Wie Landrat Jendricke am Abend auf Facebook mitteilte, wurden heute sechs weitere Corona-Infektionen bekannt. Auch eine Schule ist dadurch betroffen...
Ausschnitt 7-Tage Inzidenz für Thüringen, Stand 05.11. (Foto: Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie)
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Gestern zählte der Kreis zunächst 10 neue Infektionen, vor Ende des Tages wurden daraus elf. Sechs weitere Fälle kamen heute hinzu. Eine dieser Neuinfektionen betrifft auch eine Schulklasse, die wohl nun geschlossen für 14 Tage in Quarantäne gehen wird. Wie die nnz erfahren hat, soll es sich bei dem Betroffenen um einen Schüler des Herder-Gymnasiums handeln.
In seiner Nachricht wies Jendricke daraufhin, dass neue Fälle häufig auch auf Kontakte in die Nachbarkreise zurückgehen.
Update 22:02 Uhr Im Laufe des Abends wurde eine weitere Infektion am Herder-Gymnasium in einer anderen Klassenstufe bekannt. Wie das Landratsamt mitteilt, verfügt die Schule in Absprache mit dem Schulamt für den morgigen Freitag den vollständigen Unterrichtsausfall der gesamten Klassenstufen 5 bis 10. Die Klassen 11 und 12 werden regulär unterrichtet.
Das Gesundheitsamt wird für notwendige Quarantänemaßnahmen die betroffenen Familien direkt kontaktieren. "Es betrifft nicht alle Schüler, daher sehen Sie bitte von eigenen Anrufen beim Gesundheitsamt ab. Wir melden uns!", schrieb Landrat Jendricke.
... wenn man auf dem täglichen Arbeitsweg den Landkreis verlassen muss. Ups, sorry, das Virus befällt ja nur die Spaß- und Freizeitgesellschaft sowie Schulen und Kindergärten, nicht den Arbeitnehmer oder Arbeitgeber der täglich, rund um die Uhr, auf unzählige neue Kontakte trifft, die alle nicht zurückverfolgt werden können.
Der Beitrag wurde deaktiviert von alg Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
B.Denklich
05.11.2020, 21:31 Uhr
Interessant dabei ist,
dass die Eltern und Geschwister der betroffenen Schüler dabei weiter ihrer Arbeit und in die Kita gehen dürfen und eventuell fröhlich andere anstecken. Und dann wundert man sich, warum die Fallzahlen in die Höhe schnellen. Hier wäre es vielleicht notwendig, zumindest bis zum hoffentlich negativen Testergebnis den engsten Familienkreis auch zu Hause zu lassen.
Die Corona-Warn-App ist eine sogenannte Tracing-App ( Verfolgung ).
1. Die App ist mit älteren Smartphones nicht kompatibel. Der Grund hierfür ist, dass die Anwendung auf Programmschnittstellen des jeweiligen Betriebssystems zurückgreift. Bei Apple-Geräten ist mindestens iOS 13.5 notwendig, wodurch Geräte wie das iPhone 6 ausgeschlossen werden. Android-Smartphones müssen mindestens mit Android 6 ausgestattet sein.
2. Nutzer müssen ihr positives Testergebnis selbst und freiwillig eintragen. Zudem können Nutzer einen positiven Test melden, die Nachverfolgung jedoch verweigern.
3. Die Corona-App greift nicht auf persönliche Informationen zu und benutzt anonymisierte Daten. Also auch hier kein Klarname, noch nicht einmal wo man den Kontakt hatte.
Datenschutz ist wichtig, kann aber auch eine eigentlich gute App behindern. Was nützt bei einem positiven Test eine freiwillige Eingabe?!
Das Geld für diese App, oder besser was die Datenschützer daraus gemacht haben, hätte gespart werden können. Ein freiwilliges Eintragen eines positiven Ergebnisses funktioniert genau so gut wie ein freiwilliges Maske tragen.
... infiziert heisst also automatisch erkrankt?
... und noch seltsamer: warum ist der "drostentest" (pcr-test) weder für diagnostische zwecke geeignet, noch zugelassen?
auch ärzte sollten hin und wieder mal nen beipackzettel lesen! ;)