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Sa, 10:00 Uhr
18.04.2026
Meine Meinung

Nationalbaum Flehmüller-Eiche: In Würde altern?

Vorgestern hatte ich zum wiederholten Male ein Rendevouz mit einer sehr alten, hölzernen Dame, ja mit einer der ältesten deutschen Damen. Die Dame heißt Flehmüller-Eiche und sie steht seit mindestens 600 Jahren auf dem Liethberg bei Krimderode. - Das Rendevouz jedoch weckte schmerzliche Erinnerungen...

Der künftige Nationalbaum Flehmüller-Eiche hoch oben über die B4: Am 13.07.2011 war der dicke Ast noch nicht abgebrochen. (Foto: B. Schwarzberg) Der künftige Nationalbaum Flehmüller-Eiche hoch oben über die B4: Am 13.07.2011 war der dicke Ast noch nicht abgebrochen. (Foto: B. Schwarzberg)
Das aber lag nicht an unserer Beziehung, sondern an jenen Institutionen, die sich vor Jahren nicht optimal um den Gesundheitszustand der alten Dame sorgten. Ein Zitat aus meinem Exkursionstagebuch vom 31.01.2012: „Flehmüller-Eiche Krimderode; Verlust eines sehr starken Astes…, Hinweise an UNB bereits Sommer 2010; Bitte an UNB, sich zu äußern, danach nnz-Artikel geplant.“

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Im nnz-Archiv fand ich zunächst keinen Artikel aus meiner Feder zum Thema Flehmüller-Eiche aus den Jahren 2010 bis 12, fündig wurde ich jedoch in meinem Fotoarchiv: Am 20.06.2010 fotografierte ich einen der stärksten Äste, rein optisch wahrscheinlich tatsächlich den stärksten Ast der Flehmüller-Eiche. Dieser Ast wies zum damaligen Zeitpunkt einen bedenklichen Riss auf und drohte abzubrechen.

Die Flehmüller-Eiche am 20.06.2010, hier noch mit ihrem stärksten, geschätzt 70 Zentimeter starken Ast ganz links, der Monate später abbrach.  (Foto: B. Schwarzberg) Die Flehmüller-Eiche am 20.06.2010, hier noch mit ihrem stärksten, geschätzt 70 Zentimeter starken Ast ganz links, der Monate später abbrach. (Foto: B. Schwarzberg)
Ich sandte dieses Foto den zuständigen städtischen Behörden mit der Bitte um schnelle Sicherungsmaßnahmen. Schließlich genießt der Stiel-Eichen-Methusalem bereits seit 1935 den Status eines Naturdenkmals. Außerdem bedeutete der tonnenschwere Ast ein Sicherheitsrisiko. Die entsprechende E-Mail konnte ich, wie geschrieben, zunächst nicht finden, dafür aber einen Kommentar in der nnz vom 5.10.2012 aus meiner Feder:

Darin heißt es: „…Im Juli 2010 informierte ich die Untere Naturschutzbehörde über einen drohenden Astabbruch an dem auf 600 bis 1.000 Jahre geschätzten Naturdenkmal Flehmüller-Eiche in Krimderode. Hierzu gibt es ein beweisendes Foto aus meiner Kamera. Vertrauend auf die Leistungsfähigkeit der Nordhäuser Behörden kümmerte ich mich weiter nicht um die Angelegenheit. Im Frühjahr 2012 war der etwa 70 cm Durchmesser aufweisende, wohl mehrere hundert Jahre alte Ast abgebrochen – am wohl ältesten Baum der Stadt. Durch den Abbruch verlor die Stiel-Eiche bis zu 30 % ihrer Blattmasse….“

Ich weiß noch, wie wütend ich darüber war, dass trotz gegebener Hinweise an die Behörden niemand den Abbruch des Astes am berühmten Naturdenkmal verhindert hatte. Aber auch ohne meinen Hinweis hätte der drohende Abbruch durch regelmäßige Kontrollen rechtzeitig erkannt und verhindert werden müssen. Schon aus Gründen des Bevölkerungsschutzes. Schließlich war und ist die Flehmüller-Eiche ein beliebtes Ausflugsziel. Er hätte abgestützt werden oder aber stärker in ein umfassendes Stabilisierungssystem mittels Stahlseilen einbezogen werden müssen, wie es auch 2026 noch besteht.

