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Do, 06:34 Uhr
20.12.2012

Stimmen zur Wahl

Wie bereits gestern berichtet, wurde Hannelore Haase in der Stadtratssitzung mit 21 Stimmen zur 2. hauptamtlichen Beigeordneten der Stadt Nordhausen gewählt. Dazu gibt es jetzt Stimmen aus dem eigenen Parteilager...


Sie übernimmt damit ab dem 1. Januar 2013 die Verantwortung für die Bereiche Kultur, Bildung und Generationen. In ihrer Bewerbungsrede machte sie klar, dass sie sich bewusst ist, sich für keine leichte Aufgabe zur Wahl zu stellen. „Die Übernahme von kommunaler Verantwortung in Zeiten von Wohlstand und vollen Kassen ist sehr viel einfacher, da es dann um gestalten und nicht nur verwalten geht. Die jetzigen Sparzwänge engen die Gestaltungsspielräume schon sehr ein, aber sie können natürlich auch phantasieanregend sein!“, sagte Haase am Rednerpult im Bürgersaal des Rathauses.

So kündigte sie auch an, viele Dinge auf den Prüfstand stellen zu wollen, dabei aber mit allen Akteuren innerhalb und außerhalb der Verwaltung einen fairen und offenen Umgang zu pflegen.

Nach dem Wahlgang zeigte sich die zukünftige Beigeordnete glücklich über das Ergebnis. „Ich freue mich auf die verantwortungsvolle Aufgabe und werde alles daran setzen, auch in Zeiten von Haushaltskonsolidierung sozial verträgliche Politik in konstruktiver und verbindlicher Zusammenarbeit mit Rat, Verwaltung und Rathausspitze zu gestalten“, äußerte sich die Mutter zweier Söhne nach Bekanntgabe des Ergebnisses.

Eine der ersten Gratulantinnen war naturgemäß die Fraktionsvorsitzende der Linken im Stadtrat, Barbara Schencke. Auch sie bewerte nach der Sitzung den erfolgreichen Wahlgang: „Es ist ein gutes Signal, dass in dieser Abstimmung eine echte Auswahlmöglichkeit bestand. Der Stadtrat hat sich nun für Hannelore Haase entschieden, was mich natürlich freut. Der soziale und kulturelle Bereich ist sicher in Zeiten angespannter Kassen kein Blumenfeld und natürlich besonders im Blick der Bürger. Wir scheuen uns aber nicht vor dieser Verantwortung. Unsere Fraktion freut sich auf eine offene und faire Zusammenarbeit mit der neuen Beigeordneten.“

Landrätin Birgit Keller, die als Gast der Stadtratssitzung beiwohnte, gab nach der Abstimmung ein Statement ab: „Ich freue mich auf eine weiterhin gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt, denn mit Hannelore Haase ist eine Frau in die Spitze der Verwaltung gewählt worden, die für sachorientierte Arbeit bekannt ist.
Auch der Vorsitzende des Stadtverbandes der Linken, Michael Mohr, äußerte sich im Anschluss an die Wahl Haases: „Ich freue mich über das sehr deutliche Ergebnis der Abstimmung. Es gibt sicher angenehmere Zeiten, um in der kommunalen Verwaltung Verantwortung zu übernehmen. Unsere Partei scheut sich aber nicht davor, sondern setzt darauf, die engen Gestaltungsspielräume zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu nutzen. Mit Hannelore Haase haben wir dafür nun eine kompetente,
engagierte und sozial denkende Frau in der Spitze der Verwaltung.“
Autor: psg

