Do, 19:40 Uhr
08.03.2012
Der Auftakt
Bleicherode, Kulturhaus, Egon Primas, Dr. Klaus Zeh, Frank Rostek und er: Bernhard Vogel. Der Ex-Ministerpräsident sollte den Wahlkampf der Christdemokraten heute in Schwung bringen. Zumindest die rund 100 Frauen und Männer...
Nach dem traditonellen Auftakt mit dem Lied der Bergleute und modernen Klängen von Vanessa Lamm und ihrer Gitarre, ging es dann daran zu zeigen und zu proklamieren, warum an diesem 22. April und vielleicht zwei Wochen danach noch einmal der Kandidat der selbst ernannten Thüringenpartei, der CDU, gewählt werden sollte.
Als Kreisvorsitzender eröffnete Dr. Klaus Zeh und begrüßte und begrüßte – alle, die gewählt werden wollen und alle die wählen wollen. Und er begrüßte Bernhard Vogel. Der rapportierte die Erfolge christdemokratischer Politik in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten, ICE, A 38, Fachhochschule. Und die Autobahn im Südharz habe man nicht mit der SPD im Thüringer Landtag, sondern gegen die SPD erreicht, ergänzte Klaus Zeh, der die Sozialdemokratie im Südharz als eine merkwürdige Partei bezeichnete, die immer von sich sagt, das haben wir gemacht!
Bernhard Vogel (Foto: nnz)
Für die Menschen dieses Bundeslandes gehe es jetzt in Richtung Zukunft, und da müsse man zum Beispiel jungen Menschen soviel Perspektive bieten, dass sie ihre Zukunft in Thüringen und nicht in Hessen oder Bayern suchen. Nur mit einem Appell an ihre Heimatverbundenheit sei mobilen jungen Menschen nicht beizukommen.
Von den Niederungen der ehemaligen Landespolitik kam Vogel dann herunter in die aktuelle lokale Wahlkampfarena im Landkreis Nordhausen. Die Kandidatentruppe, die von der CDU aufgestellt wurde, die kann sich sehen lassen. Von Frank Rostek bis hin zu Egon Primas – alle wählbar. Vor allem Klaus Zeh lobte der Ehrenvorsitzende der CDU, er kenne ihn als loyalen, aufrichtigen Menschen und Freund und das Amt des Nordhäuser Oberbürgermeisters könnte für ihn die Krönung seiner politischen Laufbahn sein. Ich bürge für Klaus Zeh!
Egon Primas sei ein gestandenes Mannsbild, ein Bauer, der keine Frau sucht, sondern der über zwei Jahrzehnte hinweg wie kein anderer die Interessen der thüringer Bauernschaft im Landtag vertreten hat. Wenn Egon Primas Landrat wird, dann ist er ein guter Landrat. Der 79jährige Vogel dankte gleichermaßen dem scheidenden Landrat Joachim Claus für 22 Jahre Aufbauarbeit.
Und überhaupt: Lasst uns bei überschaubaren Strukturen bleiben, sagte Bernhard Vogel im Hinblick auf manche Visionen einer Gebietsreform. Es dürfe keine Anonymität entstehen, in der ein Landrat seine Gemeinden nicht kennt.
Nach Bernhard Vogel stand dann Egon Primas am Mikrofon des Bleicheröder Kulturhauses und blickte zurück. Ich habe dafür gesorgt, dass in der Innenstadt von Nordhausen kein Schlachthof steht und ich habe dafür gesorgt, dass Nordhausen nicht kreisfrei ist. Und beides ist gut, setzte der eventuell künftige Landrat die ersten politischen Duftmarken. Auch Primas blieb eine Zeitlang in der Vergangenheit und bei seinen Leistungen, seiner Arbeit im Landtag, die es mit ermöglichten, dass Nordhausen jetzt eine Fachhochschule habe und eine Landesgartenschau ausrichten und davon überdurchschnittlich profitieren durfte.
Mit ihm und Dr. Klaus Zeh werde die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis auf jeden Fall besser, als das bislang der Fall war. Auch Primas wolle einen überschaubaren Landkreis, wolle keine Anonymität. Was er noch wolle? Zum Beispiel die Landwirtschaft mit ihren Leistungen stärker in den Blickpunkt rücken. Es könne nicht sein, dass Thüringer nach Bayern fahren und dort auf einem Bauerhof überm Misthaufen schlafen und wenn es hier bei uns nach Mist stinkt, die Gerichtsbarkeit bemühen.
Klaus Zeh wollte anschließend zwei Dinge in den Mittelpunkt setzen und sich mit der SPD auseinandersetzen und ihrem Slogan Das haben wir gemacht! Man wolle jetzt in die Zukunft schauen. Man werde ja schließlich nicht dafür gewählt, was einst gemacht wurde, sondern für das, was gemacht werden soll. Und: er werde nichts versprechen, was man nicht selbst einhalten könne. Auch werde es mit ihm keine Straßenbahn-Visionen geben, die seien schlichtweg Unsinn. Der CDU und Klaus Zeh gehe es um Politik für und mit den Menschen, die hier bleiben sollen und man lasse sich den Stolz auf die Heimat auch nicht von Linken ausreden.
Zum Job des Politiker gehört für Klaus Zeh in erster Linie, den Menschen zu dienen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und dann geht der Blick von Zeh auf das Jahr 2020. Das Jahr, ab dem es keinen Solidarpakt in dieser Bundesrepublik mehr geben wird. Dann aber ist die jetzt folgende sechsjährige Amtszeit schon lange vorbei.
