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Mi, 20:00 Uhr
08.04.2026
Rechte Partei will junge Wähler werben

Wirbel um AfD-Stand vor Nordhäuser Gymnasium

Die AfD wird nach den Osterferien einen Infostand unweit des Herder-Gymnasiums in Nordhausen aufbauen. Das ist erlaubt. Doch nicht alle finden das gut.Update, 9. April, 8 Uhr, eine Mitteilung vom Bündnis "Nordhausen Zusammen":

Das Herdergymnasium in Nordhausen. (Foto: ssc) Das Herdergymnasium in Nordhausen. (Foto: ssc)
Bei einem Teil der Eltern, Lehrer und Schüler ist es seit Wochen ein Hauptgesprächsthema: Am 23. April will die AfD-Landtagsabgeordnete und Stadträtin Kerstin Düben-Schaumann einen Infostand vor der Wiedigsburg 7/8 aufbauen. Und zwar genau gegenüber dem Haupteingang des Herder-Gymnasiums. Geplant ist die Aktion ab 13.30 Uhr für zwei Stunden.
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Einige Schüler und auch Lehrer hatten die Idee eines Demokratiefestes oder einer ähnlichen Aktion auf dem Schulgelände. Doch seitens der Schule wird es keine Maßnahmen geben. Schulleiter Andreas Trump, selbst Mitglied und Fraktionschef der CDU im Stadtrat, beruft sich auf das Neutralitätsprinzip von Schulen. Er habe dazu auch mit Schulamt und Bildungsministerium im Kontakt gestanden. „Ich finde es generell nicht gut, wenn Parteien vor Schulen parteipolitisch aktiv werden, unabhängig von der Partei“, sagte Trump gegenüber nnz-online. Den AfD-Infostand könne er jedoch nicht verbieten, da es sich um öffentliches Gelände vor der Schule handele. Darauf habe er keinen Einfluss. Er hat, wie er sagt, dazu auch mit der Stadtverwaltung Rücksprache gehalten.

Bannmeile von 100 Metern
Derweil liegt ein Antrag des Bündnisses „Nordhausen Zusammen“ vor, der an alle Stadtratsfraktionen verschickt wurde. Darin wird gefordert, rund um Nordhäuser Schulen und Kindergärten eine Bannmeile von 100 Metern einzurichten. In diesem Bereich sollen parteipolitische Aktivitäten verboten sein. Auf der Tagesordnung des nächsten Stadtrats, der einen Tag vor dem geplanten Infostand stattfindet, nämlich am 22. April, gibt es bis jetzt keine Beschlussvorlage dazu. Für Schulleiter Trump wäre dieser Vorschlag allerdings nur bedingt praktikabel. „Was ist, wenn sich eine Partei dann einfach ein paar Meter weiter aufstellt? Oder genau zwischen die beiden Gymnasien der Stadt“, gibt er zu bedenken.

Infostand: Ursprünglicher Termin an Hitlers Geburtstag?
Pikant an der Geschichte: Nach Informationen von nnz-online war ursprünglich ein anderes Datum geplant. Demnach sollte der AfD-Infostand zunächst am 20. April, dem Geburtstag Adolf Hitlers, vor der Schule aufgebaut werden. Auf Drängen der Stadtverwaltung sei der Termin jedoch verschoben worden. Kerstin Düben-Schaumann weist den Vorwurf zurück, den 20. April bewusst gewählt zu haben. „Diesen Vorwurf weise ich von mir“, sagte sie nnz-online.

Düben-Schaumann: Wollen mit jungen Menschen ins Gespräch kommen
Die Aufregung um die gesamte Aktion kann sie nach eigenen Angaben überhaupt nicht nachvollziehen. Sie wolle lediglich mit den Schülern ins Gespräch kommen und erfahren, was der Jugend in der Stadt fehle. Im Landtag habe sie bereits Fragen von Schulklassen beantwortet, habe dabei viele wichtige Themen erfahren. „Darüber bin ich auf die Idee mit dem Infostand vor der Schule gekommen“, so Düben-Schaumann. Weitere ähnliche Aktionen an anderen weiterführenden Schulen im Landkreis sind nach Auskunft der Politikerin derzeit nicht geplant, erst recht nicht vor Grundschulen.

Dass die rechte Partei durchaus sehr erfolgreich um junge Wähler wirbt, vor allem in den sozialen Medien, machen die hohen Followerzahlen vieler AfD-Politiker deutlich.

Update, 9. April, 8 Uhr, eine Mitteilung vom Bündnis "Nordhausen Zusammen": Wie das Bündnis mitteilt, habe dieses keinen Antrag eingereicht. Es hat einen Vorschlag für einen parteiübergreifenden Antrag zur Einrichtung von Schutzzonen um Bildungseinrichtungen gemacht und den an alle demokratischen Fraktionen/Gruppen im Stadtrat geschickt, damit diese den Antrag gemeinsam einbringen. Über die Größe der Bannmeile sollte der Stadtrat entscheiden.
Susanne Schedwill
Autor: ssc

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Kommentare
P.Burkhardt
08.04.2026, 20:32 Uhr
es bleibt die Hoffnung,
dass Gymnasiasten schlau genug sind, zu erkennen, warum ausgerechnet die AFD als einzige Partei einen "Infostand" vor einer Schule errichtet. tiktok reicht offenbar nicht mehr für die Vereinnahmung junger Menschen !

