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Do, 20:30 Uhr
29.07.2021
Peter-Gruppe begrüßt Auszubildende

40 frische Chancen

Ein Tag ein bisschen wie Weihnachten oder Ostern, eine Zeremonie die jedes Jahr aufs Neue wiederkehrt - die Autohaus Peter Gruppe begrüßte heute ihre neuen Azubis. Geschenke gibt es an diesem Tag zwar keine, dafür aber die Aussicht auf viele Chancen…

40 neue Azubis begrüßte man heute bei der Autohaus Peter Gruppe (Foto: agl) 40 neue Azubis begrüßte man heute bei der Autohaus Peter Gruppe (Foto: agl)

Das der Chef die nächste Generation persönlich begrüßt und gleich einnorded, dass hat im Autohaus Peter lange Tradition und mehr der hat man auch in der Corona-Zeit nicht brechen wollen. Insgesamt 40 angehende Azubis samt ihrer Eltern begrüßte man heute in der Konzernzentrale in Nordhausen.

Wem man sich hier angeschlossen hat macht Helmut Peter seinen neuen Hoffnungsträgern gleich zu Beginn klar: 800 Mitarbeiter, 24 Standorte in drei Bundesländern, 45.000 Kunden, rund 400 Besucher pro Tag und mehr als 12.000 abgesetzte Fahrzeuge pro Jahr. Während der anstehenden Ausbildungszeit werde die Gruppe rund 25 Millionen Euro investieren, führte Peter aus, unter anderem um die Standorte in Erfurt auszubauen. In Nordhausen müssen die alten Verkaufsräume der alten Mercedes-Filiale neuen Räumen mit modernem Design im Sinne des Konzerns mit dem Stern weichen.

Die Peter-Gruppe gehört inzwischen zu den hundert Größten in der bundesdeutschen Fahrzeugwelt und trotzdem nimmt sich nicht nur der Chef die Zeit den jungen Leuten ins Gewissen zu reden, die ganze Führungsriege ist bis auf ein paar Ausnahmen für den Startschuss nach Nordhausen gekommen.

Den Auftakt zum Start ins Berufsleben für seine neuen Azubis übernimmt Helmut Peter traditionell selbst (Foto: agl) Den Auftakt zum Start ins Berufsleben für seine neuen Azubis übernimmt Helmut Peter traditionell selbst (Foto: agl)
Ein paar erste Lehren und Mahnungen bekommt man mit auf den Weg, etwa einen kurzen Einblick in den hauseigenen „Azubi-Knigge“. Pünktlichkeit, ordentliches auftreten, Interesse, Arbeitswille und Aufmerksamkeit werden gefragt sein. Neben dem einen oder anderen prophylaktischen Zeigefinger will man den jungen Leuten aber auch Mut machen. Michael Härter, inzwischen im 2. Ausbildungsjahr, erklärt warum die Ankunft in der Werkstatt wie das erlernen einer neuen Sprache sein kann und das es in Ordnung geht, wenn man nicht gleich alles weiß. Moritz Arenswald hat seinen Gang durch die Instanzen hinter sich, vom Lager über die Buchhaltung zur Assistenz und hin zur Bundesfachschule. Aufgeschlossen sollen die Neuen sein zu denen er vor knapp vier Jahren noch selber gehörte. „Wer sich hier anstrengt, dem stehen alle Türen offen“. Der Start ins Berufsleben biete Chancen, die man nun „nicht verschlafen“ sollte. Den besten Beweis liefern die diversen Chefs und Bereichsleiter selber - fast alle haben vor 15 Jahren und mehr im Betrieb angefangen und manch einer hat da gesessen, wo heute die Jugend Platz nahm.

Dazu gehört auch, dass man mit der neuesten Technik arbeiten kann. Andreas Peter ist sich sicher, dass man sich auch in 20 Jahren noch um Verbrenner kümmern wird. Aber: Elektro- und Wasserstofftechnologie und die diversen Assistenzsysteme spielten in den letzten Jahren eine zunehmende Rolle. Viele Wege und Türen, die sich für den frischen Nachwuchs öffnen können. Insofern ist der Tag für den einen oder anderen vielleicht doch ein wenig mehr wie Weihnachten, zumindest wenn man Chancen als Geschenke begreift.
Angelo Glashagel
Autor: red

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