutung fördert und Blutungen reduzieren kann. Wenn man ein Gel oder eine Creme aus Rosskastanien auf die betroffenen Stellen aufträgt, können die Venenwände stabilisiert werden, was Besenreiser weniger sichtbar erscheinen lässt. Vor der Anwendung sollte jedoch ein Hauttest durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass keine allergischen Reaktionen bei diesem Hausmittel auftreten können.
3. Hamamelis
Auch bekannt als Zaubernuss wirkt die Hamamelis als Hausmittel entzündungshemmend und adstringierend. Sie kann dazu beitragen, die Venenwände zu stabilisieren und die Größe der Gefäße zu reduzieren. Man trägt das Extrakt entweder in Form von Gels oder Cremes auf die Haut auf und lässt es einwirken oder man verwendet Hamamelis Wasser.
4. Kartoffeln und Tomaten
Unreife Tomaten oder keimende Kartoffeln sind keinesfalls zum Verzehr geeignet. Dennoch kann sie sich auf andere Weise zu nutzen machen. Dazu legt man sie für zwei bis drei Minuten in Scheiben auf die betroffenen Areale und cremt sich anschließend mit einer Feuchtigkeitslotion ein. Dieser Prozess kann helfen, die Besenreiser nicht mehr so sichtbar erscheinen zu lassen. Verantwortlich dafür ist das Alkaloid Solanin, das den Reifeprozess der Tomaten und Kartoffeln steuert.
5. Kalte Wickel
Diese Strategie eignet sich vor allem für Besenreiser an Armen und Beinen. Dafür muss man einfach ein Tuch mit kaltem Wasser vollsaugen lassen und es sich um die entsprechenden Stellen wickeln. Alternativ kann man auch Eisbeutel verwenden. Das Hausmittel der Kompresse kann dann dafür sorgen, dass die Blutgefäße sich durch die Kälte zusammenziehen
Wie kann ich Besenreiser vorbeugen?
Man kann das Risiko, Besenreiser zu bekommen, bereits minimieren, indem man in seinem Alltag auf bestimmte Faktoren achtet. Mit etwas Glück muss man sich dann gar nicht mit den Folgen herumschlagen, die ein Venenleiden mit sich bringt.
• Ausreichend Bewegung: Sport fördert die Durchblutung der Venen. Regelmäßiges Spazierengehen kann für ungeübte ein guter Anfang sein. Jede Art von Bewegung ist besser als langes Stehen und Sitzen ohne Positionswechsel. Das sollte man lieber so gut es geht vermeiden. Ausdauersportarten, wie Schwimmen, Joggen oder Fahrradfahren eignen sich hervorragend um seine Muskelpumpe zu aktivieren und Besenreiser zu vermeiden
• Gesunder Lebensstil: Nicht nur eine ausgewogene Ernährung und genügend Wasser trinken verringert das Risiko auf sichtbare Äderchen. Auch der Verzicht auf Alkohol oder Rauchen kann sich positiv auf die Funktionalität der Venen auswirken. Für eine gesunde Ernährung sollte man Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen und Antioxidantien wählen, da diese die Venenwände stärken und die Durchblutung fördern können.
• Beine hochlagern: Gelegentlich die Beine hochlegen oder abwechselnd warm und kalt duschen kann die Durchblutung anregen. Hierbei wird ein ähnlicher Effekt erzielt wie durch das Hausmittel der kalten Wickel.
• Gewichtskontrolle: Übergewicht erhöht den Druck auf die Venen im Körper. Davon sind vor allem die Beine betroffen. Ein gesundes Körpergewicht hilft Besenreiser und Krampfadern vorzubeugen.
• Kompressionsstrümpfe: Kompressionsstrümpfe können dabei helfen, den Blutfluss an Unter- und Oberschenkel zu fördern. Bei bereits vorhandenen Besenreisern bieten sie zusätzlich die Möglichkeit, die Schönheitsmakel zu verdecken.
• Sonnenschutz: Es ist wichtig, die Haut vor übermäßiger Sonneneinstrahlung zu schützen. Die UV-Strahlen der Sonne dringen tief in die Haut ein und können die Kollagenbildung schädigen, was für eine straffe Haut verantwortlich ist. Hautschäden durch Sonneneinstrahlung sind mitverantwortlich für die Hautalterung und erhöhen das Risiko auf Besenreiser.
Wie wird man Besenreiser sofort los?
Falls die vorbeugenden Maßnahmen nichts gebracht haben oder die Hilfe der Hausmittel nicht ausreichend gewirkt hat, um die Symptome von Venenleiden zu lindern, kann man medizinische Hilfe aufsuchen. Durch die folgenden Methoden lassen sich Besenreiser entfernen, ohne viel Zeit aufwenden zu müssen.
