Seit Ende Juli wird am Taschenberg gebaut, bis Mitte September sollte zumindest ein Teil der Straße wieder befahrbar sein. Ein Anwohner wundert sich, was da los ist und die nnz hat beim Bauherr, der Energieversorgung Nordhausen, nachgehakt...
Baustelle, Symboldbild (Foto: agl)
Mitte vergangenen Monats sollte der obere Teil der Baumaßnahme zwischen der Dr.-Silberborth-Straße und der Hohekreuzstraße abgeschlossen sein. Der Taschenberg wäre dann wieder einseitig befahrbar, doch das ist bisher nicht geschehen.
Wie die EVN auf Anfrage der nnz mitteilt, wurden im Zuge der Arbeiten Anfang September Fremdleitungen unbekannter Herkunft gefunden. "Diese mussten geprüft, auf mögliche Zugehörigkeiten kontrolliert und nach erfolgter Freigabe entfernt werden. Durch den Regen im September ist der Graben mehrfach eingestürzt. Zu guter Letzt wurden bei den Tiefbauarbeiten auch noch zwei Leckagen an einer Gasleitung repariert.", heißt es in der Antwort der EVN.
Die Überraschung im Boden habe die Maßnahme in Verzug gebracht. Die Vollsperrung des oberen Teil des Taschenberges soll nun zum morgigen Dienstag aufgehoben werden und der Abschnitt zwischen Hohekreuzstraße und Sangerhäuser Str. wieder einseitig befahrbar sein.
Die Baustelle ist damit noch nicht am Ende, im weiteren Verlauf werden die Fernwärmeleitungen in die Straße Am Frauenberg fortgeführt. Dazu wird es nötig sein die Straße Am Frauenberg zwischen den Hausnummern 1-4 voll zu sperren.
Als eine der letzten Maßnahmen muss am Taschenberg noch ein Umschluss der bestehenden Fernwärmeleitung auf die neue Leitung erfolgen. Sollte das Wetter den Bauleuten keinen Strich durch die Rechnung machen, werden diese Arbeiten im November beendet. Weiter geht es zwischen März und Juli kommenden Jahres, wenn ein 120 Meter langer Leitungsabschnitt in der Morgenröte auf dem Bauplan steht. Angelo Glashagel
da hat vllt. die wilde Jagd durch die Hohekreuzstraße halbwegs ein Ende und mal schauen, wann sich jemand der Oberzentrumslöcher der wirklichen Umleitung und der zerschossenen Ausweichwege (Hohekreuzstraße) annimmt. Straßen sind das in der ganzen Gegend. Schulterklopfer. Ich sage immer wieder, fahrt ins Eichsfeld ihr ganzen Zuständigen, da gibt's massig etwas zu lernen... willkommen in einer heilen Straßenwelt.
Ehrlicherweise ohne echte Verwunderung sehe ich meine Befürchtung bestätigt, dass einmal mehr nicht die gesamte Fahrbahndecke neu ausgelegt wird, sondern wieder nur die geöffneten Abschnitte neu gemacht werden. Dieser Flickenteppich wird schnell wieder Schaden nehmen. Warum bei solch umfangreichen Baumaßnahmen nicht noch ein wenig Spielraum für eine ordentliche Fahrbahn besteht, verstehe ich als Laie natürlich nicht ;)
Ich weiß, Zuständigkeiten, pleite Stadtkasse, Prioritäten und so... Ermüdend. Ich habe irgendwie eine andere Auffassung von sinnvoller Gesamtausführung. Aber das ist nur meine Meinung.
Zum Hexenbesen kann man sicher geteilter Meinung sein, aber dass hier verschiedene Investitionen gegeneinander aufgewogen werden zeugt von erhebleicher Unkenntnis der Materie.
Der Hexenbesen gehört zum Landkeis und der ist nicht verantwortlich für den Taschenberg.
So einfach geht es mit dem Verschieben von Mitteln eben nicht.
Ich jedenfalls freue mich, dass duch die Versorger wenigstens die eine Straßenseite in Ordnung gebracht wurde.
Seit Wochen fährt alles durch unsere sowieso schon zerfahrene Straße!
Die Umleitung nur auf PKW zu begrenzen und dafür für LKW´s die bessere Straße am Bebelplatz an zubieten , naja gab es sicher keinen Experten dafür...Ironie off! Ich hoffe das Gläser und Möbel wackeln hört zeitnah auf! Und auch das fast überfahren von verwirrten Ortsfremden die den Feuerwehr Weg lang ballern! Dann wird wieder geflickt und alles ist wieder gut...etwas Humor muss bleiben!
ich bin mal gespannt ob die entstandenen Schlaglöcher durch den höheren Umleitungsverkehr in der Jahnstraße vor dem nächsten Winter wieder vergossen werden. .Noch mal bezahle ich den "Anteil" für die Instandsetzung der Straße nicht.