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So, 22:26 Uhr
27.10.2019
Landtagswahl 2019

Die Nordhäuser Ergebnisse stehen fest

Seit wenigen Minuten sind die Wahllokale geschlossen, die Auszählung der Stimmen zur Landtagswahl 2019 hat begonnen. Wie das Votum des Wählers heute ausfällt verfolgen wir im Live-Ticker...

Die Linke feiert ihren Wahlerfolg (Foto: Angelo Glashagel) Die Linke feiert ihren Wahlerfolg (Foto: Angelo Glashagel)


22.26 Uhr
Eine deutliche Niederlage mussten heute die Grünen hinnehmen. Das Wahlergebnis sei "niederschmetternd" sagte Sylvia Spehr, Direktkandidatin für den Nordhäuser Stadtwahlkreis. Einen "Höhenflug" wie man ihn im Bund erleben konnte habe man in Thüringen noch nie gehabt, dass man den Einzug in den Landtag nun aber nur mit knapper Not schaffen wird, das hat die Nordhäuser Grünen doch sehr überrascht. "Und das bei einer Grünen Umweltministerin, die wirklich viel geschafft hat, vom Wassergesetz über das Klimagesetz bis zur Etablierung des Grünen Bands als nationales Naturmonument", meint Spehr. Sie hoffe, dass die Grünen nun auf der kommunalen Ebene mehr überzeugen können und hier zeige, das man nicht die "Verbotspartei" sei, die nur das Großstadtklientel bedienen wolle, sondern konstruktive Politik mache. "Die Grünen Themen finden in den ländlichen Regionen statt, nicht in Jena, Erfurt oder Weimar. Wir haben die Landwirte hier, die Wälder und die Windräder. Hier müssen wir gemeinsam mit den Menschen an Konzepten für die Zukunft arbeiten und dafür werde ich als Stadträtin gute Arbeit leisten", sagt Sylvia Spehr.

21.37 Uhr
Carolin Gerbothe hat es aus dem Stand auf Platz zwei hinter Birgit Keller geschafft. "Als junge Kandidatin ist das schon ein Grund zur Freude aber ein zweiter Platz ist nunmal ein zweiter Platz", sagte die Kandidatin der nnz. Für die CDU sei das Ergebnis "ohne Frage sehr schlecht", das müsse man nun erst einmal verdauen. Der Kreisverband werde morgen zusammenkommen um darüber nachzudenken, was geschehen ist, man müsse die bisherige Arbeit überdenken.

Sie selber habe viel Unterstützung in der Breite erhalten und vieles zusammenbringen können. Sie werde weiterhin zur Region stehen, "mein Engagement hängt nicht von einem Wahlergebnis ab", sagt Gerbothe.

21.28 Uhr
Er sei für einen konservativen Wandel in der CDU angetreten, sagte Iffland, diesen Weg werde er auch weitergehen. So wie es im Moment um die CDU stehe, könne es nicht weitergehen die Berliner Politik sei zunehmend Lebensfremd und dafür sei man heute auch abgestraft worden. Das Landesergebnis sei "deprimierend", man müsse nun sehen wie es weitergeht. Die CDU müsse handeln und zeigen das sie gebraucht werde, sagt Iffland, es sei an den Landesverbänden mehr Druck auf die Bundesebene auszuüben. Ein Rat zum Abschied gab es noch von Dr. Klaus Zeh, "Nach der Wahl ist vor der Wahl", jetzt müsse man in die Zukunft blicken.

21.23 Uhr
Die Nordhäuser CDU um Kandidat Steffen Iffland kam heute Abend in der Lounge des Fürstenhofs zusammen. Er habe nach den Erfahrungen der Kommunalwahl ein besseres Ergebnis erwartet, sagt Iffland. "Das es knapp werde würde, das haben wir schon damals gewusst. Ich habe während des Wahlkampfes festgestellt das viele Bundesthemen auf die Landtagswahl durchgeschlagen haben. Die Leute haben viel über das Klimapaket und Themen wie Migration und Renten geredet, das zog sich durch alle Altersschichten".

afd (Foto: oas) afd (Foto: oas)