Nun, 15 Jahre später, wurde die zwar dezimierte, aber noch immer ganz ansehnliche Rest-Flehmüller-Eiche von der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft als „Nationalerbe-Baum“ vorgeschlagen, als einer von derzeit nur rund hundert Uraltbäumen in Deutschland: https://nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=381775.

Die Flehmüller Eiche am 12.07.2012. Der Stumpf des abgebrochenen Astes ist noch deutlich zu erkennen. (Foto: B. Schwarzberg) Die Flehmüller Eiche am 12.07.2012. Der Stumpf des abgebrochenen Astes ist noch deutlich zu erkennen. (Foto: B. Schwarzberg)
Der aktuelle Bundesumweltminister Carsten Schnieder von der SPD wolle demnach am 5. Juni 2026 die offizielle Weihe des Baumes vornehmen. Er selbst habe die Krimderöder Eiche unter drei anderen Thüringer Altbäumen für diese Kürung ausgesucht.

Das Ziel der Ausweisung besonders herausragender Altbäume sei es laut nnz-Artikel und dem initiierenden Professor Andreas Roloff von der TU Dresden, „…Uraltbäume zu schützen und bei Bedarf zu pflegen, um ihnen langfristig ein Altern in Würde zu ermöglichen.“

Der in den Jahren 2010 und 11 nicht verhinderte Abbruch des bis dato wohl stärksten Astes, spricht ebenso wenig für die Vorstellungen der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft, wie möglicherweise auch der vorhergehende Verlust weiterer starker Äste am Baumdenkmal:

Denn so zitiert die nnz am 23.3.26 die Nationalerbe-Bäume-Initiative: Zu viele dieser Bäume werden verstümmelt oder gekappt, um sie vermeintlich verkehrssicher zu machen. Dies, sowie vielfältige weitere Stressfaktoren und Standortprobleme führen zur vorzeitigen Alterung bis hin zum Absterben.“

An der Flehmüller-Eiche gibt es ca. fünf derartige, mögliche Verstümmelungsstellen, deren ehemalige Äste mit einem gewissen Aufwand hätten gesichert werden können. Der Verlust des baumstarken Astes in den Jahren 2010 oder 11 sprach eher weniger für ein Bestreben der Stadt, den Baum "in Würde altern zu lassen.“

Über diese Unterlassungen können auch nicht nnz-Artikel über die Pflege des künftigen National-Erbe-Baumes wie jener vom 14.08.2013 hinwegtäuschen, als über eine Schönheitskur für die Flehmüller-Eiche berichtet wurde, und in dem auch ein „sauberer Ausschnitt“ der „alten Abbruchstelle aus dem Vorjahr“ zur Sprache kam, die, wenn die Stadt 2010 auf meine Beobachtungen reagiert hätte oder den Baum besser kontrolliert hätte, nie entstanden wäre. Mit der Formulierung „sauberer Ausschnitt der alten Abbruchstelle aus dem Vorjahr“ jedoch wurde das Vertun einer Chance auch noch positiv dargestellt.

Apropos Stahlseile: Bei meinem jüngsten Rendevouz mit der alten Dame Flehmüller-Eiche stellte ich einen weiteren, etwa vier Ofenrohre dicken, in Richtung Krimderode weisenden Ast fest, der in das derzeitige Stützungssystem nicht mit einbezogen ist und ein weiterer potenzieller Abbruchkandidat sein dürfte.

Aber auch mit diesem Ast muss sich ja die Stadt Nordhausen vielleicht schon bald nicht mehr belasten: Denn laut nnz vom 23.03.26 finanziert die Deutsche Dendrologische Gesellschaft künftig die Pflege- und Sicherungsmaßnahmen sowie die fachliche Betreuung.

