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Do, 19:10 Uhr
23.04.2026
AfD stellt sich vor Nordhäuser Gymnasium

Blau hier, Bunt da

Anfang April wurden in Nordhausen Pläne des AfD-Kreisverbandes bekannt, einen Infostand vor dem Herder-Gymnasium aufbauen zu wollen. Eltern kündigten daraufhin eine eigene Aktion in direkter Nähe an, beides fand nun heute unter den Augen der Polizei statt…

Es ist schönes Wetter an diesem Nachmittag, wenn auch etwas windig. Vor dem Herder-Gymnasium wehen Deutschlandfahnen, die AfD verteilt Flyer und sucht das Gespräch mit Passanten und Schülern. Man wolle erfahren, was die jungen Leute bewegt und welche Wünsche sie für die Stadt haben, sagt die Landtagsabgeordnete Kerstin Düben-Schaumann, um mehr gehe es nicht.

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Auf der anderen Seite der Schule finden sich engagierte Eltern und Bürger mit ganz ähnlichem Anliegen, auch hier will man der Jugend zu hören und schreibt Sorgen wie Wünsche nieder. Was an sich recht einfach klingt und heute auch an sich keine größere Aufregung mit sich bringen sollte, ist so simpel aber dann doch nicht.

Vor dem Herder-Gymnasium in Nordhausen hatte die AfD heute einen Infostand aufgebaut (Foto: agl) Vor dem Herder-Gymnasium in Nordhausen hatte die AfD heute einen Infostand aufgebaut (Foto: agl)

Die schnell zusammengestellte Veranstaltung vor der Wiedigsburghalle war vor allem Reaktion auf das, was die Partei angekündigt hatte. Der Infostand der AfD wiederum darf zumindest als Tabubruch betrachtet werden - direkt vor dem Schultor wird üblicherweise keine Wahlwerbung gemacht, harte Regeln oder Gesetze dagegen gibt es allerdings nicht. Dass die Partei ihre Aktion ausgerechnet für den 20. April, dem Geburtstag Adolf Hitlers, geplant hatte, sorgte in der Stadtverwaltung für Irritationen und für die Verschiebung auf den heutigen 23. April. Den Vorwurf, dass man den ersten Termin bewusst gewählt habe, wies Düben-Schaumann in der Presse bereits von sich. Ein gewisses Geschmäckle hat aber auch der gewählte Ort - direkt neben dem Infostand steht das Haus Wiedigsburg Nummer 5, in einschlägigen Kreisen einfach „Die Burg“ genannt, eines der zwei „linken“ Wohnprojekte, die es in Nordhausen noch gibt. Viele Studenten wohnen hier, an den Fenstern hängen regelmäßig Regenbohnenfahnen und daraus, wie die Bewohner zur AfD stehen, wurde heute kein Hehl gemacht.

Bewusste Provokation sei nie das Ziel gewesen, versichert Düben-Schaumann der nnz heute vor der Schule, den Platz habe der Kreisverband ausgewählt. Ihr gehe es ausschließlich darum, mit den jungen Leuten ins Gespräch zu kommen. „Wir haben öfter Besuche von Schulklassen im Landtag und begleiten die Schülerinnen und Schüler. Dabei bekommen wir viele Fragen häufiger gestellt, Fragen zu Anliegen, die auch die Jugendlichen in Nordhausen betreffen. Das fängt bei Angeboten wie der Disco im Clubhaus an, die viel zu selten stattfindet und geht bis zum neuen Wehrgesetz“, erläutert die Landtagsabgeordnete. „Die jungen Leute haben kaum Möglichkeiten in der Stadt, da ist auf manchem Dorf mehr los. Deswegen wollen wir wissen, wo es hingeht mit der Jugend. Allein darum geht es.“

Dies vor der Schule zu tun sei erlaubt und es stünde auch den anderen Fraktionen frei, gleiches zu tun, so Düben-Schaumann weiter. Andere, politisch nicht neutrale Gruppierungen und „NGO’s“ suchten zudem den direkten Weg in die Schulen, meint die Abgeordnete, als Partei vor dem Schulhof zu stehen sei da ein legitimes Mittel. Was die Abgeordnete nicht erwähnt, ist der entscheidende Unterschied zu einer Partei: Vereine und „Nichtregierungs-Organisationen“ stehen nicht auf dem Wahlzetteln und können nicht an die Schalthebel des Landes und der Gesellschaft gewählt werden.

