Di, 13:49 Uhr
07.04.2026
Seminar soll helfen, mit Verlust umzugehen
Gemeinsam trauern
Ein Trauerbegleitungsseminar ab Mitte April stellt den Ratschlag Du musst loslassen!" radikal infrage. Unter Leitung von P. Tobias Titulaer lernen Trauernde, mit ihrem Verlust zu leben, statt ihn zu überwinden...
Immer wieder wird trauernden Menschen der Ratschlag gegeben: Du musst loslassen! Das will und kann der trauernde Mensch aber nicht hören und das kann auch nicht Ziel des Trauerweges sein. Mit dem Tod eines geliebten Menschen muss der Zurückbleibende schon genug loslassen. Doch er muss nun den Verstorbenen nicht auch noch aus seinen Gedanken und aus seinem Herzen löschen. Es geht nicht darum, Trauer zu überwinden und dann endlich wieder leben, dort weitermachen, wo man aufgehört hat. Es geht vielmehr darum, mit der Trauer leben zu lernen.
Deshalb erfordert gelebte und durchlebte Trauer Mut, den eigenen Weg zu entdecken und diesen dann zu gehen. Hierzu braucht es Weggefährten, die ermutigen, korrigieren oder auch aushalten und schweigen. Es geht nicht darum, die Fassung zu bewahren, sondern vielleicht auch einmal die Fassung zu verlieren, sich neu zu finden. Trauer will gehört, gesehen und gestaltet werden. Trauer braucht vor allen Dingen Erlaubnis, Zeit, Ausdruck, Vertrauen und Gemeinschaft.
Das Seminar will helfen unter der Leitung von P. Tobias Titulaer, mit anderen Trauernden in Beziehung zu treten, Erfahrungen und Gefühle mitzuteilen, sie auszudrücken und zu gestalten. Nur so kann die Wunde, die der Verlust gerissen hat, mehr und mehr von innen heraus zu heilen beginnen. Die intensive Beschäftigung im Seminar mit der eigenen Trauer als Lebensgefühl und Lebensperspektive kann ein enormes Maß an Kreativität und Selbstbewusstsein stärken und freisetzen.
Das Seminar beginnt Mitte April und dauert bis Ende Juni. Es findet im 14-tägigen oder Drei-Wochen-Rhythmus statt jeweils donnerstags von 17.30 bis 19 Uhr. Das Angebot ist kostenlos. Um eine Anmeldung beim Trauerweltenverein unter Telefon (03631) 97 38 10 wird gebeten.
Autor: redImmer wieder wird trauernden Menschen der Ratschlag gegeben: Du musst loslassen! Das will und kann der trauernde Mensch aber nicht hören und das kann auch nicht Ziel des Trauerweges sein. Mit dem Tod eines geliebten Menschen muss der Zurückbleibende schon genug loslassen. Doch er muss nun den Verstorbenen nicht auch noch aus seinen Gedanken und aus seinem Herzen löschen. Es geht nicht darum, Trauer zu überwinden und dann endlich wieder leben, dort weitermachen, wo man aufgehört hat. Es geht vielmehr darum, mit der Trauer leben zu lernen.
Deshalb erfordert gelebte und durchlebte Trauer Mut, den eigenen Weg zu entdecken und diesen dann zu gehen. Hierzu braucht es Weggefährten, die ermutigen, korrigieren oder auch aushalten und schweigen. Es geht nicht darum, die Fassung zu bewahren, sondern vielleicht auch einmal die Fassung zu verlieren, sich neu zu finden. Trauer will gehört, gesehen und gestaltet werden. Trauer braucht vor allen Dingen Erlaubnis, Zeit, Ausdruck, Vertrauen und Gemeinschaft.
Das Seminar will helfen unter der Leitung von P. Tobias Titulaer, mit anderen Trauernden in Beziehung zu treten, Erfahrungen und Gefühle mitzuteilen, sie auszudrücken und zu gestalten. Nur so kann die Wunde, die der Verlust gerissen hat, mehr und mehr von innen heraus zu heilen beginnen. Die intensive Beschäftigung im Seminar mit der eigenen Trauer als Lebensgefühl und Lebensperspektive kann ein enormes Maß an Kreativität und Selbstbewusstsein stärken und freisetzen.
Das Seminar beginnt Mitte April und dauert bis Ende Juni. Es findet im 14-tägigen oder Drei-Wochen-Rhythmus statt jeweils donnerstags von 17.30 bis 19 Uhr. Das Angebot ist kostenlos. Um eine Anmeldung beim Trauerweltenverein unter Telefon (03631) 97 38 10 wird gebeten.