Ich finde diese Beeinflussung (oder den Versuch) einfach nur peinlich. Liebe AFD, wenn ihr den jungen Leuten wirklich etwas anzubieten hättet... dann würden die das von alleine erkennen und ihr müsstet sie nicht vor der Schule abfangen... habt ihr aber nicht....sorry, dass ich da ganz breit grinsen muss... 😁

Mein Bursche ist mittlerweile aus der Penne raus....er unterscheidet durchaus zwischen Menschen... aber das unabhängig von deren Herkunft.... er hat eben gelernt, dass auch ein Flüchtlingskind ein korrekter Zeitgenosse sein kann und sich der rechten Propaganda ganz bewusst entzogen. Er unterscheidet zwischen vorurteilsbehafteten Idi0ten und pragmatisch denkenden Zeitgenossen... Ich finde das richtig und sinnvoll....
Anna Lüst
08.04.2026, 20:39 Uhr
Liebe nationale Front!
So ist das, wenn man Demokratiegegner ist.
Man versucht einfach, andere Meinungen zu unterdrücken oder zu verbieten.
Schließlich ist ja bei einer Testwahl unter Schülern einer Nordhäuser Schule verheerendes zutage gekommen.
Mehr als 50% der teilnehmenden Schüler hätten AfD gewählt!
Da das nicht sein kann, muss man einfach die Demokratie beschneiden!
Wobei....
Die anderen Parteien könnten das doch auch machen.
Da kommt bloß keiner hin!
Warum wohl?
Also los, Kartellparteien und Demokratiegegner, macht mal!
Sie Schüler sind nicht so dumm, wie ihr glaubt.
Die Wähler werden es Euch danken.
Anmerkung techn. Support:
Da hätten wir zur Verteidigung der Demokratie wieder einen sehr grenzwertigen Kommentar am Start.
"Demokratiegegner" – das ist eine diffamierende Zuschreibung an eine nicht näher definierte Gruppe (offenbar alle Nicht-AfD-Parteien). Eigentlich Schmähkritik, keine sachliche Auseinandersetzung.
"Kartellparteien" – einschlägiger AfD-Kampfbegriff, der pauschal alle anderen Parteien herabwürdigt. Somit hätten wir: Herabwürdigung einer Personengruppe.
Aber wir sind ja Tolerant gegenüber allen.
Alex Gösel
08.04.2026, 20:44 Uhr
Man stelle sich vor...
die ach so bösen "Roten" würden vor einer Schule oder einem Kindergarten werben, da wäre der Aufschrei mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sehr groß, oder? Vorallem von einem CDU-Stadtrat, oder?

Und dass Frau Düben-Schaumann den 20. April nicht bewusst gewählt habe halte ich schon für einen sehr geschmacklosen Witz! Veralbern kann Frau Düben-Schaumann und die AfD jemand anderen, vielleicht Kinder und jugendliche und andere Leichtgläubige!
BerndLuky
08.04.2026, 21:23 Uhr
Nur mal
zur Info! Ein Text von den Dirk Adams den Grünen:
"Am Montag Vormittag besuchte Dirk Adams anlässlich des 13. bundesweiten EU-Projekttages an Schulen die Staatliche Regelschule Gotthold-Ephraim-Lessing hier in Nordhausen. In einer lockeren Gesprächsrunde stellten die Schülerinnen dem Landtagsabgeordneten Fragen rund um die Themen - Urheberrechtsrichtlinie, Brexit aktuell, fridays for future, Insektensterben..."
Quelle: dirkadams.de / 25.03.2019 Wahlkreistag in Nordhausen

Ich kann auch noch gerne bei den Linken und der SPD suchen, wenn ihr wollt!
Harzer Jung
08.04.2026, 22:50 Uhr
"Ganz zufällig der 20. April."
Wer diesen Termin aussucht, der weiß wessen Geburtstag an diesem Tag ist und braucht hier nicht mit Zufall kommen. Es ist auch fragwürdig, dass sich die Schulleitung hier mit einem Neutralitätsgebot rausredet, welches es nicht gibt. Im Gegenteil, Schule und Lehrpersonal müssen antidemokratischen, rassistischen oder extremistischen Positionen deutlich entgegentreten. Hier macht es sich jemand einfach statt Haltung zu zeigen, denn Schule ist zwar ein politisch-weltanschaulich neutraler Ort, aber kein wertneutraler. Sie erzieht zur Demokratie. Die Verteidigung der Grundrechte ist keine Verletzung der Neutralität. Ein Schulleiter sollte seine Schüler unterstützen und nicht dahingehend ausbremsen für Grundrechte und Demokratie einzustehen. Hat man hier Angst vor dem Meldeportalen für Lehrer, welche die ach so demokratische AFD ins Leben gerufen hat oder als Schulleiter Angst davor als CDU-Mitglied noch mehr Wähler an die Blauen zu verlieren wenn man sich dagegen positioniert? Wie respektlos diese Partei ist, zeigt allein schon die Tatsache einen Infostand vor eine Schule zu stellen. Das hat noch keine andere Partei gebracht. Anderen permanent Indoktrination unterstellen und selbst jedes perfide Mittel nutzen um junge Menschen zu manipulieren.
Elfie 20
09.04.2026, 01:21 Uhr
Andere Partei
Wenn die SPD oder eine andere Partei das machen würde, ob da auch so ein Aufstand gemacht wird?
Anmerkung techn. Support:
Wissen wir nicht, weil es ja bisher »aus Gründen« noch nicht versucht wurde.
nohra
09.04.2026, 04:57 Uhr
Meinungsfreiheit statt Brandmauer
Es ist völlig klar das es den Parteien der sogenannten Mitte nicht gefällt wenn man die Wahrheit sagt und auf ihr Versagen aufmerksam macht.
Schauen Sie sich unser Land an bei Rekordverdächtigen Steuereinnahmen wird weiter auf die Bevölkerung mit noch mehr Steuererhöhungen eingeschlagen und keiner soll das bemängeln.
Im Übrigen haben noch viele andere Menschen am 20 April Geburtstag sollen die sich wegen der Vergangenheit an diesem Tag verstecken.
Es muss endlich Schluss sein mit den Nazi vergleichen und angepackt werden.
Anmerkung techn. Support:
Das Argument zum 20. April (andere haben auch an dem Tag Geburtstag) ist inhaltlich im Kontext AfD irgendwie »dünn«.
20260410.geloescht
09.04.2026, 07:00 Uhr
.... dann ist es halt so
Dann stellen sich die anderen Parteien halt mit eigenen Ständen dazu , wenn es Ihnen wichtig wäre. Das Erstarken der AfD ist doch hauptsächlich eine eklatante Schwäche und Selbstzufiedenheit der anderen Parteien. Also wenn die AfD dort allein steht und dadurch Stimmen bekommt und die anderen Parteien sich nicht dort mit Ihr auseinandersetzen wollen, weil das vorhandene Personal die Work Life Balance postet , dann haben Sie diese Stimmen sich redlich verdient. Bannmeile im Zeitalter digitaler Medien. Dummheit pur.
Jäger53
09.04.2026, 07:42 Uhr
AfD - Stand
Das kann doch nur ein Aprilscherz sein das einer regulär gewählten Partei ein eigener Stand verboten wird oder verboten werden soll. Das hat nichts mehr mit Demokratie zu tun.
Raute
09.04.2026, 08:18 Uhr
Verbote in unserer Demokratie
Eine Partei mit dem meisten Wählerzuspruch in Nordhausen macht einen Info-Stand in der Nähe eines Gymnasiums. Rot-Rot-Grün hat das Wahlalter bekanntlich auf 16 abgesenkt. So ok.