Auf die Frage, ob man auch vor weitere Schulen zu ziehen gedenkt, antwortet die Abgeordnete zunächst ausweichend, vor Grundschulen werde man ganz sicher nicht gehen. Zudem sei der Vorschlag einer „Bannmeile“ für parteipolitische Aktionen von 100 Metern rund um die Schulen der Stadt, der im Zuge der vorangegangenen Diskussionen bereits aufkam, auch eine denkbare Kompromisslösung, die sich auch über den Stadtrat umsetzen lassen sollte.

Auf der anderen Seite
Soweit hüben, wie aber drüben? Auch hier steht ein Stand, statt Schwarz-Rot-Gold wehen hier die Regenbogenfahnen im Wind. In der Mittagspause habe man guten Zulauf von Schülerinnen und Schülern gehabt, sagt Organisatorin Jana Urbanek, die Reaktionen auf die eilig zusammen gerufene Aktion mache Hoffnung. „Wir haben viele Anfragen bekommen, ob man nicht noch helfen könne und dann auch viel Unterstützung erhalten, durch die gut organisierten Leute von „Nordhausen zusammen“, durch die „Herzschlagkirche“, andere Eltern und heute dann auch durch Schüler die gefragt haben, ob sie nicht beim Aufbau helfen können. Der erste Zulauf aus der Schule war echt gut, das hat mich wirklich glücklich gemacht.“

Vor der Wiedigsburghalle organisierten Eltern eine eigene Veranstaltung  (Foto: agl) Vor der Wiedigsburghalle organisierten Eltern eine eigene Veranstaltung (Foto: agl)

Urbanek ist in den 90er Jahren im Vogtland aufgewachsen und musste einige einschlägige Erfahrungen mit den Rechtsextremen von damals machen. Der Neonazi „chic“ der 90er - Glatze, Bomberjacke, Springerstiefel, Hakenkreuz - macht sich heute wieder breit, nicht nur aber auch im Nordhäuser Stadtbild. Wo der Stil wieder hochkommt, ist das Gedankengut der „Baseballschlägerjahre“ nicht weit, fürchtet die Mutter. „Ich habe lange gedacht, dass wir das überwunden hätten. Dass das gerade so massiv zurück kommt, hat mich überrascht aber andererseits muss man sich nicht wundern, wenn man sich ansieht, was einem der Algorithmus auf TikTok und Co. so alles auf das Handy spült. Als wir überlegt haben, wie wir reagieren wollen, schwang da auch ein Stück weit die Angst mit, das etwas passieren könnte. Und das will ich so nicht zulassen. Ich will nicht Angst haben müssen, wenn ich mich für das demokratische Miteinander und die Vielfalt der Lebensentwürfe einsetzen will. Wir wollen zeigen, dass man Selbstwirksamkeit entfalten kann und muss. Das hat am Ende den Ausschlag gegeben.“

Eine klassische Demo sollte es aber nicht werden, vielmehr ein Gesprächs- und Informationsangebot, dazu Spiele, Kuchen, Getränke und kostenloses Eis, dass durch Herzschlagkirche organisiert und gesponsert wurde. Auf Karten konnten die Kinder und Jugendlichen kurz und knapp eintragen, was sie bewegt - „Frieden“ ist da öfter zu lesen, „Freiheit“, „Respekt“ aber auch der Satz „Mein Leben soll nicht von Nazis bestimmt werden“. Die gesammelten Wünsche und Aussagen werde man der Schule übergeben, sagt Urbanek.

