Fr, 12:11 Uhr
21.03.2014
Nordhausen muss Kreisstadt bleiben
Mit Blick auf eine mögliche Gebietsreform in Thüringen hat Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh gesagt, dass unsere Stadt den Status als Kreisstadt natürlich behalten muss. Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz...
Die starke Rolle Nordhausens in Nordthüringen sei historisch gewachsen – und entsprechend solide. Das sagte Dr. Zeh beim 1. Nordhäuser Unternehmerfrühstück im IFA-Museum.
Einer Strukturveränderung stehe er keinesfalls ablehnend gegenüber Doch es ist besser, wenn sie aus sich heraus - und von unten - wächst. Entsprechend stark werden die neuen Strukturen dann sein, weil sie von einer breiten Basis auch in der Bevölkerung getragen wird. Gute Bespiele sind die Wünsche aus den Bürgerschaften von Nordhäuser Nachbargemeinden nach einer Eingemeindung bzw. einer engeren Zusammenarbeit mit Nordhausen, so Dr. Zeh.
Für ihn seien gewachsene überschaubare und deshalb flexible Strukturen besser als von oben verordnete gigantische und starre Gebietskörperschaften, in denen sich die Menschen nicht mehr wieder finden und in denen sie mit ihren Anliegen nicht mehr gesehen werden können. Zumal die Gefahr bestehe, dass in den politischen Gremien solcher großen Körperschaften auch die Ratsmitglieder gar nicht mehr wissen, wie es um die Geschicke im Ort X oder Y steht, weil der Landkreis zu groß gefasst ist. Das schwäche die lokale Demokratie, während die Verwaltungen an Stärke gewönnen. Das Gegenteil sollte doch aber der Fall sein, so der Oberbürgermeister.
Erfahrungen aus anderen Bundesländern zeigten zudem, dass die erwünschte Kostenreduzierung oft nicht eintreten. Was auch logisch ist. Denn Schulen zum Beispiel müssen auch nach wie vor betreiben und verwaltet- und soziale Aufgaben gelöst werden – die Aufwendungen dafür sinken ja nicht.
Autor: redDie starke Rolle Nordhausens in Nordthüringen sei historisch gewachsen – und entsprechend solide. Das sagte Dr. Zeh beim 1. Nordhäuser Unternehmerfrühstück im IFA-Museum.
Einer Strukturveränderung stehe er keinesfalls ablehnend gegenüber Doch es ist besser, wenn sie aus sich heraus - und von unten - wächst. Entsprechend stark werden die neuen Strukturen dann sein, weil sie von einer breiten Basis auch in der Bevölkerung getragen wird. Gute Bespiele sind die Wünsche aus den Bürgerschaften von Nordhäuser Nachbargemeinden nach einer Eingemeindung bzw. einer engeren Zusammenarbeit mit Nordhausen, so Dr. Zeh.
Für ihn seien gewachsene überschaubare und deshalb flexible Strukturen besser als von oben verordnete gigantische und starre Gebietskörperschaften, in denen sich die Menschen nicht mehr wieder finden und in denen sie mit ihren Anliegen nicht mehr gesehen werden können. Zumal die Gefahr bestehe, dass in den politischen Gremien solcher großen Körperschaften auch die Ratsmitglieder gar nicht mehr wissen, wie es um die Geschicke im Ort X oder Y steht, weil der Landkreis zu groß gefasst ist. Das schwäche die lokale Demokratie, während die Verwaltungen an Stärke gewönnen. Das Gegenteil sollte doch aber der Fall sein, so der Oberbürgermeister.
Erfahrungen aus anderen Bundesländern zeigten zudem, dass die erwünschte Kostenreduzierung oft nicht eintreten. Was auch logisch ist. Denn Schulen zum Beispiel müssen auch nach wie vor betreiben und verwaltet- und soziale Aufgaben gelöst werden – die Aufwendungen dafür sinken ja nicht.

