So, 16:30 Uhr
03.05.2026
12. Harztorlauf im Landkreis Nordhausen
Josephine Noack stellt neuen Marathonrekord auf
Fast 1.000 Läufer aus ganz Deutschland kamen zum 12. Harztorlauf nach Harztor. Bei 26 Grad und Sonnenschein kämpften sich die Starterinnen und Starter durch sechs verschiedene Distanzen. Dabei sorgte ein neuer Streckenrekord im Marathon für das sportliche Highlight des Tages...
Josephine Noack aus Buxtehude lief den Marathon so schnell wie bisher noch keine andere Frau beim Harztorlauf. (Foto: ssc)
Berlin, München, Hamburg, Fehmarn oder Bad Pyrmont: Die Herkunftsorte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 12. Harztorlaufs sind über ganz Deutschland verteilt. Das Laufspektakel hat sich in den vergangenen Jahren in der Laufszene einen festen Namen gemacht.
Die angestrebte Marke von 1.000 Teilnehmenden wurde in diesem Jahr zwar knapp verfehlt, dennoch kann sich das Ergebnis sehen lassen: 949 Starterinnen und Starter gingen in sechs Läufen an den Start, dazu kamen 20 Bambinis. Am Ende wurden 669 Teilnehmende gewertet. Harztorlauf-Vereinschef Dirk Wackerhagen zeigte sich dennoch zufrieden.
Wetter und kleine organisatorische Herausforderungen
Größere Verletzungen blieben nach Angaben des Veranstalters aus. Aufgrund des warmen Wetters hatten wir einige Sportler mit Kreislaufproblemen, sagte Wackerhagen. Bei 26 Grad und Sonnenschein war es für viele bereits grenzwertig warm zum Laufen.
Einige Irritationen gab es zudem auf der Marathonstrecke: Markierungen von der Harzquerung, die erst am vergangenen Wochenende stattfand, sorgten bei einigen Läufern für Verwirrung. Die Markierungen sind uns nicht aufgefallen, das müssen wir noch einmal nachbesprechen, so Wackerhagen.
Starke Unterstützung entlang der Strecke
Zahlreiche Vereine aus Harztor unterstützten die Veranstaltung, während die Feuerwehren für die Streckensicherung sorgten. Rund 150 Helfer waren entlang der Strecke im Einsatz, weitere 50 ehrenamtliche Kräfte kümmerten sich um die Organisation auf dem Platz am Herkulesmarkt. Die Bergwacht aus Ellrich war beim Halbmarathon und Marathon mit vier Einsatzkräften vertreten und stellte die schnelle Hilfe dort sicher, wo der Rettungsdienst nicht unmittelbar hingelangen konnte.
Rekordlauf bei den Frauen im Marathon
Ein neuer Marathonstreckenrekord bei den Damen sorgte für ein sportliches Highlight: Die Siegerin Josephine Noack setzte sich früh deutlich vom übrigen Läuferinnenfeld ab. In 3:27:15 erreichte die Buxtehuderin das Ziel und war damit 18 Sekunden schneller als Sindy Kermer, die seit 2024 den Streckenrekord gehalten hatte.
Insgesamt 56 Läuferinnen und Läufer waren für die längste Strecke angemeldet: 42,8 Kilometer mit rund 700 Höhenmetern im Anstieg und etwa 1.020 Höhenmetern im Abstieg. Es war das dritte Mal, dass diese Distanz angeboten wurde. Heidi Breithaupt vom Team Teag wurde Zweite (4:23:59,4), drittschnellste Frau war Corina Geyer von den Sportfreunden Döllstedt (4:32:01,4).
Kroll siegt souverän bei den Männern
Bei den Männern nutzte Chris Kroll vom LTV Obereichsfeld seine Chance. Nachdem er im vergangenen Jahr noch Zweiter hinter Daniel Greiner geworden war, der diesmal nicht am Start war, gewann er in 2:56:56,1. Er blieb als einziger Läufer unter der Drei-Stunden-Marke. Zweitschnellster war Torben Bernhardt vom Ultralaufteam Braunschweig (3:20:44,4), gefolgt von André Bittermann (3:22:51,4) auf Platz drei.
Halbmarathon besonders gefragt
Bei den Männern siegte Arwed Paul Meinert im Halbmarathon. Den zweiten Platz belegte der Lokalmatador Sebastian Hartmann, gefolgt von Dennis Morgenstern vom Triathlonverein Nordhausen. (Foto: ssc)
Deutlich mehr Läufer gingen über die Halbmarathondistanz an den Start: Insgesamt 162 Teilnehmer stellten sich dieser Herausforderung. Bei den Männern siegte Arwed Paul Meinert aus Schrobenhausen, der bereits mehrfach auf dem Podest stand und den Lauf 2022 schon einmal gewonnen hatte. Er erreichte das Ziel in 1:29:48,4. Den zweiten Platz belegte der Lokalmatador Sebastian Hartmann aus Hesserode in 1:34:46,8, gefolgt von Dennis Morgenstern vom Triathlonverein Nordhausen (1:44:00,6).
Die schnellste Frau über die 21 Kilometer war Patricia Bösenberg (1:54:46,2) von der Nordthüringer Lebenshilfe Teamstaffel 2. Auf den weiteren Plätzen folgten die Nordhäuserin Janine Skara (1:56:12,4) und Justine Barbot aus Erfurt.