Mit „Stress“ wurde heute Nachmittag weder hier noch da gerechnet, sicher auch, weil die Polizei in Mannschaftsstärke angerückt war. Frei von Aufregung war der Nachmittag aber dann doch nicht - einer der Aktivisten vor der „Burg“ schickte sich an, seinem Protest aus der Krone eines Baumes auf dem Platz heraus Luft zu machen, wogegen die Polizei mit Hilfe der Feuerwehr einschritt und den Herrn aus dem Geäst holte.
Angelo Glashagel

Update: Der ausführliche Bericht der Polizei zum Geschehen findet sich hier.

Anm. d. Red.: In einer vorangegangenen Version des Textes hieß es, der Aktivist sei Bewohner der "Burg" gewesen. Das war so nicht richtig und wurde korrigiert. Auch steht der bekletterte Baum nicht auf dem Grundstück des Hauses sondern noch auf dem Platz.
Impressionen rund um die Geschehnisse am Herder Gymnaisum (Foto: agl)
Impressionen rund um die Geschehnisse am Herder Gymnaisum (Foto: agl)
Impressionen rund um die Geschehnisse am Herder Gymnaisum (Foto: agl)
Impressionen rund um die Geschehnisse am Herder Gymnaisum (Foto: agl)
Impressionen rund um die Geschehnisse am Herder Gymnaisum (Foto: agl)
Impressionen rund um die Geschehnisse am Herder Gymnaisum (Foto: agl)
Feuerwehr und Polizei bekamen schließlich doch noch Arbeit (Foto: privat)
Feuerwehr und Polizei bekamen schließlich doch noch Arbeit (Foto: privat)
Feuerwehr und Polizei bekamen schließlich doch noch Arbeit (Foto: privat)
Feuerwehr und Polizei bekamen schließlich doch noch Arbeit (Foto: privat)
Feuerwehr und Polizei bekamen schließlich doch noch Arbeit (Foto: privat)
Autor: red

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Kommentare
Checker
23.04.2026, 19:42 Uhr
Blau hier, Bunt da…
Ein wenig schmunzeln muss ich schon. Den Kommentar dazu, hat ja wieder der richtige geschrieben.
Alex Gösel
23.04.2026, 19:48 Uhr
Bärendienst
Schade dass ein scheinbar erfolgreiches "Demokratiefest" von so einem Chaoten, evtl. sogar ein Nordhäuser Student, gestört wurde und die Arbeit mit einem solchen Bärendienst zunichte macht!

An die Organisatoren von "Nordhausen zusammen" und Co.: distanziert euch endlich von den chaotischen und anarchistischen Green Island-Typen.! Geht mit den richtigen, vernünftigen auf die Straße, nicht mit solchen chaotischen Anarchisten! Nicht immer alles von eurer Seite blockieren, nur zusammen sind Wir stark!

Zu Frau Düben-Schaumann: Sie meint ja, dass man nicht "bewusst" habe provozieren wollen, aber allein dass man die Veranstaltung am 20. April abhalten wollte, halte ich für einen sehr üblen und vorallem geschmacklosen Scherz. Da hätte Frau Düben-Schaumann vielleicht ihren Parteikollegen Eisfeld fragen sollen. Dieser Mann beschäftigt sich mit Geschichte, ist Mitarbeiter in der hiesigen Bibliothek, Betreiber des Nordhausen Wikis und Mitglied im Nordhäuser Geschichtsverein - Also genug historische Kenntniss sollte da vorhanden sein, oder? Übrigens: Da Sie, Frau Düben-Schaumann, das Wort "bewusst" so betonen, nehmen ich doch an, dass sie schon provozieren wollten? Ja, das ist Ihnen und ihrer Partei heute mit bravour gelungen!
Echter Sundhäuser
23.04.2026, 20:29 Uhr
So so
Da hat man also mit kostenlosem Eis gelockt um ein paar willige Hansel anzulocken.
Und wie man auf Bild Nummer 5 erkennt, ist entsprechende Klientel auch angetreten.
Gott bewahre wenn das einer der Gymnasiasten gekritzelt hat...
Hahaha
P.Burkhardt
23.04.2026, 20:53 Uhr
toller Artikel @Angelo....
... objektiv und ehrlich... mehr gibt`s dazu eigentlich nicht zu sagen...

