eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Sa, 16:44 Uhr
04.10.2008

Unternehmen setzt Kurs fort

Trotz der internationalen Finanzkrise, die auch eine Immobilienkrise ist und trotz des hohen Exportanteils blicken die Knauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode optimistisch ins nächste Jahr. Auch die Kooperation mit einer Nordhäuser Bildungseinrichtung soll fortgesetzt werden...


„In unserem Putzwerk werden wir in diesem Jahr das angepeilte Ziel von 200.000 Tonen erreichen. Damit ist die in den nächsten Jahren geplante Kapazitätsgrenze schon jetzt nahezu erreicht“, beschreibt Werkleiter André Materlik die Situation. Das Ziel des Rohstoffabbaus im Tagebau werde mit 850.000 Tonnen ebenfalls erreicht.

Eine ähnliche unternehmerische Situation ergibt sich im Bereich des Plattenwerkes. Dank einer Sonderproduktion für die Skandinavische Region können in diesem Jahr 20 Millionen Quadratmeter hergestellt werden. Allerdings wird jetzt die Produktion dort von der Sieben-Tage-Woche auf die Fünf-Tage-Woche umgestellt. Bei der hohen Exportquote kommt es der Knauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode darauf an, möglichst viele Produkte in den stabilen europäischen Markt zu liefern.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzt André Materlik auf die 125 Mitarbeiter umfassende Stammbelegschaft und auf die Ausbildung junger Fachleute. In den kommenden Jahren werden jährlich bis zu sechs Fachkräfte altersbedingt ausscheiden, die durch den Nachwuchs ersetzt werden, möglichst durch eigene Auszubildende.

Parallel dazu wird auch die Kooperation mit der Nordhäuser Fachhochschule ständig auf den Prüfstand gestellt mit dem Ziel, sie für beide Seiten noch effektiver zu gestalten. In diesen Tagen konnte bereits die dritte Absolventin der FH Nordhausen als Laboringenieurin eingestellt werden.

Neben der Qualität ihrer Produkte setzten die Knauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode insbesondere auf die Kontrolle der Kostenseite. Bislang ist es gelungen, die ständig steigenden Energiekosten durch neue, innovative Lösungen oder Technologien zu kompensieren. Beispiele dafür sind modifizierte Rezepturen, der Einsatz moderner Brenner oder die Verwendung von Braunkohlenstaub. Allerdings, so schätzt Materlik ein, wird die von der EU geforderte Einbindung der Gipsindustrie in den Emissionshandel von Kohlendioxid das Unternehmen vor neue Herausforderungen stellen.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)