Jetzt sprechen andere Parteien und Verwaltung von Verboten und "Bannmeilen". Ein Bündnis macht sich sich warm für Protest.

Besser wäre, gute Politik zu machen. Dann hätte diese Partei auch nicht diesen Zuspruch. Aber sie können es wohl nicht.
Schnapshäuser
09.04.2026, 08:25 Uhr
Dank an die Stadtverwaltung
Gut das die Stadtverwaltung darauf gedrängt hat den Termin vom 20. auf den 23. zu verlegen .
Ohne diesen Hinweis auf Adolfs Geburtstag hätte ich ihn glatt schon wieder vergessen.

Nochmals Danke
Strandläufer
09.04.2026, 08:26 Uhr
Gut und richtig
...die Schule nicht parteipolitisch zu belagern - das gilt für alle Seiten!

Wie man aber aus den Klassen, von den Schülern hört und mitbekommt ist der AFD Einfluss jetzt schon mehr als deutlich. Darüber könnte sich Herr Trump gerne mal Gedanken machen. Da macht der Stand vor der Schule den Kohl auch nicht mehr fett. Das wäre reine Makulatur.
Leser X
09.04.2026, 08:48 Uhr
Vergessen?
Na dass die Frau von der AfD das Geburtsdatum dieses gewissen Herrn mit ähnlichem ideologischen Hintergrund nicht im Kopf hatte, erscheint mir nun doch ein wenig unglaubwürdig.

Aber egal an welchem Datum, parteipolitische Agit-Prop-Stationen, egal von wem, gehören nun mal nicht neben Schuleingänge. Die jungen Leute sollen erstmal in Ruhe lernen können, um so besser werden sie später in der Lage sein einzuschätzen, welche Partei es gut mit ihnen meint, und welche nur scharf auf ihre Stimme ist und ihnen daher gern nach dem Munde redet.
E20
09.04.2026, 09:11 Uhr
20.April
für mich ist der 20. April ein Tag wie jeder andere. Ob da Adolf Hitler Geburtstag hatte oder nicht, ist mir völlig egal.
Aber vielleicht könnte man ja den 20.04. aus dem Kalender verbannen, springt gleich vom 19.04. auf den 21.04. und ergänzt den 31.04.
Kritiker2010
09.04.2026, 10:20 Uhr
Vorschlag zur Güte - Selbstverpflichtung
Wie wäre es, wenn man den politischen Parteien in Stadt und/oder Landkreis einfach eine Art Selbstverpflichtung antragen würde, nicht vor und schon gar nicht in Schulen zu agitieren? Es könnte dann auch in der NNZ darüber berichtet werden, wie die Parteien darauf reagieren und ob sie sich verpflichten.

Natürlich gilt das auch für getarnte Veranstaltungen, wie etwa "Demokratiefeste" oder Diskussionen zu diversen Weltuntergangs/Weltrettungs-Fantasien mit Beteiligung politischer Akteure.

Um junge Menschen vor ideologischen Fehltritten zu bewahren, könnte man ihnen statt der richtigen Haltung und den üblichen Weltuntergangs-Szenarien auch mal ein paar faktische Informationen zum Tagesgeschehen vermitteln.

Denn nach eigener Wahrnehmung weiß ein Teil der Gymnasiasten weder, wie groß Ukraine und Russland sind, noch wo der Iran liegt oder welche Sprache(n) man dort spricht, geschweige denn, welche Interessen die Kriege unserer Tage befeuern.

P.S: Ich bin immer wieder erstaunt, wie teif die Begeisterung für alles Nationalsozialistische bis hin zum Führergeburtstag bei den selbsterklärten Antfaschisten (auch hier im Forum) verankert ist.
Berserkertom63
09.04.2026, 11:07 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von vgf – Schmähkritik, unbelegte Diffamierung staatlicher Institutionen.
free Gigi
09.04.2026, 11:29 Uhr
Frage für einen Freund
wirbt nicht auch die Bundeswehr zunehmend an Schulen?