Das die AFD mit der versuchten Beeinflussung von Jugendlichen als einziger Akteur in der politischen Landschaft sich da selbst einen Bärendienst erwiesen hat wissen wir doch alle. Gerade die heranwachsende Generation unterscheidet eben NICHT nach Herkunft, Religion oder persönlichen Befindlichkeiten. Dieser Generation geht es eher um Standhaftigkeit, Ehrlichkeit und Lebenszugewandtheit... nix davon repräsentiert die AFD...das habe die Jungs und das Mädel aus der Schweiz allerdings noch nicht begriffen....aber ich bin da zuversichtlich, die lernen das noch...
Ilfelder59
23.04.2026, 20:54 Uhr
Infostand
Man regt sich auf über einen Infostand auf öffentlichem Gelände. Auch wenn er vor der Schule ist. In den Schulen sollte keine Partei Werbung betreiben. Schulen sollten neutral sein und allumfassend informieren.
Leider halten sich nicht alle Parteien daran und fahren dabei noch viel schwerere Geschütze auf als einen Infostand.
Es waren die Linken, die in Sachsen IN einer Schule, vor Minderjährigen Schülern, Schwulenpornos zeigten und Werbematerial verteilten.
Man sollte nicht immer nur in eine Richtung schauen, auch mal sich selbst hinterfragen.
Zu weit links abbiegen ist genauso falsch wie zu weit rechts abgebogen.
Auch wenn mancher bei AfD Schnappatmung bekommt, es ist eine Oppositionspartei, in keinerlei Regierungsverantwortung in Nordhausen und im Bund. Und man sollte echt mal nachdenken und überlegen WARUM die AfD so einen hohen Zuspruch genießt.
Schönen Abend.
Mitternacht
23.04.2026, 21:25 Uhr
Ja, natürlich, auf dem Zettel steht "Nazis",
das ist ja nun inzwischen ein Wort, das so inflationär gebraucht wird, dass die betroffenen Leute direkt stolz darauf sind, so bezeichnet zu werden.
Auf "nachgewiesen rechtsextrem" können wir uns doch aber einigen, nicht wahr?
Kritiker2010
23.04.2026, 21:58 Uhr
Gedanken zur AfD- und Gegenveranstaltung
AfD:
Man wollte doch nur die Stimmung einfangen. Warum dann der Aufsteller zur Mitgliederwerbung?
Hätte man sich (nach all den Diskussionen) nicht doch ein paar Meter weiter weg aufstellen können?
Soll so vielleicht gar die Entscheidung für eine Bannmeile beschleunigt werden?

Gegenveranstaltung:
Warum wird das Denken und die Sprache so oft von rückwärtsgewandten Klischees bestimmt? Wo ist da der qualitative Unterschied zu "den Anderen"?
Kinder/Jugendliche mit Eis und Spielen zu locken - warum erinnert das nicht an den Rattenfänger von Hameln?
Welchen Zweck haben die Regenbogen-Flaggen? Repräsentiert nicht die Deutschland-Flagge (Schwarz Rot Gold) die gewünschte Botschaft von Einheit, Freiheit und Demokratie sehr viel besser, als so ein gestreiftes Läppchen, über dessen Farben sich sogar die Jünger selbst gegenseitig zerfleischen?

