Mo, 08:07 Uhr
10.02.2014
Nordhausen kann Vorreiter sein
Die nnz hatte am Freitag ausführlich die Auftaktveranstaltung der CDU unter dem Motto "Politik trifft Wirtschaft" berichtet. Dazu gibt es Anmerkungen des christdemokratischen Parteinachwuchses...
Staatssekretärin Inge Klaan und die als Gastrednerin auf ihrem Weg nach Erfurt in Nordhausen gastierende saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer sprachen in der erstmals ausgetragenen Veranstaltungsreihe "Politik trifft Wirtschaft" in der Traditionsbrennerei über die politischen Probleme und Herausforderungen der kommenden Jahre, vor allem im Bereich der Wirtschaft. Neben der Energiepolitik zählen dazu auch die demografische Entwicklung, der Fachkräftemangel und die aktuelle Einwanderungsdebatte.
Dies alles sind Themen, die auch uns als junge Generation betreffen. Für diese gesellschaftlichen und politischen Fragen gilt es schon heute die Weichen zu stellen, erklärt Johann Reinhardt, der stellvertretende JU-Vorsitzende des Stadtverbandes.
Wie schon Inge Klaan im Rahmen der Veranstaltung vor den knapp 70 Gästen aus Politik und Wirtschaft feststellte, gilt es sich nicht demonstrativ Fachkräften aus dem Ausland zu verschließen. In vielen Branchen blickt man nicht erst seit heute kritisch auf den aufkommenden Fachkräftemangel, ob in der Pflegebranche oder der Industrie, so Reinhardt weiter, der als gelungenes Projekt der Integration ausländischer Facharbeiter für den Nordhäuser Raum die Firma Feuer Powertrain anbringt.
Trotzdem gilt es neben der Einführung von ausländischen Fachkräften auch auf junge Arbeitskräfte aus der Region zu bauen. Stefan Hafermalz, Vorsitzender des JU Stadtverbandes, plädiert vor allem für einen gesunden Mix – schließlich gilt es auch für die junge Generation eine attraktive Zukunft in der Stadt Nordhausen zu schaffen: Ziel muss es sein, dass junge Menschen hier vor Ort bleiben können und nicht arbeitsbedingt unsere schöne Stadt verlassen müssen - sonst droht unserer Stadt wohl oder übel auf lange Sicht die Vergreisung. Dazu zählt neben einem fairen Lohn, auch gute und bezahlbare Lebensbedingungen."
Abschließend stellte Hafermalz fest, "dass wir genau aus diesen Gründen die in der Wirtschaft weit verknüpfte Inge Klaan ab September im Landtag als Sprachrohr für den Norden brauchen."
Autor: redStaatssekretärin Inge Klaan und die als Gastrednerin auf ihrem Weg nach Erfurt in Nordhausen gastierende saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer sprachen in der erstmals ausgetragenen Veranstaltungsreihe "Politik trifft Wirtschaft" in der Traditionsbrennerei über die politischen Probleme und Herausforderungen der kommenden Jahre, vor allem im Bereich der Wirtschaft. Neben der Energiepolitik zählen dazu auch die demografische Entwicklung, der Fachkräftemangel und die aktuelle Einwanderungsdebatte.
Dies alles sind Themen, die auch uns als junge Generation betreffen. Für diese gesellschaftlichen und politischen Fragen gilt es schon heute die Weichen zu stellen, erklärt Johann Reinhardt, der stellvertretende JU-Vorsitzende des Stadtverbandes.
Wie schon Inge Klaan im Rahmen der Veranstaltung vor den knapp 70 Gästen aus Politik und Wirtschaft feststellte, gilt es sich nicht demonstrativ Fachkräften aus dem Ausland zu verschließen. In vielen Branchen blickt man nicht erst seit heute kritisch auf den aufkommenden Fachkräftemangel, ob in der Pflegebranche oder der Industrie, so Reinhardt weiter, der als gelungenes Projekt der Integration ausländischer Facharbeiter für den Nordhäuser Raum die Firma Feuer Powertrain anbringt.
Trotzdem gilt es neben der Einführung von ausländischen Fachkräften auch auf junge Arbeitskräfte aus der Region zu bauen. Stefan Hafermalz, Vorsitzender des JU Stadtverbandes, plädiert vor allem für einen gesunden Mix – schließlich gilt es auch für die junge Generation eine attraktive Zukunft in der Stadt Nordhausen zu schaffen: Ziel muss es sein, dass junge Menschen hier vor Ort bleiben können und nicht arbeitsbedingt unsere schöne Stadt verlassen müssen - sonst droht unserer Stadt wohl oder übel auf lange Sicht die Vergreisung. Dazu zählt neben einem fairen Lohn, auch gute und bezahlbare Lebensbedingungen."
Abschließend stellte Hafermalz fest, "dass wir genau aus diesen Gründen die in der Wirtschaft weit verknüpfte Inge Klaan ab September im Landtag als Sprachrohr für den Norden brauchen."