20.38 Uhr
AfD ist "sehr zufrieden"

Im Nichtraucherraum des „Promenadeneck“, wo die Nordhäuser AfD ihre Wahlparty feiert, herrscht gute Stimmung. Andreas Leupold, der Kandidat für die Stadt Nordhausen ist „sehr zufrieden“ mit seinem Ergebnis. „Ich liege mit meinen Stimmen da, wo ich es erwartet habe. Alles über 24 Prozent ist gut. Besondere Genugtuung empfinde ich, vor dem CDU-Kandidaten Iffland zu liegen.“ Der Raum in der oberen Etage der Kneipe ist gut gefüllt, es wird gegessen und getrunken. Auf einem großen Bildschirm flimmert ein Interview mit Björn Höcke. „Ein Zweitstimmenergebnis von 25 Prozent wäre sehr schön“, hofft Andreas Leupold, „dann lägen wir hier noch vor dem Landesergebnis und es würde unsere gute Arbeit vor Ort bestätigen.“ Wenn er heute nicht gewählt wird, so sei das für ihn kein Drama. „Ich bin noch jung, und ich kann auch anders arbeiten als im Landtag. Der größte Triumph ist heute, dass wir mehr Stimmen als die CDU bekommen werden.“ Die Regierungsbildung würde nun schwierig und es ei interessant zu beobachten, wie sich CDU und LINKE jetzt verhielten, b blickt Leupold in die Zukunft.
Auch René Strube, der im Landkreis für die Alternative für Deutschland angetreten war, ist mit seinem Ergebnis zufrieden. „Ich möchte am Ende des Abends nicht unter dem Landesschnitt liegen. Das war der Anspruch und den scheine ich erfüllen zu können.“


20.01 Uhr
Um die Regierungsbildung mache man sich keine Sorgen, man sei auf diese Situation vorbereitet, meinte Keller weiter.

19.56 Uhr
Das schlechte Abschneiden der Grünen sei "erschreckend", sagt Birgit Keller, offensichtlich habe das Themenpaket der Bundesregierung in Sachen Klimawandel "durchgeschlagen", die Menschen seien in Sorge, das sie am Ende zahlen müssen. "Das ist mein Empfinden. Immer wenn über Steuern geredet wird, redet man über die Besteuerung der kleinen Leute von nebenan. Es waren aber nicht die Bürgerinnen und Bürger, die den Klimawandel vorangetrieben und profitiert haben. Die Gegenmaßnahmen sollte deswegen nicht der Steuerzahler, sondern die Profiteure bezahlen", meint Keller.

19.53 Uhr
Bei der Nordhäuser Linken ist die Stimmung heute Abend bestens, als Ministerpräsident Bodo Ramelow auf der Leinwand zu sehen ist, brandet Jubel auf. "Wir sind stärkste Kraft, wer hätte das vor fünf oder zehn Jahren gedacht", sagt Birgit Keller, "die Wählerinnen und Wähler vertrauen unserer Partei und vor allem dem Ministerpräsidenten". Die Option auf Rot-Rot-Grün will man noch nicht ganz aufgeben, noch wolle man den Rest des Abends abwarten. Das gilt auch für die Ergebnisse der beiden Kandidatinnen Keller und Mitteldorf. Die liegen laut der aktuellen Auszählung knapp vor ihren jeweiligen Konkurrenten. Gratulationen nehmen sie noch nicht entgegen, sagt Katja Mitteldorf, aber man blicke hoffnungsvoll auf den Rest des Abends.

Auch im Bürgerhaus begann die Auszählung pünktlich um 18:01 Uhr (Foto: Angelo Glashagel) Auch im Bürgerhaus begann die Auszählung pünktlich um 18:01 Uhr (Foto: Angelo Glashagel)

19.00 Uhr
Eine erste Einschätzung zur Wahl haben wir jetzt aus dem SPD-Büro. Hier übt man sich in Galgenhumor, die Genossen stehen als deutliche Verlierer des Abends da, sind dabei aber nicht allein. Die Schwäche der SPD käme nicht ganz überraschend, sagte Landrat Matthias Jendricke, das aber auch die Grünen schlecht abschneiden würden, damit habe er so nicht gerechnet. "Bodo Ramelow hat eine gute, pragmatische Politik gemacht und konnte als Ministerpräsident Stimmen für sich und seine Partei ziehen", sagt Jendricke, seine SPD hätte ihre eigenen Themen da pragmatischer setzen können, etwa mit Blick auf die Arbeit des SPD-Innenministers in Sachen innere Sicherheit. Mit dem Gesamtergebnis sei man natürlich absolut unzufrieden. Aber: die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt: für die Kandidaten Becker und Gruner hofft die Nordhäuser SPD noch auf zweistellige Prozentpunkte, meint der Ortsvorsitzende Hans-Georg Müller