Lasertherapie
Eine Behandlung mittels gezielter Lichtstrahlen wird verwendet, um die betroffenen Blutgefäße zu erhitzen und zu verschließen. Die Besenreiser werden somit auf der Stelle von dem Laser beseitigt und mehrere Sitzungen sind oft gar nicht notwendig.
Sklerotherapie
Der Arzt injiziert ein spezielles Verödungsmittel direkt in die betroffenen Venen, wodurch die Blutgefäße verkleben und im Laufe der Zeit verschwinden. Eine sofortige Verbesserung ist oft kurz nach der Verödung sichtbar, seine vollständige Wirkung entfaltet die Methode erst nach einigen Wochen.
Mikrodermabrasion
Bei dieser besonderen Form des Peelings wird die Haut mit Hilfe eines Aufsatzes aus Kristall oder Diamant fein abgeschliffen. Die oberste Hautschicht sowie abgestorbene Hautzellen werden dabei entfernt und können die Haut frischer und gesünder erscheinen lassen. Eine sichtliche Hautverbesserung ist sofort möglich, obwohl für ein optimales Ergebnis mehrere Sitzungen notwendig sein können. Für zuhause bieten chemische Peelings eine Alternative. Bei der Anwendung muss man allerdings mit ein bis zwei Wochen rechnen, bis eine sichtbare Wirkung eintreten kann.
Fazit
Ein Hautproblem, das viele Frauen im Laufe ihres Lebens beschäftigt, sind die Besenreiser. Hausmittel können glücklicherweise in verschiedener Form dazu beitragen, das Hautbild zu verbessern. Viele Lebensmittel sind mit Inhaltsstoffen versehen, die der Haut gut tun und die Erweiterungen der Venen für das Auge weniger auffällig erscheinen lassen. Da die meisten Betroffenen die Probleme mit dem Bindegewebe so schnell wie möglich lösen wollen, finden sie im Bereich der medizinischen Behandlungen verschiedene Möglichkeiten, ihr Hautbild unmittelbar zu verschönern.
Autor: red
Besenreiser (Symbolbild) (Foto: Marina 113)
Männer und Frauen sind von dem Problem etwa gleich häufig betroffen, wobei Frauen tendenziell einen Tick öfter darunter leiden. Doch oft reichen schon einfache Hausmittel aus, um den Beschwerden entgegenzuwirken.
Was sind Besenreiser?
Besenreiser sind feinste, erweiterte Adern, die auf der Haut sichtbar werden. Es handelt sich um Ausläufer von Venen, die den Blutrückstau nicht mehr verhindern können. Das kann verschiedene Ursachen haben und passiert, wenn die Venenwände und die Venenklappe geschwächt sind. Die Durchblutung ist dadurch gestört und das gestaute Blut wird über Umwege an der Hautoberfläche sichtbar. Auf der Haut sehen sie aus wie kleine blaue Verästelungen von Äderchen, verursachen aber keine Schmerzen.
Schwellen die Adern und es bilden sich Knoten, ist von Krampfadern (Varizen) die Rede. Dabei handelt es sich dann nicht mehr um ein rein kosmetischen Problem
Welche Ursachen haben Besenreiser?
Im Laufe des Lebens ist die Haut vielen Einflussfaktoren ausgesetzt, die Besenreiser verursachen können. Die folgenden Faktoren gelten allgemein als begünstigend für die Entstehung von Besenreisern.
• Genetische Veranlagung: Eine große Rolle beim Problem von Besenreisern spielt die Vererbung. Ob man starke oder schwache Venenklappen hat, hängt viel von den Eltern ab. Je nach Genetik sind manche Familien mehr betroffen und andere hingegen gar nicht.
• Alter: Mit zunehmendem Alter verliert die Haut auch zunehmend an Elastizität und Widerstandsfähigkeit. Auch die Venen verlieren an Elastizität, was Besenreiser leichter entstehen lässt.
• Hormonelle Einflüsse: Gerade Frauen machen in ihrem Leben viele hormonelle Veränderungen durch, die Besenreiser begünstigen können. Dazu gehören Schwangerschaften, Menopause oder auch Verhütungsmittel, wie die Anti-Baby Pille. Verantwortlich dafür ist das Hormon Östrogen, das zur Erschlaffung des Bindegewebes und der Gefäßwände beiträgt. Daher sind Frauen auch öfter Opfer der Besenreiser als Männer.
