Mo, 14:00 Uhr
20.04.2026
Wie weiter mit der Hoffnung?
Abgeschlossen für die Zukunft
Am frühen Montagmorgen wurde ein weiteres Kapitel im bewegten "Geschichte" des Hotels "Zur Hoffnung" in Werther beendet. Zugleich gibt es berechtigte Hoffnung für ein weiteres, ein neues Leben an diesem Standort. Die nnz war dabei...
Es geht weiter mit und an der "Hoffnung" (Foto: nnz)
Bei leichtem Nieselregen hatten sich heute die Menschen an der Ostseite des Gebäudes versammelt, die in den zurückliegenden fünf Jahren die kurze Episode dieses Areals maßgeblich geprägt hatten. Und fast alle hatten was zu sagen.
Den Anfang machte Helmut Peter. Ihm, aber auch den eigentlichen Investoren Silvio Wagner und Andreas Peter, war es zu verdanken, dass sich am Rande von Werther in den zurückliegenden Jahren soviel getan hatte, wie seit den frühen 1990er Jahren nicht mehr. Nicht nur, dass die Menschen in und um Werther nun einen Discounter und einen McDonald's in ihrer Einheitsgemeinde haben, sie konnten sich in jüngster Zeit über Dinge freuen, deren Anschaffung die klammen Kassen der Gemeinde nicht hergaben. Dazu später.
Die Investorengruppe hatte nicht nur den - eigenen Angaben zufolge - vermutlich schönsten Autohof in Mitteldeutschland gebaut, sie hatten auch der "Hoffnung" neues Leben eingehaucht. Das war zunächst schwierig, da die Nutzung nicht allen Einwohnern gefiel. Nachzulesen ist das zuhauf in dieser Zeitung. Erst sollte das Gebäude, das seine letzte Sanierung gleich nach der Wende erlebte und dann einen "sehr merkwürdigen" Zeitgenossen "interessierte", zu einer Flüchtlingsunterkunft umgewidmet werden. Es wäre eine Zumutung für die Menschen in der Einheitsgemeinde gewesen. Statt dessen die Etablierung einer GU für ukrainische Flüchtlinge.
Die Investoren schlossen einen Vertrag mit dem Land Thüringen und versicherten zuvor, dass sie dies nicht getan hätten, wenn es einen negative Bürgerwillen gegeben hätte. Und sie versprachen, Gutes zu tun für die Gemeinde, vorrangig für die Kleinsten, die in den Kitas betreut werden. So wurde zum Beispiel der Bau eines Spielplatzes unterstützt.
Von link: Silvio Wagner, Andreas Peter, Beanke Agert-Niemand, Manfred Handke, Ralf Drescher, Hans-Jürgen Weidt, Matthias Jendricke und Norman Scnliefke (Foto: nnz)
Heute nun wurden ein Rasentraktor und ein Trimmer an die Kommune übergeben, darüber hinaus kann sich der Kindergarten in Großwechsungen über die Spende von 6.000 Euro für einen Geschirrspüler freuen.
Und das ist die Zukunft
Gleichzeitig richtet sich der Blick klar in die Zukunft: Bis Ende 2028 sind rund um den Autohof Werther umfangreiche Entwicklungen vorgesehen. Die Anzahl der LKW-Stellplätze soll deutlich erweitert und perspektivisch verdoppelt werden, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Parallel dazu wird die TEAG Nordthüringen ihre lnvestitionen am Standort weiter forcieren und in den kommenden Jahren eine Großinvestition in Millionenhöhe realisieren. Außerdem ist perspektivisch
die Ansiedlung eines Bäckers und Fleischers ähnlich der Halleschen Straße in Nordhausen vorgesehen-
Auch für das bestehende Hotel sind grundlegende Veränderungen vorgesehen. Aufgrund nicht erfüllbarer Brandschutzanforderungen und fehlender Fluchtwege ist eine wirtschaftliche Grundsanierung nicht möglich. Stattdessen soll das Gebäude abgerissen und durch ein neues Hotel auf 3-Sterne-Niveau ersetzt werden. Der Fokus liegt dabei auf bezahlbaren Übernachtungsmöglichkeiten für Trucker sowie Besucher und Familienangehörige der Region. Das Konzept sieht einen modernen, effizienten Betrieb ohne klassische Rezeption vor - mit Zugangscode
und ohne Frühstücksangebot.
