Der kürzlich gegründete Verein Kleine Freiheit hat es sich zum Ziel gemacht, eine Kleinkunstbühne, Raum für Ausstellungen und soziokulturelles Leben sowie eine alternative Clubkultur in Nordhausen zu schaffen...
Mitgliederversammlung (Foto: A. Scharff)
Mit einem Videoclip gelang es den Gründungsmüttern und -vätern im Juli auf das Projekt aufmerksam zu machen. Nun trafen sich die Mitglieder erstmals zu einer geschlossenen Mitgliederversammlung um die Vereinsarbeit und Veranstaltungsformate für eine Zeit nach der COVID 19-Pandemie zu beraten.
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Der frisch gebackene Vereinsvorsitzende Gregor Busch freut sich. Nicht nur, dass wir inzwischen rund 70 Mitglieder haben. Viele Menschen identifizieren sich mit der Idee und wollen lieber heute als morgen starten und selbst mit anpacken. Über dieses Feedback freut sich auch Alexander Scharff, der die Immobilie gemeinsam mit Niels Weißenborn in der ersten Jahreshälfte entdeckt hatte. Wir sind begeistert. Scheinbar haben wir wirklich einen Nerv getroffen.
Wie es weitergehen soll berieten die anwesenden 39 Mitglieder am Freitagabend. Momentan bemüht sich der Verein vorrangig um formale Fragen, wie beispielsweise um die Eintragung als gemeinnütziger Verein, um die Mitgliederverwaltung, Finanzfragen und die Planung der baulichen Veränderungen in der Freundschaftsstraße. Das braucht etwas Zeit, sagt Stephanie Tiepelmann-Halm, die ihre Erfahrungen aus der Vereinsarbeit tatkräftig in das Projekt einbringt.
Wir sind auf einem guten Weg und freuen uns, wenn wir uns in ein paar Wochen weniger um formale und mehr um die inhaltliche Ausgestaltung der Vereinsarbeit kümmern können. Das Gebäude, eine ehemalige Stellmacherei, ist laut Aussage von Niels Weißenborn inzwischen erworben. Sobald die Grundbucheintragung vollzogen ist, können wir starten. Geplant ist der Um- und Ausbau der Stellmacherei als charmanter Vereins- und Veranstaltungsraum. Der Charme der alten Stellmacherei soll weitestgehend erhalten bleiben und sich somit von anderen Veranstaltungsorten sowohl durch das Format der Veranstaltungen, als auch vom Erscheinungsbild deutlich abgrenzen. Im Obergeschoss soll eine WG für 3-4 Studierende entstehen, die im ersten Quartal des kommenden Jahres bezugsfertig sein soll.
Ein Verein stellt sich vor
Sowohl der Verein, als auch die für die Immobilie gegründete GbR verfolgen kein Profitinteresse. Uns geht es darum das Projekt umzusetzen und irgendwann auf eine schwarze Null zu kommen. Für die Ertüchtigung der Stellmacherei ist der Verein auch weiterhin auf aktive Mitglieder angewiesen und freut sich natürlich über Spenden. Wer den Verein unterstützen möchte kann sich unter kleinefreiheit@gmx.NET an den Vereinsvorstand wenden oder dem Verein direkt eine Spende zukommen lassen (Verein Kleine Freiheit, Kreissparkasse Nordhausen, IBAN: DE 8082 0540 5203 0502 9770).
Wenn dieses Konstrukt nicht schon im Vorfeld von politischen Gruppierungen untermauert wäre ,deren Demokratieverständnis nur soweit geht, wen es ihren Idealen entspricht.
Der "Kleine Freiheit" ist nicht politisch unterwandert, sondern es sind nun mal immer wieder die selben Leute die hier in NDH etwas bewegen wollen. Von der anderen Seite kommt eben nichts, bis auf Kritik an allem.
Die Idee ist also nicht "eigentlich" gut sondern sie ist gut!
Solche Aussagen hier zu lesen!
Man stelle sich mal den Linkenpolitiker weg und stelle sich Björn Höcke an dessen Stelle vor! Ob da Unser Herr Schröder auch wieder von "Falsche Ansicht" spricht?
Ich glaube wohl eher nicht!
Das "Alternative(??)" Projekt am Alten Tor hat ja zum Glück auch nicht funktioniert. Nachdem das alternative Schandfleck abgerissen wurde, ist es heute eine schöne Gegend! Und wer dieses Projekt wieder finanziert, brauchen wir nicht zu hinterfragen! #Steuerzahler!
Die Idee "Kleine Freiheit" ist meiner Meinung nach bewußt an "linke Persönlichkeiten" herangetragen wurden um so bestmögliche "politische" Vernetzungen zum Zwecke der Finanzierung zu schaffen. Nicht umsonst haben sich einige frühere Befürworter schnell wieder zurückgezogen...
Einem Björn Höcke und seinem Gefolge käme es doch gar nicht in den Sinn sich um Kultur zu kümmern. Also brauche ich mir ihre Vorstellungen auch gar nicht erst vorstellen.
Schöne Idee, tolles Video (siehe auf Youtube "Kleine Freiheit Nordhausen").
Bitte haltet es aber politisch neutral und sorgt dafür, dass die Kultur und nicht die Politik im Vordergrund steht.
In der Altstadt wurden auch für ein Haus ewig Spenden kassiert und dann ist das Projekt gestorben und die Spenden sind ausgegeben. Eine Ruine steht noch da. Bin ich mal gespannt ob hier Steuergelder kassiert und verballert werden die wir bezahlen müssen.