Spatenstich für Radwegeverbindung über die Landesgrenze
Ein Radweg zwischen Ellrich und Walkenried entsteht
Ein Landesgrenzen überschreitendes Bauvorhaben hat begonnen. Beim symbolischen Spatenstich für den Radwege-Lückenschluss zwischen Walkenried (Niedersachsen) und Ellrich (Thüringen) waren heute Vormittag Vertreterinnen und Vertreter der Länder, Landkreise und Gemeinden zur Baustelle nahe des Grenzdenkmals Rotbuche zwischen den beiden Ortschaften gekommen. 30 Jahre nach der deutschen Einheit entsteht eine sichere Radweg-Verbindung für Alltag, Freizeit und Tourismus...
Viel Politprominenz aus Thüringen und Niedersachsen vereinte sich an Bau (Foto: J.Piper)
Lange Vorarbeit war der Umsetzung des für die Region wichtigen und zugleich symbolisch bedeutsamen Projekts vorausgegangen, machte Göttingens Landrat Bernhard Reuter bei der Begrüßung deutlich. Es war nicht leicht, alle Beteiligten unter einen Hut zu bringen und vom Projekt zu überzeugen. Aber die Mühe war es wert; der Radweg ist ein Gemeinschaftswerk und der Spatenstich der Lohn für das große Engagement aller Beteiligten, so Landrat Reuter.
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Landrat Matthias Jendricke (Landkreis Nordhausen) erklärte: Erst am Samstag haben wir hier gemeinsam an der ehemaligen innerdeutschen Grenze beim Rotbuchenfest den 30. Jahrestag der Deutschen Einheit gefeiert. Der neue Radweg wird ein Brückenschlag, der uns im Südharz noch näher zusammenbringt. Auch für die überregionale Radroute Harzrundweg, die zurzeit noch über die Straße, dann aber über diese neue Verbindung führen wird, bedeutet das eine wichtige qualitative Verbesserung.
Die Bundesländer Niedersachsen und Thüringen fördern den Bau des neuen Radwegs. Der Staatssekretär Aus dem niedersächsischen Verkehrsministerium Dr. Berend Lindner in seiner Ansprache bei der Feierstunde. Er dankte vor allem den Initiatoren des Radwegs, der Stadt Ellrich, der Gemeinde Walkenried und dem Landkreis Göttingen: Dieser Radweg wird Niedersachsen und Thüringen noch enger verbinden. Auch 30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung hat das eine besondere Bedeutung. Deshalb war es für uns selbstverständlich, dieses Projekt zu ermöglichen und mit Mitteln des Landes Niedersachsen zu unterstützen. Die Bedeutung des Radverkehrs nimmt beständig zu. Dies gilt gleichermaßen für alltägliche wie auch für touristische Zwecke. Unser Ziel ist es deshalb, eine sehr gute und sichere Fahrradinfrastruktur zu erhalten und weiter auszubauen.
Vom thüringischen Infrastrukturministerium sprach Referatsleiter Ingo Mlejnek, für die Gemeinde Walkenried machte der stellvertretende Bürgermeister Andreas Viehweger die Bedeutung des Radwegs deutlich. Henry Pasenow, Bürgermeister der Stadt Ellrich, bedankte sich bei Landtagspräsidentin Birgit Keller, die auch beim Spatenstich dabei war - sie hatte sich in ihrer Zeit als Verkehrsministerin für diese Vorhaben eingesetzt.
Der künftige Radweg verläuft nördlich der L 601 auf niedersächsischer Seite beziehungsweise der L 1014 auf dem thüringischen Abschnitt. Für das 960 Meter lange Teilstück auf dem Gebiet der Gemeinde Walkenried wird ein vorhandener Wirtschaftsweg genutzt, es schließt an der Landesgrenze an die Planungen auf thüringischer Seite an. Nach Fertigstellung im nächsten Sommer quert der Radweg das Grüne Band und wird ein Abschnitt Des Harzrundwegs sowie im Iron Curtain Trail, der als europäischer Radfernweg EuroVelo Route 13 über auf einer Strecke von fast 10.000 km von der Barentssee bis an das Schwarze Meer 20 Länder in Europa miteinander verbindet.
