Sa, 07:24 Uhr
02.10.2004
nnz-Rückspiegel: 2. Oktober 2003
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Projekt, Theater, Nobas, Connex
Neues Jugendprojekt in NDH
Hallo mein Name ist Anica Böhnke (19) und wohne in Nordhausen. Ich weihe am Samstag (4.10.) auf dem Rathausplatz in Nordhausen ein Jugendprojekt ein, das in Zusammenarbeit mit meiner besten Freundin Carina Bischof entstanden ist. Sie ist leider für ein Jahr nach Italien als Au-pair gegangen und kann nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen. Die Idee ist uns auf einer Reise nach Österreich (Wien) aufgefallen. Wir waren total fasziniert von der Wirkung der kleinen Sprüche und Gedichte auf die vorbei gehenden Menschen. Wir nennen unser Projekt Gedankenaustausch. Denn es ist eine mit Kork gespickte Wand, wo Gedichte und Denkanstöße dran geheftet sind, und jeder, dem das eine oder andere gefällt, kann es sich abmachen...ausführlich im nnz-Archiv
Impulse mit Peinlichkeiten
Im Rahmen der Vortragsreihe FHN-Impulse wird die Mitbegründerin des DDR-Friedensbewegung, Freya Klier, nach Nordhausen kommen. Schon jetzt vermittelt eine Pressemitteilung der Fachhochschule ein Bild davon, wie wenig Menschen aus den alten Ländern eigentlich von denen in den jungen Ländern wissen. Thema ihres Vortrages wie der Diskussion sollen sein: Du sollst Dich erinnern! Auch mehr als ein Jahrzehnt nach der Wiedervereinigung gibt es sehr unterschiedliche Rücksichten auf die ostdeutsche Vergangenheit.
Geblieben sind Aktenberge der Staatssicherheit, Erinnerungen an Bespitzelung, Verfolgung oder gar Haft zugleich eine (n)ostalgisch-beschönigende Verklärung des menschenverachtenden kommunistischen Regimes, heißt es in einer Pressemitteilung der Fachhochschule Nordhausen. Vielleicht hätte der Verfasser dieser Mitteilung sich mal mit ganz normalen Menschen unterhalten sollen, dass die DDR eigentlich mehr war als Stasi, Aktenberge und Verfolgung. Vielleicht wird er das auch nie verstehen und vielleicht passt das alles nicht in sein altes und neues Weltbild...ausführlich im nnz-Archiv
Unter die Lupe genommen
Die geplante Zusammenarbeit der Städte Nordhausen und Sondershausen nimmt konkrete Formen an: Stadträte beider Kommunen haben Details zu einem Vertrag besprochen. Dabei ging es unter anderem um den geplanten Städtebund. Unter anderem soll die Mitwirkung der Stadträte in den verschiedenen Gremien des Städtebundes geregelt werden; es ging darüber hinaus um die Modalitäten beim Vorsitz des Rates der Bürgermeister und der Zusammensetzung der Arbeitsausschüsse sowie um die Felder der Zusammenarbeit. Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke sagte heute, dass die Einbindung der gewählten Mandatsträger der Kommunen eine wesentliche Voraussetzung sei für das Funktionieren der Kooperation sei.