Premiere über 11 Kilometer
Schnelleste Frau über die neue 11 Kilometer-Distanz wurde Carmen Schlichting vom FC Kemmern. (Foto: ssc)
Auf der neuen 11-Kilometer-Distanz setzte sich bei den Männern Sebastian Sobczak von der Pension Harztor in 0:44:57,7 durch. Dahinter folgte Samu Fynn Uhde von Hannover 96 in 0:47:32,3. Drittschnellster Mann wurde Louis Illiger vom Braunschweiger Laufclub (0:47:58,3). Schnellste Frau auf der Distanz war Carmen Schlichting vom FC Kemmern (0:53:37,7), vor Pauline Schufen (0:53:49,8) und Johanna Lehne vom LTV Obereichsfeld (0:59:45,8).
Die weiteren Ergebnisse aller Läufe sind hier verfügbar.
Susanne Schedwill
Autor: ssc
Josephine Noack aus Buxtehude lief den Marathon so schnell wie bisher noch keine andere Frau beim Harztorlauf. (Foto: ssc)
Die angestrebte Marke von 1.000 Teilnehmenden wurde in diesem Jahr zwar knapp verfehlt, dennoch kann sich das Ergebnis sehen lassen: 949 Starterinnen und Starter gingen in sechs Läufen an den Start, dazu kamen 20 Bambinis. Am Ende wurden 669 Teilnehmende gewertet. Harztorlauf-Vereinschef Dirk Wackerhagen zeigte sich dennoch zufrieden.
Wetter und kleine organisatorische Herausforderungen
Größere Verletzungen blieben nach Angaben des Veranstalters aus. Aufgrund des warmen Wetters hatten wir einige Sportler mit Kreislaufproblemen, sagte Wackerhagen. Bei 26 Grad und Sonnenschein war es für viele bereits grenzwertig warm zum Laufen.
Einige Irritationen gab es zudem auf der Marathonstrecke: Markierungen von der Harzquerung, die erst am vergangenen Wochenende stattfand, sorgten bei einigen Läufern für Verwirrung. Die Markierungen sind uns nicht aufgefallen, das müssen wir noch einmal nachbesprechen, so Wackerhagen.
Starke Unterstützung entlang der Strecke
Zahlreiche Vereine aus Harztor unterstützten die Veranstaltung, während die Feuerwehren für die Streckensicherung sorgten. Rund 150 Helfer waren entlang der Strecke im Einsatz, weitere 50 ehrenamtliche Kräfte kümmerten sich um die Organisation auf dem Platz am Herkulesmarkt. Die Bergwacht aus Ellrich war beim Halbmarathon und Marathon mit vier Einsatzkräften vertreten und stellte die schnelle Hilfe dort sicher, wo der Rettungsdienst nicht unmittelbar hingelangen konnte.
Rekordlauf bei den Frauen im Marathon
Ein neuer Marathonstreckenrekord bei den Damen sorgte für ein sportliches Highlight: Die Siegerin Josephine Noack setzte sich früh deutlich vom übrigen Läuferinnenfeld ab. In 3:27:15 erreichte die Buxtehuderin das Ziel und war damit 18 Sekunden schneller als Sindy Kermer, die seit 2024 den Streckenrekord gehalten hatte.
Insgesamt 56 Läuferinnen und Läufer waren für die längste Strecke angemeldet: 42,8 Kilometer mit rund 700 Höhenmetern im Anstieg und etwa 1.020 Höhenmetern im Abstieg. Es war das dritte Mal, dass diese Distanz angeboten wurde. Heidi Breithaupt vom Team Teag wurde Zweite (4:23:59,4), drittschnellste Frau war Corina Geyer von den Sportfreunden Döllstedt (4:32:01,4).
Kroll siegt souverän bei den Männern
Bei den Männern nutzte Chris Kroll vom LTV Obereichsfeld seine Chance. Nachdem er im vergangenen Jahr noch Zweiter hinter Daniel Greiner geworden war, der diesmal nicht am Start war, gewann er in 2:56:56,1. Er blieb als einziger Läufer unter der Drei-Stunden-Marke. Zweitschnellster war Torben Bernhardt vom Ultralaufteam Braunschweig (3:20:44,4), gefolgt von André Bittermann (3:22:51,4) auf Platz drei.
Halbmarathon besonders gefragt
Bei den Männern siegte Arwed Paul Meinert im Halbmarathon. Den zweiten Platz belegte der Lokalmatador Sebastian Hartmann, gefolgt von Dennis Morgenstern vom Triathlonverein Nordhausen. (Foto: ssc)
Die schnellste Frau über die 21 Kilometer war Patricia Bösenberg (1:54:46,2) von der Nordthüringer Lebenshilfe Teamstaffel 2. Auf den weiteren Plätzen folgten die Nordhäuserin Janine Skara (1:56:12,4) und Justine Barbot aus Erfurt.
Premiere über 11 Kilometer
Schnelleste Frau über die neue 11 Kilometer-Distanz wurde Carmen Schlichting vom FC Kemmern. (Foto: ssc)
Die weiteren Ergebnisse aller Läufe sind hier verfügbar.
Susanne Schedwill









































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