• Mangelnde Bewegung: Eine der häufigsten Ursachen für Besenreiser ist zu wenig Sport oder Bewegung. Wer in seinem Alltag ständig nur sitzt oder steht ohne gelegentliche Positionswechsel, erhöht das Risiko, Besenreiser zu bekommen, enorm. Bewegung regt den Blutstrom in den Venen an und stärkt deren Funktionalität. Zu wenig Sport kann auch mitverantwortlich für Übergewicht sein. Der Druck, der durch das hohe Gewicht auf den Beinen lastet, ist ebenfalls ein Risikofaktor für Besenreiser.
• Erkrankungen: Bestimmte Erkrankungen, wie eine chronische Venenschwäche, können das Risiko auf Besenreiser erhöhen. Für kleine rote Verästelungen im Gesicht sind Krankheiten, wie beispielsweise Couperose, die Ursache.
• Rauchen und Alkoholkonsum: Alkohol kann die Blutgefäße erweitern und vor allem im Gesicht zu Besenreisern führen. In Zigaretten sorgt das Nikotin für eine schlechtere Durchblutung aufgrund von verengten Blutgefäßen.
Besenreiser entfernen mit diesen 5 Hausmitteln
Da es sich bei Besenreisern um ein rein kosmetisches Problem handelt, können hier oft schon einfache Mittel, die jeder zuhause finden kann, helfen. Viele Betroffene verwenden zur Vorbeugung oder bei bereits bestehenden Besenreisern Salben oder Cremes, wie die Algensalbe, die mit ihrem Wirkstoff aus Algen die Hautfestigkeit und -elastizität steigern kann. Wer lieber auf Mittel aus dem eigenen Haushalt zurückgreifen möchte, kann es mit den folgenden 5 Hausmitteln probieren.
1. Apfelessig
Die betroffenen Stellen mit Apfelessig einzureiben, kann dabei helfen, Besenreiser verblassen zu lassen. Apfelessig wird eine durchblutungsfördernde Wirkung nachgesagt, was die Gefäßgesundheit und den Druck auf die Venen positiv beeinflussen kann.
Ginkgo-Biloba, Goji Beeren, Knoblauch und Avocado Ingwer sollen als Hausmittel gegen Besenreiser ähnlich wirken wie Apfelessig.
2. Rosskastanien
Rosskastanienextrakt enthält Aescin, einen Wirkstoff, der die Durchblutung fördert und Blutungen reduzieren kann. Wenn man ein Gel oder eine Creme aus Rosskastanien auf die betroffenen Stellen aufträgt, können die Venenwände stabilisiert werden, was Besenreiser weniger sichtbar erscheinen lässt. Vor der Anwendung sollte jedoch ein Hauttest durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass keine allergischen Reaktionen bei diesem Hausmittel auftreten können.
3. Hamamelis
Auch bekannt als Zaubernuss wirkt die Hamamelis als Hausmittel entzündungshemmend und adstringierend. Sie kann dazu beitragen, die Venenwände zu stabilisieren und die Größe der Gefäße zu reduzieren. Man trägt das Extrakt entweder in Form von Gels oder Cremes auf die Haut auf und lässt es einwirken oder man verwendet Hamamelis Wasser.
4. Kartoffeln und Tomaten
Unreife Tomaten oder keimende Kartoffeln sind keinesfalls zum Verzehr geeignet. Dennoch kann sie sich auf andere Weise zu nutzen machen. Dazu legt man sie für zwei bis drei Minuten in Scheiben auf die betroffenen Areale und cremt sich anschließend mit einer Feuchtigkeitslotion ein. Dieser Prozess kann helfen, die Besenreiser nicht mehr so sichtbar erscheinen zu lassen. Verantwortlich dafür ist das Alkaloid Solanin, das den Reifeprozess der Tomaten und Kartoffeln steuert.
5. Kalte Wickel
Diese Strategie eignet sich vor allem für Besenreiser an Armen und Beinen. Dafür muss man einfach ein Tuch mit kaltem Wasser vollsaugen lassen und es sich um die entsprechenden Stellen wickeln. Alternativ kann man auch Eisbeutel verwenden. Das Hausmittel der Kompresse kann dann dafür sorgen, dass die Blutgefäße sich durch die Kälte zusammenziehen
Wie kann ich Besenreiser vorbeugen?
Man kann das Risiko, Besenreiser zu bekommen, bereits minimieren, indem man in seinem Alltag auf bestimmte Faktoren achtet. Mit etwas Glück muss man sich dann gar nicht mit den Folgen herumschlagen, die ein Venenleiden mit sich bringt.