Autor: nnzNach dem traditonellen Auftakt mit dem Lied der Bergleute und modernen Klängen von Vanessa Lamm und ihrer Gitarre, ging es dann daran zu zeigen und zu proklamieren, warum an diesem 22. April und vielleicht zwei Wochen danach noch einmal der Kandidat der selbst ernannten Thüringenpartei, der CDU, gewählt werden sollte.
Als Kreisvorsitzender eröffnete Dr. Klaus Zeh und begrüßte und begrüßte – alle, die gewählt werden wollen und alle die wählen wollen. Und er begrüßte Bernhard Vogel. Der rapportierte die Erfolge christdemokratischer Politik in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten, ICE, A 38, Fachhochschule. Und die Autobahn im Südharz habe man nicht mit der SPD im Thüringer Landtag, sondern gegen die SPD erreicht, ergänzte Klaus Zeh, der die Sozialdemokratie im Südharz als eine merkwürdige Partei bezeichnete, die immer von sich sagt, das haben wir gemacht!
Bernhard Vogel (Foto: nnz)
Für die Menschen dieses Bundeslandes gehe es jetzt in Richtung Zukunft, und da müsse man zum Beispiel jungen Menschen soviel Perspektive bieten, dass sie ihre Zukunft in Thüringen und nicht in Hessen oder Bayern suchen. Nur mit einem Appell an ihre Heimatverbundenheit sei mobilen jungen Menschen nicht beizukommen.Von den Niederungen der ehemaligen Landespolitik kam Vogel dann herunter in die aktuelle lokale Wahlkampfarena im Landkreis Nordhausen. Die Kandidatentruppe, die von der CDU aufgestellt wurde, die kann sich sehen lassen. Von Frank Rostek bis hin zu Egon Primas – alle wählbar. Vor allem Klaus Zeh lobte der Ehrenvorsitzende der CDU, er kenne ihn als loyalen, aufrichtigen Menschen und Freund und das Amt des Nordhäuser Oberbürgermeisters könnte für ihn die Krönung seiner politischen Laufbahn sein. Ich bürge für Klaus Zeh!
Egon Primas sei ein gestandenes Mannsbild, ein Bauer, der keine Frau sucht, sondern der über zwei Jahrzehnte hinweg wie kein anderer die Interessen der thüringer Bauernschaft im Landtag vertreten hat. Wenn Egon Primas Landrat wird, dann ist er ein guter Landrat. Der 79jährige Vogel dankte gleichermaßen dem scheidenden Landrat Joachim Claus für 22 Jahre Aufbauarbeit.
Und überhaupt: Lasst uns bei überschaubaren Strukturen bleiben, sagte Bernhard Vogel im Hinblick auf manche Visionen einer Gebietsreform. Es dürfe keine Anonymität entstehen, in der ein Landrat seine Gemeinden nicht kennt.
Nach Bernhard Vogel stand dann Egon Primas am Mikrofon des Bleicheröder Kulturhauses und blickte zurück. Ich habe dafür gesorgt, dass in der Innenstadt von Nordhausen kein Schlachthof steht und ich habe dafür gesorgt, dass Nordhausen nicht kreisfrei ist. Und beides ist gut, setzte der eventuell künftige Landrat die ersten politischen Duftmarken. Auch Primas blieb eine Zeitlang in der Vergangenheit und bei seinen Leistungen, seiner Arbeit im Landtag, die es mit ermöglichten, dass Nordhausen jetzt eine Fachhochschule habe und eine Landesgartenschau ausrichten und davon überdurchschnittlich profitieren durfte.
Mit ihm und Dr. Klaus Zeh werde die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis auf jeden Fall besser, als das bislang der Fall war. Auch Primas wolle einen überschaubaren Landkreis, wolle keine Anonymität. Was er noch wolle? Zum Beispiel die Landwirtschaft mit ihren Leistungen stärker in den Blickpunkt rücken. Es könne nicht sein, dass Thüringer nach Bayern fahren und dort auf einem Bauerhof überm Misthaufen schlafen und wenn es hier bei uns nach Mist stinkt, die Gerichtsbarkeit bemühen.
Klaus Zeh wollte anschließend zwei Dinge in den Mittelpunkt setzen und sich mit der SPD auseinandersetzen und ihrem Slogan Das haben wir gemacht! Man wolle jetzt in die Zukunft schauen. Man werde ja schließlich nicht dafür gewählt, was einst gemacht wurde, sondern für das, was gemacht werden soll. Und: er werde nichts versprechen, was man nicht selbst einhalten könne. Auch werde es mit ihm keine Straßenbahn-Visionen geben, die seien schlichtweg Unsinn. Der CDU und Klaus Zeh gehe es um Politik für und mit den Menschen, die hier bleiben sollen und man lasse sich den Stolz auf die Heimat auch nicht von Linken ausreden.
Zum Job des Politiker gehört für Klaus Zeh in erster Linie, den Menschen zu dienen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und dann geht der Blick von Zeh auf das Jahr 2020. Das Jahr, ab dem es keinen Solidarpakt in dieser Bundesrepublik mehr geben wird. Dann aber ist die jetzt folgende sechsjährige Amtszeit schon lange vorbei.

























