Sa, 12:33 Uhr
02.05.2026
Polizeibericht
Verfolgungsjagd durch Nordhausen endet mit nassen Füßen
Am Freitagnachmittag gegen 13:25 Uhr beabsichtigten Beamte der Polizei eine Verkehrskontrolle mit einem dunklen VW und dessen Fahrer in der Hardenbergstraße in Nordhausen durchzuführen. Die anschließende Flucht endete auf drei Rädern und mit nassen Füßen...
Die Beamten hatten den Verdacht, dass die montierten Kennzeichen nicht zum Fahrzeug gehören. Der Fahrer missachtete jedoch die Anhaltesignale der Beamten und setzte seine Fahrt ungehindert jedoch mit stark überhöhter Geschwindigkeit fort. Der VW fuhr über die Bochumer Straße, Gehart-Hauptmann-Straße bis zur Europakreuzung.
Hier zeigte die Ampel Rot, sodass der VW mit einem verkehrbedingt wartenden PKW kollidierte. Jedoch ließ der Fahrer des VW nicht von seiner Flucht ab und setzte diese nun in Richtung Grimmelallee fort. Kurz vor der Einfahrt zur Behringstraße löste sich ein Vorderrad des VW und machte sich selbstständig. Auch dieser Umstand führte nicht zum Ende der Fahrt, sodass der VW auf drei Räder bis zum Straßenbahndepot fuhr und die dortige Einfahrt passierte. Nach einer Runde über die Freifläche im Straßenbahndepot endete die Fahrt mit der Kollision mit dem verfolgenden Funkstreifenwagen der Beamten.
In weiterer Folge verließ der Fahrer den VW und überwand fußläufig die Mauer zum Zorgeufer. Gefolgt von den Beamten überquerte der Fahrer den Fluss und konnte in einem Garten "An der Bleiche gestellt" und zunächst festgehalten werden. Nach kurzer Zeit stand der Grund für die wilde Fahrt fest. Der 32-Jahrige stand unter dem Einfluss berauschender Mittel und besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Ebenso konnte der Verdacht der Urkundenfälschung im Bezug auf die angebrachten Kennzeichen am VW bestätigt werden. Bei der anschließenden Durchsuchung des VW´s konnte weiterhin eine kritalline Substanz von ca. 7 Gramm festgestellt werden.
Gegen den 32-Jährigen wurde eine Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter berauschender Mittel, Urkundenfälschung sowie dem Unerlaubten Besitz von Betäubungsmitteln eingeleitet. Nach der Blutentnahme im Südharzkrankenhaus wurde der 32-Jährige in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Mühlhausen aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Hinweise von Zeugen oder gefährdete Personen werden gesucht, die Angaben über den Sachverhalten machen können. Diese werden gebeten sich unter der Telefonnummer 03631-96-0 zu melden.
Autor: redDie Beamten hatten den Verdacht, dass die montierten Kennzeichen nicht zum Fahrzeug gehören. Der Fahrer missachtete jedoch die Anhaltesignale der Beamten und setzte seine Fahrt ungehindert jedoch mit stark überhöhter Geschwindigkeit fort. Der VW fuhr über die Bochumer Straße, Gehart-Hauptmann-Straße bis zur Europakreuzung.
Hier zeigte die Ampel Rot, sodass der VW mit einem verkehrbedingt wartenden PKW kollidierte. Jedoch ließ der Fahrer des VW nicht von seiner Flucht ab und setzte diese nun in Richtung Grimmelallee fort. Kurz vor der Einfahrt zur Behringstraße löste sich ein Vorderrad des VW und machte sich selbstständig. Auch dieser Umstand führte nicht zum Ende der Fahrt, sodass der VW auf drei Räder bis zum Straßenbahndepot fuhr und die dortige Einfahrt passierte. Nach einer Runde über die Freifläche im Straßenbahndepot endete die Fahrt mit der Kollision mit dem verfolgenden Funkstreifenwagen der Beamten.
In weiterer Folge verließ der Fahrer den VW und überwand fußläufig die Mauer zum Zorgeufer. Gefolgt von den Beamten überquerte der Fahrer den Fluss und konnte in einem Garten "An der Bleiche gestellt" und zunächst festgehalten werden. Nach kurzer Zeit stand der Grund für die wilde Fahrt fest. Der 32-Jahrige stand unter dem Einfluss berauschender Mittel und besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Ebenso konnte der Verdacht der Urkundenfälschung im Bezug auf die angebrachten Kennzeichen am VW bestätigt werden. Bei der anschließenden Durchsuchung des VW´s konnte weiterhin eine kritalline Substanz von ca. 7 Gramm festgestellt werden.
Gegen den 32-Jährigen wurde eine Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter berauschender Mittel, Urkundenfälschung sowie dem Unerlaubten Besitz von Betäubungsmitteln eingeleitet. Nach der Blutentnahme im Südharzkrankenhaus wurde der 32-Jährige in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Mühlhausen aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Hinweise von Zeugen oder gefährdete Personen werden gesucht, die Angaben über den Sachverhalten machen können. Diese werden gebeten sich unter der Telefonnummer 03631-96-0 zu melden.