Allgemein, so ist es im Vertrags-Entwurf formuliert, diene der Städtebund der Vorbereitung und Herbeiführung von Entscheidungen sowie der Abgabe gemeinsamer Stellungnahmen in allen Angelegenheiten von gemeinsamer Bedeutung. Vor allem solcher zur Stärkung der Region Nordthüringens - zum Beispiel über die gemeinsame Einflussnahme auf die Regionalplanung-, der Infrastruktur und der Wirtschaftsentwicklung hier auch die Entwicklung des Industriegebietes Goldene Aue , der Kultur und des Tourismus. Der Vertragsentwurf wird am 22. Oktober den Nordhäuser Stadträten zur Entscheidung vorgelegt, in Sondershausen wird dies im November geschehen...ausführlich im nnz-Archiv
Nobas auf richtigem Weg
Ein wesentlicher Schritt in Richtung Standortsicherung wurde heute in der HBM-Nobas getan. Betriebsleitung und Betriebsrat haben eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet. Für den Nobas-Geschäftsführer Aribert Kupsch sei es von immenser Wichtigkeit, dass beide Seiten nun in einer Vereinbarung festgeschrieben haben, was sie in den kommenden Wochen gemeinsam erreichen wollen. Der Standort Nordhausen muß erhalten bleiben. Dazu sind nun weitere Einzelvereinbarungen notwenig. Es geht um die Senkung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich, es geht um den Verzicht von Weihnachts- und Urlaubsgeld, aber es geht auch um sinnvolle Eingliederung von Mitarbeitern in neue Gesellschaften. Gefragt sind dabei nicht nur Betriebsrat und Geschäftsleitung, sondern vor allem die Tarifparteien...ausführlich im nnz-Archiv
Connex nicht mehr durch Nordhausen
Es ist noch gar nicht so lange her: Der wurde der InterConnex zwischen Rostock und Köln mit einem Fest in Nordhausen begrüßt. Ende Oktober ist alles vorbei. Das hat Connex jetzt angekündigt. Am 27. Oktober 2003 werden zum letzten Mal Züge der InterConnex-Linie Neuss-Köln-Berlin-Rostock verkehren. Die dafür eingesetzten Fahrzeuge werden ab 1. November für die Fernverkehrsverbindung Hamburg-Flensburg-Padborg eingesetzt. Die InterConnex-Linien Gera-Berlin-Rostock und Zittau-Berlin-Stralsund(-Binz) werden von dieser Entscheidung nicht berührt...ausführlich im nnz-Archiv
Vertrag unterschrieben
Jetzt ist es amtlich: Nach Verhandlungen hat der neue Geschäftsführer der Theater GmbH, Lars Tietje, seinen Vertrag unterschrieben. In den zurückliegenden Tagen hatte der Neue sich den Gesellschaftern der GmbH, aber auch den Vorständen von Chor, Musiktheater und Orchester vorgestellt. Nach der Unterzeichnung des Vertrages wird Lars Tietje künftig an Sitzungen des Aufsichtsrates teilnehmen, zum ersten Mal am 7. Oktober. Um sich in seinen neuen Job einzuarbeiten, stellt die Stadtverwaltung einen Raum als Arbeitszimmer zur Verfügung. Von dort aus kann Tietje auch erste Vertragsverhandlungen führen, die seinen künftigen Zeitraum als Geschäftsführer des Theaters betreffen.
Autor: nnzHeute: Projekt, Theater, Nobas, Connex
Neues Jugendprojekt in NDH
Hallo mein Name ist Anica Böhnke (19) und wohne in Nordhausen. Ich weihe am Samstag (4.10.) auf dem Rathausplatz in Nordhausen ein Jugendprojekt ein, das in Zusammenarbeit mit meiner besten Freundin Carina Bischof entstanden ist. Sie ist leider für ein Jahr nach Italien als Au-pair gegangen und kann nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen. Die Idee ist uns auf einer Reise nach Österreich (Wien) aufgefallen. Wir waren total fasziniert von der Wirkung der kleinen Sprüche und Gedichte auf die vorbei gehenden Menschen. Wir nennen unser Projekt Gedankenaustausch. Denn es ist eine mit Kork gespickte Wand, wo Gedichte und Denkanstöße dran geheftet sind, und jeder, dem das eine oder andere gefällt, kann es sich abmachen...ausführlich im nnz-Archiv
Impulse mit Peinlichkeiten
Im Rahmen der Vortragsreihe FHN-Impulse wird die Mitbegründerin des DDR-Friedensbewegung, Freya Klier, nach Nordhausen kommen. Schon jetzt vermittelt eine Pressemitteilung der Fachhochschule ein Bild davon, wie wenig Menschen aus den alten Ländern eigentlich von denen in den jungen Ländern wissen. Thema ihres Vortrages wie der Diskussion sollen sein: Du sollst Dich erinnern! Auch mehr als ein Jahrzehnt nach der Wiedervereinigung gibt es sehr unterschiedliche Rücksichten auf die ostdeutsche Vergangenheit.