Die Burg:
Brauchen wir genau dort ein solch abgründiges Objekt, besetzt mit Bewohnern der linksradikalen Szene und allen Problemen, die damit verbunden sind?

NGOs:
Es mag Menschen geben, die Unterschiede zwischen politischen Parteien und NGOs, bzw. deren Besuchen in Schulen, sehen möchten. Inhalte, Finanzierung und personelle Verquickungen schweißen beide aber eng zusammen. Oft genug spielen bei so genannten "Info-Veranstaltungen" ideologische/parteipolitische Inhalte eine zentrale Rolle und die Vortänzer haben zum Teil selbst erhebliche Probleme mit der Mehrheitsgesellschaft.

Die zentrale Frage ist aber: Was hat das alles gebracht?
Dirk67
23.04.2026, 22:32 Uhr
Sehr passennd...
...vor dem Gymnasium einen Propaganda-Stand betreiben um auch Kinder und Jugenliche zu verklären, aber am Vortag im Stadtrat gegen eine stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen stimmen. Zeigt sehr deutlich welch starkes Interesse diese Truppe an den Anliegen der Kinder und Jugendlichen hat.
Mike Oxlong
24.04.2026, 06:30 Uhr
Wie schön...
..., dass so viele Menschen zur Gegenveranstaltung gekommen sind und gezeigt haben, dass Rechtsextremisten auch mit den größten Bemühungen in diesem Land nicht die Mehrheit bilden werden.

Es ist wirklich herzerwärmend mit anzusehen, wie es Demokratiefeinde schaffen die Menschen letztendlich zusammenzubringen und sie dazu zu bewegen für Vielfalt einzustehen und dem Faschismus die Stirn zu bieten.

