Do, 13:16 Uhr
02.10.2008
Symbolik wegen Minister
Es sind schon merkwürdige Dinge, die da die Politik verzapft. Seit zwei Wochen wird in der Freiherr-vom-Stein-Straße an der künftigen Unterführung gebuddelt. Weil ein Minister keinen freien Termin hatte, wurde heute aber erst der Startschuß dazu gegeben. Der Minister kam trotzdem nicht...
Bauen, das gehört seit einigen Monaten zu den Aufgabengebieten von Gerold Wucherpfennig (CDU). Für den Eichsfelder mußte eigens bis heute schwarz gebaut werden, denn offiziell - so steht es in der Einladung - fällt heute der Startschuss. Trotzdem, mit Dr. Klaus Zeh (CDU) kam dann doch ein Minister, sogar einer aus Nordhausen, der die Schrecken der Glück-Auf-Schranke aus eigenem Erleben kennt. Fairerweise muß repetiert werden, daß statt des Bauministers der Baustaatssekretär in Nordhausen erschienen war.
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) berichtete den anwesenden Startschußgästen noch einmal die Notwendigkeit des Tunnels und die Geschichte seiner Planung. Roland Riechwien - das ist der Staatssekretär - kümmerte sich darum zu sagen, wie fürsorglich der Freistaat selbst mit seinem Norden umgeht und Dr. Klaus Zeh vergaß nicht zu erwähnen, daß er es war, der vor Jahresfrist den Fördermittelbescheid nach Nordhausen brachte. In Summe wird der 271 Meter lange Tunnel 11,3 Millionen Euro kosten und ab März 2010 befahrbar sein.
Zum Schluß aller Ansprachen setzten sich Frau Rinke und Herr Zeh in einen geputzten und bereitgestellten Bagger und bedienten gemeinsam die Schaufel, die heute zum symbolischen Spaten umfunktioniert wurde. Danach gingen die geladenen Gäste ins warme Zelt zu den kleinen Häppchen. Draußen sahen sich zwei Bürger von Nordhausen das alles an, sie hatten ihren eigenen Kommentar dazu: Alles Kindergarten!
Autor: nnzBauen, das gehört seit einigen Monaten zu den Aufgabengebieten von Gerold Wucherpfennig (CDU). Für den Eichsfelder mußte eigens bis heute schwarz gebaut werden, denn offiziell - so steht es in der Einladung - fällt heute der Startschuss. Trotzdem, mit Dr. Klaus Zeh (CDU) kam dann doch ein Minister, sogar einer aus Nordhausen, der die Schrecken der Glück-Auf-Schranke aus eigenem Erleben kennt. Fairerweise muß repetiert werden, daß statt des Bauministers der Baustaatssekretär in Nordhausen erschienen war.
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) berichtete den anwesenden Startschußgästen noch einmal die Notwendigkeit des Tunnels und die Geschichte seiner Planung. Roland Riechwien - das ist der Staatssekretär - kümmerte sich darum zu sagen, wie fürsorglich der Freistaat selbst mit seinem Norden umgeht und Dr. Klaus Zeh vergaß nicht zu erwähnen, daß er es war, der vor Jahresfrist den Fördermittelbescheid nach Nordhausen brachte. In Summe wird der 271 Meter lange Tunnel 11,3 Millionen Euro kosten und ab März 2010 befahrbar sein.
Zum Schluß aller Ansprachen setzten sich Frau Rinke und Herr Zeh in einen geputzten und bereitgestellten Bagger und bedienten gemeinsam die Schaufel, die heute zum symbolischen Spaten umfunktioniert wurde. Danach gingen die geladenen Gäste ins warme Zelt zu den kleinen Häppchen. Draußen sahen sich zwei Bürger von Nordhausen das alles an, sie hatten ihren eigenen Kommentar dazu: Alles Kindergarten!