Auch aktuell unter Beachtung der Beantragung von längeren Auslandsreisen und verpflichtenden Reservistenübungen, fragt sich sicherlich der ein oder andere, was schlimmer ist und welche Parteien für Frieden stehen.
nordhaeuser927
09.04.2026, 11:33 Uhr
Es ist immer wieder erstaunlich…
wie hier einige Kommentatorinnen und Kommentatoren von Demokratie sprechen, von der sie offensichtlich recht wenig Ahnung haben. Hier wird fröhlich dem Whataboutismus gefrönt und lustig die wildesten Dinge vermischt, um alles für die eigenen „Meinung“ passend zu machen.
Wer den Artikel wirklich gelesen hat weiß, dass es hier nicht um Einschränkung der Meinungsfreiheit geht, die AfD kann nämlich sonst überall ihren Kram verbreiten. Zudem gibt es in vielen anderen Städten bereits solche Schutzzonen um Bildungseinrichtungen.
Hier geht es darum Kinder und Jugendliche im und um den Schutzraum Bildungseinrichtung zu schützen. Keine Partei kam bisher auf die hanebüchene Idee Kinder und Jugendliche vor der Schule abzufangen und mit Parteipolitik zu „belästigen“.
Da merkt man das bei allen anderen Parteien der Menschenverstand noch funktioniert und keiner sonst auf die Idee Kommt, Kinder und Jugendliche vor den Bildungseinrichtungen abzufangen. Es soll ja auch vorgekommen sein, dass von der AfD selbst vor Kindergärten schon Parteiwerbung gemacht wurde…
Auch die berüchtigten Fragen die Frau Düben im Landtag beantwortet haben will, sind nicht mehr als einen Behauptung ihrerseits. Die Schüler haben sich eher hinterher darüber beschwert, dass sie nur viel geredet hätte, auf die Fragen der Kinder und Jugendlichen hat sie hingegen nicht geantwortet.
Ich bin selbst Vater eines Kindes das am Herder Gymnasium lernt. Ich möchte nicht das mein Kind an der Schule von irgendeiner Partei „belästigt“ wird und schon garnicht von einer Partei die in Thüringen als gesichert rechtsextrem gilt. Ich begrüße und unterstütze die Einrichtung von politikfreien Schutzzonen um Bildungseinrichtungen und hoffe sehr das diese zeitnah beschlossen werden.
Marino50
09.04.2026, 11:39 Uhr
AfD-Stand...
Hat man so viel Angst vor dem Stand? Es könnte wohl Interessenten geben.
Dann sollen sich doch andere Parteien auch ein Plätzchen dort suchen ( beantragen). Dann können die jungen Menschen von Stand zu Stand gehen.
Also, wo bitte ist das Problem.
altmeister
09.04.2026, 11:44 Uhr
Bannmeile?
Die Bannmeile bzw. Schutzzone soll also alle politischen Aktivitäten im Umkreis von100 m verbieten.
Wie verhält es sich dann z.B. mit den Büros von Linken und Grünen, welche ja innerhalb einer solchen "Bannmeile" zu finden wären?
Werden diese geschlossen, würde so ein Beschluss gefasst?
Bodo Bagger
09.04.2026, 13:23 Uhr
Doppelmoral der Mitglieder des Bündnisses....
ich kann mich an eine Wahl vor einigen Jahren in Nordhausen erinnern, wo am Wahltag ein Wahlplakat der Grünen mit dem Konterfei eines Rüdiger Neitzel genau vor dem Eingang zum Herder Gymnasium, in dem sich das Wahllokal befand, aufgehangen war.

Dies müsste bei der Stadt sogar aktenkundig sein, denn seinerzeit wurde der Vorgang offenbar auch entsprechend gemeldet, da das Wahlkampfteam der Grünen dann kurze darauf, orchestriert durchs Ordnungsamt der Stadt dieses Plakat abnehmen musste.

also nicht alle sind dahingehend gleich.
Echter Sundhäuser
09.04.2026, 13:53 Uhr
Wow
Wie hier reflexartig der 20. April mit dem Geburtsdatum von Adolf Hitler in Verbindung gebracht wird.
Mein Gedanke dazu: wer überall Nazis wittert, ist vermutlich selbst einer...
Lautaro
09.04.2026, 14:54 Uhr
Die Zustimmung unter Jungwählern ist ohnehin sehr hoch für die AFD.
Ich glaube nicht, dass eine Bannmeile das verhindern kann.
Die bisherigen Parteien, welche nach der Wende unser Land regierten, sollten sich trotzdem bewusst werden, dass die AFD ein Symptom ist.
Uns dass sollte ihnen zu denken geben ! Ich werde sie nicht wählen, da wir Geringverdiener mit denen noch schlimmer dastehen als unter ROT/GRÜN 2 !
Aber was haben die etablierten Parteien besser gemacht ?
Waldemar Ceckorr
09.04.2026, 15:33 Uhr
parteipolitische Agit-Prop-Stationen, egal von wem, gehören nun mal nicht neben Schuleingänge
nein, die könnten sich doch im industriegebiet versammeln, das steht doch seit zig jahren leer und schulen und kindergärten gibts da auch nicht.

