erfolgreich bei Strukturförderprogramm des Bundes für Ostdeutschland
Recycling-Projekt hat Hürde übersprungen
Mit sieben überzeugenden Innovationsprojekten hat Thüringen beim Bundesprogramm WIR – Wandel durch Innovation in der Region die erste Hürde genommen. Darunter auch ein Projekt der Hochschule Nordhausen...
"Gipsrecycling als Chance für den Südharz" (Foto: privat)
Zu den Projekten, die nun eine Hürde übersprungen haben, gehört auch "Gipsrecycling als Chance für den Südharz". Damit erarbeiten die ausgewählten Projektverbünde nun bis Ende September 2018 detaillierte Konzepte, die dann vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erneut bewertet und ausgewählt werden. Bei Erfolg werden die Vorhaben über fünf Jahre mit 150 Millionen Euro vom Bund unterstützt. Thüringen und Sachsen sind die am stärksten vertretenen ostdeutschen Bundesländer unter den 32 als förderfähig befundenen Initiativen. Insgesamt reichten die ostdeutschen Bundesländer 105 Initiativen ein.
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Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee bezeichnete die starke Präsenz Thüringens in der ersten Runde des Strukturförderprogramms für Ostdeutschland als großen Erfolg und drückt weiterhin die Daumen: Thüringen ist mit überzeugenden Projekten an den Start gegangen, die unseren Wirtschafts- und Lebensraum durch innovative Ideen und Zusammenarbeit stärken können. Ich hoffe, dass sich die Projekte auch in der Endauswahl so gut behaupten können. Vor allem freue ihn die Vielfalt der eingereichten Projekte – von Industrie 4.0. über Rohstoffeffizienz, Gesundheit bis hin zur Kreativwirtschaft.
Gemeinsam wollen die Konsortien die Innovationspotenziale in den Regionen Ost- und Nordthüringen, im Thüringer Wald, im Altenburger Land oder im Kyffhäuserkreis erschließen. Zum Spektrum der Innovationsfelder, die die sieben Thüringer Bündnisse bearbeiten wollen, zählen Industrie 4.0/Digitalisierung, Energietechnologie/Rohstoffeffizienz, Gesundheit/Lebenswissenschaften sowie Ernährungs-, Land- und Forstwirtschaft. Unter den Projekten sind etwa Wandel im verarbeitenden Gewerbe im Kyffhäuserkreis, Gipsrecycling als Chance für den Südharz, KulturLebensraum Thüringen oder Innovative und kreative Strategien für das Altenburger Land. Zudem ist Thüringen am Projekt Region Osterland beteiligt.
Um interessierte Antragsteller zu unterstützen, hatte das Wissenschaftsministerium im August 2017 zu einer Informationsveranstaltung geladen. Zusätzliche, individuelle Begleitung bietet das Thüringer Clustermanagement (ThCM, www.cluster-thueringen.de). Sowohl Wissenschaftsministerium als auch ThCM werden in der Konzeptphase weiter unterstützen.
Das Programm "WIR! – Wandel durch Innovation in der Region" soll strukturschwache Regionen in ihrer Entwicklung fördern. Das Förderprogramm richtet sich an breit angelegte regionale Bündnisse aus Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Die ausgewählten Verbünde starten jetzt mit insgesamt 6,4 Millionen Euro in die Konzeptphase und erarbeiten bis Ende September ihre Innovationskonzepte. Eine Expertenjury wird dann die Konzepte bewerten und das BMBF Ende 2018 die Projekte für die fünfjährige Umsetzungsphase auswählen.
Was soll so eine Steuergeldverschwendung bringen. In meinen Augen ist das nur eine gut bezahlte Beschäftigungstherapie deren erfolg zwar Millionen an Geldern frisst.
Wenn Sie etwas Gutes für die Natur tun wollen. Nehmen Sie das Geld und Pflanzen sie damit Bäume .Brachliegend Flächen gibt es ja genug. Bei zirka 1,50€ des Pflänzlinge kann man sich ja ausrechnen wie viel Hektar man für das Geld bepflanzen kann. Übrigen die Plänchen wachsen auch ganz von allein ohne den sich immer wiederholenden von theoretischen Fachbegriffen. Das machen die schon seit tausendend von Jahren. Ach ein habe ich noch der nächste große Sturm der Waldflächen zerstört kommt mit Sicherheit. Der brauch auch keine teuren Studie und chinesisches Fachwissen. Einfach nur lachhaft unterwelchen Deckmantel mal wieder sinnlos Steuergelder verbraten werden.
Da ist das Problem.
Die Marktwirtschaft hat keine Tausend Jahre mehr.
Sie hat auch keine Zeit mehr, fünfhundert Jahre oder mehr zu warten, bis der Baum der Deutschen hoch genug gewachsen ist.
Es müssen Bäume her, die gleich nach der Pflanzung Früchte tragen und tonnenweise Holz liefern.
Selbstverständlich in 1A Qualität.
In einer schnelllebigen Zeit, erscheint selbst die Kiefer als Wachstumsbremse.
Mischwälder müssen her, um dem Klimawandel standzuhalten.
Da aber immer häufiger Extremwetterlagen ganze Wälder wegfegen, haben diese Mischwälder wohl auch keine großen Chance mehr, ein biblisches Alter zu bekommen.
Aber vielleicht schafft die Gentechnik auch diese Probleme ab?
In meinem Text ging es nicht um Aufforstung. Es ging nicht mal um Wald.
Vielmehr beschäftigt sich der Artikel mit Forschung und Recycling. Im Speziellen um ein Programm, welches gefördert wird, dass sich mit Gipsrecycling beschäftigt. Jeder, der schon mal einen Bauschuttcontainer gefüllt hat, weiß dass er die Gipskartonplatten, die mittlerweile in fast allen Bauten anzutreffen sind, nicht einfach im Bauschutt entsorgen kann.
In Zusammenhang mit der HS UND dem in NDH ortsansässigen Großunternehmen in der Gipskartonbranche gar keine so schlechte Maßnahme (ein kleiner Gedanke von meiner Seite: in SDH sitzt die KuTec, ein Technologieunternehmen in der Rohstofftrennung - vielleicht kann man ja aus dem jeweiligen KnowHow von HS, Knauff und KuTec etwas sinnvolles basteln?). Ich denke zumindest, dass eine Forschung in die Richtung keine Verschwendung von Steuergeld ist, wenn man bedenkt, welche Massen an Gipskarton täglich verbaut werden.