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Do, 11:44 Uhr
26.08.2021
Ein Drittel weniger Einnahmen

Umsatzeinbruch im Thüringer Gastgewerbe

Die Unternehmen des Thüringer Gastgewerbes setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im 1. Halbjahr 2021 real (preisbereinigt) 31,4 Prozent weniger um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Nominal (in jeweiligen Preisen) lagen die Umsätze mit einem Minus von 29,1 Prozent ebenfalls deutlich unter dem Niveau des 1. Halbjahres 2020...

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)

Die Beschäftigtenzahl sank im gleichen Zeitraum um 15,9 Prozent. Das Thüringer Beherbergungsgewerbe hatte im 1. Halbjahr 2021 sehr deutliche Umsatzrückgänge zu verzeichnen. So wurden real 45,1 Prozent und nominal 44,6 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahreshalbjahr. Gleichzeitig sank die Zahl der in diesem Bereich beschäftigten Personen um 16,9 Prozent.

Auch die Umsätze der Thüringer Gastronomie gingen im 1. Halbjahr 2021 deutlich zurück. Hier war ein realer Umsatzrückgang um 24,7 Prozent zu verbuchen und die nominalen Umsätze lagen mit -21,7 Prozent ebenfalls weit unter dem Niveau des 1. Halbjahres 2020. Die stärksten Umsatzrückgänge wurden im Bereich „Ausschank von Getränken“ (Schankwirtschaften, Diskotheken, Bars, etc.) registriert (-72,1 Prozent realer Umsatz).

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Ebenso wie im Bereich der Beherbergung war auch in der Thüringer Gastronomie ein deutlicher Rückgang der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 15,5 Prozent zu verzeichnen.

Im bundesweiten Durchschnitt setzten die Unternehmen im Gastgewerbe im 1. Halbjahr 2021 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) real (preisbereinigt) 38,0 Prozent und nominal (nicht preisbereinigt) 35,6 Prozent weniger als im 1. Halbjahr 2020 um. Auch hier war der Bereich der Beherbergung noch deutlich stärker von den Umsatzrückgängen betroffen (real: -50,1 Prozent) als die Gastronomie (real: -32,6 Prozent).

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Erstellung der Statistik:
Krisenbedingt sind die Unternehmen im Thüringer Gastgewerbe derzeit wirtschaftlich außerordentlich beeinträchtigt. Da das Thüringer Landesamt für Statistik in der gegenwärtig angespannten Lage auf eine Durchsetzung der Meldepflicht verzichtet, sind für die Berichtsmonate Januar bis Juni bis zum jetzigen Zeitpunkt weniger Meldungen eingegangen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Fehlende Statistikmeldungen werden üblicherweise geschätzt, um einen Vergleich der Ergebnisse im Zeitverlauf zu ermöglichen.
Autor: red

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