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Di, 12:45 Uhr
11.01.2011

Da wird Ihnen geholfen

Menschen, die momentan Hartz-IV beziehen, haben ab sofort eine neue Anlaufstelle. In Nordhausen hat sich ein Beratungs- und Förderverein gegründet...


Die "Hartz IV Hilfe – Sozialberatung" in der Rautenstraße 8 hat ihre Tätigkeit aufgenommen. Diese Sozialberatung ist eine Einrichtung des Hartz IV Hilfe- Beratungs- und Förderverein für Existenzsicherung und Erwerbsfähigkeit. Sie unterstützt Hartz IV Hilfe Empfänger in der außergerichtlichen Durchsetzung ihres Anspruchs auf SGB II Leistungen, angefangen von der Beantragung bis zur Durchführung notwendiger Widerspruchsverfahren.

Dieses Angebot ist insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Hartz IV Debatte gerechtfertigt, da nach dem streitigen Gesetzesentwurf nicht nur die Regelsätze geändert werden, sondern auch die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Gewährung und Aufrechnung von Darlehen, Ersatz- und Rückforderungsansprüchen erheblich verschärft werden. Schon aktuell wird SGB II Empfängern die Einholung rechtlicher Beratung, etwa über die Beratungshilfemöglichkeiten erschwert.

Die Hartz IV Hilfe – Sozialberatung bietet daneben ein breit gefächertes Sozialberatungsangebot für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Insbesondere werden in Unterstützung durch den Deutschen Kinderschutzbund Nordhausen Beratungs- und Hilfsangebote für Familien geschaffen. Die Hartz IV Hilfe – Sozialberatung ist telefonisch erreichbar unter 03631 / 474850. Sprechzeiten Montag/ Dienstag von 10 bis 12 u. 13 bis 17 Donnerstag bis 18 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung. Der Verein berät nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz ausschließlich seine Vereinsmitglieder. Der Mitgliedsbeitrag für SGB II Empfänger beträgt 24 Euro jährlich.
Autor: nnz

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Kommentare
liamka
11.01.2011, 13:21 Uhr
was soll das denn?
Es gibt genügend kostenfreie Beratungsstellen, warum sollen Menschen, die schon wenig haben, auch noch Mitglied eines solchen Vereins werden?
Sonntagsradler 2
11.01.2011, 13:21 Uhr
H4
da lässt sich doch noch etwas an der Preisschraube für Mitglieder drehen 24.€ ist ein bisschen wenig ,es müssten schon 50- 70€ sein geht ja um eine gute Sache, ums Recht der H 4 L und es ist eine Dienstleistung. Was man alles so aus H4 rausholen kann. Gute Einnahme Quelle.

Die sollten mal lieber das Übel an der Wurzel packen! Aber dann hatte man ja kein Verdienst an den H4. In den Medien wird andauernd davon gesprochen dass die Software in der Arge N für die genaue Berechnung des H4 Satzes nicht richtig läuft. Da geht niemand ran .Mit der Mentalität ist ja nicht mein Geld, sondern nur Steuergeld. Weiter so!
Retupmoc
11.01.2011, 13:43 Uhr
Gute Idee und dringend notwendig...
... und sicher auch gut investierte 24 Euro. Viele Almosenbezieher, genannt Hartz 4 nach einem verurteilten Kriminellen - haben so die Möglichkeit ihr gutes Reht durchzusetzen. Es ist nur schade das es in einem angeblich demokratischem Staat solcher Vereine bedarf, damit Menschen Recht bekommen.
geloescht.20220913
11.01.2011, 16:24 Uhr
Kompetenz
"Da wir Ihnen geholfen"

Ich hoffe mal, die grammatikalischen Mängel der Überschrift sagen nichts über die Kompetenz dieses Vereins aus.

Die Suche nach Arbeit erscheint mir doch sinnvoller, als die Suche nach Löchern im Staatssäckel!
Left of Life
12.01.2011, 16:13 Uhr
Beratung auf Kosten der Armen
Beratung für Erwerbslose ist sinnvoll und wichtig. Wie aber kann es sich ein Beratungsverein erlauben, für die Hilfe der Armen auch noch zu kassieren?
24 Euro sind für einen HIV Empfänger kein Pappenstiel und schon gar nicht, wenn man vorher rechtswidrig sanktioniert wurde. Menschen brauchen in solch einem Fall dringend schnelle und sofortige Hilfe, ohne den Zwang zu einer Mitgliedschaft in irgendeinem Verein.

Wer sich die Hilfe für Arme auf die Fahnen schreibt, kann dafür nicht noch kassieren! Da ist es sinnvoller sich die Beratung bei kostenlosen Organisationen zu holen - auch im Netz. Alle schimpfen über die Kosten für die Gerichtsgebühr; da kann man von Betroffenen für Hilfe nicht noch Geld nehmen! Nach dem Grundgesetz steht jedem der freie und kostenlose zu seinem Recht zur Verfügung.

Werden Menschen wieder nach Hause geschickt, wenn sie dem Verein nicht beitreten? Das ist wenig sozial.
Sonntagsradler 2
12.01.2011, 16:38 Uhr
Hallo
wir haben Kapitalismus. Da zählt nur Geld und sonst nichts
Georg
12.01.2011, 19:41 Uhr
Ganz ohne...
Knete geht es nun mal nicht. Büromiete, Telefon, Kopierer usw.verursachen einige Kosten, da sind die 2,00€ monatlich nicht zuviel. Teurer ist es, keine Beratung in Anspruch zu nehmen und auf berechtigte Leistungen aus Unkenntnis zu verzichten.

Wenn die Argemitarbeiter korrekt handeln würden1, brauchte man keine Beratungsstellen. Es ist nämlich auch die Aufgabe eines Behördenmitarbeiters, nicht nur über die Pflichten, sondern auch über die Rechte eines Leistungsempfängers zu informieren.

Im Übrigen kann man auch eine kostenlose Beratung und Hilfe beim DGB in der Neustadtstraße 6 erhalten.
liamka
12.01.2011, 20:12 Uhr
diese Kosten
haben andere Beratende auch und erheben keinen "Vereinsbetrag" o.ä.

Ich finde es völlig überflüssig, noch eine solche Beratungsstelle zu schaffen, es gibt genug kostenfreie Anlaufstellen, die auch gute und solide Arbeit abliefern, kaum vorstellbar, daß dieser Verein sich davon deutlich abheben wird.
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