• Ausreichend Bewegung: Sport fördert die Durchblutung der Venen. Regelmäßiges Spazierengehen kann für ungeübte ein guter Anfang sein. Jede Art von Bewegung ist besser als langes Stehen und Sitzen ohne Positionswechsel. Das sollte man lieber so gut es geht vermeiden. Ausdauersportarten, wie Schwimmen, Joggen oder Fahrradfahren eignen sich hervorragend um seine Muskelpumpe zu aktivieren und Besenreiser zu vermeiden
• Gesunder Lebensstil: Nicht nur eine ausgewogene Ernährung und genügend Wasser trinken verringert das Risiko auf sichtbare Äderchen. Auch der Verzicht auf Alkohol oder Rauchen kann sich positiv auf die Funktionalität der Venen auswirken. Für eine gesunde Ernährung sollte man Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen und Antioxidantien wählen, da diese die Venenwände stärken und die Durchblutung fördern können.
• Beine hochlagern: Gelegentlich die Beine hochlegen oder abwechselnd warm und kalt duschen kann die Durchblutung anregen. Hierbei wird ein ähnlicher Effekt erzielt wie durch das Hausmittel der kalten Wickel.
• Gewichtskontrolle: Übergewicht erhöht den Druck auf die Venen im Körper. Davon sind vor allem die Beine betroffen. Ein gesundes Körpergewicht hilft Besenreiser und Krampfadern vorzubeugen.
• Kompressionsstrümpfe: Kompressionsstrümpfe können dabei helfen, den Blutfluss an Unter- und Oberschenkel zu fördern. Bei bereits vorhandenen Besenreisern bieten sie zusätzlich die Möglichkeit, die Schönheitsmakel zu verdecken.
• Sonnenschutz: Es ist wichtig, die Haut vor übermäßiger Sonneneinstrahlung zu schützen. Die UV-Strahlen der Sonne dringen tief in die Haut ein und können die Kollagenbildung schädigen, was für eine straffe Haut verantwortlich ist. Hautschäden durch Sonneneinstrahlung sind mitverantwortlich für die Hautalterung und erhöhen das Risiko auf Besenreiser.
Wie wird man Besenreiser sofort los?
Falls die vorbeugenden Maßnahmen nichts gebracht haben oder die Hilfe der Hausmittel nicht ausreichend gewirkt hat, um die Symptome von Venenleiden zu lindern, kann man medizinische Hilfe aufsuchen. Durch die folgenden Methoden lassen sich Besenreiser entfernen, ohne viel Zeit aufwenden zu müssen.
Lasertherapie
Eine Behandlung mittels gezielter Lichtstrahlen wird verwendet, um die betroffenen Blutgefäße zu erhitzen und zu verschließen. Die Besenreiser werden somit auf der Stelle von dem Laser beseitigt und mehrere Sitzungen sind oft gar nicht notwendig.
Sklerotherapie
Der Arzt injiziert ein spezielles Verödungsmittel direkt in die betroffenen Venen, wodurch die Blutgefäße verkleben und im Laufe der Zeit verschwinden. Eine sofortige Verbesserung ist oft kurz nach der Verödung sichtbar, seine vollständige Wirkung entfaltet die Methode erst nach einigen Wochen.
Mikrodermabrasion
Bei dieser besonderen Form des Peelings wird die Haut mit Hilfe eines Aufsatzes aus Kristall oder Diamant fein abgeschliffen. Die oberste Hautschicht sowie abgestorbene Hautzellen werden dabei entfernt und können die Haut frischer und gesünder erscheinen lassen. Eine sichtliche Hautverbesserung ist sofort möglich, obwohl für ein optimales Ergebnis mehrere Sitzungen notwendig sein können. Für zuhause bieten chemische Peelings eine Alternative. Bei der Anwendung muss man allerdings mit ein bis zwei Wochen rechnen, bis eine sichtbare Wirkung eintreten kann.
Fazit
Ein Hautproblem, das viele Frauen im Laufe ihres Lebens beschäftigt, sind die Besenreiser. Hausmittel können glücklicherweise in verschiedener Form dazu beitragen, das Hautbild zu verbessern. Viele Lebensmittel sind mit Inhaltsstoffen versehen, die der Haut gut tun und die Erweiterungen der Venen für das Auge weniger auffällig erscheinen lassen. Da die meisten Betroffenen die Probleme mit dem Bindegewebe so schnell wie möglich lösen wollen, finden sie im Bereich der medizinischen Behandlungen verschiedene Möglichkeiten, ihr Hautbild unmittelbar zu verschönern.

