Seit gestern hat die Stadt Nordhausen ihren ersten stationären Blitzer. Das Gerät verrichtet seinen Dienst am größten Unfallschwerpunkt im ganzen Landkreis...
Nordhausens erster stationärer Blitzer wurde gestern in der Halleschen Straße stadteinwärts in Betrieb genommen (Foto: agl)
Die Rede ist von der Taschenbergkreuzung. Hier "kracht" es seit langem regelmäßig, in der Unfallstatistik der Nordhäuser Polizei führte die Stelle im Jahr 2023 das Feld der Unfallschwerpunkte mit 16 Vorkommnissen an.
Seit die neue Feuerwache eröffnet und der Kreuzungsbereich für die ausrückenden Kameraden angepasst wurde, gilt im gesamten Bereich Tempo 30. An die neuen Regeln haben sich aber scheinbar noch nicht alle gewöhnt, gerade stadteinwärts kommt mancher Autofahrer immer noch deutlich schneller auf die Kreuzung gerauscht.
Wer das in Zukunft tut, für den könnte es teuer werden, denn genau hierhin blickt der neue Blitzer, der von der Stadtverwaltung aufgestellt wurde. Wer zehn km/h über den erlaubtem Tempo liegt muss mit 30 Euro Bußgeld rechnen, mit noch einmal 5 km/h mehr kommt man schon auf 50 Euro Buße und 70 Euro berappt man bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h.
Weitere stationäre Blitzer aufzustellen sei im Moment nicht geplant, teilt das Rathaus auf Nachfrage mit. Angelo Glashagel
muss eben sein. Aufgrund des wohl größte Unfallschwerpunktes der Stadt ist der Standort wenigstens ok und es geht nicht nur darum, möglichst viel zu kassieren. Bleibt zu hoffen, dass hier die Unfallrate nun merklich zurück geht.
Wenn sonst nichts wirklich klappt in dieser Stadt.
Aber Blitzen und Knöllchen verteilen ohne Ende.
Außer natürlich vorm Döner-Laden Engelsburg und Café Nicolaiplatz.
war es auch an einen Unfallschwerpunkt eine Feuerwache zu errichten mit nur einer Ausfahrt. Das Gelände des ehemaligen Fleischkombinat, was ein Schandfleck ist, war der Stadt sicher zu unbequem. Hoffen wir nun das Dank des Blitzers die Unfallquote nach unten bewegt.
...aber warum denn dann nicht gleich so eine runde Tonne, die in mehrere Richtungen blitzt??
Und warum sind dann alle Ampeln vor (toom Baumarkt, Stresemannring) bzw. die danach (Sundhäuser Str., Bahnhofstraße) so eingestellt, dass wenn man ca. 50km/h fährt so etwas wie eine "Grüne Welle" entsteht?
Mal wieder typisch für Nordhausen - nix Halbes und nix Ganzes!
Das alte Fleischkombinat ist in Privatbesitz und hätte für teures Geld erworben werden müssen!
Der Blitzer macht absolut Sinn.
Dauert sicher nicht lange bis der sich bezahlt gemacht hat!
Wer nun glaubt das die Unfallzahlen an diesem Unfallschwerpunkt, durch den dort neu aufgestellten Blitzer, sinken werden wird am Jahresende ganz sicher enttäuscht sein.
Nicht die dort gefahrene Geschwindigkeit führt zwangsläufig zu den Unfällen sondern das die Linksabbieger die Verkehrssituationen falsch einschätzen.
Die Abbiegefehler sind das Hauptproblem.
Mir ist kein Fall bekannt wo es im Kreuzungsbereich zu einer Kollision wegen der Geschwindigkeit kam. Es waren immer Abbiegefehler.
Und auch der aufgestellte Blitzer wird die Abbiegefehler und damit verbundene Kreuzungscrashs verhindern.
Der blitzer hat sich von alleine bezahlt nur ich persönlich hätte den auch weiter vor die Kreuzung gestellt aber Stadt auswärts kannste immer noch heizen wie bekloppt... Das war typisch unüberlegt von Nordhausen.... Aber ist ja nichts neues 😏
dass die Usache nicht in der bisher gefahrenen Geschwindigkeit liegt, aber bei verminderter Geschwindigkeit bleibt dann doch etwas mehr Zeit, auf die Fehler der Linksabbieger zu reagieren und der daraus resultierende kürzere Bremsweg verhindert sicher auch so manche Kaltverformung.