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Kommentare
Akademiker
20.12.2012, 10:36 Uhr
Dann kann der Weihnachtsmann, ääh der Ha(a)se ja kommen...
Na da bin ich aber wirklich mal gespannt, wie unsere neue Stadt-Beigeordnete die "engen Gestaltungsspielräume" zum Wohle der Stadt und der Bürger ausschöpft. Sich auf die Phantasie zu berufen, hat ja schon so was wie Tradition - zumindest bezüglich Leuteverdummung ist selbige ja bei den LINKEN grenzenlos. Dass die Landrätin sich auf die Zusammenarbeit freut, kann man sich vorstellen - die Konstellation beim Landkreis erinnert ja schon an das Bild mit den drei Zootieren: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Nun ja, jetzt kommt bei der Stadt noch eins dazu, welche Gestik hier dann zutreffend ist, wird sich sicher zeigen.
tabacco
20.12.2012, 12:26 Uhr
dann...
sag ich mal gute nacht...und kein bett!!!!
NDHler
20.12.2012, 13:59 Uhr
Auch wenn die Wahl von Frau Haase
eher einem Schmierentheater gleicht, wünsche ich der Frau viel Glück und Erfolg bei ihrer Arbeit. Schließlich geht es um das Wohl unserer Stadt.

Das eigentliche Problem ist meines Erachtens immer noch der schwache OB den wir dort sitzen haben. Meine Erwartungen sind diesbezüglich nicht sehr hoch. Wenn man mal so liest was er sich so nebenbei noch an Parteiarbeit im LK und in der Landes CDU aufhalst, hat der Mann überhaupt noch Zeit sich um die Stadt zu kümmern. Von noch nicht angezapften Fördertöpfen für Nordhausen war im Wahlkampf die Rede, ich bin gespannt…

Was ist denn eigentlich aus dem Thema Autobahnpolizei geworden. Nach seiner Wahl hatte Zeh hier großspurig die Entscheidung für den Standort Nordhausen verkündet. Danach kamen von allen Seiten Dementis und seit dem ist es ruhig geworden um das Thema.
Gudrun1974
20.12.2012, 16:06 Uhr
.. . Frau Haases Bestattungsunternehmen und Verträge mit der Stadt
Hat Frau Haases Bestattungsunternehmen nicht einen Vertrag mit der Stadtverwaltung, wenn es um die Beisetzung von Menschen ohne Angehörige geht? was wird damit?
altmeister
20.12.2012, 16:41 Uhr
Ist denn schon wieder Wahlkampf?
Sehr geehrter @ndhler, was sollen solche Anfeindungen dem OB gegenüber? Es ist doch jedem überlassen, in welchem Umfang er sich noch gesellschaftlich einbringt. Eine Frau Rinke hatte, nur zur Erinnerung, sich äußerst intensiv zu ihrem Job als OB noch in die Kirchenarbeit eingebracht. Wo waren da ihre Mahnungen?

Warum hatte unsere Ex-OB, um das mal mit ihren Worten zu beschreiben, diese Zeit nicht für unsere Stadt Nordhausen genutzt?
Also, das ist meiner Meinung nach, absolut unsinnig mit solchen Argumenten hier anzukommen.

Werter @Lachen, da ich davon ausgehe, dass die Vergabe von der Stadt rechtlich richtig ausgeführt wurde, sehe ich da kein Problem. Es sind laufende Verträge, wie eine erneute Vergabe aussieht ist ein anderer Punkt.
Gudrun1974
21.12.2012, 07:26 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
NDHler
21.12.2012, 07:40 Uhr
Werter Herr Altmeister,
ich mache hier keinen Wahlkampf wenn ich feststelle, dass dieser OB zu schwach für dieses Amt ist. Das ist meine Meinung und dazu benötige ich keinen Wahlkampf! Sie haben aber Recht, Frau Rinke hat in der Stadt eine Menge Schandflecken hinterlassen. Flächen wie der alte Kraftverkehr, die alte Engelsschule, die Lange Straße oder die alten Stielwerke wurden von ihr bewusst blockiert. Ich verteidige hier also nicht die alte OB Rinke! Schieben sie mich nicht immer ins SPD Lager, da gehöre ich nicht hin. Ich wähle diesen Verein höchst selten!
Retupmoc
21.12.2012, 08:02 Uhr
Grabenkämpfe
Dann sind es halt Grabenkämpfe, NDHler, die Sie oft mit Eigentoren garnieren. Im Falle der Engelsschule kann die Stadt z. B. nichts machen, weil der Grund und Boden nicht der Stadt gehört. Reißen Sie dann mal etwas ab oder bauen Sie was neues. Wenn Sie das können, sage ich Superman zu Ihnen.
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