der waldi
Bodo Bagger
09.04.2026, 15:34 Uhr
das lustige mit der Bannmeile ist dann auch,
dass die in der ehemaligen Pizzeria ansässigen Autonomen dann ihre gesamten Fahnen der Grünen und ihre MLPD Banner aus dem Fenster nehmen müssten.... Da bin ich aber gespannt.
s Bernd l
09.04.2026, 16:11 Uhr
Nicht vor Schulen!
Diese als "Meinungsumfrage" getarnte Absicht für einen Infostand vor dem Gymnasium ist ein Bruch mit den Vorgaben, an der sich alle Parteien zu halten haben.
Generelles Aktivitätenverbot vor Schulen.
Warum mich das bei der blauen-Herzen-Partei nicht wundert, spricht für sich.
Die Verantwortlichen der Stadt Nordhausen werden Ihre Möglichkeiten zur Untersagung zu nutzen wissen, zu Recht!
Marino50
09.04.2026, 16:21 Uhr
AfD-Stand...
Das ist der erste Schultag wieder nach den Osterferien wenn ich mich nicht irre.
Einerseits sollen die Schüler vor richtigen Wahlen zur "Probewahl" gehen und andererseits begrüßen sogar einige, dass das Wahlrecht ab 16 Jahren eingeführt wird, obwohl für alles andere die Volljährigkeit Voraussetzung ist.
Aber an diesem Stand bitte nicht stehen bleiben oder sogar Fragen stellen.
Also doch Angst, dass ein Gymnasiast sich für die AfD interessiert.
Hayden 69
09.04.2026, 16:33 Uhr
AFD Stand
Mir stellen sich die Nackenhaare auf wenn ich teilweise die Meinungen von einigen Lesern lesen muss, wie blind muss man sein und was muss in diesem Land noch alles passieren und den Berg runter gehen ehe hier einige Leute wach werden. Übrigens ich bin kein Jugendlicher mehr und stehe mit beiden Beinen mitten im Leben.
NDH1977
09.04.2026, 16:56 Uhr
Mich wundert nichts mehr
Da will man wirklich vor der Schule die Schüler beschützen, aber in der Schule dürfen Lehrer ihr links grünes Gedankengut ohne Probleme an die Schüler weiter geben und sie in eine Richtung erziehen. Für mich sollte jeder Mitarbeiter der Schulen Parteilos sein und die Schüler offen und frei von Politischen Gedankengut bilden. Viele von uns kennen die DDR noch und sehen, dass wieder eine Ausgrenzung wegen persönlicher Politischer Einstellungen stattfinden. Haben wir aus unserer Geschichte nichts gelernt?
HisMastersVoise
09.04.2026, 20:52 Uhr
Halali !!
Wenn dieses Rekrutieren vor den Schulen tatsächlich erlaubt werden sollte, was ich nicht hoffen will, dann sind ab diesem Zeitpunkt unsere Kinder nicht mehr sicher auf ihrem Schulweg. Das Minenfeld an Parteimissionen kurz vor Wahlen will ich mit gar nicht ausmalen. Das ist wieder mal ein Testballon der AFD, um herauszufinden, wie weit man gehen kann. Aber nicht mit unseren Kindern!!!! Oder ist nun die Jagdsaison auf unseren Nachwuchs eröffnet ?
Leider wird die AFD als Protest , also für einen Versuch und gegen die Anderen gewählt. Was es bedeutet, wenn man das Volk spaltet und gegen einander hetzt, sehen wir gerade beim großen Bruder. Und deswegen haben unsere Schulen einen Lehrauftrag und nicht die Missionare am Schulhoftor. Gibt es denn gar keine Hemmungen mehr bei der Rekrutierung von Mitgliedern. Es sei den Verantwortlichen in der Stadt dringend geraten, diese Büchse der Pandora nicht zu öffnen !!!
Pe_rle
09.04.2026, 20:56 Uhr
AFD
da scheinen aber viele Angst um Ihren Pöstchen zu haben wenn die AFD mal regieren sollte.
Das Geschrei ist groß, weil eine Partei es wagt, vor einem Gymnasium einen Parteistand aufstellen zu wollen.
Wenn Herrschaften von Bundeswehr und Pädagogen rot,schwarz und grünes Geschwafel verbreiten ist das alles Verfassungskonform.
Das alles muß Demokratie eigendlich aushalten, wenn nicht haben wir keine.
P.Burkhardt
09.04.2026, 21:13 Uhr
ja @Perle.... die Angst ist da !
Irgendein Kommentator hier meinte einmal, dass es ja ausreichen würde, die entsprechenden Positionen in einer Schule mit Parteifreunden zu besetzen (Es ging damals um eine Schule, die sich Rücksichtnahme gegenüber Moslems ausgebeten hatte - ist irgendwo im nnz-Archiv zu finden)

Wenn also Positionen (z.B. Schuldirektoren) nach Parteibuch besetzt werden sollen, dann erinnert mich das an eine Zeit die wir im Osten von etwa 1933 bis 1989 hatten - und ja, davor habe ich Angst !

Wir alle wissen doch, was es bedeutet nur mit der richtigen GESINNUNG Karriere machen zu können, zu studieren oder auch nur einen gewollten Job zu bekommen.

Und gerade wir Ossis kennen doch noch die PARTEI-Indoktrination...okay, in der DDR fand sie IN den Schulen statt...die AFD will es jetzt erstmal davor versuchen, um dann später genau das Selbe abzuziehen, wie die SED in der DDR...nur eben unter anderen Vorzeichen. Ich kann nicht verstehen, warum ausgerechnet bei uns, diese Partei so einen Zulauf hat.

