Mi, 12:03 Uhr
13.05.2026
Festivalwochenende mit Open Air und Familienprogramm
70 Jahre Flugplatz Nordhausen
Auf einem kleinen Höhenzug, dem Kiesberg, rund 500 Meter östlich des Nordhäuser Stadtrandes, liegt der Flugplatz Nordhausen. In diesem Jahr feiert der Sonderlandeplatz sein 70-jähriges Bestehen, und das soll am ersten Juniwochenende mit einem großen Festivalprogramm gefeiert werden…
Steffen Grischinski, Steffen Zickenrott und Torsten Pietsch im Hangar, der bei schlechten Wetter zur Partyhalle werden soll. (Foto: Susanne Schedwill)
Unter dem Titel Abgehoben organisiert der Fliegerclub Nordhausen ein dreitägiges Open-Air-Festival auf dem Flugplatzgelände. Unterstützt wird die Veranstaltung unter anderem von der Marktpassage Nordhausen, deren Geschäftsführer Torsten Pietsch zugleich zu den Mitorganisatoren gehört. Wir wollen den Flugplatz etwas mehr ins Bewusstsein der Nordhäuser holen, sagt Pietsch. Seit Herbst vergangenen Jahres planen Pietsch, Steffen Zickenrott und Steffen Grischinski das große Open-Air-Festival.
Der Flugplatz wurde am 8. Mai 1956 eingeweiht. Bis August 1979 fand dort regulärer Flugbetrieb statt. Danach galt aufgrund der Nähe zur damaligen innerdeutschen Grenze ein Flugverbot für Flugplätze im Grenzgebiet. Erst mit der Wende 1990 wurde der Flugbetrieb wieder möglich.
Zum Jubiläum setzt der Fliegerclub bewusst auf ein eigenständiges Veranstaltungsformat, unabhängig vom geplanten Trucker-Festival im September. Hintergrund seien zum einen die Logistik einer solchen Großveranstaltung und auch der Wunsch, neue kulturelle Angebote in Nordhausen zu schaffen. Es gibt zu wenige Live-Veranstaltungen in der Stadt, sagen die Organisatoren. Geht es nach ihnen, soll das Open-Air-Festival im kommenden Jahr wiederholt werden und zu einer festen Größe in der Region werden.
Open-Air-Bühne neben der Hangar
Eine besondere Rolle spielt dabei der große Hangar auf dem Flugplatzgelände. Die riesige Halle, in der normalerweise die Flugzeuge des Vereins untergebracht sind, dient gleichzeitig als wetterfeste Eventlocation. Wir planen aber erst einmal mit der Gut-Wetter-Variante und einer großen Open-Air-Bühne direkt neben dem Hangar, sagt Grischinski.
Als Vorteil des Veranstaltungsortes sehen die Organisatoren vor allem die gute Erreichbarkeit des Flugplatzes sowie die unkomplizierten Parkmöglichkeiten direkt vor Ort. Und er liegt so weit außerhalb der Stadt, dass auch die laute Musik kein Problem ist, so Pietsch.
Houseparty am Freitagabend
Das Festival startet am Freitagabend mit den Hangar Beats. Ab 20 Uhr verwandelt sich der Flugplatz in eine Open-Air-Partyzone. Auf der Bühne stehen unter anderem Disco Dice, Marcapasos, Patrick Börsch, Matthew Deluxe und Martinez.
Familientag und Rocknacht am Samstag
Der Samstag steht tagsüber ganz im Zeichen der Familien. Beim Family Hangar von 10 bis 18 Uhr können Besucher Flugzeuge aus nächster Nähe erleben, Schnupperflüge buchen sowie Angebote wie Hüpfburgen und Kinderschminken nutzen. Der Eintritt ist frei.
Am Samstagabend wird es dann rockig. Das Programm orientiert sich an der bekannten Veranstaltungsreihe Kiehnes Rockt, soll dem Format auf dem weitläufigen Flugplatzgelände jedoch eine deutlich größere Bühne bieten als bislang im kleinen Club im Gehege. Beim Kiehnes Rock Hangar treten ab 19 Uhr mehrere Rockbands auf. Mit dabei sind Eisbein im Schlauch, Quo Time und die AC/DC-Tribute-Band Black Rosie. Wir wollen die Älteren aus den Häusern holen mit der Rocknacht, sagt Pietsch. Vor allem auf den Auftritt von Black Rosie freuen sich die Veranstalter. Die Band wird richtig gutes Zeug bieten, ist man überzeugt. Moderiert wird der Abend von Marc Neblung, der mit dem Programm Marcrockt auch einen eigenen musikalischen Beitrag leisten wird.
Frühschoppen mit Blasmusik am Sonntag
Den Abschluss bildet am Sonntag ein Frühschoppen ab 10 Uhr mit Blasmusik und gemütlichem Beisammensein unter Fliegerfreunden. Auch an diesem Tag ist der Eintritt frei.
