Di, 11:05 Uhr
12.05.2026
Ein Blick in die Statistik
Thüringen schrumpft weiter
Im Jahr 2025 verzeichnete der Freistaat Thüringen den höchsten Bevölkerungsrückgang seit 17 Jahren. Ursachen dafür sind laut dem Statistischen Landesamt ein höherer Sterbefallüberschuss und weniger Zuwanderung...
Am 31.12.2025 lebten 2 078 946 Personen in Thüringen; davon waren 49,4 Prozent (1 026 869 Personen) männlichen und 50,6 Prozent (1 052 077 Personen) weiblichen Geschlechts. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik betrug der Bevölkerungsrückgang innerhalb des Freistaats im Vergleich zu 2024 -1,0 Prozent (-21 331 Personen). Im Vorjahr hatte der Bevölkerungsrückgang -0,7 Prozent (-14 593 Personen) betragen. Der Rückgang der Bevölkerung war 2025 damit so hoch wie seit 17 Jahren nicht mehr. Zuletzt war im Jahr 2008 mit -21 456 Personen ein ähnlich hoher Bevölkerungsrückgang erfasst worden.
Der Rückgang der Bevölkerungszahl 2025 resultierte aus einem Sterbefallüberschuss (mehr Sterbefälle als Geburten) in Höhe von 20 125 Personen, welcher durch einen leichten Wanderungsverlust (mehr Fort- als Zuzüge) in Höhe von -690 Personen noch verstärkt wurde. Hinzu kamen die von den Standes- und Meldeämtern nachträglich gemeldeten Korrekturfälle, welche zusätzlich einen minimalen Bevölkerungsrückgang in Höhe von -516 Personen ausmachten.
Im Jahr 2024 gab es einen etwas niedrigeren Sterbefallüberschuss von 18 651 Personen, jedoch noch einen Wanderungsgewinn von 4 515 Personen. Die Ausländerquote betrug am 31.12.2025 in Thüringen 8,4 Prozent (2024: 8,3 Prozent). Grund des Anstiegs ist der deutliche Rückgang der deutschen Bevölkerung bei nahezu gleichbleibender Zahl nichtdeutscher Personen. Die Zahl deutscher Staatsangehöriger sank um 21 235 Personen, von 1 925 609 Personen im Jahr 2024 auf 1 904 374 Personen im Jahr 2025 (-1,1 Prozent). Bei den ausländischen Staatsangehörigen gab es einen minimalen Rückgang um -0,1 Prozent bzw. -96 Personen, von 174 668 Personen im Jahr 2024 auf 174 572 Personen im Jahr 2025.
Im Jahr 2025 verzeichneten alle Kreise Thüringens einen Bevölkerungsrückgang. Die geringsten Bevölkerungsrückgänge in Relation zur Gesamtbevölkerungszahl hatten die kreisfreien Städte Jena (-0,3 Prozent bzw. -372 Personen), Gera (-0,5 Prozent bzw. -446 Personen) und Weimar (-0,6 Prozent bzw. -388 Personen). Die kreisfreie Stadt Suhl registrierte den höchsten Bevölkerungsverlust (-2,0 Prozent bzw. -709 Personen), gefolgt von den Landkreisen Saalfeld-Rudolstadt (-1,7 Prozent bzw. -1 719 Personen) und dem Kyffhäuserkreis (-1,5 Prozent bzw. -1 103 Personen).
Autor: redAm 31.12.2025 lebten 2 078 946 Personen in Thüringen; davon waren 49,4 Prozent (1 026 869 Personen) männlichen und 50,6 Prozent (1 052 077 Personen) weiblichen Geschlechts. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik betrug der Bevölkerungsrückgang innerhalb des Freistaats im Vergleich zu 2024 -1,0 Prozent (-21 331 Personen). Im Vorjahr hatte der Bevölkerungsrückgang -0,7 Prozent (-14 593 Personen) betragen. Der Rückgang der Bevölkerung war 2025 damit so hoch wie seit 17 Jahren nicht mehr. Zuletzt war im Jahr 2008 mit -21 456 Personen ein ähnlich hoher Bevölkerungsrückgang erfasst worden.
Der Rückgang der Bevölkerungszahl 2025 resultierte aus einem Sterbefallüberschuss (mehr Sterbefälle als Geburten) in Höhe von 20 125 Personen, welcher durch einen leichten Wanderungsverlust (mehr Fort- als Zuzüge) in Höhe von -690 Personen noch verstärkt wurde. Hinzu kamen die von den Standes- und Meldeämtern nachträglich gemeldeten Korrekturfälle, welche zusätzlich einen minimalen Bevölkerungsrückgang in Höhe von -516 Personen ausmachten.
Im Jahr 2024 gab es einen etwas niedrigeren Sterbefallüberschuss von 18 651 Personen, jedoch noch einen Wanderungsgewinn von 4 515 Personen. Die Ausländerquote betrug am 31.12.2025 in Thüringen 8,4 Prozent (2024: 8,3 Prozent). Grund des Anstiegs ist der deutliche Rückgang der deutschen Bevölkerung bei nahezu gleichbleibender Zahl nichtdeutscher Personen. Die Zahl deutscher Staatsangehöriger sank um 21 235 Personen, von 1 925 609 Personen im Jahr 2024 auf 1 904 374 Personen im Jahr 2025 (-1,1 Prozent). Bei den ausländischen Staatsangehörigen gab es einen minimalen Rückgang um -0,1 Prozent bzw. -96 Personen, von 174 668 Personen im Jahr 2024 auf 174 572 Personen im Jahr 2025.
Im Jahr 2025 verzeichneten alle Kreise Thüringens einen Bevölkerungsrückgang. Die geringsten Bevölkerungsrückgänge in Relation zur Gesamtbevölkerungszahl hatten die kreisfreien Städte Jena (-0,3 Prozent bzw. -372 Personen), Gera (-0,5 Prozent bzw. -446 Personen) und Weimar (-0,6 Prozent bzw. -388 Personen). Die kreisfreie Stadt Suhl registrierte den höchsten Bevölkerungsverlust (-2,0 Prozent bzw. -709 Personen), gefolgt von den Landkreisen Saalfeld-Rudolstadt (-1,7 Prozent bzw. -1 719 Personen) und dem Kyffhäuserkreis (-1,5 Prozent bzw. -1 103 Personen).

