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Mi, 15:39 Uhr
03.03.2021
Polizeibericht

Renter um Erspartes geprellt

Erneut wurde ein Rentner um sein Erspartes betrogen. Der 87-Jährige aus dem Kyffhäuserkreis erhielt am Dienstag einen Anruf der vermeintlichen Ehefrau seines Enkels. Sie hielten sich in Erfurt auf, um eine Immobilie zu kaufen und benötigen noch einen fünfstelligen Bargeldbetrag...

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Der Rentner übergab letztendlich den Betrag einer Botin, die sich zuvor telefonisch als Angestellte einer Rechtsanwaltskanzlei meldete. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass die Botin mit einem Taxi zum Rentner fuhr und im Anschluss das Taxi wieder nach Nordhausen nutzte. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen überbnommen. Die Polizei warnt nochmals eindringlich davor, Geldforderungen am Telefon nachzukommen.
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Kommentare

03.03.2021, 18.04 Uhr
Junge21 | Solche Fälle
sind nicht relevant für die Öffentlichkeit und werden ad acta gestellt. Man jagt und verfolgt im Moment Menschen, die Kindergeburtstage feiern.

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03.03.2021, 18.17 Uhr
Schlaubert | @Junge21 ...
was für ein Bullshit den sie hier schreiben.
Nur gut das erst am 22.02.2021 zwei Personen einer solchen Betrügerbande in Großfurra beim abholen festgenommen wurden.

11   |  2     Login für Vote
03.03.2021, 21.24 Uhr
Micha123 | An die Polizei - bitte lesen...
Wenn man so etwas liest, dann fragt man sich immer, wie geht das nur? Aber anscheinend klappt die Masche doch bei einigen Menschen.

Die Polizei appelliert hier - hier im Netz. Der 87-jährige wird sich wohl kaum über das Internet informieren.

Es gibt doch für viele Dinge Maßnahmen, Initiativen usw. Warum macht man da nicht einmal eine Aktion?
Polizei, zusammen Vereinen wie "Weißer Ring", Landesregierung, Landratsamt usw.
Eine Art Flyer, verständlich gestaltet für Senioren und deren Angehörige.
Und dies einmal an alle Haushalte verteilt.
Darin erklärt man die Gefahren und wie sich die Menschen schützen können.

Wenn so eine Aktion Verbrechen bei einigen Menschen verhindern kann, dann ist dies schon ein Erfolg.

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04.03.2021, 07.18 Uhr
Schnatchen 1 | @micha123
Ich bin voll deiner Meinung man muss den älteren Menschen das auf einer anderen Weise übermitteln und nicht hier im Internet sonst wird das nichts .

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04.03.2021, 07.52 Uhr
Flitzpiepe | An Schnatchen und Micha
Alte Leute, die darauf herein fallen, sind nicht mehr so fit im Kopf, dass sie das verstehen.
Man kann ihnen das 1000x erzählen und 5 Minuten später würden sie trotzdem mit jedem sprechen und alles glauben, was ihnen erzählt wird.
Diese alten Leute wohnen meist vereinsamt allein in ihrer Wohnung, obwohl sie eigentlich schon eine Rundumbetreuung bräuchten. Sie freuen sich geradezu, wenn jemand mit ihnen spricht.
So eine Polizeikampagne würde keinen messbaren Erfolg haben.
PS: Es hilft nur, dass diese alten Leute keinen schnellen direkten Zugriff mehr auf ihre Wertsachen haben. Das ist eigene Erfahrung.

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05.03.2021, 20.39 Uhr
tannhäuser | Flitzpiepe hat völlig Recht!
Wir reden hier nicht über Dummheit oder Helfersyndrom, sondern über organisch bedingtes Nachlassen des Urteils- und Denkvermögens.

Die familiären Strukturen sind aber in jedem Einzelfall so strukturiert, dass es überhaupt nichts bringt, mit dem Konjunktiv zu hantieren.

"Hätte das nicht ein echter Angehöriger verhindern könnten" oder "Muss dieser Mensch denn allein leben" etc.

Es funktioniert nun mal nicht, dass zu jeder Zeit jeder auf einen anderen aufpassen kann oder jeder sich an einem Ort aufhalten darf, der ihn vor Verbrechern schützt.

Allein sich aus dem Telefonbuch entfernen zu lassen, hat die Telekom nicht so gern.

Wozu ist der Eintrag denn noch nötig, wenn doch die realen Verwandten die Nummern kennen und sogar die Polizei darauf hinweist, dass gerade Verbrecher gezielt "alte" Vornamen aufs Korn nehmen?

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