Hier gibt es die Tickets
Tickets für die Abendveranstaltungen am Freitag und Samstag kosten jeweils 15 Euro. Es gibt sie online oder im "Restaurant Waldschlösschen", im Hotel "Fürstenhof", in "Mos Fashion Lounge" in der Rautenstraße sowie bei "Mobiles Autohandel" im Industrieweg 3. Weitere Informationen zum Jubiläumswochenende finden Interessierte auf der Internetseite des Fliegerclubs.
Susanne Schedwill
Autor: red
Steffen Grischinski, Steffen Zickenrott und Torsten Pietsch im Hangar, der bei schlechten Wetter zur Partyhalle werden soll. (Foto: Susanne Schedwill)
Der Flugplatz wurde am 8. Mai 1956 eingeweiht. Bis August 1979 fand dort regulärer Flugbetrieb statt. Danach galt aufgrund der Nähe zur damaligen innerdeutschen Grenze ein Flugverbot für Flugplätze im Grenzgebiet. Erst mit der Wende 1990 wurde der Flugbetrieb wieder möglich.
Zum Jubiläum setzt der Fliegerclub bewusst auf ein eigenständiges Veranstaltungsformat, unabhängig vom geplanten Trucker-Festival im September. Hintergrund seien zum einen die Logistik einer solchen Großveranstaltung und auch der Wunsch, neue kulturelle Angebote in Nordhausen zu schaffen. Es gibt zu wenige Live-Veranstaltungen in der Stadt, sagen die Organisatoren. Geht es nach ihnen, soll das Open-Air-Festival im kommenden Jahr wiederholt werden und zu einer festen Größe in der Region werden.
Open-Air-Bühne neben der Hangar
Eine besondere Rolle spielt dabei der große Hangar auf dem Flugplatzgelände. Die riesige Halle, in der normalerweise die Flugzeuge des Vereins untergebracht sind, dient gleichzeitig als wetterfeste Eventlocation. Wir planen aber erst einmal mit der Gut-Wetter-Variante und einer großen Open-Air-Bühne direkt neben dem Hangar, sagt Grischinski.
Als Vorteil des Veranstaltungsortes sehen die Organisatoren vor allem die gute Erreichbarkeit des Flugplatzes sowie die unkomplizierten Parkmöglichkeiten direkt vor Ort. Und er liegt so weit außerhalb der Stadt, dass auch die laute Musik kein Problem ist, so Pietsch.
Houseparty am Freitagabend
Das Festival startet am Freitagabend mit den Hangar Beats. Ab 20 Uhr verwandelt sich der Flugplatz in eine Open-Air-Partyzone. Auf der Bühne stehen unter anderem Disco Dice, Marcapasos, Patrick Börsch, Matthew Deluxe und Martinez.
Familientag und Rocknacht am Samstag
Der Samstag steht tagsüber ganz im Zeichen der Familien. Beim Family Hangar von 10 bis 18 Uhr können Besucher Flugzeuge aus nächster Nähe erleben, Schnupperflüge buchen sowie Angebote wie Hüpfburgen und Kinderschminken nutzen. Der Eintritt ist frei.
Am Samstagabend wird es dann rockig. Das Programm orientiert sich an der bekannten Veranstaltungsreihe Kiehnes Rockt, soll dem Format auf dem weitläufigen Flugplatzgelände jedoch eine deutlich größere Bühne bieten als bislang im kleinen Club im Gehege. Beim Kiehnes Rock Hangar treten ab 19 Uhr mehrere Rockbands auf. Mit dabei sind Eisbein im Schlauch, Quo Time und die AC/DC-Tribute-Band Black Rosie. Wir wollen die Älteren aus den Häusern holen mit der Rocknacht, sagt Pietsch. Vor allem auf den Auftritt von Black Rosie freuen sich die Veranstalter. Die Band wird richtig gutes Zeug bieten, ist man überzeugt. Moderiert wird der Abend von Marc Neblung, der mit dem Programm Marcrockt auch einen eigenen musikalischen Beitrag leisten wird.
Frühschoppen mit Blasmusik am Sonntag
Den Abschluss bildet am Sonntag ein Frühschoppen ab 10 Uhr mit Blasmusik und gemütlichem Beisammensein unter Fliegerfreunden. Auch an diesem Tag ist der Eintritt frei.
Hier gibt es die Tickets
Tickets für die Abendveranstaltungen am Freitag und Samstag kosten jeweils 15 Euro. Es gibt sie online oder im "Restaurant Waldschlösschen", im Hotel "Fürstenhof", in "Mos Fashion Lounge" in der Rautenstraße sowie bei "Mobiles Autohandel" im Industrieweg 3. Weitere Informationen zum Jubiläumswochenende finden Interessierte auf der Internetseite des Fliegerclubs.
Susanne Schedwill