....und wieder geht ein ganzes Stück Natur flöten....ist mir unbegreiflich....wo sind die Naturschützer? Hoffentlich Pflanzen die Planer und Bauer wenigstens Bäume an den Wegesrand.
So ist das. Hauptsache ein Radweg, der genau so wichtig ist wie ein Kühlschrank in der Arktis. Es wurden schon sooo viele Radwege gebaut, die nicht mal genutzt werden, oder verschwindend wenig. Und wegen einem lächerlichen Radweg kommen bestimmt Heerscharen von Touristen nach Nordhausen, daß ich nicht lache.
Warum sollte es dort keinen Radweg geben. Ich finde es eine gute Sache. Es vereinfacht für die Anwohner vieles. Was haben Sie gegen Radwege. Die Straße wird viel befahren. Es ist eine Frage der Sicherheit für die Radler. Auch die Menschen brauchen Schutz, nicht nur Pflanzen und Tiere. Dem Tourismus wird es zusätzlich gut tun.
Da hat eine ganze Kaste den Bezug zur Realität ganz offensichtlich verloren!
Als Radfahrer komme ich zwar nicht gescheit von Ilfeld nach Nordhausen, von Krimderode nach Bielen, von Wipperdorf nach Werther, von Elende nach Bleicherode, …, aber "über auf einer Strecke von fast 10.000 km von der Barentssee bis an das Schwarze Meer" ! Einfach nur noch krank, wie sich unsere lokale Politprominenz bei der kleinsten Ankündigung von noch kleineren Maßnahmen mit Superlativen überhäuft und sich dafür noch auf der Häppchenparty feiert.
... es gab keine "Wiedervereinigung" sondern einen "Beitritt" zur alten Bundesrepublik. Nun mag der eine oder andere meinen, dass dies eine Wortklauberei sei, ist es aber nicht. Die damaligen "DDR-Amateure" in Sachen Politik werden auch nicht begriffen haben, dass dieses kleine Wörtchen "Beitritt" eine so massive Bedeutung haben würde. So konnten uns Kohl & Co. massiv "über den Tisch" ziehen und wir "Ostler" empfanden dies auch noch als warmherzig.
Eine "Wiedervereinigung" hätte nämlich nach dem Grundgesetz eine neue, gemeinsam erarbeitete und verabschiedete "Verfassung" zur Folge haben MÜSSEN, durch den "Beitritt" konnte es aber beim "Grundgesetz" bleiben und wurde "dem Osten" übergestülpt. "Die im Osten lebenden Menschen merken das ja gar nicht", war mit (für mich großer) Sicherheit das damalige Gedankengut der westdeutschen Politikeliten.
Nun ist das Grundgesetz nicht das Schlechteste auf dieser Welt, dazu stehe ich und finde immer wieder, dass es auch umgesetzt werden sollte (z.B. Art. 16a GG), aber es ist kein gemeinsam geschriebenes Gesetz (Verfassung) mit dem sich auch "der Osten" vollends identifizieren könnte. Das nehme ich "Kohl & Co" doch übel.
Also bitte liebe Autoren: In der angebrochenen Zeit der Wortklauberei (Gendersprache & Co.) bitte nicht "Wiedervereinigung", sondern "Beitritt" schreiben !!!
... und 30 Jahre nach dem Beitritt einen Fahrradweg bauen, um zusammenzufügen, was zusammen gehört, und das auch noch mit TamTam hier zu propagieren, ist auch lächerlich.
Aber vielleicht sind 30 Jahre ja doch nur die Zeit eines "Fliegenschisses".
... durch die Radwege doch zumindest eine Art von Wiedervereinigung der betroffenen Ortschaften.