Geblieben sind Aktenberge der Staatssicherheit, Erinnerungen an Bespitzelung, Verfolgung oder gar Haft zugleich eine (n)ostalgisch-beschönigende Verklärung des menschenverachtenden kommunistischen Regimes, heißt es in einer Pressemitteilung der Fachhochschule Nordhausen. Vielleicht hätte der Verfasser dieser Mitteilung sich mal mit ganz normalen Menschen unterhalten sollen, dass die DDR eigentlich mehr war als Stasi, Aktenberge und Verfolgung. Vielleicht wird er das auch nie verstehen und vielleicht passt das alles nicht in sein altes und neues Weltbild...ausführlich im nnz-Archiv
Unter die Lupe genommen
Die geplante Zusammenarbeit der Städte Nordhausen und Sondershausen nimmt konkrete Formen an: Stadträte beider Kommunen haben Details zu einem Vertrag besprochen. Dabei ging es unter anderem um den geplanten Städtebund. Unter anderem soll die Mitwirkung der Stadträte in den verschiedenen Gremien des Städtebundes geregelt werden; es ging darüber hinaus um die Modalitäten beim Vorsitz des Rates der Bürgermeister und der Zusammensetzung der Arbeitsausschüsse sowie um die Felder der Zusammenarbeit. Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke sagte heute, dass die Einbindung der gewählten Mandatsträger der Kommunen eine wesentliche Voraussetzung sei für das Funktionieren der Kooperation sei. Allgemein, so ist es im Vertrags-Entwurf formuliert, diene der Städtebund der Vorbereitung und Herbeiführung von Entscheidungen sowie der Abgabe gemeinsamer Stellungnahmen in allen Angelegenheiten von gemeinsamer Bedeutung. Vor allem solcher zur Stärkung der Region Nordthüringens - zum Beispiel über die gemeinsame Einflussnahme auf die Regionalplanung-, der Infrastruktur und der Wirtschaftsentwicklung hier auch die Entwicklung des Industriegebietes Goldene Aue , der Kultur und des Tourismus. Der Vertragsentwurf wird am 22. Oktober den Nordhäuser Stadträten zur Entscheidung vorgelegt, in Sondershausen wird dies im November geschehen...ausführlich im nnz-Archiv
Nobas auf richtigem Weg
Ein wesentlicher Schritt in Richtung Standortsicherung wurde heute in der HBM-Nobas getan. Betriebsleitung und Betriebsrat haben eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet. Für den Nobas-Geschäftsführer Aribert Kupsch sei es von immenser Wichtigkeit, dass beide Seiten nun in einer Vereinbarung festgeschrieben haben, was sie in den kommenden Wochen gemeinsam erreichen wollen. Der Standort Nordhausen muß erhalten bleiben. Dazu sind nun weitere Einzelvereinbarungen notwenig. Es geht um die Senkung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich, es geht um den Verzicht von Weihnachts- und Urlaubsgeld, aber es geht auch um sinnvolle Eingliederung von Mitarbeitern in neue Gesellschaften. Gefragt sind dabei nicht nur Betriebsrat und Geschäftsleitung, sondern vor allem die Tarifparteien...ausführlich im nnz-Archiv
Connex nicht mehr durch Nordhausen
Es ist noch gar nicht so lange her: Der wurde der InterConnex zwischen Rostock und Köln mit einem Fest in Nordhausen begrüßt. Ende Oktober ist alles vorbei. Das hat Connex jetzt angekündigt. Am 27. Oktober 2003 werden zum letzten Mal Züge der InterConnex-Linie Neuss-Köln-Berlin-Rostock verkehren. Die dafür eingesetzten Fahrzeuge werden ab 1. November für die Fernverkehrsverbindung Hamburg-Flensburg-Padborg eingesetzt. Die InterConnex-Linien Gera-Berlin-Rostock und Zittau-Berlin-Stralsund(-Binz) werden von dieser Entscheidung nicht berührt...ausführlich im nnz-Archiv
Vertrag unterschrieben
Jetzt ist es amtlich: Nach Verhandlungen hat der neue Geschäftsführer der Theater GmbH, Lars Tietje, seinen Vertrag unterschrieben. In den zurückliegenden Tagen hatte der Neue sich den Gesellschaftern der GmbH, aber auch den Vorständen von Chor, Musiktheater und Orchester vorgestellt. Nach der Unterzeichnung des Vertrages wird Lars Tietje künftig an Sitzungen des Aufsichtsrates teilnehmen, zum ersten Mal am 7. Oktober. Um sich in seinen neuen Job einzuarbeiten, stellt die Stadtverwaltung einen Raum als Arbeitszimmer zur Verfügung. Von dort aus kann Tietje auch erste Vertragsverhandlungen führen, die seinen künftigen Zeitraum als Geschäftsführer des Theaters betreffen.


