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Di, 07:44 Uhr
30.09.2008

Ein Bürgerfest für alle

Nordhausen wurde „Stadt der Vielfalt“. Auch ein Grund zu feiern. Der eigentliche Grund ist: Menschen mit einer demokratischen Gesinnung und Unlust auf rechtsextreme und nationalistische Parolen und Überzeugungen wollen miteinander feiern. Zum Beispiel am Freitag auf dem Petersberg...


Von 11 bis 18 Uhr wird den Besuchern des Festes namens „Mit-Menschlich“ eine abwechslungsreiches Bühnenprogramm angeboten. Zu erleben sind Band wie
  • KLARO aus Nordhausen (Klassik – PopRock)
  • Qubed aus Leipzig (liedhafter Folk-Jazz-Rock),
  • Wayne aus den USA
  • Kramakaje
  • Kurdisch-deutsches musiktrio
  • Sephardische gesänge
  • Orientalischer tanz
  • Chor Getz
  • Breakdance

Doch nicht nur Musik soll an diesem Feiertag geboten werden. Deshalb können die Besucher
  • Werkeln und Basteln: Angebote vieler Vereine vom Drachenbau (chinesisch) bis zur Malwerkstatt für Gesicht und Papier.
  • Spielen:Internationale Spielangebote für die Familie. Geschicklichkeit und Bewegung treffen sich vielleicht?
  • Sich informieren: Material verschiedener Aktiver für Demokratie und Vielfalt liegen bereit und können zum Gespräch einladen
  • Essen und Trinken: Internationale (incl. deutsche) Küche – für jeden etwas. Von herzhaft bis Kuchen
  • Film und (mitmach)Theater erleben:Kurzfilme und Gespräche darüber; Puppentheater und mitspielende Kinder.
  • Betrachten und Schauen:Fotos aus Projekten des LAP und Bilder der Betroffenheit und Bilder der Lebensfreude. Oder vom geöffneten Petriturm auf die Landschaft
  • Klettern: Der Kletterfelsen gibt vor dem Winter das letzte mal seine Wände frei – mit einigen speziellen Überraschungen
  • Kaufen: Ausgewählte Angebote aus fairem Handel und dem Fundus der Vereine
  • Wärmen: Wenn es kälter ist, dann stehen Wärmeschalen bereit – wir rücken zusammen, schlürfen heißen Tee oder Saft…


Ab 15 Uhr trifft Cappella dann auf Ostrock, und das alles zelebriert von Berlins bester A Cappella-Band „muSix“. Obwohl die fünf jungen Sänger von muSix alle erst twenty something sind, blickt der Fünfer bereits auf zehn Jahre Bandbestehen zurück. Dabei fingen die Stimmakrobaten nicht nur zeitig an, sondern nutzten die Zeit auch intensiv: Unzählige Konzerte zwischen Bayern und Ostsee (u.a. auch mit Reinhard Mey und Nena), Firmenevents von Deutsche Bahn bis Mercedes-Benz, Wettbewerbsgewinne von Südkorea bis Österreich, TV-Auftritte von MDR bis Bayerischer Rundfunk sowie zwei Alben prägen die erste Musix-Dekade.


Doch vor allem war und ist 2008 ihr Jahr: MuSix wurden Bundessieger beim A Cappella-Contest in Nordrheinwestfalen, Zweitplazierter beim A Cappella-Festival im Leipziger Gewandhaus sowie Preisträger der Hans-Seidel-Stiftung, über deren Gewinn sich schon Rosenstolz und Rainald Grebe freuten.

„Alt wie ein Baum“ aber „Heute wie neu“ – so kann man das neueste Programm der Vocal-Popper wohl am besten beschreiben. Anders: eine fantastische Zeitreise, aber auch ein Konzert voller Entdeckungen. Und weil muSix nicht nur singen können, sondern ihre Songs herrlich anmoderieren und wunderbar choreografieren und selbst ein Schlagzeugsolo (ja, auch mit dem Mund) bringen, handelt es sich bei muSix um sehr kurzweilige Konzerte.
Autor: nnz

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