Bevor das jetzt kommt, dass die Kids in den Schulen ja parteipolitisch indoktriniert würden (einer schrieb hier schon: "in der Schule dürfen Lehrer ihr links grünes Gedankengut ohne Probleme an die Schüler weiter geben"), das ist in den allermeisten Fällen einfach nicht wahr: Die Schulen vermitteln ein ganzheitliches, humanistisches Weltbild - eben genau das, was der schwarz-weißen Gedankenwelt der AFD widerspricht. Wahrscheinlich entsteht bei den AFDlingen deshalb der Eindruck, dass in den Schulen Ideologie verbreitet wird - nein, die Schüler sind kulturell verschieden und die Schulen haben dessen ungeachtet einen Bildungsauftrag, keinen Umerziehungsauftrag.
Bodo Bagger
10.04.2026, 09:23 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von vgf – Wenden Sie sich damit bitte ggf. ans Schulamt.
P. Kortschagin
10.04.2026, 13:05 Uhr
Und wieder gehen sie gegen die Arglosen und Unerfahrenen los!
Eine Bannmeile auf antifaschistischer Grundlage ist durchaus zu befürworten. Nur reicht das nicht aus, die Jugend widerstandsfähig gegen den völkischen Nationalismus und der kleinbürgerlich faschistischen Denkweise zu machen, welche die AfD vertritt. Die so genannte „Neutralität“ des Bildungssystems ist eine Chimäre! Bildung ist niemals „ideologiefrei“ oder „neutral“, denn sie prägt und erzieht die Jugend im Sinn der herrschenden Klasse, damit sie die gesellschaftlichen Verhältnisse nicht in Frage stellt. Das die AfD ihren modernen Faschismus so relativ erfolgreich unter der Jugend verankern kann, liegt daran, dass die Masse der Jugendlichen im kleinbürgerlichen Egoismus, Subjektivismus und Karrierismus durch das Bildungssystem geprägt wird. Sie wissen nicht, wie der Kapitalismus funktioniert. Das liefert den Nährboden für die kleinbürgerlich faschistische Denkweise. Kritiken der Jugend und ihrer Eltern am Bildungssystem sind gerechtfertigt. Die AfD bietet keine Lösungen für die Krisen die im Kapitalismus gesetzmäßig sind. Sie spaltet die Arbeiterbewegung, hetzt gegen alles Fortschrittliche, senkt Abgaben und Steuern für die Reichen und untergräbt damit die Finanzierung von Schulen und Kindergärten. Sie tritt für Kriege im „deutschen Interesse“ ein und buhlt um die Jugend als zukünftiges Kanonenfutter und als zukünftigen Stoßtrupp gegen die organisierte Arbeiterbewegung. Gut die Hälfte der Gymnasiasten stammen aus Arbeiterfamilien, früher oder später werden sie selbst als Lohnabhängige ihre Arbeitskraft verkaufen müssen. Wer frühzeitig dafür sorgt, dass die zukünftigen Arbeiter und Angestellten mit einer klassenfremden – kleinbürgerlichen Denkweise durchs Leben geht, verteidigt und bewahrt eine Klassengesellschaft, die von Ausbeutung und Unterdrückung lebt und im Krisenfall Kriege gegen andere Völker führt. Darum geht es der AfD. Das ist weder harmlos, noch „neutral“, noch „ideologiefrei“! Ihre demagogische Manipulation der Jugend führt die AfD nicht aus einer Position der Überlegenheit, sondern aus der Defensive. Unter der Jugend stärkt sich ein anderer, kapitalismuskritischer, linker Pol, gegen Aufrüstung, Wehrdienst, Weltkriegsgefahr und gegen den Faschismus. Und das ist gut so!
Anmerkung techn. Support:
Die Analyse ist in weiten Teilen dem marxistischen Klassenkampfdenken entlehnt – und damit selbst ein Beispiel für genau die ideologische Vereinnahmung von Bildung und Jugend, die der Autor der AfD vorwirft. Wer der AfD mit „Kanonenfutter" und „herrschender Klasse" antwortet, überzeugt nur die eigne Klientel – und schadet damit der sachlichen Debatte.
P. Kortschagin
10.04.2026, 13:25 Uhr
Bannmeile auf antifaschistischer Grundlage, ja sofort!
@ Alex Gösel: Warum die „Roten“ kaum Einsätze vor Schulen und Berufsschulen in NDH machen kommt daher, dass sie Arbeiter sind und zu diesen Uhrzeiten bereits mit ihrer Arbeitskraft die Reichen noch reicher machen müssen. Eine Politikerin der AfD die reichlich und sorglos auch von deren Steuergeldern lebt, kann nach dem „ausschlafen“ dann zu solchen Zeiten natürlich ihre Demagogie unters Volk bringen. Ich stehe morgens um 4:00Uhr auf um auf Arbeit zu fahren und bin nicht vor 16:00Uhr in NDH. Das ist eben ein gewaltiger Unterschied zu einer Kapitalistin, die mehrere Unternehmen besitzt. Wessen Ideologie wird also diese Frau vertreten ? – Die des Kapitals! Denn: „In jeder Epoche ist die herrschende Meinung noch immer die Meinung der Herrschenden“.(F. Engels)

@Bodo Bagger, sie sind offensichtlich ein ganz scharfer Beobachter. Die Behauptung, dass im GreenIsland MLPD Banner im Fenster hängen ist eine Legende! Zu einem solchen „Faupas“ ist es bis heute nicht gekommen. Das wüsste ich. Das ist übrigens keine Polemik Herr Bagger, das ist einfach nur nicht wahr.

Die Jugend, besonders die Arbeiterjugend tut gut daran ihre Klassenlage zu erkennen, dann ist sie auch gegen die völkisch nationalistische Denkweise gewappnet. Wir „Roten“ werden ihnen dabei helfen denn wir sind Arbeiter und wir wissen wo der Gegner steht. Es ist nicht der migrantische Kollege, die migrantische Kollegin oder der Geflüchtete und auch nicht der Langzeitarbeitslose! Es sind die Unternehmerverbände, deren Handlanger in den Regierungen sitzen und erst recht in der AfD. Keine Arbeiterpartei tritt für die Spaltung der Arbeiter in Erwerbslose und Beschäftigte oder in ausländische und deutsche Arbeiter ein oder greift die DGB Gewerkschaften an. Die AfD schon! Also, um wessen Einflussnahme geht es ...?
Anmerkung techn. Support:
Dieser Kommentar stammt erkennbar aus dem Umfeld der MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands). Die nnz veröffentlicht ihn der Vollständigkeit halber – weist aber darauf hin, dass das Ersetzen einer Ideologie durch eine andere kein Beitrag zur sachlichen Debatte ist.
P. Kortschagin
10.04.2026, 13:59 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von vgf – Danke für die Exkurs.
Bernd das Brot
10.04.2026, 16:11 Uhr
Kleine Anmerkung an den technischen Support
Wenn man mit politischen Debatten Andersdenkder Menschen ein Problem hat posten sie bitte solche Artikel nicht danke.
Anmerkung techn. Support:
Ich habe da kein Problem mit und verkrafte auch »große Anmerkungen«. Ist nur lustig, wenn ich auf Texte meiner Kindheit stoße.
Bodo Bagger
10.04.2026, 16:34 Uhr
offenbar ist das geographische Verständniss
der Genossen der MLPD arg gestört.