18.37 Uhr
Im Kreis sind 9 von 120 Wahlkreisen ausgezählt, hier liefern sich im Moment Linke und CDU ein Kopf an Kopf Rennen, bei den Wahlkreisstimmen liegt die Linke mit 31 Prozent im Moment knapp hinter der CDU, die auf 33,1 Prozent kommt. Noch einmal: viel Aussagekraft hat das alles noch nicht

18.31 Uhr
Der erste von 41 Wahlbezirken der Stadt Nordhausen wurde ausgezählt. Viel Aussagekraft hat das noch nicht, aber fürs Protokoll: im Moment liegen die Kandidaten Katja Mitteldorf (Linke) und Andreas Leupold (AfD) mit 28,3 Prozentpunkten gleichauf

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18.19 Uhr
Ersten Prognosen zu Folge wird die Linke stärkste Kraft im neuen Landtag, gefolgt von der AfD als zweitstärkste Partei. Die CDU fährt ein historisch schlechtes Wahlergebnis ein und liegt mit 22 Prozent zwei Punkte hinter der AfD. SPD und Grüne schneiden nach den ersten Hochrechnungen ebenfalls schwach ab, nach momentanen Stand würde es für Rot-Rot-Grün nicht noch einmal reichen
Autor: red

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Kommentare
20210305
27.10.2019, 21:08 Uhr
Klasse für die Linken !
Sehr gutes Ergebnis . Klasse für die Linken !
Andreas Dittmar
27.10.2019, 21:42 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB. Unangemessene Sprache.
Kama99
27.10.2019, 21:57 Uhr
@Hr. Dittmar
Ja, schon erschreckend. 40 Jahre SED scheinen manchen noch nicht gereicht zu haben.
HeiKev
27.10.2019, 22:17 Uhr
Bemerkenswert,
gute 35 Prozent in Stadt und auch im Landkreis. Die unaufgeregte Politik und die Taten statt vieler Worte von Frau Keller und Co tragen offenbar Früchte. Chapeau von einem eher Schwarzen.
Sven Svenson
27.10.2019, 23:06 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
Andreas Dittmar
27.10.2019, 23:07 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
andreas66
27.10.2019, 23:21 Uhr
Glückwunsch an....
Frau Keller und Frau Mitteldorf zu den jeweiligen Erfolgen in den Wahlkreisen. Eine Grafik verzeichnet, da unsere Region eine Region eine "Linke Hochburg" ist. Da haben die beiden Frauen einen großen Anteil dran. Gute Arbeit zählt sich halt aus. Was eine schwarze Landesregierung in 24 Jahren verzapft hat, kann man in 5 Jahren nicht aufholen. Auf einem guten Weg ist unser Bundesland schon jetzt.
Alex Gösel
28.10.2019, 08:11 Uhr
Glückwünsche und Fragen
Erstmal gatuliere ich der LINKEN und AfD für ihren Erfolg, ob man das nun gut heißen tut oder nicht.

Nun aber eine Frage an Herrn Iffland: Wie können Sie sich ihr doch eher schlechtes Abschneiden erklären? Ich hoffe auf eine klare und leicht verständliche Antwort von Ihnen und keine Floskeln und Phrasen wie so oft in letzter Zeit, Herr Iffland!
Paulinchen
28.10.2019, 08:46 Uhr
Oh jeh, Frau Spehr,...
... auf Grund Ihres Alters, wissen Sie vielleicht nicht, was die damaligen Bundesgruenen über den ehemaligen Grenzschutzstreifen von sich gegeben haben. Sie prophezeiten, ein für mehr als 100 Jahre verseuchten Boden, auf dem es niemals wieder Pflanzenwachstum geben wird. So viel zur Intelligenz der damaligen Grünen, von denen leider heute noch welche im Bundestag die Zeit absitzen.
Nun haben die Bürger von Thüringen entschieden, dass sie durchaus dafür sind, dass sich die Parteien nicht gegenseitig schlecht machen sollten, sondern GEMEINSAM die vielen Probleme im Freistaat lösen sollen. Somit gilt jetzt nichts anderes mehr, als reden muss man können, um im Anschluss, im Sinne des Wählerauftrages zu handeln. Jetzt ist halt Intelligenz und Sachkunde gefragt!
Undine
28.10.2019, 08:47 Uhr
Glückwunsch an die AfD
für das tolle Ergebnis. Traurig, dass 30 Jahre nach dem Ende der DDR-Diktatur die dafür verantwortliche Partei SED/PDS/Linke 31 Prozent einfährt. Nichts dazu gelernt?
HisMastersVoise
28.10.2019, 10:02 Uhr
Glückwunsch an die Linke
Glückwunsch an die Linke mit über 30% der Wähler. Traurig ist, das 80 Jahre später wieder der völkische Gedanke in Deutschland salonfähig wird. Da wäre der Lerneffekt viel wichtiger!!! Ich freue mich auf Daumen runter!!!
Mike09
28.10.2019, 10:16 Uhr
Nichts dazu gelernt ..
haben wohl eher die die (laut Gerichtsurteil) Faschisten gewählt haben @ Undine. Sehr traurig für diese Region.
memento mori
28.10.2019, 11:24 Uhr
Es gibt einen klaren Wählerwillen
In meinen Augen gibt es einen klaren Wählerwillen, nur will ihn keine Partei/keine potentielle Koalition wahr haben:

Die Minderheitsregierung!

Der Wähler hat es satt, dass:

- Koalitionsverträge so verwaschen sind, damit weit auseinander liegende Parteiprogramme nicht verletzt werden
- dann hier jeder mit jedem kuschelt, nur um an der Macht zu bleiben
- keine richtige Regierungsarbeit geleistet wird, da die Positionen einfach zu weit auseinander liegen
- durch "Koalitionsfrieden" Abgeordnete nicht mehr ihrem Gewissen unterworfen sind und Mehrheiten verfälscht werden
- durch diese verfälschten Mehrheiten das Parlament zu einer Farce verkommt, da die mehrheitlichen Regierungsparteien jeden Mist, so sinnlos er nach Punkt 1 und 3 auch ist, einfach durchwinken und die Opposition keine Chance hat
- und so weiter und so fort

Es wäre mal eine spannende Umfrage für die nnz, ob sich die Bevölkerung eine Minderheitsregierung wünschen würde.
Die Vorteile liegen auf der Hand:

Die Regierungspartei, es wäre wohl "Die Linke" mit MP Bodo könnte die Schnittmengen mit anderen Parteien laut Wahlprogramm nutzen, um wirklich gute Gesetze zu machen. So gut, dass die Opposition dem zustimmt. Da reichen keine plakativen Scheingesetze, da muss Sacharbeit gemacht werden. Die Opposition kann sich für Ihren Teil nicht der parlamentarischen Arbeit entziehen, würde sie damit immerhin 5 Jahre Stillstand provozieren, welchen dank Internet der Wähler auch 2024 nicht vergessen hat.

Mein Vote für die Regierungsbildung:

Minderheitsregierung "Die Linke" mit Bodo Ramelow und ran an den Speck!
Herr Ehrenfeld
28.10.2019, 11:26 Uhr
Partielles Geschichtsbewusstsein...
Erstaunlich, dass so bei vielen Kommentatoren der Erfolg der Linken Ängste bei der Erinnerung an das DDR Regime auslösen. Andererseits scheint es kein Problem zu sein, dass jeder vierte Thüringer seine Stimme für eine völkisch -nationalistische Partei abgegeben hat. Hier werden keine Erinnerungen an eine andere Diktatur der deutschen Geschichte wieder wach???
Sven Svenson
28.10.2019, 11:53 Uhr
Genau Undine
es ist schade, dass die ewig gestrigen roten Socken nichts gelernt haben aus 40 Jahren Sozialismus. Irgendwann müssen wir wieder einen Ausreiseantrag stellen um aus Thüringen raus zu wollen. Und die Ludolfingerstraße benennen wir wieder in Kurt Fischer Str. um und eröffnen das Stasi HQ wieder. Für alle Roten noch zur Info, ich habe nicht AFD gewählt.
Leser X
28.10.2019, 12:59 Uhr
Kama99, Undine, Sven Svensson und Co.
Gähn!!! Immer die selbe Leier: SED-Diktatur, DDR-Regime, rote Socken... Das kann doch - außer Ihnen - schon keiner mehr hören.