Hoffen wir also, dass der Flehmüller-Eiche, die mindestens schon zur Zeit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus im Jahre 1492 auf dem Liethberg stand, endlich ein glückliches Lebensjahrhundert bevorsteht. Die Wahrscheinlichkeit dafür dürfte groß sein, da nun Wissenschaftler die Beurteilung und Betreuung übnehmen und die Stadt auf sie hören muss.

Mit Interesse las ich in diesem Zusammenhang, dass der Dresdner Professor Andreas Roloff die Initiative der National-Erbe-Bäume entwickelte. Denn ihn hatte ich vor noch gar nicht langer Zeit wegen einer weiteren Beobachtung im Gebiet um Nordhausen konsultiert:

Denn im Stadt- und Kreisgebiet wurden mindestens 100 alte Schneitel-Hainbuchen nach Jahrzehnten des Nichtstuns erneut geschneitelt und dadurch vernichtet. Professor Rohloff bestätigte mir schriftlich, dass das späte erneute Schneiteln zum Absterben der Bäume, u.a. in der Rüdigsdorfer Schweiz führen musste. Auch hier hätte man sich fachlich zuvor kundig machen sollen. Dazu gibt es von mir demnächst eine weitere Kolumne.

Der Umgang mit den Uraltbäumen wirft jedoch auch noch andere Fragen auf: Bekanntlich ist die Flehmüller Eiche ein Überbleibsel früherer massiver Rodungen, also eine Mahnung auch in anderer Hinsicht. Man sollte dieses Naturdenkmal daher zum Anlass nehmen, über die verfehlte Forstwirtschaftspolitik früherer Zeiten nachzudenken. Im Mittelalter wurden weite Teile der unser Gebiet bedeckenden Laubmischwälder gerodet und großflächig in Fichtenforste umgewandelt. Heute wären die meisten von uns froh, wenn wir klimawandelresiliente Wälder mit einem hohen Laubholzanteil hätten, statt auf das Desaster zahlloser abgestorbener Fichten als Ergebnis einer profitorientierten Forstwirtschaft blicken zu müssen.

Die Flehmüller-Eiche, oder auch beispielsweise die nicht weit entfernte, fast ebenso imposante Antiquar-Eiche und weitere, nicht so vielen Menschen bekannte Baummethusalems im Gebiet, sollten die Forstwirtschaft zudem mahnen, in unseren Wäldern mehr Altbäume zuzulassen. Alte Bäume sind wahre Hotspots der Biodiversität. Ihren Wert sollte man weniger nach der Zahl der Festmeter und dem durch den Verkauf zu erzielenden Gewinn bemessen, als viel mehr nach ihrer ökologischen Bedeutung.

Nobelpreisträger Albert Schweitzer prägte einst die Weisheit „Ehrfurcht vor dem Leben“, und im Falle der Flehmüller Eiche sollten wir, vor dem Hintergrund der Forstgeschichte und des nicht immer würdevollen Umganges mit dem alten Baum, Ehrfurcht vor ihrem nicht selbstverständlichen, sehr langen Leben verspüren.

Wenn ihre Aufnahme in den erlauchten Kreis der deutschen Nationalbäume in diesem Sinne zu einem Umdenken führt, so ist dieser Ritterschlag vielleicht doch mehr als nur ein weiterer bürokratischer Akt.
Bodo Schwarzberg
Autor: psg

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Kommentare
Novize
18.04.2026, 11:08 Uhr
UNB im Landratsamt?
Wer ist zuständig? Es wird von der Unteren Naturbehörde und Stadt geschrieben. Die Stadt hat keine Naturschutzbehörde. An diesem Fakt ist aktuell das BOW Team zermürbt wurden.
Bodo Schwarzberg
18.04.2026, 13:20 Uhr
UNB ist für Flehmüller Eiche als Naturdenkmal zuständig
Die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt ist auch für Naturdenkmale im Stadtgebiet von Nordhausen zuständig.

