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Fr, 18:20 Uhr
23.12.2011

Feuerwehreinsatz für den Frieden

Wenn es um die Hauptaufgaben der Feuerwehr geht, dann stehen meistens Menschenrettung und Brandbekämpfung an oberster Stelle der Prioritätenliste. Doch heute, am Vortag des Heiligen Abend, war das Erhalten eines Feuers angesagt...


Es herrschte bereits sehr früh reges Treiben in Feuerwehrgerätehäusern des Landkreises Nordhausen, denn die Feuerwehrjugend aus Bleicherode, Branderode, Großwechsungen, Gudersleben, Limlingerode, Neustadt-Osterode, Niedersachswerfen, Sollstedt, Sundhausen, Trebra, Uthleben, Wernrode, Wipperdorf und Wülfingerode machte sich zum dritten Mal auf den Weg, um das Friedenslicht aus Bethlehem am Nordhäuser Bahnhof in Empfang zu nehmen.
Feuerwehreinsatz für den Frieden (Foto: privat)
Feuerwehreinsatz für den Frieden (Foto: privat)
Feuerwehreinsatz für den Frieden (Foto: privat)
Feuerwehreinsatz für den Frieden (Foto: privat)
Feuerwehreinsatz für den Frieden (Foto: privat)
Feuerwehreinsatz für den Frieden (Foto: privat)
Friedenslicht in Nordhausen (Foto: privat)
Friedenslicht in Nordhausen (Foto: privat)
Friedenslicht in Nordhausen (Foto: privat)
Von dort aus fuhren die 83 Floriansjünger mit ihren Betreuern zu ihrem ersten Einsatzort, dem  Nordhäuser Landratsamt, wo Landrat Joachim Claus (CDU) die Jugendfeuerwehren willkommen hieß.  Die Brandschützer von morgen überreichten das Symbol des Weihnachtsfriedens an ihn, die Fachbereichsleiterin Jugend und Soziales, Christine Wagner, an den Kreisbrandinspektor a. D.  Erich Etzrodt, an den amtierenden Kreisbrandinspektor Wilfried Ittershagen sowie dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Nordhausen Thomas Evers als Zeichen des Dankes und Unterstützung für die Kinder- und Jugendarbeit in den Feuerwehren.

In seiner Ansprache hob der Landrat die Bedeutung der Friedenslicht-Aktion hervor, mit der die Jugendfeuerwehren einen äußerlich kleinen, aber im Kern wertvollen Beitrag zur Stärkung der Gemeinschaft und Solidarität leisten. Er freute sich, dass das Landratsamt als Mittelpunkt ausgesucht wurde, von dem aus die Flamme, die Völker verbindet, im ganzen Landkreis verteilt wird. Abschließend dankte er den Nachwuchsbrandschützern und allen anderen, die sich ehrenamtlich engagieren.

Außerdem übergaben die Jungkameraden stellvertretend für alle Feuerwehren die Kerzenflamme als Sinnbild der Verbundenheit und uneigennützige Hilfe bei Einsätzen und Übungen an die Bergwacht Ellrich und an die Notfallseelsorge Nordthüringen. Anschließend fuhren die Jugendgruppen in ihre Heimatgemeinden und werden dort dafür sorgen, dass die Flamme aus Bethlehem, die in nahezu 30 europäischen Ländern verteilt wird, auch am Heiligen Abend in den örtlichen Kirchen, Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeheimen leuchten wird.

„Seit 2009 beteiligten sich die Jugendfeuerwehren des Landkreises Nordhausen als Lichtträger an dieser Aktion. Das Zeichen für die Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit in der Welt wurde zu den Anfängen noch von sechs Jugendabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren weitergegeben. Im Laufe der Zeit sind immer mehr dazugekommen, so dass am heutigen Tag 14 Jugendgruppen aktiv an der Verteilung mitwirken. Dadurch dass die Kreis-Jugendfeuerwehr zu einen der mitgliederstärksten Jugendverbände im Landkreis zählt, kann eine flächendeckende Aussendung des Friedenslichtes in der gesamten Region gewährleistet werden. Ich wünsche, dass die Aktion noch viele Jahre weitergeht, und immer weiter wächst, so dass sie mehr und mehr Menschen erreicht und so das Bewusstsein für den Frieden erneuert wird. Durch die Weitergabe des Lichtes wird dieses zum Werkzeug des Friedens, welches Grenzen von Nationen, Religionen und Kulturen überwindet und dabei eine Verbindung zwischen den Menschen schafft.“, betont Kreis-Jugendfeuerwehrwartin Manja Bernsdorf.
Autor: nnz

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