Die vielen fortschrittlichen Wähler wissen schon, warum sie gegenüber einer extrem rechten lieber eine noch stärkere Linke haben wollen. Nicht alle haben im Geschichtsunterricht gepennt.
Sven Svenson
28.10.2019, 13:59 Uhr
Leser X
Der einzige der hier im Geschichtsunterricht gepennt hat sind Sie. Denn wer die sozialistische Diktatur, die 40 Jahre halb Europa gequält hat, herunterspielt scheint ein geistiges Problem zu haben. Denn in Sachen Grausamkeit und Unmenschlichkeit unterscheidet sich dieser Sozialismus nicht vom Nationalsozialismus . Und wer die heutige linke Partei in Schutz nimmt, vergisst wohl die Bilder von Straßenschlachten der Linksextremen, welche offen von der LINKEN unterstützt werden. Sie sollten sich schämen, solche Individuen in Schutz zu nehmen.
HisMastersVoise
28.10.2019, 14:23 Uhr
Mut zur Wahrheit!!!
Die DDR als Diktatur zu bezeichnen ist das Gleiche wie die BRD bis Anfang der 70iger als Nazistaat zu deklarieren, wobei es mehr Altnazis in der BRD als Diktatoren in der DDR gab. Fehler sind dazu da, um zu lernen. Aber in der Vergangenheit zu leben, um die Zukunft nicht ertragen zu müssen ist die eigentliche Feigheit. Thüringen hat der erstarkenden rechten Fraktion eine noch stärkere Linke gegenüber gestellt. Das nenne ich bemerkenswert. Ist aber völlig egal, weil die Wahlen durch sind und jeder kann jetzt zeigen, was von den ganzen Parolen in Taten umgesetzt wird. Um nach einer Altenburger Regel zu sprechen. Gereizt wurde in den letzten Tagen genug, jetzt ist Zeigen angesagt. Links, Rechts, Mitte ist egal...vorwärts muß die Richtung sein. Viel Spaß beim Zerpflücken!!!
geloescht.20250302
28.10.2019, 14:34 Uhr
Feine Sache, die Geschichte!
Der Begriff "Faschismus" ist ein unschönes Beispiel dafür.

Da kann man schon mal die Experimente und den Terror der einen politischen Seite vergessen machen wollen um vor der potenziellen Gefahr der anderen Seite zu warnen und sich diese höchstrichterlich bestätigen lassen.

Kleiner Makel: Genau dieser angeblich unabhängigen Judikative dienen von der jeweils aktuellen Regierung eingesetzte oder von der vorherigen übernommene Beamte.
Andreas Dittmar
28.10.2019, 15:47 Uhr
Ich würde ihnen ja gern glauben HisMastersVoice
Ich war am Samstag in Erfurt bei der Demo. Da hat die Linke incl. Antifa gezeigt wer ihrer Meinung nach das Sagen haben darf und wer nicht. Durch das Gedröhne aus den Lautsprechboxen der Antifa war eine Kommunikation auch mit Außenstehenden nicht mehr möglich. Linkes Demokratieverständnis wurde dort wieder eindrucksvoll zelebriert.

Gewiss kann und sollte man nicht alle über einen Kamm scheren. Wer Toleranz fordert, sollte auch selber dazu bereit sein.
HisMastersVoise
28.10.2019, 16:51 Uhr
Extremismus
Daher ist jede Art des Extremismus ob links-oder rechtsmotiviert das eigentliche Problem und sollte von keiner legitimierten politischen Strömung geduldet werden. Da die Deutschen genau damit historisch gesehenn ihre Erfahrungen gesammelt haben, müßten sie besser auf das heute und morgen achten. Genau wie viele kleine Wellen eine Monsterwelle erschaffen, generieren manche politische Strömungen Politradikale. Pervers ist die Tatsache, das dies heute schon fast normal zu sein scheint und geduldet oder sogar forciert wird.
geloescht.20250302
28.10.2019, 17:23 Uhr
Zustimmung HisMastersVoise!
Nicht die Verpackung explodiert, sondern ihr Inhalt.

Aber eine kollabierende Mitte, die nach sich selbst und Schnittpunkten zu den Rändern sucht oder sich von denen abgrenzen will, stärkt diese.

Man kann sich nicht bürgerlich nennen, so wahrgenommen und bleiben zu wollen, aber gleichzeitig extreme Häppchen rausfischen, diese aber nicht so genannt haben wollen.

Genau das haben viele Wähler gestern zu verstehen gegeben.
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