Fr, 18:30 Uhr
06.09.2019
Stiftung mit neuem Format
Heimat und Leben auf dem Lande
In Obersachswerfen gab sich am Nachmittag die Konrad-Adenauer-Stiftung die Ehre und hatte eingeladen zu einem Heimatfest. Festort war das landwirtschaftliche Betriebs-Gelände der Familien Wiesner und Gerbothe…
Heute Nachmittag wurde auch gemeinsam gesungen (Foto: nnz)
Neben dem Konstatieren der Probleme, die seit Jahren fester Bestandteil des Lebens auf dem Lande sind, die in persönlichen Gesprächen immer wieder diskutiert werden, standen konkrete Themen wie die Mobilität in der ländlichen Region im Mittelpunkt. Für diese Problemlage interessierten sich kurioserweise weniger Gäste als für das gemeinsame Singen von deutschen Volksliedern.
In der Mobilitätsrunde diskutierten Daniel Krieg von der Firma Intrasol, eine Vertreterin der Gemeinde Werther und Thorsten Schwarz, Geschäftsführer der Nordhäuser Verkehrsbetriebe. Der sieht in der aktuellen politischen Diskussion auf allen Ebenen einen ernsthaften Willen zur Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs, der die Menschen in die Lage versetzt, mehr und mehr auf den Individualverkehr zu verzichten. Doch die Schere zwischen Wunschdenken und Realität ist noch ungeheuer weit offen und sie hat zwei Namen: Finanzierung und der Wille der Menschen, diesen Hype mitzumachen.
Dass die Menschen auf den Dörfern vermutlich noch politische Lichtjahre entfernt sind, berichtete eine Frau, die mit dem Bus von Niedersachswerfen nach Obersachswerfen mehr als eine Stunde gebraucht habe.
Heimat im Herzen war heute Nachmittag mehr als Lieder singen und Diskussionsrunden. Die Gerbothe und Wiesner GbR öffnete ihre Stallungen, bot Führungen an und zeigte, dass Bauern die Produzenten von Nahrungsmitteln seien und keine Verpester der Umwelt.
Führung durch die Ställe des Unternehmens (Foto: nnz)
Letztlich ging die Konrad-Adenauer-Stiftung den Weg eines anderen Formates, um Politik (in diesem Fall mit CDU-Intention) den Menschen näher zu bringen. Es war ein Anfang – für das Thema gab es eigentlich keinen geeigneteren Ort.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Heute Nachmittag wurde auch gemeinsam gesungen (Foto: nnz)
Neben dem Konstatieren der Probleme, die seit Jahren fester Bestandteil des Lebens auf dem Lande sind, die in persönlichen Gesprächen immer wieder diskutiert werden, standen konkrete Themen wie die Mobilität in der ländlichen Region im Mittelpunkt. Für diese Problemlage interessierten sich kurioserweise weniger Gäste als für das gemeinsame Singen von deutschen Volksliedern.
In der Mobilitätsrunde diskutierten Daniel Krieg von der Firma Intrasol, eine Vertreterin der Gemeinde Werther und Thorsten Schwarz, Geschäftsführer der Nordhäuser Verkehrsbetriebe. Der sieht in der aktuellen politischen Diskussion auf allen Ebenen einen ernsthaften Willen zur Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs, der die Menschen in die Lage versetzt, mehr und mehr auf den Individualverkehr zu verzichten. Doch die Schere zwischen Wunschdenken und Realität ist noch ungeheuer weit offen und sie hat zwei Namen: Finanzierung und der Wille der Menschen, diesen Hype mitzumachen.
Dass die Menschen auf den Dörfern vermutlich noch politische Lichtjahre entfernt sind, berichtete eine Frau, die mit dem Bus von Niedersachswerfen nach Obersachswerfen mehr als eine Stunde gebraucht habe.
Heimat im Herzen war heute Nachmittag mehr als Lieder singen und Diskussionsrunden. Die Gerbothe und Wiesner GbR öffnete ihre Stallungen, bot Führungen an und zeigte, dass Bauern die Produzenten von Nahrungsmitteln seien und keine Verpester der Umwelt.
Führung durch die Ställe des Unternehmens (Foto: nnz)
Letztlich ging die Konrad-Adenauer-Stiftung den Weg eines anderen Formates, um Politik (in diesem Fall mit CDU-Intention) den Menschen näher zu bringen. Es war ein Anfang – für das Thema gab es eigentlich keinen geeigneteren Ort.
Peter-Stefan Greiner