"Darüber hinaus soll der Veranstaltungssaal neben dem Hotel grundsaniert und um eine moderne Küche erweitert werden. Künftig sollen diese Räumlichkeiten den Vereinen und Bürgern der Gemeinde zur Miete für Veranstaltungen und private Feiern zur Verfügung stehen. Damit werde nicht nur in lnfrastruktur investiert, sondern gezielt auch in Lebensqualität und ein starkes Miteinander in Werther", sagte Helmut Peter im Gespräch mit der nnz.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg
Es geht weiter mit und an der "Hoffnung" (Foto: nnz)
Bei leichtem Nieselregen hatten sich heute die Menschen an der Ostseite des Gebäudes versammelt, die in den zurückliegenden fünf Jahren die kurze Episode dieses Areals maßgeblich geprägt hatten. Und fast alle hatten was zu sagen.
Den Anfang machte Helmut Peter. Ihm, aber auch den eigentlichen Investoren Silvio Wagner und Andreas Peter, war es zu verdanken, dass sich am Rande von Werther in den zurückliegenden Jahren soviel getan hatte, wie seit den frühen 1990er Jahren nicht mehr. Nicht nur, dass die Menschen in und um Werther nun einen Discounter und einen McDonald's in ihrer Einheitsgemeinde haben, sie konnten sich in jüngster Zeit über Dinge freuen, deren Anschaffung die klammen Kassen der Gemeinde nicht hergaben. Dazu später.
Die Investorengruppe hatte nicht nur den - eigenen Angaben zufolge - vermutlich schönsten Autohof in Mitteldeutschland gebaut, sie hatten auch der "Hoffnung" neues Leben eingehaucht. Das war zunächst schwierig, da die Nutzung nicht allen Einwohnern gefiel. Nachzulesen ist das zuhauf in dieser Zeitung. Erst sollte das Gebäude, das seine letzte Sanierung gleich nach der Wende erlebte und dann einen "sehr merkwürdigen" Zeitgenossen "interessierte", zu einer Flüchtlingsunterkunft umgewidmet werden. Es wäre eine Zumutung für die Menschen in der Einheitsgemeinde gewesen. Statt dessen die Etablierung einer GU für ukrainische Flüchtlinge.
Die Investoren schlossen einen Vertrag mit dem Land Thüringen und versicherten zuvor, dass sie dies nicht getan hätten, wenn es einen negative Bürgerwillen gegeben hätte. Und sie versprachen, Gutes zu tun für die Gemeinde, vorrangig für die Kleinsten, die in den Kitas betreut werden. So wurde zum Beispiel der Bau eines Spielplatzes unterstützt.
Von link: Silvio Wagner, Andreas Peter, Beanke Agert-Niemand, Manfred Handke, Ralf Drescher, Hans-Jürgen Weidt, Matthias Jendricke und Norman Scnliefke (Foto: nnz)
Heute nun wurden ein Rasentraktor und ein Trimmer an die Kommune übergeben, darüber hinaus kann sich der Kindergarten in Großwechsungen über die Spende von 6.000 Euro für einen Geschirrspüler freuen.
Und das ist die Zukunft
Gleichzeitig richtet sich der Blick klar in die Zukunft: Bis Ende 2028 sind rund um den Autohof Werther umfangreiche Entwicklungen vorgesehen. Die Anzahl der LKW-Stellplätze soll deutlich erweitert und perspektivisch verdoppelt werden, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Parallel dazu wird die TEAG Nordthüringen ihre lnvestitionen am Standort weiter forcieren und in den kommenden Jahren eine Großinvestition in Millionenhöhe realisieren. Außerdem ist perspektivisch
die Ansiedlung eines Bäckers und Fleischers ähnlich der Halleschen Straße in Nordhausen vorgesehen-
Auch für das bestehende Hotel sind grundlegende Veränderungen vorgesehen. Aufgrund nicht erfüllbarer Brandschutzanforderungen und fehlender Fluchtwege ist eine wirtschaftliche Grundsanierung nicht möglich. Stattdessen soll das Gebäude abgerissen und durch ein neues Hotel auf 3-Sterne-Niveau ersetzt werden. Der Fokus liegt dabei auf bezahlbaren Übernachtungsmöglichkeiten für Trucker sowie Besucher und Familienangehörige der Region. Das Konzept sieht einen modernen, effizienten Betrieb ohne klassische Rezeption vor - mit Zugangscode
und ohne Frühstücksangebot.
"Darüber hinaus soll der Veranstaltungssaal neben dem Hotel grundsaniert und um eine moderne Küche erweitert werden. Künftig sollen diese Räumlichkeiten den Vereinen und Bürgern der Gemeinde zur Miete für Veranstaltungen und private Feiern zur Verfügung stehen. Damit werde nicht nur in lnfrastruktur investiert, sondern gezielt auch in Lebensqualität und ein starkes Miteinander in Werther", sagte Helmut Peter im Gespräch mit der nnz.
Peter-Stefan Greiner

Wie weiter mit der "Hoffnung"?
Jendricke: Wie im Hotel mit Vollpension”