Da muss man der AfD eigentlich danke sagen.
Hallogemeinde
24.04.2026, 07:24 Uhr
Gute Frage...
@ Kritiker2010 was hat das alles gebracht? diese Frage habe ich mir auch gestellt als ich 10 jährige Kinder in der Stadt mit Aufklebern sah auf denen Stand "Kein Bock auf Nazis.de". Die Kinder wissen nicht mal was das heißt bzw. bedeutet. Da sieht man mal wieder wie die Linken solche Veranstaltungen missbrauchen. Ich hätte mir gewünscht die Schüler würden Aufkleber tragen wo drauf steht "kein Bock mehr in improvisierten Räumen mit Plastikbesteck Mittag zu essen". oder "Ich habe Recht auf Bildung". Schaut euch den Zustand an in den Schulen. Die Kinder bekommen höchstens 70 Prozent der Bildung die ihnen zusteht. Ständig Ausfälle, bereits den 3. geänderten Stundenplan in einem Schuljahr. Zustände die unerträglich sind. Aber wenn dann eine Partei auf die Missstände aufmerksam macht sind es Nazis!
iMaze
24.04.2026, 07:58 Uhr
Missstände?
Es war denke ich, nicht Ziel dieser AfD-Veranstaltung auf Missstände aufmerksam zu machen. Aber, was weiss ich schon? 😀
Unter PR-Gesichtspunkten war es jedenfalls ein Erfolg, weil WIR ALLE, "das Ding" so schön groß gemacht haben.
RWE
24.04.2026, 08:52 Uhr
Den Bildern nach zu unterteilen
gibt es hier bald mehr Kommentare als Menschen, die sich aktiv an einem der beiden Stände informiert haben. Gut so. Ich brauch keine Protestpartei, die sich bei der ersten Regierungsbeteiligung selbst zerlegen und in Windeseile selbst entzaubern würde. Und erst recht keine Links aussen/grün angehauchte Aktivisten, die nicht verkraften, dass ihre Meinungshoheit immer mehr zerbröselt.
Gehen politische "Aktivisten" überhaupt arbeiten?
Jäger53
24.04.2026, 09:11 Uhr
Eltern/Infostand Afd
Ich verstehe diese Eltern nicht. Auf der einen Seite wollen Sie Ihre Kinder ununterbrochen beschützen, was sowieso nicht geht. Auf der anderen Seite sollen die Kinder schon wählen dürfen und selbstständige Entscheidungen treffen. Last doch die Schüler selbst entscheiden was Sie wollen.
Ich bin noch kein AfD Wähler sage aber das diese Partei demokratisch gewählt wurde und nichts mit Nazis zu tun hat. Vielleicht sollten sich manche Eltern nochmal auf die Schulbank setzen.
Hayden 69
24.04.2026, 09:47 Uhr
AFD
Da sieht man wieder aus welcher Richtung die Aggression kommt, von der AFD muss sich keiner vernommen und sein Gesicht hinter irgendwelchen Masken verstecken, wegen der AFD musste auch keine Polizei und Feuerwehr anrücken, randala kommen immer nur aus einer linken Richtung. Ich hoffe nur das diese Person für den Einsatz auch bezahlen müssen.
Anmerkung techn. Support:
Naja, so ein kleines bißchen war die Polizei schon wegen der AfD da.
RWE
24.04.2026, 10:14 Uhr
Das war alles von der AfD kalkuliert
Gegenproteste linksradikaler "Akivisten" sind doch wie ein pawlowsche Reflex. In diesen Kreisen hat man offensichtlich den ganzen Tag Zeit. Infostände der AfD gab es schon öfter, ohne all das linksradikale Antifagedöns. Man stelle den Stand einfach vor einer Schule und schon gibt es wieder kostenlose Wahlwerbung und Chance sich als Opfer zu präsentieren.
Und ALLE machen mit. Schlimm genug, dass wegen solcher Belangslosigkeiten Polizei vor Ort sein musste.
Hätte man den Stand Stand sein lassen, wären die meisten Schüler vorbeigelaufen.
erst denken
24.04.2026, 10:26 Uhr
Erbärmlich AFD
Hat die AFD Angst, dass sie ihre Anhänger verliert?
Makaber, dass man eigentlich am 20.4. einen "Info"-stand abhalten wollte. Und das dieses Datum zufällig gewählt worden war. Wer es glaubt... Es sollten Infoveranstaltungen vor Schulen generell verboten werden.
Die Jugend akquirieren, welche vom wirklichen Leben noch keine eigenen großen Erfahrungen hat. Schnell begeistert werden können für etwas, vovon sie noch nichts wissen.