Wenn es jetzt nicht noch um die Feuerwehrausfahrt ginge, ist das nur die Weiterführung der Entwicklung vergangener Jahre, wie am Talebraer Kreuz, am Lohberg, Wago-Kreuzung, usw. Wir passen uns immer weiter den Deppen an und senken damit das Niveau und verhindern damit, dass es besser wird.
Blitzer kann es mittlerweile nicht genug geben.
Wer sich an die Verkehrsregeln hält brauch sich doch über einen Blitzer nicht aufzuregen egal ob flexibel oder stationär, aber an dieser Kreuzung wäre mit Sicherheit ein Ampelblitzer wertvoller.
ist genau richtig. Wenn ich weiss, dass ich dort geblitzt werden kann, dann fahre ich nur mit 30 die Kreuzung an. Bisher kümmerte doch kaum jemand die 50 und um noch schnell bei Dunkelgrün oder Orange drüber zu kommen, dann nochmal drauf aufs Gas und es waren dann auch mal 70. Nun mit 30 kann man besser auf die bereits genannten Abbiegefehler reagieren und es rummst im Notfall nicht mehr so stark.
wenn langsamer gefahren wird reduziert sich die Gefahr von Unfällen, auch bei Abbiegefehlern.
Generell bin der Meinung, dass viele mobile Blitzer nur zum Geld kassieren aufgestellt werden. Das legen die Standorte wenigstens manchmal nahe. Ich bezweifle starkt, dass auf der A38 bei Großwechsungen der Fahrbahnbelag nur 100 hergibt und da stehen jetzt auch öftzer gut getarnte mobile Blitzer. Da geht es in meinen Augen nur ums Geld. Wenn in Wipperdorf vor der Schule geblitzt wird sage ich hingegen: Viel zu wenig. Gern auch ein fester Blitzer vor allen Schulen unf KiTas. In vielen 30 er Zonen ist man Verkehrshinderniss, wenn man sich an das Limit hält. Dann aber meckern wenn es teuer wird...
Viel zur Verkehrssicherheit tragen Geschwindigkeitsanzeigen/ Geschwindigkeitsdisplays bei. Da wird man als Autofahrer schnell an eigenes Fehlverhalten erinnert. Bringt aber kein Geld. Bei manchen Fahrern helfn aber nur harte Sanktionen.
bei einem Abbiegefehler knallt. Ob mit 50 km/h oder mit 30 km/h, auf dem Blitzerfoto wird das nicht zu sehen sein.
Es wäre so einfach darauf zu warten das der Grüne Pfeil für Linksabbieger aufleuchtet den dann ist man auf der sicheren Seite beim abbiegen.
Aber das in der heutigen Zeit keiner mehr zeit hat wird eben jede kleinste Lücke genutzt.
Und dann kommt es zum Crash.
Und Schuld ist/war bisher immer der Linksabbieger.
Meine Vorkommentare haben etwas falsch verstanden.
Es geht nicht um Verkehrssicherheit sonder um Abzocke, also wie gehabt.
Wie in der TA schon festgestellt freut man sich über die Einnahmen.... und nichts anderes😅
Einfach an die zulässige Höchstgeschwindigkeit halten, und schon können Sie nicht "abgezockt" werden.
Ja, ich weiß, völlig abwegige Idee - wer kommt auf sowas, "an Höchstgeschwindigkeit halten"...
die Sau von der bösen Abzocke durchs Dorf treiben......
Als ist man nicht gewillt sich an die geltenden Regeln zu halten.
Jetzt fehlt nur noch die Mähr von Zwang und Bevormundung.
Andernorts ist die Blitzerdichte um Einiges höher und hier meint man deshalb die Welt hätte sich verschworen. Das es noch driftigere Gründe, als die vermeintliche Abzocke geben könnte, scheint so manche Vorstellung zu übersteigen.
Eine solche Formulierung aus der TA sollte man nicht unbedingt wörtlich nehmen. Man kann es ja auch so verstehen, dass einige "Verkehrssünder" an das Einhalten der Regeln erinnert wurden und darum geht es letztlich.
Das Anordnen einer Geschwindigkeitskontrolle wird vermutlichdurch einen Polizeioffizier entschieden. Ich glaube nicht, dass der persönlich von den Bußgeldern profitiert.
Nebenbei gefragt: Welche Wirkung haben eigentlich "Blitzer"-Warnungen durch Radiosender? Bestimmt keine positiven für die Verkehrssicherheit . . .