Ich habe übrigens die entscheidenden E-Mails an die UNB gefunden: Ich schrieb am 20.6.2010 (Auszug):

"...Ich war außerdem mal wieder bei der Flehmüller Eiche. Dort stellte ich fest, dass einer der Äste in der Nähe von dessen Basis einen Riss aufweist. Er wird zwar von einem Stahlseil sehr weit oben gestützt, ich denke aber, dass es ein Abbrechen an der Basis nicht verhindern kann. Da dieser Ast noch sehr gut belaubt ist, schlage ich eine zusätzliche Abstützung mit einem Baumstamm vor (siehe Fotos)."

In der zweiten Mail schrieb ich nur einen Satz mit zwei den dargestellten Fakt belegenden Fotos:

"Der bedrohte Ast ist einer der Hauptäste. Bräche er ab, würde sich das Bild der Eiche drastisch ändern. Auf dem Gesamtbild ist er links zu sehen." -

Tja, es kam genauso, wie ich damals befürchtete, da nichts zur Sicherung des Astes und damit des Naturdenkmals unternommen wurde. Und leider hat sich das "Bild der Eiche" durch dieses vermeidbare Unterlassen drastisch und unwiederbringlich geändert.

Das sollte angesichts des anstehenden Ministerbesuchs ruhig auch zur Sprache kommen.
Anna Lüst
18.04.2026, 14:05 Uhr
Ein 600 - jähriger Baum?
Was bedeutet denn schon ein Baum, der bereits in der Zeit des Bauernkrieges 100 Jahre alt war.
Herr Schwarzberg, das müssen Sie doch verstehen. Obwohl dieser Baum wie wahrscheinlich kein anderer hier in der Region Sauerstoff produziert hat, wird es doch Zeit, dass ein neues Wahrzeichen an dieser Stelle entsteht.
Wie wäre es denn mit einem 400m hohem Windrad?
Das wäre doch geradezu prädestiniert als neues Wahrzeichen. Da wird mit Sicherheit kein Ast abbrechen, und es würde natürlich auch eine schöne Straße bis dorthin entstehen.
Im Harz sind doch schon so viele Bäume gestorben.
Da kommt es doch auf diesen einen nicht an, oder?
Marino50
18.04.2026, 14:21 Uhr
Alte Eiche
Ich verstehe den gesamten Artikel nicht wirklich. Herr Schwarzberg geht 15 Jahre und mehr in die Vergangenheit zurück mit Zitaten und Berichten.
Was will man denn nun? Das ganze kann in zwei kurzen Absätzen zusammengefasst werden.
Wenn ich am Ende des Artikels angekommen bin, ist der Anfang vergessen. Der eigentliche Sinn steht am Schluss. Ist doch gut so. Da muss man doch nicht so weit ausholen.
Es ist schön, dass es so alte Bäume gibt. Aber letztendlich stirbt auch irgendwann ein Baum, eben wie wir Menschen auch. Nur wir werden keine 500 Jahre oder älter.
Bodo Schwarzberg
18.04.2026, 15:03 Uhr
Marino50-Für Naturdenkmale bestehen Verpflichtungen
Egal ob 300 oder 1.000 Jahre. Der Baum ist ein Naturdenkmal, für das es Zuständigkeiten und Regeln gibt. Dass der Baum nicht ewig lebt, ist auch richtig. Nur wenn er einen Schutzstatus hat, dann müssen sich die Behörden darum genauso kümmern, wie Sie das vom Finanzamt bezüglich Ihrer Steuererklärung erwarten.