Das reale Leben kann auch die AFD vom finanziellen Aspekt nicht von jetzt auf gleich ändern. Es sei denn, sie haben die Mehrheit und dann wird der Jugend eben mal erklärt, dass das Internet (Handy) gesperrt wird, dass Menschen, welche das ganze Land im Blick haben, sich nicht öffentlich äußern können, eine öffentliche Meinung abgewürgt wird; nicht lange hin Werkstätten, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen beseitigt werden, weil sie unnützes Leben darstellen usw. Es hat 1933 sehr leise angefangen und 1939 begann das Inferno. Alle Kinder von damals sind fast verstorben und können von Bomben, Häuserbränden, Demütigungen, Verschleppung .. nichts mehr persönlich erzählen. Meine Familie hat erzählt, wie es wirklich war. Sie hatten Glück und konnten dreimal aus einem brennenden Haus sich retten. Und warum war es so? Deutschlands Hitlerpartei (20.4.) hat dieses Desaster verursacht! Brauchen wir das im Leben? Nein, wir sollten weiter daran arbeiten, dass unser Leben sehr gut ist.
In anderen Ländern gibt es nicht den Wohlstand mit Krankenversorgung und Sozialunterstützung. Und Ausländer - nein sie-wir brauchen diese Menschen, weil es leider genug Deutsche gibt, welche keine Lust auf Arbeit haben und auch Sozialleistungen erhalten.
Fahrt in die Welt und schaut euch um bei den Bewohnern oder lest im Internet reale Seiten, was los ist.
Ein Wort noch zur Jugend. Hört euch rum, besucht Vorträge in Dora und besucht andere Vorträge. Benutzt euren Kopf und lasst euch nicht blenden.
Politik ist nicht einfach, aber total spannend.
In dem Sinne, genießt den Frieden.
HEP
24.04.2026, 11:35 Uhr
@erst denken
Sie haben meine vollste Zustimmung was die Menschen mit Behinderung betrifft.Ein Kind meiner besten Freundin hat Autismus (IQ von 90) und ist Inklusionschülerin.Die Mitschüler in der Grundschule haben überhaupt kein Problem damit. Wie man sieht verstehen sie das besser als Erwachsene!Wenn wenn es nach einigen Eltern und anderen Angehörigen nicht so aus.Aussagen wie:,,So etwas gehört nicht auf eine Schule,dass unangenehm. "Die schlimmste war aber:,,Zu Adolfs Zeiten waren die noch nicht mal auf einer Sonderschule,die wurden wenigstens vergast.Behindrrte sind eh nur Last."So etwas ist total widerlich. Wird eigentlich mal überlegt, was das mit den Betroffenen und deren Angehörigen macht?Die Gesellschaft wurde immer mehr gestaltet.Außerdem fragen ich mich immer wieder,warum die AFD nach Wahlen wissen möchte, wieviel Menschen mit Behinderung in Deutschland leben?! Und nun möge der Shitstorm beginnen.
Undine
24.04.2026, 12:09 Uhr
Liebe Redaktion,
die Polizei war da, weil der Stand gegen linke Aggressionen gesichert wurde. Das ist schon richtig. So ist das, in "UNSERERDEMOKRATIE".
Marino50
24.04.2026, 14:57 Uhr
Erst denken...
...dann schreiben. Die AfD hat keine Bomben über Nordhausen oder anderen Städten abgeworfen. Das waren englische und amerikanische Bomber.
Wer hat die Veranstaltung gestört, so dass Polizei und Feuerwehr zum Einsatz kommen mussten? Die Linken haben in Bäumen gesessen und gestört. Von der AfD war das keiner. Und die Linken haben doch ihren Sitz an der Quelle beim Gymnasium.
Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, wenn die AfD ihren Sitz in dem Haus hätte.
erst denken
24.04.2026, 17:15 Uhr
richtig lese, nachdenken und antworten - Marino50
Das war nach neun Jahren die Antwort auf Deutschland's Unheil.
Es geht darum, egal, welche Partei, vor Schulen gehören sie nicht hin!
Und schwenken wir um. Wollte vielleicht die AfD provozieren mit dem Ort, welchen sie wählte.
Vergessen Sie nicht die Sachlichkeit.
Wer begann 1939 und wer beendete das Chaos mit den Mitteln, welche wir vorher angewendet hatten. Grauen und Vernichtung. Lesen Sie von früher Tatsachenberichte. Vielleicht denken Sie dann anders.
Frieden, die Sonne und das Leben genießen ist wichtig und sachliche Diskussionen.
Umgekehrt wäre ein jugendlicher Anhänger ihres Gedankengutes vielleicht auch den Baum hoch. Die Aktion war nicht toll.
Ich kann nur sagen: Ihre Anhänger sind schon in den 90-iger Jahren die Rautenstraẞe hochmarschiert. Meine Kinder und ich wollten vom Kindergarten und Schule nur nach Hause und wir wurden auf dem Heimweg von der Polizei für "Ihren" Schutz mit unbeteiligten Bürgern eingekesselt. Meine Kinder haben extrem vor dem Brüllen, Parolen schreien usw. geweint und hatten Panikattacken.
Menschen haben ein Recht auf Leben und Ruhe.
Nun lassen sie die Verquerung meiner Gedanken und schieben die Meinungsäußerung nicht in eine Ecke.
DIE GEDANKEN SIND FREI.
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