Mo, 07:49 Uhr
06.10.2008
Wölfe knapp unterlegen
Nur knapp sind die Harzer Wölfe beim Testspiel in Schönheide an einem Sieg vorbeigeschrammt. Nach 60 torreichen Minuten musste sich der ESC Braunlage mit 6:7 (3:2, 2:2, 1:3) dem Meister der vergangenen Saison geschlagen geben.
Warten auf den Schlagschuss: Schönheides Topstürmer Daniel Jun holt mächtig aus, Wölfe-Goalie Tobias Bannach steht zur Parade bereit
Unzufrieden war Wölfe-Coach Bernd Wohlmann trotz der Niederlage nicht: Wir haben gut gespielt und Schönheide zwei Drittel gut ausgekontert. Nach vorne war das insgesamt sehr ordentlich, in der Abwehr hatten wir aber kleinere Abstimmungsprobleme.
Die Schönheider waren von Beginn gewillt, nach der 3:8-Packung am Freitag nicht noch eine Niederlage gegen den ESC zu kassieren. So gingen die Erzgebirgler auch mit 1:0 durch Miroslav Jenka in Führung (4.). Die Harzer zeigten sich davon unbeeindruckt: Andreas Bippus (7.), Benjamin Schulz (13.) und Erik Pipp (15.) trafen bis zur ersten Drittelpause ins Schwarze, unterbrochen nur von Zdenec Vanks zwischenzeitlichem 2:2-Ausgleich (14.).
Im Mittelabschnitt waren erneut Pipp (22.) und Schulz (35.) für die Braunlager erfolgreich. Allerdings traf auch Schönheide zweimal in den von Tobias Bannach gut gehüteten Wölfe-Kasten. Mit zwei schnellen Toren zu Beginn des dritten Drittels durch Julius Michel (41.) und Markus Maaßen (42.) gingen die Gastgeber erstmals seit dem 1:0 wieder in Führung. Zwei Minuten vor Schluss fiel schließlich die Entscheidung, als Schönheides Spielertrainer Daniel Jun im Powerplay zum 7:5 traf.
Der Anschluss durch Alois Öttl Sekunden vor dem Abpfiff kam zu spät. Natürlich hätten wir auch gerne gewonnen, wichtiger als das Ergebnis war aber die gute Leistung, fasste Wohlmann zusammen. Bitter für die Harzer war fünf Minuten vor dem Ende ein nicht geahndetes Foul an Alexander Deibert, bei dem der Wölfe-Kapitän zwei Zähne verlor.
Robert Koch
Autor: nnzWarten auf den Schlagschuss: Schönheides Topstürmer Daniel Jun holt mächtig aus, Wölfe-Goalie Tobias Bannach steht zur Parade bereit
Unzufrieden war Wölfe-Coach Bernd Wohlmann trotz der Niederlage nicht: Wir haben gut gespielt und Schönheide zwei Drittel gut ausgekontert. Nach vorne war das insgesamt sehr ordentlich, in der Abwehr hatten wir aber kleinere Abstimmungsprobleme.
Die Schönheider waren von Beginn gewillt, nach der 3:8-Packung am Freitag nicht noch eine Niederlage gegen den ESC zu kassieren. So gingen die Erzgebirgler auch mit 1:0 durch Miroslav Jenka in Führung (4.). Die Harzer zeigten sich davon unbeeindruckt: Andreas Bippus (7.), Benjamin Schulz (13.) und Erik Pipp (15.) trafen bis zur ersten Drittelpause ins Schwarze, unterbrochen nur von Zdenec Vanks zwischenzeitlichem 2:2-Ausgleich (14.).
Im Mittelabschnitt waren erneut Pipp (22.) und Schulz (35.) für die Braunlager erfolgreich. Allerdings traf auch Schönheide zweimal in den von Tobias Bannach gut gehüteten Wölfe-Kasten. Mit zwei schnellen Toren zu Beginn des dritten Drittels durch Julius Michel (41.) und Markus Maaßen (42.) gingen die Gastgeber erstmals seit dem 1:0 wieder in Führung. Zwei Minuten vor Schluss fiel schließlich die Entscheidung, als Schönheides Spielertrainer Daniel Jun im Powerplay zum 7:5 traf.
Der Anschluss durch Alois Öttl Sekunden vor dem Abpfiff kam zu spät. Natürlich hätten wir auch gerne gewonnen, wichtiger als das Ergebnis war aber die gute Leistung, fasste Wohlmann zusammen. Bitter für die Harzer war fünf Minuten vor dem Ende ein nicht geahndetes Foul an Alexander Deibert, bei dem der Wölfe-Kapitän zwei Zähne verlor.
Robert Koch


