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Di, 15:37 Uhr
23.06.2026
Platz für neues Seniorenzentrum wird geschaffen

Abriss an der Rothleimmühle gestartet

An der Rothleimmühle in Nordhausen tut sich etwas: Auf dem hinteren Gelände haben am Montag die Abrissarbeiten begonnen. Wir haben die Einzelheiten...

Bild:
Die alte Kegelhalle wurde abgerissen. (Foto: ssc)
Seit Montag frisst sich ein Abrissbagger durch die alte Kegelhalle auf dem hinteren Areal der Rothleimmühle. Das langgestreckte Gebäude wird derzeit vollständig zurückgebaut. Noch im Laufe des Tages soll der Abriss abgeschlossen sein, wie der Polier der bauausführenden Firma ATP Abbruch- und Recycling aus Bad Tennstedt mitteilte.
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Im nächsten Schritt wird auch der flache Holzbau, die sogenannte Baude, abgerissen. Ebenso sollen die angrenzende Mauer sowie die kleinen Holzbauten im Garten entfernt werden. Bis Ende kommender Woche sollen die Rückbauarbeiten abgeschlossen sein.

„Wir schaffen derzeit Platz für den Neubau des Seniorenzentrums, das auf dem Gelände entstehen soll“, berichtet Architekt Tobias Winkler, der für das Jugendsozialwerk den Neubau geplant hat. Der Bauantrag sei bereits im März eingereicht worden. „Wir rechnen in Kürze mit der Genehmigung“, so Winkler. Noch in diesem Herbst soll mit dem Bau begonnen werden.

Bild: In einerm zweiten Schritt wird auch die kleine Holzbaracke abgerissen.
In einem zweiten Schritt wird auch die kleine Holzbaracke abgerissen. (Foto: ssc)
„Das wird ein großes Bauvorhaben“, sagt der Architekt. Das neue Gebäude soll sich harmonisch in das Ensemble der Rothleimmühle einfügen. Entstehen wird es auf jener Fläche, auf der bis zum vergangenen Jahr noch das Blue-Balloon-Zelt stand. Die Stadt Nordhausen hatte das Areal an das Jugendsozialwerk verkauft.

Geplant ist ein zweigeschossiges, dreiflügeliges Gebäude mit mehreren Innenhöfen. Insgesamt sollen dort 72 Plätze in sechs Wohngruppen entstehen. Vorgesehen ist eine Putzfassade, auf Fachwerk wird verzichtet. Farblich soll sich der Neubau jedoch an den bestehenden Gebäuden der Rothleimmühle orientieren. „Es soll nicht zu modern wirken und sich gut in das Areal einpassen“, betont Winkler.

Auch der historische Mühlgraben, der früher über das Gelände verlief, soll in die Gestaltung wieder aufgegriffen und sichtbar gemacht werden. Nach aktuellen Plänen soll der Graben auch Wasser führen.

Die Gestaltung der Außenanlagen rund um das neue Seniorenzentrum soll bis Mitte beziehungsweise Ende 2029 abgeschlossen sein.
Susanne Schedwill
Autor: ssc

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