Zwischen dem GreenIsland und an der Wiedigsburg liegen ca. 1km. Beides sind allerdings Ärgernisse...
Bernd das Brot
10.04.2026, 17:33 Uhr
Ein Problem der Gesellschaft
Bodo Bagger ich glaub anscheinend haben Sie nicht verstanden worum es hier geht, Faschismus darf nie wieder passieren, wir haben ihn aber wieder vielleicht sollten Sie noch mal zum Greenisland schauen denn wer genauer hinschaut sieht dass da keine MLPD Fahne hängt.
P. Kortschagin
10.04.2026, 19:13 Uhr
die Schwierigkeiten mir dem Kompass,
Herr Bodo Bagger, sind im Falle meines Irrtums in der Lokalität sicher zu verschmerzen. Sollten sie selbst Arbeiter sein, dann ist ihr falscher Kompass sehr viel schlimmer, denn sie haben offenkundig die Seiten gewechselt. Sie heulen mit den Wölfen auf der Seite der reaktionärsten, chauvinistischsten Teile des Kapitals. Das ist erstens das genaue Gegenteil von mutig und zweitens ist es ideologisch (weltanschaulich) falsch. Denn Knechte, die auf der Seite ihrer Herren und nicht GEGEN sie stehen, befinden sich eindeutig auf der falschen Seite.
P.Burkhardt
10.04.2026, 19:46 Uhr
ach Mann, Kortschagin...
...wir leben nicht mehr in der Welt von Marx und Engels vor mehr als 100 Jahren... damals waren deren Gedanken ja gerechtfertigt. Ich bin selbst abhängig Beschäftigter (also in Ihrem Verständnis "Arbeiter"), zahle freiwillig in die gesetzlichen Sozialversicherungen ein und habe trotzdem Einkommen aus selbstständiger Arbeit, Vermietung und Kapitalvermögen... (bevor das wieder kommt - ich bin nicht mit einem golden Löffel im Mund geboren, habe keine nennenswerte Erbschaft gemacht.)

Die Welt hat sich etwas weiter gedreht: Heute hat JEDER die Möglichkeit, sein Leben zu gestalten wie er will, wenn er bereit ist auch ein bisschen Risiko einzugehen und nein, niemand muss heute ein reiner Lohnsklave sein. Klassenkampf war gestern. Dennoch, ich bin bei Ihnen, wenn es um Faschisten geht ... aber nicht durch die marxistische, sondern durch die humanitäre und pragmatische Brille ! Sorry mein Bester, Ihre Einstellung ist in meinen Augen genauso von Vorgestern, wie die der neuen Rechten, aber natürlich dürfen Sie die genauso haben, wie die neuen Rechten - gut finden muss ich das aber nicht !

weswegen ich nicht nur den Stand der AFD vor der Schule falsch finde... sondern jede politisch motivierte Einflussnahme auf sich entwickelnde, junge Menschen.
Lautaro
10.04.2026, 19:51 Uhr
Ähm Pawel....!
Es geht hier nicht um die Partei, welche immer recht hat .
Schlagt die AFD mit Argumenten und der Tatsache, dass es den Menschen unter Euch besser gehen würde .
Ideologie zahlt keine Miete !
Ansonsten werdet Ihr die Arbeiter nicht mehr erreichen.
P. Kortschagin
10.04.2026, 20:14 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert von vgf – Bezug um Artikel?
RWE
11.04.2026, 21:34 Uhr
@P. Kortschagin Ich bin Arbeiter und sage nie wieder Sozialismus!
Darf ich dann eigentlich noch ausreisen oder komme ich ins Gulag, wenn sie und ihre Genossen etwas zu sagen haben? Die Hufeisentheorie scheint so verkehrt nicht zu sein...
Bernd das Brot
12.04.2026, 14:13 Uhr
Wer spricht denn davon das Sozialismus was schlechtes ist?
RWE ich glaub Sie haben eine kleinbürgerliche faschistische Denkweise, wir Genossen verbieten niemanden was nur die Arbeiterklasse ist die unterdrückte ich will ja nichts sagen aber in der aktuellen Lage wird die Arbeiterklasse sowas von ausgebeutet das ist das Gegenteil von Sozialismus nennt sich Kapitalismus. Denken Sie noch mal drüber nach bevor Sie sagen nie wieder Sozialismus.
RWE
12.04.2026, 16:40 Uhr
Wer sagt dass Sozialismus etwas schlechtes ist-Alle die da leben mussten
Nennen sie mir nur ein Beispiel wo der Sozialismus funktioniert hat und die Menschen nicht mit den Füßen abstimmen wollten. Nur ein Beispiel.
Ich bin Arbeiter, sehe mich aber als Kleinbürger. Die Idee vom kleinen Glück finde ich erstrebenswert. Sind denn in ihren Augen selbstständige Handwerker, welche vielleicht sogar Mitarbeiter einstellen, Faschisten? Oder Menschen, die sich durch Fleiß und Sparsamkeit den Traum vom Einfamilienhaus erfüllt haben? Wenn ja, wie würden sie denn im Falle der hoffentlich nie eintretenden Weltrevolution mit diesen Leuten verfahren?
Ich halte es mit dem Genossen Chruschtschow
„Ich habe die Sklaven des Kapitalismus gesehen – und sie leben sehr gut!“

