Zu Beginn des vergangenen Jahres schlug das Hotel "Zur Hoffnung" in Werther große Wellen - das alte Gasthaus sollte als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden, der Widerstand war groß. Die Zwischennutzung ist nun Geschichte und es stellt sich wieder die Frage: "Wie weiter mit der Hoffnung?"...
Das Hotel "Zur Hoffnung" (Foto: nnz-Archiv)
Die Pläne des Landkreises in dem Hotel am Rande Werthers eine Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für Ukraine-Flüchtlinge einzurichten stieß zum Jahreswechsel 2023/24 rege Diskussionen und Proteste an, am Ende stand der Deal dann doch - ein Jahr lang sollte die "EAE" Bestand haben.
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Schließlich wurden es rund anderthalb Jahre, die nun ein Ende gefunden haben, die "Hoffnung" wurde in den letzten Tagen in aller Stille leer gezogen. "Die Einrichtung im Hotel "Zur Hoffnung" war immer nur als Zwischenlösung gedacht. Der Bedarf ist von Landesseite nicht mehr gegeben, sodass die EAE nun wie geplant aufgelöst wurde", heißt es auf Nachfrage aus dem Landratsamt.
Bis zum Ende des Jahres soll die Immobilie sozusagen "besenrein" an die lokale Investorengruppe übergeben werden. Wie Helmut Peter, Sprecher der Eigentümergruppe, gegenüber der nnz erklärte, soll bis dahin intern über mehrere Nutzungskonzepte diskutiert werden. Die Varianten reichen von einer Weiternutzung in der bisherigen Form, bis hin zu einem Abriss mit anschließendem Neubau als Containerhotel, das eine Ergänzung zum gegenüber liegenden Autohof wäre. Glashagel/Greiner
Wie Gut und Köstlich haben wir da Früher Mittagessen gegessen!!!Flüchtlingsunterkunft 1.5 Jahre und jetzt ist ALLES!!!Heruntergewirtschaftet ,also sozusagen nur noch ein Schweinestall !!! Es war Vorrauszusehen ,aber es hat ja vom Staat und dem Land Thüringen viel Kohle eingebracht und auch für Familie Peter ,so das es jetzt für ein Appel und Ei mit dem Gesamten Grundstück an Andreas Peter Veräußert werden kann !!!Und in Geraumer Zeit der Abriss Erfolgen könnte und ein Motel Entsteht !!!Hallesche Straße, Peter Allee !Halle Kassler Straße, Peters Landstraße!!!
Anmerkung techn. Support:
Von »Heruntergewirtschaftet« steht nichts im Artikel.
P.Burkhardt
01.10.2025, 19:53 Uhr
es gibt an vielen Raststellen...
...Hotels und Unterkünfte für beruflich oder privat Reisende und Trucker. Das bestehende Gebäude ist (jedenfalls war das ja mal irgendwie so) brandschutztechnisch dafür nicht mehr geeignet. Die Idee eines einfachen Hotels/Motels an dieser Stelle ist m.E. gar nicht schlecht.
Dann spielt es auch keine Rolle, wie "runtergewirtschaftet (woher mein Vorkommentator auch immer diese Erkenntnis haben will)" das alte Gebäude ist, bzw. auch bereits vor 1,5 Jahren war.
Solange der Angriff auf die Ukraine weiter geht, werden noch weitere Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Da wird sicherlich das "Hotel zur Hoffnung "weiter zur Verfügung stehen. Private Eigenheimbesitzer werden sie sicherlich nicht aufnehmen wollen.
Ist das hier groß heraufbeschwörte Drama samt Chaos ja nun ausgeblieben.
Seinerzeit durfe ich etwas Ausrüstung für die Flüchtlinge vor deren Ankunft dort anliefern. Auch damals war der innere Zustand für meinen Geschmack stark gewöhnungsbedürftig und der Sanierungsstau offensichtlich. Entkernen oder Abriss sind jetzt nicht die letzten Optionen.
Anmerkung techn. Support:
Interessant.
Für einen Vergleich bräuchte man ja auch Bilder von »vor der Nutzung« sonst sind die »nachher« Bilder wertlos.
Mitternacht
02.10.2025, 11:15 Uhr
Lieber technischer Support,
wenn ich eine Anmerkung zu eurer Anmerkung machen dürfte:
der Vorher-Nachher-Vergleich ist doch gar nicht gewünscht.
Es soll doch nur die Sensationsgier befriedigt werden, wie es .jetzt. aussieht, nachdem "DIE" wieder raus sind, damit man sich die Fingerkuppen darüber wund schreiben kann, was für Schweine DIE allesamt sind. Um mehr geht es doch gar nicht, nur um die Befriedigung der eigenen Ausländerfeindlicheit, die auch stets nach der Hautfarbe von Taschen- und Ladendieben fragen lässt.
Das kann doch sicher unser Eingangskommentator ganz fundiert liefern, sonst käme er ja nicht zu der Aussage... Oder ist es wirklich wieder nur die übliche Polemik damit das eigenen Weltbild erhalten bleibt?
Mein Eindruck damals war, dass das Haus wirklich nur als befristeter Notbehelf dienen musste.