Und natürlich lässt sich die Sache nicht mit 2 Sätzen erklären. Schließlich berührt der Schutz des Baumes eine ganze Reihe von Aspekten. Zudem ist ja niemand verpflichtet, einen Text bis zu Ende zu lesen.
Ossi1949
18.04.2026, 18:41 Uhr
Gut dass es so engagierte Bürger gibt,
die auch mal die zuständigen Stellen auf Probleme hinweisen und ihnen, wenn nötig, „auf die Finger klopfen.“
Ich bin nahezu täglich in unserer herrlichen Natur unterwegs. Dabei habe ich nun schon über Jahre hinweg den Eindruck gewonnen, dass in unseren Nachbarkreisen deutlich wirkungsvoller mit den Steuergeldern umgegangen wird, die die jeweiligen Parlamente den Verwaltungsbehörden für den Naturschutz zur Verfügung stellen, als in NDH. Bei uns fließt Geld u. a. dafür, dass extrem seltene Pflanzen von Rindern zugeschmissen werden und deshalb verschwinden. In den Nachbarkreisen beobachte ich, dass solche sensiblen Flächen im Frühherbst gemäht werden und, wo das nicht möglich ist, mit Schafen und Ziegen kurzzeitlich und extensiv beweidet werden und nicht dauerhaft und intensiv mit Rindern wie bei uns. Aber ich bin nicht überall, habe nur laienhafte Kenntnisse aus langjähriger Beobachtung und natürlich nicht das Fachwissen der zuständigen Stellen.
Bodo Schwarzberg
19.04.2026, 13:21 Uhr
Flehmüller Eiche-Stadt und Landkreis
Es war in meinem Beitrag vielleicht etwas verworren: Die Zuständigkeiten von Stadt Nordhausen und Landkreis Nordhausen bezüglich der Flehmüller Eiche.

Daher hier noch einmal der Versuch einer Klarstellung aus meiner nicht verwaltungsfachmännischen Sicht: Für die Flehmüller-Eiche mit dem gesetzlichen Status "Naturdenkmal" auf dem Gebiet der Stadt Nordhausen ist dennoch die Untere Naturschutzbehörde zuständig, die im Landratsamt in der Beringstraße sitzt.

Jedoch wurden Maßnahmen am Baum selbst z.B. im Jahre 2013 (siehe nnz) durch den Baumschutzverantwortlichen der Stadt Nordhausen Axel Axt ("Stadtförster") benannt (Artikel "Schönheitskur für Flehmüller Eiche". Wie ich im Internet recherchierte, ist aber die UNB für die Erhaltung des Naturdenkmales an sich verantwortlich. Es gibt hier also eine für den Außenstehen etwas verwirrendes Nebeneinander der Zuständigkeiten von "städtischen Behörden" und den Behörden des Landratsamts.

Ich habe im obigen Beitrag von "städtischen Behörden" geschrieben. Zwar ist das Landratsamt in der Stadt Nordhausen und in diesem Sinne eine städtische Behörde, aber verwaltungstechnisch ist die UNB keine städtische Behörde. Man hätte es vielleicht etwas klarer formulieren können.

Dennoch sind städtische Behörden (Baumschutz) auch für den Zustand der Eiche mit verantwortlich und die UNB hätte den drohenden Abbruch durch eine enge und aktive Zusammenarbeit mit den städtischen Baumschutzzuständigen verhindern können und im Interesse von Bevölkerungsschutz und der Erhaltung des Naturdenkmals verhindern müssen, zumal die UNB über das Problem informiert war.

In einem obigen Kommentar kam zudem die Frage auf, warum man den Astabbruch zwischen 2010 und 12 Jahre heute noch einmal aufwärmen muss:

Ganz einfach: Weil ich davon ausgehe, dass sich die Stadt Nordhausen angesichts der Weihe der Flehmüller-Eiche zum Nationaerbe-Baum (so die korrekte Bezeichnung) durch den Bundesumweltminister am 5.6. garantiert feiern wird. Soll sie auch. Aber der damalige Astabbruch soll angesichts des Termins als Mahnung zur Sprache kommen, damit der alte Baum künftig weniger stiefmütterlich behandelt wird.

Das war der Hauptgrund für meinen Artikel.
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