Ich lasse mich gern ausbeuten, solange der pöhse Kapitalist gut zahlt. Und wenn nicht fange ich anderswo an.
Also ich habe darüber nachgedacht. Sorry für die Großbuchstaben: NIE WIEDER SOZIAISMUS!!!
Wir hatten in Deutschland 2 Diktaturen, das reicht.
P.Burkhardt
12.04.2026, 17:10 Uhr
naja @Bernd....
....Sozialismus ist eine tolle Idee, keine Frage (im Grunde wie bei StarTrek - eine Fiktion). das Blöde ist nur, dass es eben keine Menschen dafür gibt. Der Mensch ist von Natur aus Egoist (bei StarTrek frage ich mich immer: Wieso sollte jemand versuchen, Captain, Commander oder Admiral zu werden...mit all der Verantwortung, dem Risiko und den Folgen, die Fehlentscheidungen haben könnten... wenn er auch einfach als Crewman rundum versorgt ist ? Weil er gestalten will ? Dann könnte er - bei der Rundumvollversorgung - doch viel eher als Künstler oder Programmierer arbeiten), weswegen Sozialismus eben nicht funktioniert. Jeder stellt sein eigenes Wohlergehen über das der Gemeinschaft - genau das haben wir doch in der DDR erlebt, wenn wir ehrlich sind. In jedem sozialistischen System wird es Gewinnler geben, die dann eben z.B. Volvo fahren und in Wandlitz leben.... und D em D oofen R est erzählen, das Trabbi, Wartburg und Platte vollkommen ausreichend sind.

Exkurs: Genau dieser Egoismus ist die Triebfeder, die die eine Gesellschaft voran bringt - wenn man mal einen Moment darüber nachdenkt. Wer mehr Geld verdienen will - weil er egoistisch ist, muss Lösungen entwickeln, die
denen der anderen überlegen sind...entweder bessere Leistung, oder günstigerer Preis... so entstehen Innovationen und Fortschritt - und nicht durch politischen Druck und 5-Jahres-Plan !

Wenn ich eine Idee entwickle, die zwar toll klingt und sicher auch toll für alle ist, die ihr folgen, aber die Realität außer Acht lasse... dann ist es nicht mehr als genau das.... eine Idee.

Im Übrigen genauso, wie die Ideen des Separatismus und der Fremdenfeindlichkeit, wie sie die AFD an ihrem Stand an die jungen Leute bringen wollen wird, wie ich denke. Auch hier wird die Realität einfach ignoriert.
Anmerkung techn. Support:
Wir driften hier ganz schon vom Thema des Artikels weg und werden die sozialismus-Diskussion an der Stelle beenden.
P.Burkhardt
12.04.2026, 19:07 Uhr
hab ja ein Alibi-Pflaster
...draufgeklebt @techn. Support 😂...

aber ja, natürlich hat das Eine mit dem Anderen nix zu tun.

Hier geht es um die Beeinflussung junger Manschen mit fremdenfeindlicher und fortschrittshemmender Ideologie...

Immerhin findet das Ganze vor einem Gymnasium statt und ich gehe davon aus, dass die Gymnasiasten der aktuellen Generation gebildet genug sind, dem völkischen Gelaber der AFDlinge zu widerstehen... egal, welche unhaltbaren Versprechungen diese machen.

Bildung, Sachverstand und das Verständnis um die Zusammenhänge schlägt Populismus... davon bin ich überzeugt.

Bin wirklich gespannt, wie das Ganze ausgeht....
Wie Bitte
13.04.2026, 00:03 Uhr
Einfach eine "Sperrzone"
für jegliche Parteien-Werbung rund um Schulgebäude beschließen, an welche sich alle Parteien zu halten haben, und schon kann sich nicht eine Partei gegenüber anderen benachteiligt fühlen.
RWE
13.04.2026, 08:20 Uhr
Al ob im TIK Tok Zeitalter offline Stände noch eine Role spielen
Aber ja, generell sollten alle weltanschaulichen und lobbyistischen Beeinflussungen von Schulen ferngehalten werden. Alle Parteien, Gewerkschaften, FFF, Bundeswehr und Religionsgemeinschaften.
Und natürlich sollte während der Schulzeit auch nicht für das Klima oder gegen die Bundeswehr gestreikt werden.
Soll die AfD doch 101 Meter entfernt einen Stand aufbauen und die achso empörte sogenannte Zivilgesellschafft ihren eigenen daneben. Das einzige, was direkt vor einer Schule aufgebaut werden sollte ist ein Blitzer...
P.Burkhardt
14.04.2026, 21:41 Uhr
Mich würde wirklich mal interessieren....
...wie "erfolgreich" denn der Stand nun war. Wurde er von wissbegierigen Schülern überrannt oder doch ignoriert - oder irgend etwas dazwischen ?

Weiß da hier jemand etwas - die Schule, oder Frau Düben-Schaumann vielleicht (am Besten wären Aussagen von Beiden, damit man Realität besser von Propaganda unterscheiden kann) ?
Waldemar Ceckorr
15.04.2026, 07:58 Uhr
ja ich weiß was genaues,
der termin ist am 23.4. mit ergebnissen ist also heute noch nicht zu rechnen


der waldi
P.Burkhardt
15.04.2026, 19:28 Uhr
Ah .... perfekt....
...dann weiß ich ja jetzt, wann ich mit einer Reaktion rechnen darf 😃
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