@Psychoanalytiker ist völlig im Recht, mit seiner Erklärung bzgl der angeblichen Wiedervereinigung der beiden deutschen Länder. Hätte es die tatsächlich gegeben, so wären sicher nicht Millionen von Menschen arbeitslos geworden und viele Betriebe erhalten geblieben. Außerdem würde vielleicht auch das Recht auf Arbeit im neuen Grundgesetz verankert worden sein.
Nur nutzt uns heute das WENN und ABER, hätte wäre leider nicht mehr. Wir Menschen aus dem Osten sollten uns nicht für diese Zeit entschuldigen, in der wir uns doch jeder nach seinen Möglichkeiten durchgesetzt hat. Wir sollten nur wachsam sein, wenn sich widererwartend eine derartige Situation ergibt, die Deutschland noch besser machen würde. Man sollte niemals nie sagen.
Ein Radweg wurde eröffnet. Damit werden keine Problem der Deutschen Einheit gelöst oder Berufsverkehr reduziert. Nein. Für Freizeitradler ist es eine gute Nachricht und die muß es ja auch noch geben.
Der Beitrag wurde deaktiviert von alg Anm. d. Red.: Kein Chat, bitte
geloescht.20240214
06.10.2020, 18:54 Uhr
Der kleine Hansel...
.....von nebenan wurde vom Sparkassenschaltersteher hier zum Vorstand. Der kleine Krankenkassensachbearbeiter zum gut dotierten Flilialleiter usw. Dann noch der ehemalige, unfähige Wirtschaftsdezernent von Nordhausen. Hat nach seinem Rauswurf noch ein paar Lebensversicherungen verkauft....Zum Thema. Radwegebau egal wohin ist in Anbetracht absinkenden ÖPNV sehr zu begrüßen. Aber bitte den Flächenverbrauch der Landwirtschaftlichen Nutzfläche beachten. Ehemalige Gleisflächen oder die ohnehin durch EU gewollten nicht bewirtschafteten Flächen an Gräben nutzen. Dementsprechend die Förderprogramme anpassen.
... genug von den Politk-Eliten, die sich als Kommunisten bezeichneten und "Wein tranken". Es konnte nicht gut gehen. Plötzlich erhoben sich diese Menschen, gingen auf die Straße, Gorbatschow und Ungarn ließen es geschehen und die Grenze öffnete sich nicht nur in Ödenburg (Györ), sondern auch in Ellrich. Dort, wo heute der Radweg gebaut wurde, war ich vor fast 31 Jahren und wurde von den Menschen des Westens mit gefeiert.
"Das Volk" verjagte das Regime der DDR, "die Politiker im Westen" sackten die Lorbeeren ein. "Kohl & Co" taten so (und ich war bei vielen Reden dabei, weiß es daher aus eigenem Erleben), als ob sie die Grenzen geöffnet hätten. Die Polit-Laien der DDR ließen sich über den Tisch ziehen, das begann mit dem Einigungsvertrag (der heute fast unbekannt ist; fragen Sie heute mal einen 17jährigen danach !!!), ging über die Treuhand (Verkauf ganzer Betriebe, die sogar "West-CNC-Maschinen" besaßen für 1 symbolische DM) und endete nicht zuletzt mit der Streichung des GG-Passus, dass sich das Deutsche Volk eine neue Verfassung zu geben hat. Nein, der "Beitritt" ermöglichte den Behalt des Grundgesetzes, ohne dass 17 Mio. DDR-Bürger einbezogen wurden.
Wer dies nicht so sieht, kann nur "Wessi" (welch schlimmes Wort, aber manchmal muss es sein) sein, oder muss beim "Lehrer Ast" in der Baum-Schule auch noch Kreide geholt haben müssen.
"30 Jahre" für einen Fahrradweg !!?? Das sind mindestens 25 Jahre zu viel. Aber feiert Euch ruhig selbst, klopft Euch gegenseitig auf die Schulter und ...