Di, 20:15 Uhr
12.05.2026
Übungszenario
Großeinsatz am Südharz-Klinikum in Nordhausen
Am späten Nachmittag werden die Feuerwehren zum Südharz-Klinikum in Nordhausen gerufen. Was dort passiert war…
Die Drehleiter kam auch im zum Einsatz. Die Übung wurde auf der Rückseite des Klinikums durchgeführt. (Foto: ssc)
Rauch dringt aus der vierten Etage von Bettenhaus 1 im Südharz-Klinikum. Kurz nach 17 Uhr rücken die Berufsfeuerwehr Nordhausen und sechs freiwillige Feuerwehren zum Klinikum aus. Was zunächst wie ein echter Notfall wirkt, entpuppt sich vor Ort jedoch schnell als groß angelegte Übung.
Der Rauch stammt aus einer Nebelmaschine, die das Nordhäuser Theater zur Verfügung gestellt hatte. Der Klinik-Haupteingang war weiträumig mit rot-weißem Flatterband abgesperrt. Schilder mit der Aufschrift Feuerwehrübung informierten Patienten und Besucher über das Szenario.
Die Übung ist gemeinsam mit den städtischen Wehren, dem Rettungsdienst und dem Südharz-Klinikum vorbereitet worden, erklärt Thomas Schinköth, Leiter der Berufsfeuerwehr Nordhausen. "Mitwisser" gab es nur wenige. Angenommen wurde ein Brand auf der Station 4b. Diese ist über die Rückseite des Gebäudes zu erreichen, sodass durch die Übung der normale Besucherverkehr nicht gestört wurde.
Insgesamt mussten 20 Menschen "gerettet" werden. Die Einsatzkräfte probten dabei unter anderem die Rettung von Patienten und Personal aus der Gefahrenzone. Auch die Drehleiter kam zum Einsatz. Parallel trainierten die Feuerwehrleute die Brandbekämpfung unter realitätsnahen Bedingungen.
Insgesamt waren rund 60 Feuerwehrleute, zahlreiche Rettungskräfte vom DRK und der Johanniter Unfallhilfe sowie drei Notärzte beteiligt.
Mit dem Ende des Feuerwehreinsatzes gegen 18 Uhr begann der zweite Teil der Übung. Bis 20 Uhr probte das Südharz-Klinikum seinen Krankenhaus-Notfallplan. Die zuvor geretteten Verletzten wurden dafür an das Klinikpersonal übergeben.
Geübt wurde dabei ein sogenannter Massenanfall von Verletzten. Hinter dem Begriff verbergen sich Großschadenslagen mit vielen Verletzten, etwa nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus oder einem schweren Busunfall auf der Autobahn 38.
Solche Großschadenslagen seien für die Einsatzkräfte bislang glücklicherweise nur Teil von Übungen gewesen, sagte Thomas Schinköth. Und er hoffe, dass das auch in Zukunft so bleibe.
Susanne Schedwill
Autor: ssc
Die Drehleiter kam auch im zum Einsatz. Die Übung wurde auf der Rückseite des Klinikums durchgeführt. (Foto: ssc)
Der Rauch stammt aus einer Nebelmaschine, die das Nordhäuser Theater zur Verfügung gestellt hatte. Der Klinik-Haupteingang war weiträumig mit rot-weißem Flatterband abgesperrt. Schilder mit der Aufschrift Feuerwehrübung informierten Patienten und Besucher über das Szenario.
Die Übung ist gemeinsam mit den städtischen Wehren, dem Rettungsdienst und dem Südharz-Klinikum vorbereitet worden, erklärt Thomas Schinköth, Leiter der Berufsfeuerwehr Nordhausen. "Mitwisser" gab es nur wenige. Angenommen wurde ein Brand auf der Station 4b. Diese ist über die Rückseite des Gebäudes zu erreichen, sodass durch die Übung der normale Besucherverkehr nicht gestört wurde.
Insgesamt mussten 20 Menschen "gerettet" werden. Die Einsatzkräfte probten dabei unter anderem die Rettung von Patienten und Personal aus der Gefahrenzone. Auch die Drehleiter kam zum Einsatz. Parallel trainierten die Feuerwehrleute die Brandbekämpfung unter realitätsnahen Bedingungen.
Insgesamt waren rund 60 Feuerwehrleute, zahlreiche Rettungskräfte vom DRK und der Johanniter Unfallhilfe sowie drei Notärzte beteiligt.
Mit dem Ende des Feuerwehreinsatzes gegen 18 Uhr begann der zweite Teil der Übung. Bis 20 Uhr probte das Südharz-Klinikum seinen Krankenhaus-Notfallplan. Die zuvor geretteten Verletzten wurden dafür an das Klinikpersonal übergeben.
Geübt wurde dabei ein sogenannter Massenanfall von Verletzten. Hinter dem Begriff verbergen sich Großschadenslagen mit vielen Verletzten, etwa nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus oder einem schweren Busunfall auf der Autobahn 38.
Solche Großschadenslagen seien für die Einsatzkräfte bislang glücklicherweise nur Teil von Übungen gewesen, sagte Thomas Schinköth. Und er hoffe, dass das auch in Zukunft so bleibe.
Susanne Schedwill






















